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Ascorbinsäure/ Zitronensäure für Kupfer Nickel WaKü

Ampre

PC-Selbstbauer(in)
Hallo,

ich möchte meine Wasserkühlung ohne harte Chemie betreiben. Am wichtigsten ist das das Kupfer wegen den teuren Radiator überlebt. Welche Säure eignet sich den besser Zitronensäure oder Ascorbinsäure?

Ist zufällig jemand Chemiker oder kennt einen, der weis was besser ist in einem WaKü Kreislauf mit Kupfer und Nickel. Das wäre auch mal ein Artikel in PcGH wert. @PCGH_Raff ;)
 

max310kc

Freizeitschrauber(in)
Also Säure ist da eher kontraproduktiv...

Nimm destilliertes Wasser (und eventuell etwas Glycol). Hat bei mir ohne Wasserwechsel etwa 8 Jahre gehalten. Ohne Farbzusätze passiert da quasi nix wenn der Kreislauf vorher sauber war.

edit: kein Kupfer und Alu mischen! (wobei es da die Säure noch schlimmer machen würde)
 
Zuletzt bearbeitet:

Sinusspass

BIOS-Overclocker(in)
Nimm einfach Dp Ultra und gut ist. Hat sich seit Jahren als fehlerfrei bewährt. So ein Radiator hält ohnehin quasi ewig, selbst wenn er chemisch bisschen verschmutzt wird. Säuren sind da noch eher ein Problem, weil es das Material in gewissem Rahmen angreift.
 

Sinusspass

BIOS-Overclocker(in)
Man muss es trotzdem nicht drauf anlegen und irgendwas da rein kippen, was auch nur eventuell hässliche Folgen haben könnte. Einfach bewährte Flüssigkeiten rein und die Sache hat sich erledigt. Dann hält der Radiator auch paar Jahrzehnte. Da musst du dir wirklich keinen Kopf drum machen, die Dinger bekommt man mit dem Wakü-typischen Zeug nicht kaputt.
 

Olstyle

Moderator
Teammitglied
Das wäre auch mal ein Artikel in PcGH wert. @PCGH_Raff ;)
Wenn dann wäre @PCGH_Torsten zuständig. Aber eine sichere Aussage erfordert Langzeittests mit mehreren Kreisläufen.

Bei einer reinen Kupfer/Nickel Wakü brauchst du grundsätzlich erstmal keinen Korrosionsschutz. Eine solche Funktion haben die genannten Säuren auch nicht. Wenn es dir rein um den Schutz des Kupfers geht reicht also destilliertes Wasser. Was man aber gerne noch dazu nimmt ist ein Biozid um eventuelle Algenbildung zu vermeiden.Dafür hat Watercool in der Vergangenheit auch Mal auf Zitronensäure verwiesen, einfacher in der Handhabung sind aber die genannten Industrieprodukte auf Glycol Basis.
 
Zuletzt bearbeitet:

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Wenn dann wäre @PCGH_Torsten zuständig. Aber eine sichere Aussage erfordert Langzeittests mit mehreren Kreisläufen.

Bei einer reinen Kupfer/Nickel Wakü brauchst du grundsätzlich erstmal keinen Korrosionsschutz. Eine solche Funktion haben die genannten Säuren auch nicht. Wenn es dir rein um den Schutz des Kupfers geht reicht also destilliertes Wasser. Was man aber gerne noch dazu nimmt ist ein Biozid um eventuelle Algenbildung zu vermeiden.Dafür hat Watercool in der Vergangenheit auch Mal auf Zitronensäure verwiesen, einfacher in der Handhabung sind aber die genannten Industrieprodukte auf Glycol Basis.

Zitronensäure ist sogar das genaue Gegenteil eines Korrosionsschutzes: Sie greift etwaige Oxidschichten auf dem Kupfer an, damit es wieder glänzt. Bei sehr hoher Konzentration (ich glaube, es waren rund 100 g auf 2-3 l) und langer Einwirkzeit kann sie das auch mit etwaigen Nickel-Schichten. :-) (EPDM-O-Ringe und Eheim-Pumpenplastik haben es nicht übel genommen.)

