ASUS ROG Strix B650E-E Gaming WIFI - Chipsatz zu warm?

Das ist aber auch eine andere Generation. Und der 650E ist für seine Temperaturen im manchen Foren berüchtigt. Was ich so gelesen hab.
 
Ich habe ein ähnliches Problem mit o.g. MB.
  • Mainboard: ASUS ROG STRIX B650E-F GAMING WIFI
  • CPU: AMD Ryzen 7 7800X3D
  • GPU: NVIDIA GeForce RTX 3090
  • RAM: 64 GB DDR5 (2×32 GB)
  • Speichergeräte:
    • 3× M.2 SSD (alle Slots belegt, inkl. thermischer Pads)
    • 4× SATA SSD/HDD
  • PCIe-Erweiterung:
    • Creative Sound Blaster Z
    • (zeitweise: SA3026 SATA-Adapter zum Test)
  • Netzteil: be quiet! Straight Power 11, 1000W
  • Gehäuse: be quiet! Dark Base 700
  • Kühlung:
    • 360mm AIO-Wasserkühlung am Deckel (Push)
    • 3× Frontlüfter (Einlass, vertikal verteilt)
    • 1× Hecklüfter (Auslass)
    • zusätzlicher kleiner Lüfter gezielt auf Chipsatz gerichtet


Im Idle hat der Chipsatz gerade 73°C. Das macht überhaupt keinen Sinn, alle anderen Hardware Komponenten sind <50°C. Wärmste Komponente ist hier die CPU mit ~49°C und die Samsung EVO 4TB M2 mit Heatsink bei 53°C.

Wenn der Rechner nun unter Volllast steht, geht die Temperatur des Chipsatzes unter HWinfo zügig über 85°C, was dazu führt, dass die Raidports neben dem Chipsatz zurückgesetzt werden, Temp. assoziiert (reproduzierbar unter Ereignisanzeige Win11, Raidport0 wird dann zurückgesetzt, was zu 5-30 sekündigen Freezes führt und arbeiten/zocken unmöglich macht). Die GPU (3090) geht beim Zocken selten über 75-80°C, was für das Teil ja nicht ungewöhnlich ist. Mein Troubleshooting inkludiert eigentlich alles, was gängige Foren, ASUS Support und ChatGPT so hergeben. Ohne Erfolg.

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Bisherige Maßnahmen:
  • BIOS mehrfach aktualisiert (inkl. CMOS-Reset)
  • alle SATA-Kabel und Laufwerke gegen Neuteile getauscht
  • RAID-Port 0 testweise deaktiviert / isoliert → Fehler bleibt bestehen
  • Registry-Anpassungen durchgeführt:
    • NoLPM, SingleIO, NoFUA, LPMDState, ResetInInit, etc.
  • aktiver Zusatzlüfter auf Chipsatz ohne nennenswerte Wirkung
  • GPU testweise entfernt → Kühlkörper des Chipsatzes bleibt weitgehend blockiert
  • BIOS-Einstellungen geprüft/angepasst:
    • CSM, ASPM, PCIe Link-State Power Management, ACPI-Suspend-Typen (S3/S4)
  • Temperaturverlauf mit CrystalDiskInfo, HWInfo, FanControl überwacht



❗ Aktueller Zustand​


  • Trotz Zusatzlüfter und gezielter Optimierung hält sich die Temperatur dauerhaft auf kritischem Niveau
  • SATA-Fehler korrelieren eindeutig mit dem Erreichen hoher T-Werte
  • FanControl kann nicht auf Chipsatztemperatur reagieren, weil Sensor nicht eingebunden wird
  • Durch Platzierung der RTX 3090 wird der Kühlkörper des Chipsatzes nahezu vollständig blockiert
  • Einzige temporäre Entlastung durch Reduktion der Umgebungstemperatur bzw. offene Gehäusenutzung (2-3°C)
 
@JCC86 Ist es evtl. möglich den Kühler zu demontieren und mit neuer WLP zu bestücken? Ansonsten, wenn es so eng zugeht hinter der GPU evtl. kann man mit einem kleinen 40mm Lüfter einen gezielten Luftzug basteln, der hinter der GPU entlang bläst!?

