Auf der Suche nach dem besten Mesh-Setup für meine Gegebenheiten

lacn

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Liebe Community,

ich stehe gerade vor der Herausforderung, in meiner Wohnung ein Mesh installieren zu wollen und bin offen gestanden etwas planlos, wie die beste Lösung für meine Gegebenheiten aussehen könnte.

Im Anhang findet ihr eine (unfassbar professionelle ;-) ) Skizze des Layouts meiner Wohnung. Das X im blauen Kreis am oberen Rand ist eine FRITZ!Box 6591, die am Kabelanschluss im Wohnzimmer hängt. Ziel ist es, im Raum mit dem roten Kreis (Arbeitszimmer) möglichst starkes WLAN zu bekommen, aber in "direkter Linie" steht die Küche im Weg (der Raum in der Mitte).

Mesh.jpg

Die beiden blauen X ohne Kreise bezeichnen Steckdosen. Meine Idee war es nun, an die beiden Steckdosen (d.h. eine im Wohnzimmer, rechts neben der Box, und eine im Flur) jeweils einen FRITZ!Repeater 2400 zu stecken und dann im Arbeitszimmer selbst noch einen FRITZ!Repeater 3000 aufzustellen. Dann würde man mit diesem Mesh aus einer Box und drei Repeatern die Küche "umgehen".

Die Frage ist: Ist das ein Overkill an Repeatern? Gäbe es irgendeinen anderen Weg, um bestes WLAN im Arbeitszimmer zu bekommen?

Vielen Dank für eure Hilfe!
 
Du machst einen Fatalen Denkfehler . Bei Fritz muss JEDER Repeater im Mesh einen DIREKTEN Kontakt zur Fritzbox haben . Ein Repeater der ÜBER einen Repeater ins Mesh eingebunden wird gehört selbst NICHT mehr zum Mesh , mal abgesehen das des eh Overkill ist bei dir .
Hohl dir einen einzelnen Moded-Repeater wie den hier : FRITZ!Repeater 1200 inkl. Umbau (REFBox) – FriXtender und bring ihn im Flur unter, schon ist die ganze Wohnung abgedeckt .

ALternativ kannst du auch einen Repeater via Lan-Brücke mit dem Router verbinden (ALso Lan-Kabel vom Router zum Repeater) und den sein eigenes Netz aufbauen lassen . Weiß leider nicht ob da auch Mesh möglich ist ABER damit hat der Repeater selbst immer maximale Anbindung "nach draußen" und kann in Hinsicht auf den Router damit freier Positioniert werden .

Kann das sogar daheim heute abend testen ... habe einen Repeater aktiv der gleich neben nem 5-Fach Gigabit Switch liegt wo mein Rechner drüber läuft ... war nur zu faul bisher das zu testen ob es nen Mesh-Repeater bleibt wenner über Kabel seine Daten bekommt , aber das probiere ich dann aus und schreibe hier die Ergebnisse :-)
 
Du machst einen Fatalen Denkfehler . Bei Fritz muss JEDER Repeater im Mesh einen DIREKTEN Kontakt zur Fritzbox haben . Ein Repeater der ÜBER einen Repeater ins Mesh eingebunden wird gehört selbst NICHT mehr zum Mesh , mal abgesehen das des eh Overkill ist bei dir .

Ah, gut, dass ich gefragt habe, lieben Dank für die wertvolle Info!

Hohl dir einen einzelnen Moded-Repeater wie den hier : FRITZ!Repeater 1200 inkl. Umbau (REFBox) – FriXtender und bring ihn im Flur unter, schon ist die ganze Wohnung abgedeckt .

Danke auch für diesen Hinweis. Nachdem ich auf dem Gebiet gar nicht bewandert bin, kommen natürlich gleich einige Folgefragen:

Ist dieser 1200 Modded Repeater "stärker/besser" als z.B. der FRITZ!Repeater 3000?

Welche von den im Shop verfügbaren Antennen nehme ich denn am besten für den Modded Repeater?

Könnte es sich auch unter Umständen lohnen, meine FRITZ!Box 6591 (zusätzlich zum gemoddeten Repeater) ebenfalls durch die gemoddete Variante zu ersetzen?

Ich bin in einem Cable 1000-Tarif bei Vodafone/Kabel Deutschland. Unterstützen die gemoddeten Geräte auch volle Geschwindigkeiten (und allen anderen Punkte), die für diesen Tarif notwendig sind?

Unterstützen die gemoddeten Geräte auch alle Funktionen, die über FRITZ!OS etc. verfügbar sind?

