Auf der Suche nach dem besten Mesh-Setup für meine Gegebenheiten

Kennt ihr irgendwelche Möglichkeiten, wie man ein Ethernet-Kabel aus diesem Schrank rausbekommt (möglichst ohne den Schrank selbst zu beschädigen)?
Darauf habe ich mir noch keinen Reim machen können.
Das kommt auf den Schrank an sowie das Material in das er eingebaut ist.
Am besten wäre es, du zeigst mal Fotos davon (im offenen und geschlossenen Zustand).
Aber wozu möchtest du ein Kabel in einen Schrank verlegen?

Falls du den "Metallkasten" bei dir im Flur meinst - da wiederhole ich mich gerne:
Metall schirmt die WLAN-Signale sehr stark ab. Ein AP in einem Metallgehäuse ist Sinnfrei:
Richtfunkantennen in ein Metallgehäuse zu bauen - naja, kann man machen, muss man aber nicht.

Wozu benötigst du im Arbeitszimmer überhaupt WLAN?
Sind deine Endgeräte nicht mit RJ45-Buchsen ausgestattet?

Du kannst das WLAN der Fritzbox auch deaktivieren, dann funkt das WiFi nicht mehr.
 
Falls du den "Metallkasten" bei dir im Flur meinst - da wiederhole ich mich gerne:
Metall schirmt die WLAN-Signale sehr stark ab. Ein AP in einem Metallgehäuse ist Sinnfrei:

Genau, aber das Problem ist, dass das "hausinterne" Ethernet-Kabel, das fest verbaut ist, im Wohnzimmer beginnt und in diesem Metallkasten endet. Ursprünglich war es umgekehrt gedacht (d.h. im Metallkasten ist das DSL-Modem, das gibt per Kabel das Signal in den Ethernet-Port im Kasten und im Wohnzimmer kommt das wieder raus), aber da mein Router jetzt eben im Wohnzimmer steht und der Metallkasten neben dem Arbeitszimmer ist, nütze ich das, um die umgekehrte Strecke zu überbrücken.

Da der AP darin aber eben sinnfrei ist, muss ich ihn irgendwie außerhalb platzieren, aber im Kasten selbst ist der "Ethernet-Ausgang", d.h. ich muss von dort irgendwie raus. Oder habe ich gerade einen Denkfehler?
 
So ein Kasten besteht nur aus nem Stück Blech, ja es wird das Signal etwas dämpfen, aber als sinnfrei würde ich den AP da drin ganz sicher nicht bezeichnen. Wenn es irgendeine Möglichkeit gibt, ihn außerhalb zu platzieren, dann mach das. Da du ja aber so oder so einen brauchst, würd ich erstmal einen kaufen und schauen wie er sich in dem Kasten macht.
 
Da der AP darin aber eben sinnfrei ist, muss ich ihn irgendwie außerhalb platzieren, aber im Kasten selbst ist der "Ethernet-Ausgang", d.h. ich muss von dort irgendwie raus.
Oder habe ich gerade einen Denkfehler?
Außerhalb des Metallkastens, das ist die einzige sinnvolle Lösung.
Und dazu reicht es, in die Tür oder den Rahmen eine schmale Aussparung für das Netzwerkkabel zwischen Dose und AP an der Wand neben dem "Metallkasten" zu erstellen.
Wenn das "hausinterne Etherne-Kabel" im Wohnzimmer an einen PoE-Switch oder mittels PoE-Injector mit PoE versorgt wird, kann der AP neben dem "Metallkasten" mit einem Kabel für Daten+Energie angeschlossen werden.
 
Vorweg, dein Vermieter kann dir nicht verbieten, Löcher - auch durchgängige - in die Wände zu bohren. Da es sich dabei nicht um eine bauliche Veränderung handelt, musst du nicht einmal die Erlaubnis deines Vermieters einholen. Das Schlimmste, was auf dich zukommen kann ist, dass du beim Auszug - über die ohnehin erforderliche Renovierung hinaus - die Löcher wieder zuspachteln musst, was auch ohne handwerkliche Kenntnisse (Schnellgips gibt's im Baumarkt in der Spritztube ...) eine Sache von Minuten ist.