Du schreibst zwar, dass du mit einem Zusatzlüfter schon experimentiert hast. 120mm? Könnte evtl. nicht gezielt genug sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo, könntest du paar Fotos deines Sorgenkindes posten, auf den man ein guten Überblick bekommt?

Der Kühlblock des Chipset wird mit 2 Schrauben auf der Rückseite gehalten:
1749629068943.webp
 
Zuletzt bearbeitet:
Also wenn es für B650E normal ist, dann bin ich beruhigt. :D

Normal ist das nicht. Ich habe beim recht ähnlichen B650E-F 46,5 °C bei stehendem Grafikkartenlüfter und voller CPU-Last gemessen. Gut, da war die Umgebung kälter (normiert auf 20 °C), aber selbst wenn man 10-15 K für Sommer und schlecht belüftetes Gehäuse draufschlägt (letzteres erscheint mir nicht einmal angemessen), wäre man nur bei gut 60 °C.
(Alle Angaben auf der Platinenrückseite gemessen. Interne Sensoren rund 5 K höher.)
 
@PCGH_Torsten meine Vermutung liegt auf einen nicht gut aufliegenden Kühler oder schlimmer noch: Folie auf den Wärmeleitpads, wenn da welche drunter sind. Ich habe ab kommender Woche Urlaub und dann entsprechend Zeit mir das anzuschauen. Danke für die Rückmeldung. 👍🏼
 
@PCGH_Torsten meine Vermutung liegt auf einen nicht gut aufliegenden Kühler oder schlimmer noch: Folie auf den Wärmeleitpads, wenn da welche drunter sind. Ich habe ab kommender Woche Urlaub und dann entsprechend Zeit mir das anzuschauen. Danke für die Rückmeldung. 👍🏼
Hallo Hübie,
Mich würde interessieren, was denn aus deiner Recherche bei rausgekommen ist.
Ich selber besitze nämlich auch ein ASUS ROG STRIX B650E-F GAMING WIFI und habe ebenfalls Temperaturen im Idle von knapp 60-64 Grad.
Sonstige vermutlich relevante Hardware für das Thema bei mir:
- RTX 4070 (die zum Teil den Chipsatz verdeckt)
- Ryzen 7 9700X
- Corsair A115 Luftkühler
- Fractal North XL in Chalk White
Beide PCIe NVMe 4.0 Steckplätze mit Samsung SSDs belegt (der 5.0) über der Grafikkarte ist noch frei)
- Soundblaster Z PCIe Karte im untersten 1x Slot
Temperaturen vom restlichen System im Idle liegen zwischen 30 Grad (Mainboard) und 40-50 Grad (CPU/Grafikkarte)
- Be Quiet Netztteil mit Kabelmanagement
- 2 Gehäuselüfter in der Front, 1 Gehäuselüfter hinten

Über Feedback freue ich mich sehr.

MfG

Chrisok

P.S.: Gibts eigentlich technische Daten seitens AMD, was die maximale Temperatur vom B650 sein darf? Gefunden habe ich bisher nichts…
 
Hi Chrisok,

ich habe meinen Urlaub mit anderen Dingen verbracht und somit ist der Stand wie zuvor. Ich scheue den Aufwand alles ausbauen zu müssen. 😅 Bei AMD selber konnte ich ebenfalls nicht fündig werden, aber ich denke es wird bei Tjmax 95°C bleiben. Beim Durchsehen meiner "PC-Kiste" konnte ich noch Wärmeleitpaste und Pads finden. Vielleicht habe ich demnächst ja mal Lust alles auszubauen, wenn meine Grafikkarte mit Wakü-Block wieder hier ankommt. 🙂👋🏼
 
Was ich gefunden hatte waren Temperaturen bis 80-90°C möglich. Problematisch wird es ab 100°C.
Und wie immer, um so Kühler der Chip um so stabiler ist er und lebt länger.
 
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