ALternativ kannst du auch einen Repeater via Lan-Brücke mit dem Router verbinden (ALso Lan-Kabel vom Router zum Repeater) und den sein eigenes Netz aufbauen lassen . Weiß leider nicht ob da auch Mesh möglich ist ABER damit hat der Repeater selbst immer maximale Anbindung "nach draußen" und kann in Hinsicht auf den Router damit freier Positioniert werden .

Kann das sogar daheim heute abend testen ... habe einen Repeater aktiv der gleich neben nem 5-Fach Gigabit Switch liegt wo mein Rechner drüber läuft ... war nur zu faul bisher das zu testen ob es nen Mesh-Repeater bleibt wenner über Kabel seine Daten bekommt , aber das probiere ich dann aus und schreibe hier die Ergebnisse :-)

Das klingt auch interessant, aber mit einem LAN-Kabel komme ich vom Router maximal zur Steckdose im Wohnzimmer (d.h. in der Skizze rechts oben). Wie wäre denn mit so einem Setup die ideale Geräteverteilung?
 
mit einem LAN-Kabel komme ich vom Router maximal zur Steckdose im Wohnzimmer (d.h. in der Skizze rechts oben).
Weshalb muss es WLAN sein? Mit LAN-Kabeln kannst du eine zukunftssichere, wartungsfreie Verbindung installieren, welche die maximale Sicherheit und Leistung bietet.
Handelt es sich um Wohneigentum?
 
Ich würde entweder die Fritzbox zum ersten Repeaterstandort versetzen, um diesen einzusparen und dann nur noch einen Repeater im Flur setzen, oder falls sich die Fritzbox nicht versetzen lässt, den ersten Repeater im Wohnzimmer per Lan Kabel als Accesspoint betreiben.
Grundsätzlich muss man sagen, je weniger Repeater desto besser. Grade beim Aufbau von Repeaterstrecken leidet die Geschwindigkeit enorm.
Frag mich auch, ob es denn wirklich notwendig ist, die Küche zu umgehen oder ob es nicht reichen würde, dort an der Wand zum Arbeitszimmer einen Repeater zu setzen. Denn durch jeweils eine Wand kommt eigentlich selbst 5Ghz immer problemlos durch.
 
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Weshalb muss es WLAN sein? Mit LAN-Kabeln kannst du eine zukunftssichere, wartungsfreie Verbindung installieren, welche die maximale Sicherheit und Leistung bietet.
Handelt es sich um Wohneigentum?

Nein, es ist "leider" nur eine Mietwohnung, d.h. ich kann nicht durch Wände bohren o.Ä. Die einzige Alternative wäre, sehr lange LAN-Kabel an Ecken und Kanten entlang durch die Wohnung zu ziehen, aber das ist vermutlich auch nicht ideal, oder?

Ich würde entweder die Fritzbox zum ersten Repeaterstandort versetzen, um diesen einzusparen und dann nur noch einen Repeater im Flur setzen, oder falls sich die Fritzbox nicht versetzen lässt, den ersten Repeater im Wohnzimmer per Lan Kabel als Accesspoint betreiben.
Grundsätzlich muss man sagen, je weniger Repeater desto besser. Grade beim Aufbau von Repeaterstrecken leidet die Geschwindigkeit enorm.
Frag mich auch, ob es denn wirklich notwendig ist, die Küche zu umgehen oder ob es nicht reichen würde, dort an der Wand zum Arbeitszimmer einen Repeater zu setzen. Denn durch jeweils eine Wand kommt eigentlich selbst 5Ghz immer problemlos durch.

Die Box selbst lässt sich leider nicht versetzen, da dort der Kabelanschluss ist und es schwierig wäre, den zu der anderen Steckdose zu verlängern. Das Problem an den Wänden in der Wohnung ist, dass sie aus Stahlbeton sind, was meiner "Laienmeinung" nach für Signale vermutlich ohnehin nicht ideal ist, oder? In der Küche selbst ist außerdem leider nicht wirklich gut Platz für einen Repeater.

Welche Geräte sollte ich denn dann deiner Meinung nach einsetzen? Wenn ich das richtig verstehe, würdest du dann einen Repeater per Kabel in die Steckdose im Wohnzimmer setzen und dann vermutlich noch einen weiteren in die Steckdose im Flur neben dem Arbeitszimmer? Oder dann nur mehr den Repeater 3000 direkt ins Arbeitszimmer?

Das mit der Geschwindigkeit ist auch ein guter Punkt. Wäre es denn sogar so, dass die Geschwindigkeit mit Repeatern schlechter wäre als der Geschwindigkeitsverlust, den man durch die Distanz zum Router im jetzigen Setup hat?
 