Von daher würde ich mir das ganze Gefrickel nicht geben, welches *vielleicht* das gewünschte Ergebnis bringt, aber selbst dann auf jeden Fall weniger leistungsfähig und stabil, teurer und möglicherweise sogar zeitaufwändiger ist, als einfach dezent auf Bodenniveau zwei Löcher zu bohren, ein LAN-Kabel durchzuschieben und sich zu freuen. :)

Und wenn man dann noch, wie hier bereits vorgeschlagen, ein Flachkabel wählt, ist auch das Verlegen durch Küche und Arbeitszimmer kein Problem, selbst wenn es keine passenden Fußleisten geben sollte. Das passt hinter jeden Schrank und verschwindet notfalls sogar unter Auslegware.
 
Außerhalb des Metallkastens, das ist die einzige sinnvolle Lösung.
Und dazu reicht es, in die Tür oder den Rahmen eine schmale Aussparung für das Netzwerkkabel zwischen Dose und AP an der Wand neben dem "Metallkasten" zu erstellen.
Wenn das "hausinterne Etherne-Kabel" im Wohnzimmer an einen PoE-Switch oder mittels PoE-Injector mit PoE versorgt wird, kann der AP neben dem "Metallkasten" mit einem Kabel für Daten+Energie angeschlossen werden.

Ich sehe mir mal an, ob bzw. was hier möglich ist.

Von daher würde ich mir das ganze Gefrickel nicht geben, welches *vielleicht* das gewünschte Ergebnis bringt, aber selbst dann auf jeden Fall weniger leistungsfähig und stabil, teurer und möglicherweise sogar zeitaufwändiger ist, als einfach dezent auf Bodenniveau zwei Löcher zu bohren, ein LAN-Kabel durchzuschieben und sich zu freuen. :)

Und wenn man dann noch, wie hier bereits vorgeschlagen, ein Flachkabel wählt, ist auch das Verlegen durch Küche und Arbeitszimmer kein Problem, selbst wenn es keine passenden Fußleisten geben sollte. Das passt hinter jeden Schrank und verschwindet notfalls sogar unter Auslegware.

Ich sehe mir mal an, wie sich das am besten realisieren lässt. Am Ende würde ich aber ohnehin auch mit "Kabel durch die Wand" im oder in der Nähe des Arbeitszimmers in den AP gehen, oder?


Auf jeden Fall vielen, vielen Dank an euch alle für eure Hilfe & eure Vorschläge.
 
Also ich würde das ganze SO machen :
Kabel (durch zu bohrende Löcher) bis in das Arbeitszimmer legen .
Dort dann das Kabel in einem Aktiven Gigabit-Switch enden lassen und alles was per Kabel angeschloßen werden KANN auch darüber verbinden .
Zusätzlich dazu per Kabel an den Gigabit-Switch nen Repeater als WLan AP für die Geräte die NICHT per Ethernet angeschloßen werden können.

habe witzigerweise selbst eine sehr ähnliche Lösung am laufen nur ohne Kabel durch die Wand (dafür knapp 40m Kabel AN Wand , Treppe und durch 2 Türen verlegt) für mein PC Zimmer . Da geht das Kabel auf nen relativ teuren Gigabit-Switch wo dann 2 PC's und ne Netzwerkplatte per Ethernet dranhängen und der Drucker unterm Tisch kriegt sein Signal vom Fritz-Repeater der ebenfalls am Switch hängt.
Habe das so gemacht weil über die Repeaterbrücke TROTZ 100% Signalstärke und Doppelverbindung (2,4Ghz und 5Ghz) nur rund 250MBit an Daten real ankamen an meinem Rechner. Mit dem alten Cat5e Kabel krieg ich im Download knapp 970MBit von der 1Gbit Leitung (Wie bei dir Vodafone) . Der Witz an der Sache ist das die Repeater eigendlich MEHR liefern können als das Kabel, tun sie aber nicht ..... evtl auch nur weil ich keine Moded-Versionen habe und die Antenen nicht selbst reinfrickeln will....

Ansonsten hast du schon diverse sehr gute Vorschläge erhalten die alle gut Umsetzbar sind , vor allem die Hinweise das EIN Repeater grundsätzlich ausreicht sollten dir ein Fingerzeig sein. Ich versorge ein Komplettes Haus mit 3 Wohnungen und Grundstück drumrum mit der FB und 3 Repeatern und weiß mitlerweile das da EIN Repeater auch reichen würde ... ein Moded eben oder einer dieser genannten Unify ..... oder gleich einen anderen Router der ANtenen hat wie blöd und damit auch SENDEN kann im Gegensatz zu den Fritzen die theoretisch Leistung haben wie Sau , die Sockel für Antennen aber leer sind (was die Moded-Versionen ja ausnutzen).
 
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