Systematische Tests sind aber in der Tat kaum möglich. Dafür funktionieren die diversen Zusätze einfach zu gut. Wenn 90 Prozent der Nutzer auch nach fünf Jahren keine Probleme haben, dann müsste ich heute 20 Kreisläufe pro Mittel ansetzen und die nächsten Jahre regelmäßig warten, damit ich 2020 eine quantitative Aussage treffen könnte. Selbst wenn man diesen Aufwand treiben würde, wäre bis dahin aber die Hälfte der Mittel wieder vom Markt verschwunden und beim Rest könnte niemand die unveränderte Zusammensetzung garantieren. Einzelexperimente mit Laufzeiten unter 3 Jahren können dagegen, wenn es nicht ein totaler Fehlschlag auftritt, bestenfalls anekdotenhafte Hinweise liefern. Das kann aber auch jeder Forenthread, sogar in weit größerer Anzahl als es ein Redakteuer könnte.
 
TE
A

Ampre

PC-Selbstbauer(in)
Zitronensäure ist sogar das genaue Gegenteil eines Korrosionsschutzes: Sie greift etwaige Oxidschichten auf dem Kupfer an, damit es wieder glänzt. Bei sehr hoher Konzentration (ich glaube, es waren rund 100 g auf 2-3 l) und langer Einwirkzeit kann sie das auch mit etwaigen Nickel-Schichten. :-) (EPDM-O-Ringe und Eheim-Pumpenplastik haben es nicht übel genommen.)

Systematische Tests sind aber in der Tat kaum möglich. Dafür funktionieren die diversen Zusätze einfach zu gut. Wenn 90 Prozent der Nutzer auch nach fünf Jahren keine Probleme haben, dann müsste ich heute 20 Kreisläufe pro Mittel ansetzen und die nächsten Jahre regelmäßig warten, damit ich 2020 eine quantitative Aussage treffen könnte. Selbst wenn man diesen Aufwand treiben würde, wäre bis dahin aber die Hälfte der Mittel wieder vom Markt verschwunden und beim Rest könnte niemand die unveränderte Zusammensetzung garantieren. Einzelexperimente mit Laufzeiten unter 3 Jahren können dagegen, wenn es nicht ein totaler Fehlschlag auftritt, bestenfalls anekdotenhafte Hinweise liefern. Das kann aber auch jeder Forenthread, sogar in weit größerer Anzahl als es ein Redakteuer könnte.
@PCGH_Torsten Danke für die Info. Aber ein 1 Jahres Test mit Hausmitteln wäre schon mal interessant.

Also ich kann jetzt aus 1 Jahr sagen das die Messerspitze Zitronensäure das Nickel schwarz verfärbt hat und alles im Kühlkreislauf einen Schwarzen / braunen Schimmer hatte. Nickel geht auf jedenfall vor Kupfer drauf. Ich habe nun mal einen Kupfer-centstück und eine Nickel Verschlusskappe in ein Glas geworfen und destellelierte Wasser mit Zitronensäure rein. Hier tut sich Chemisch (noch) nichts trotz hoher Dosis.

Bei Zitronensäure wird das Nickel schwarz schon nach 1-2 Tagen...
 
Zuletzt bearbeitet:

kmf

PCGH-Community-Veteran(in)
Auch geeignet, weil über viele Jahre erfolgreich getestet, ist Wasser aus dem Auffangbehälter eines Kondenswäschetrockners. Das Wasser aber vor Einsatz per Papierfiltertüte von etwaigen mitgespülten Flusen reinigen. Ich hab dafür einen alten Porzelantrichter Typ 102 von früher und passende Melitafiltertüten. Destiliertes Wasser ist zwar billig, meine Variante ist quasi kostenlos.
 
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