Die Box selbst lässt sich leider nicht versetzen, da dort der Kabelanschluss ist und es schwierig wäre, den zu der anderen Steckdose zu verlängern. Das Problem an den Wänden in der Wohnung ist, dass sie aus Stahlbeton sind, was meiner "Laienmeinung" nach für Signale vermutlich ohnehin nicht ideal ist, oder? In der Küche selbst ist außerdem leider nicht wirklich gut Platz für einen Repeater.
Ob du ein LAN Kabel zu der Steckdose ziehst, oder ein längeres Anschlusskabel für die Fritzbox ist doch völlig egal. Innenwände aus Stahlbeton sind aber schon ungewöhnlich, wohnst du in nem Hochbunker?


Welche Geräte sollte ich denn dann deiner Meinung nach einsetzen? Wenn ich das richtig verstehe, würdest du dann einen Repeater per Kabel in die Steckdose im Wohnzimmer setzen und dann vermutlich noch einen weiteren in die Steckdose im Flur neben dem Arbeitszimmer? Oder dann nur mehr den Repeater 3000 direkt ins Arbeitszimmer?
Also wiegesagt, die Fritzbox würde ich in Richtung Flur versetzen, schon ist das Geld für einen Repeater eingespart. In den Flur auf jeden Fall einen. Im Arbeitszimmer selbst machts wahrscheinlich keinen Sinn, da Repeater zum Überbrücken einer Strecke eingesetzt werden und am Zielort brauchst du ja nichts mehr überbrücken. Wenn im Arbeitszimmer schon Wlan ankommt, ists gut. Wenn keins ankommt, nützt dir ein Repeater dort auch nichts, denn der brauch ja auch Wlan um zu funktionieren.

Das mit der Geschwindigkeit ist auch ein guter Punkt. Wäre es denn sogar so, dass die Geschwindigkeit mit Repeatern schlechter wäre als der Geschwindigkeitsverlust, den man durch die Distanz zum Router im jetzigen Setup hat?
Kann man nur probieren.
 
wenn man sich mal bißchen aus der AVM Welt bewegt, findet man auch Mesh Systeme die mehr als einen "hop" können...

z.B. UniFi Mesh Netzwerk einrichten und aufbauen - iDomiX (Bild ganz unten im Beitrag)

Man könnte auch folgendes probieren:

Kauf ein zusätzlichen WLAN AP der per Kabel an den Router kommt, WLAN am Router aus

So wäre man etwas freier was die Auswahl der APs angeht, z.B. Ubiquiti - UniFi(R) AP AC LR
der hat eine echt gute Reichweite, 40m und mehr geht da...
 
Ubiqiti hat auch die Amplifi Marke im Portfilio, habe erst vor zwei Wochen den Amplifi Instant AP bei meiner Schwester in Betrieb genommen. Jetzt haben sie überall in der Wohnung WLAN und das mit nur einem Gerät.

Gesendet von meinem SM-G950F mit Tapatalk
 
Nein, es ist "leider" nur eine Mietwohnung, d.h. ich kann nicht durch Wände bohren o.Ä.
Die einzige Alternative wäre, sehr lange LAN-Kabel an Ecken und Kanten entlang durch die Wohnung zu ziehen, aber das ist vermutlich auch nicht ideal, oder?
Auch in einer Mietwohnung sollte es rechtlich zulässig sein, durch Innenwände zu bohren.
Bohren ja, Waende einreissen nein: Was Mieter umbauen duerfen - n-tv.de

Alternativ kannst du auch Sockelleisten mit Kabelkanal verbauen. Die Länge des Patchkabels wirkt sich dabei unterhalb von 20m nur minimal (messbar, aber nicht spürbar) auf die Leistung aus.
Aus technischer Sicht wäre das ein Kompromiss ohne Einbußen bei der Leistung.
hornbach.de/shop/Bodenbelaege/Sockelleisten/S692/Marke=Prinz+Material=Kunststoff/artikelliste.html
das-intelligente-zuhause.de/produkte/sockelleisten-leitungsfuehrung-wand
hager.de/planungs-und-bestellhilfen/tehalit.sl-sockelleistensystem/337443.htm
ggk-online.com/de/4d-esockelleiste/
ggk-online.com/de/produkte/wohnraumkanal-systeme/
 
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Vielen Dank für euren weiteren Input! Ich fasse jetzt mal kurz zusammen, welche Vorschläge es gerade gibt.

Möglichkeit A: Ein langes Kabel geht vom Router bis zum Arbeitszimmer, das dann dort an einen AP kommt.

