1. bekomm ich das ohne Diskettenlaufwerk hin (sata raid treiber )?
Unter Win2000/XP brauchst du einen passenden Treiber wärend der Installation, mögliche Quellen wären Diskettenlaufwerk, Erstellung einer eigenen XP-Installationscd mit passendem Treiber oder (mit Glück) ist er auf einer neuen XP-CD schon drauf. (SP1 und früher definitiv nicht, bei SP2 dürfte es davon abhängen, wie zickig das System bei der Hardwareauswahl ist -es hat afaik Treiber für Intel-ICH?R, aber es kennt keine ICH10R-, SP3 weiß ich nicht)
2. Wie muss ich vorgehen, was muss ich beachten ?
- Platten einbauen, Controller im BIOS auf RAID-Modus umschalten, neubooten.
- Wärend des bootens des Intel-RAID-Bios die eingeblendete Tastenkombination drücken (glaube STRG+i), Menü sollte selbst erklärend sein, neustarten
- Windows-Installation booten und entweder Treiber schon auf der CD haben oder Disketten griffbereit
- Wie gewohnt nutzen
(nach BIOS-Updates aufpassen, dass der Controller im RAID-Modus ist und vorher keine Schreibzugriffe auf der Platte zulassen)
3. Was hat es mit DriveExpert auf sich ?
Nie gehört. Irgend n Schrott von Asus?
4. Gibt es evtl eine Software Lösung (glaube ich mal gehört zu haben)
XP prof. (und entsprechende Versionen anderer Windowse) kann auch einen RAID komplett in Softare simulieren. Das verlangt aber die Konfiguration der Platten als dynamische Datenträger (-> kaum was anderes als das Windows, dass sie einrichtet, kann noch drauf zugreifen) und ist langsamer. Mit nicht-1 Modi geht es außerdem nicht auf dem Laufwerk, auf dem das OS selbst sitzt (bei Raid 1 weiß ich es nicht)
Also falls mir jemand helfen kann oder weiss wo ich ein geeignetes How TO für diesel Board mit der gewünschten Konfiguration gibt wäre ich wirklich echt dankbar.
RTFM?
..ja, das Problem ist, das dein eingerichtetes Hardware Raid Mainboard bzw Chipsatz Abhängig ist. Wenn du also irgendwann mal dein Mainboard tauschen solltest aus welchen Gründen auch immer, kannst du dein eingerichtetes Raid nicht auf dem neuen Mainboard übernehmen und muss dort neu eingerichtet werden. Es gibt nicht mal eine Garantie, wenn du das gleiche Mainboard noch einmal kaufst.
Äh - nein. Natürlich garantiert keine Firma dafür, dass deine Daten sicher sind (das machen sie nicht mal, wenns kein RAID ist), aber in der Praxis ist es schon seit Ewigkeiten problemlos möglich, den Verbund an einen baugleichen Controller zu betreiben und i.d.R. sind auch Wechsel innerhalb eines Herstellers kein Problem. Im Falle von Intel heißt das: Ein RAID-Verbund, der auf einem alten P4-System mit ICH5R erstellt wurde, wird an einer nagelneuen ICH10R problemlos und ohne Einschränkungen erkannt. Nur bei Wechseln zu einem anderen Chipsatzhersteller gibt es (i.d.R. unlösbare) Probleme.
Hier geht es aber ohnehin um RAID1, also einen RAID-Modi, dessen einziger Sinn darin besteht, dass man beim Ausfall des RAID-Verbundes (z.B. wegen defekter Platte) ohne Einschränkung weiterarbeiten kann. Also gibts gar keine Probleme beim Umzug.
Ich denke mal auch, die zweite HDD als Backup/Sicherungsplatte zu nutzen ist die bessere Alternative.
Das ist für den Heimnutzer sicherlich der Fall. Aber nicht wegen Risiken beim RAID, sonder schlichtweg weil ein RAID 1 nur vor Festplattenausfällen schützt.
Die größten Gefahren für die Daten des typischen Heimnutzers sollten (schätze ich) aber -in der Reihenfolge- sein:
1. gedankenloses Löschen
2. unbeabsichtigtes Löschen
3. Viren
4. Trojaner
5. Datenfehler durch Fehler beim Schreiben/der Übertragung
6. Löschen durch dritte
7. Löschen durch Fehler in einer Software
*große Lücke*
8. Ausfall der Festplatte
Ein RAID1 schützt vor 8. Ein Backup schützt vor 1-8 und der einzige Nachteil ist, dass beim Eintritt von 8 die Nutzung nicht unterbrechungsfrei fortgesetzt werden kann. Bewahrt man das Update noch woanders aus, schützt es die Daten ggf. zusätzlich vor Diebstahl, Brand, Hochwasser,...