Blöde Frage, aber würde dann die FRITZ!Box weiterhin selbst WiFi "erzeugen" und der AP im Arbeitszimmer dann auch? Oder muss das WiFi der Box zwingend deaktiviert sein, um den AP zu betreiben?

Möglichkeit B: Die FRITZ!Box wandert an die Position der ersten Steckdose im Wohnzimmer und im Flur kommt dann an die Steckdose ein Repeater. Welcher Repeater wäre hier denn gut geeignet?

Die anderen Vorschläge waren, wenn ich das richtig verstehe, Abwandlungen davon, oder?

Als Laie kommt jetzt natürlich die nächsten Fragen: Unterstützen diese Ubiquiti-Produkte auch alle "Geschwindigkeiten, …" der FRITZ!Box?


Eine weitere Möglichkeit gibt es vielleicht auch noch: Direkt an der Steckdose im Flur ist so ein Metallkasten, der dafür gedacht ist, eine Box darin abzustellen, falls das Internet über DSL kommt. (Bei mir ist es ja Kabel) In dem Kasten ist auch ein Ethernet Eingang, der im Wohnzimmer (quasi gegenüber der jetzigen Box) endet. Man könnte doch theoretisch von der Box per Kabel in den Ethernet-Steckplatz im Wohzimmer gehen, der kommt dann in dem Metallkasten raus und dort platziert man einen AP? Ginge das auch? Da ist natürlich die Frage, welche Kabel beim Bau dieser Anlage verlegt wurden (also quasi die Netzwerkkabel zwischen dem Metallkasten und dem Eingang im Wohnzimmer) und ob darunter die Qualität leidet.
 
Warum sagst du das denn nicht gleich? Einfacher gehts doch nicht. Geht von dem Kasten nur ein Kabel ins Wohnzimmer? Das wäre schon ungewöhnlich, wenn Netzwerkkabel verlegt werden, dann eigentlich meistens in jeden Raum.
Um das Kabel selbst würd ich mir keine Sorgen machen, jedes Netzwerkkabel ab CAT5e (also so ziemlich alle Kabel der letzten 20 Jahre) ist Gigabit tauglich.
 
Warum sagst du das denn nicht gleich? Einfacher gehts doch nicht. Geht von dem Kasten nur ein Kabel ins Wohnzimmer? Das wäre schon ungewöhnlich, wenn Netzwerkkabel verlegt werden, dann eigentlich meistens in jeden Raum.
Um das Kabel selbst würd ich mir keine Sorgen machen, jedes Netzwerkkabel ab CAT5e (also so ziemlich alle Kabel der letzten 20 Jahre) ist Gigabit tauglich.

Genau, das ist nur ein einziges Kabel, wurde aber vor ca. 2 Jahren neu gemacht, sollte also nicht alt sein. Keine Ahnung, warum da nicht gleich mehr verlegt wurde.

Ich würde also per Ethernet an die FRITZ!Box gehen, dann in den Eingang im Wohnzimmer (Das funktioniert "in beide Richtungen", oder?), das kommt dann in dem Kasten im Flur an... und dann mache ich was? Einen AP in den Kasten setzen? Falls ja, welches Modell empfiehlt sich da? Vermutlich müsste ich den AP auch direkt in den Kasten einbauen, sonst müsste ich wohl diese Alutür des Kastens anbohren, um das Kabel das rauszubekommen.

Abgesehen davon (und tut mir wirklich leid, falls diese Frage doof ist): Wenn ich per Ethernet einen AP anschließe, funkt die FRITZ!Box dann ihr eigenes WiFi unbeirrt weiter?
 
Wenn du bei Fritz bleiben willst, nimm den 2400 oder sogar den 3000. Mit einem Accespoint im Flur könntest du theoretisch sogar noch einen Repeater im vorderen Teil deines Zimmers installieren, ob das Sinn macht kann ich dir aber nicht sagen, ich würdes erstmal nur mit dem Accespoint probieren.
Und ja, das Wlan der Fritzbox läuft natürlich weiter und bildet mit dem des Accespoints ein Mesh.
 
Gut, d.h. ich verwende im Wohnzimmer für den Weg von der Box zum Port die Produkte, die Abductee vorhin vorgeschlagen hat:


Grundsätzlich würde ich lieber den 3000 nehmen, aber der passt wohl nicht in diesen Kasten (siehe Anhang).

Kasten.jpg

Da bin ich mir selbst beim 2400 unsicher, weil dieser Kasten wirklich nicht tief ist. Am einfachsten wäre es wohl, wenn der AP so flach wäre, dass man ihn irgendwie an dem Metallgitter in der Mitte befestigen kann. Oder übersehe ich da gerade irgendwas?
 
Einen AP in den Kasten setzen?
Vermutlich müsste ich den AP auch direkt in den Kasten einbauen, sonst müsste ich wohl diese Alutür des Kastens anbohren, um das Kabel das rauszubekommen?
Wenn ich per Ethernet einen AP anschließe, funkt die FRITZ!Box dann ihr eigenes WiFi unbeirrt weiter?
Richtfunkantennen in ein Metallgehäuse zu bauen - naja, kann man machen, muss man aber nicht.

Wozu benötigst du im Arbeitszimmer überhaupt WLAN?
Sind deine Endgeräte nicht mit RJ45-Buchsen ausgestattet?

Du kannst das WLAN der Fritzbox auch deaktivieren, dann funkt das WiFi nicht mehr.
 
Da bin ich mir selbst beim 2400 unsicher, weil dieser Kasten wirklich nicht tief ist. Am einfachsten wäre es wohl, wenn der AP so flach wäre, dass man ihn irgendwie an dem Metallgitter in der Mitte befestigen kann. Oder übersehe ich da gerade irgendwas?

Meinst du die Unifi AP`s? Die sind super flach.
YouTube
Da kannst das Netzteil sogar bei deinem Switch/Fritzbox platzieren, versorgt wird der übers PoE.
 
Möglichkeit A: Ein langes Kabel geht vom Router bis zum Arbeitszimmer, das dann dort an einen AP kommt.

Blöde Frage, aber würde dann die FRITZ!Box weiterhin selbst WiFi "erzeugen" und der AP im Arbeitszimmer dann auch? Oder muss das WiFi der Box zwingend deaktiviert sein, um den AP zu betreiben?

Nein, Fritte und AP erzeugen ein jeweils eigenes Wlan. Aber das ist kein Problem, weil alle halbwegs aktuellen Geräte die Roaming-Funktion unterstützen, sprich du gibst jedem Wlan identische SSID und PW, dann verbinden sich die Endgeräte automatisch mit dem stärksten Signal.

Als Laie kommt jetzt natürlich die nächsten Fragen: Unterstützen diese Ubiquiti-Produkte auch alle "Geschwindigkeiten, …" der FRITZ!Box?

hab hier einen Unify AP-LR im Flur hängen und nutze die Fritzbox 7490 als Router, läuft problemlos. Baut auch super flach, wenn man den LED Ring ausschaltet sieht man ihn quasi gar nicht. Das Wlan an der fritte hab ich mittlerweile sogar deaktiviert weil ich mit dem Ubiquity AP noch bei den Nachbarn guten Empfang habe.

Einziger Nachteil der Ubiquity Geräte: Wenn du alle Funktionen für logging, management, Gästeportal etc nutzen willst musst du dafür die Unify Controller Software irgendwo laufen lassen. Entweder als CouldKey der relativ teuer ist, einem raspi, als Docker Image auf einem NAS oder eben auf einem Rechner der 24/7 läuft. Funktioniert natürlich auch ohne, aber dann ist es eben "nur" ein dummer AP.
 
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Wozu benötigst du im Arbeitszimmer überhaupt WLAN?
Sind deine Endgeräte nicht mit RJ45-Buchsen ausgestattet?

Leider nein, nicht alle, deswegen wäre WiFi idealer.

hab hier einen Unify AP-LR im Flur hängen und nutze die Fritzbox 7490 als Router, läuft problemlos. Baut auch super flach, wenn man den LED Ring ausschaltet sieht man ihn quasi gar nicht. Das Wlan an der fritte hab ich mittlerweile sogar deaktiviert weil ich mit dem Ubiquity AP noch bei den Nachbarn guten Empfang habe.

Einziger Nachteil der Ubiquity Geräte: Wenn du alle Funktionen für logging, management, Gästeportal etc nutzen willst musst du dafür die Unify Controller Software irgendwo laufen lassen. Entweder als CouldKey der relativ teuer ist, einem raspi, als Docker Image auf einem NAS oder eben auf einem Rechner der 24/7 läuft. Funktioniert natürlich auch ohne, aber dann ist es eben "nur" ein dummer AP.

Alles klar, dann überlege ich mir, ob entweder irgendwie die Möglichkeit besteht, einen AP von Fritz irgendwie außerhalb des Kastens unterzubringen oder ich baue evtl. ein Gerät von Ubiquity direkt in den Schrank. Mal sehen, was mir da so einfällt. :-)

Was aber noch offen ist: Kennt ihr irgendwelche Möglichkeiten, wie man ein Ethernet-Kabel aus diesem Schrank rausbekommt (möglichst ohne den Schrank selbst zu beschädigen)? Darauf habe ich mir noch keinen Reim machen können.
 
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