Apple Mac Studio: Speicheraustausch mit individuellem Schlüssel unterbunden

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Der Apple Mac Studio hat gesockelten Speicher, ein Austausch ist dennoch nicht ohne Weiteres möglich. Die Speicherkarten sind keine SSDs, sondern haben nur NAND-Chips verbaut, die vom M1 direkt angesprochen werden. Zudem wird ein individueller Schlüssel hinterlegt, der abgefragt wird.

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Wer sowas kauft, unterstützt nur den Schwachsinn von Apple. Sie wollen wohl einfach nicht verstehen, dass gekaufte Geräte im Eigentum des Besitzers sind und Apple nichts mehr zu melden hat. Reparierbarkeit und Erweiterbarkeit gleich null.
Stellt euch mal vor Ihr könntet eueren selbst zusammengebauten Gaming-PC nicht mehr erweitern, weil der Mainboard Hersteller einmal installierten RAM, Grafikkarte und PC fest mit dem Mainboard verdongelt.
 
Wer sowas kauft, unterstützt nur den Schwachsinn von Apple. Sie wollen wohl einfach nicht verstehen, dass gekaufte Geräte im Eigentum des Besitzers sind und Apple nichts mehr zu melden hat. Reparierbarkeit und Erweiterbarkeit gleich null.
Stellt euch mal vor Ihr könntet eueren selbst zusammengebauten Gaming-PC nicht mehr erweitern, weil der Mainboard Hersteller einmal installierten RAM, Grafikkarte und PC fest mit dem Mainboard verdongelt.
Psssssssssst, Ketzerei!
 
Das ist schlicht und einfach extrem dreist. Apple verteidigt damit den ersten Platz in der Unverschämtheits-Skala.
Die Kisten sind unbestritten nicht schlecht und manche Software läuft halt unter MacOS am besten
(meist das AudioVideo-Gedingse) bzw. gewisse Progs gibts teils nur für Macs.
Ja, das Ökosystem ist schon gut und läuft sehr sauber.
ABER: Deren Preispolitik ist wirklich jenseits von Gut und Böse. Die kriegen den Hals einfach nicht voll.
Ja, mir ist bekannt, dass der Zweck eines Unternehmens in aller Regel das Geldverdienen ist.

Aber gut, schließlich lag der Gewinn in Q01/22 auch nur bei $34,6 Billions (Mrd.), nach Steuern versteht sich.
Das waren nur 20% mehr als im Vorjahresquartal. Ich kann gut verstehen, dass die da natürlich nachjustieren müssen.
Wie sonst können sich Preise wie dieser eine Monitorständer (ja, ein Monitorständer!) für aberwitzige 1.000€
erklären? Oder einfach mal wieder nen "neuen" Standard einführen, damit der User ja nicht selbst ne SSD
tauschen kann. Man betrachte den Stecker, die SSD selbst ist kein Haar anders als ein normales Modell.
Begründet wird das dann mit dem appletypisch schwülstigen Marketingsprech. Noch besser optimiert usw.
Jo, und zwar gewinnoptimiert, sonst nix. Auch wenn der Controller anderweitig bereits vorhanden sein
sollte, nötig wäre er nicht gewesen, wobei, stop, sonst könnte man die Gewinne ja nicht steigern :D
Und wie wir aus obigen Zahlen erkennen können nagt Apple am Hungertuch, nur 20% mehr.
Das geht nicht mehr lange gut. Und 34,6 Billions ist auch arg wenig ...
Man bedenke, das ist deutlich mehr als manches Staatsbudget (Kleinstaat, versteht sich). Völlig irre.

Vor kurzer Zeit überlegte ich doch tatsächlich noch, mir ein kleines iPhone zuzulegen (SE oder Mini).
Wenn ich aber solche Meldungen lese vergeht mir da wirklich die Lust drauf. Der Laden wird mir immer
unsympathischer und das Telefon dürfen sie behalten.

PS: GJ bei Apple läuft von 10-09, d.h. das erste Q ist abgeschlossen
PPS: Die Serverfritzen (Dell/Fujitsu/Lenovo/HP etc) nehmen für die zertifizierten Komponenten natürlich
auch saftige Aufpreise, garantieren aber die Funktionalität (etwa 2TB HDD für schlappe 400€ als Beispiel).
Oder nehmen wir RAM-Riegel, Controller etc.
Die Funktion garantiert Apple selbstverständlich ebenfalls, nur langen die eben noch deutlich mehr zu.
Selbst als gewerblicher Anwender muss ich die Kosten ja irgendwie umlegen, ergo steigen die Preise,
sei es BTB oder BTC.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann meinen M1 mini ja nicht aufrüsten - es ist einfach nichts gesockelt ;)
Ich finde das bei allen M1 Produkten den größten Nachteil - nicht unbedingt was die Massenspeicher/SSDs angeht - da gibts ja sehr schnelle externe Lösungen (auch wenn der Tausch einer M2 Karte natürlich einfacher und günstiger wäre).

Vor allem beim RAM finde ich es wirklich störend. Ich habe natürlich das "Brot- und Butter-Modell" mit 8 GB RAM, was durchaus für fast alles OK ist, aber es gibt mittlerweile z.B. native Games wie BG 3, die auf den 8 GB Modellen nicht gut laufen.
Lange Red, kurzer Sinn: ich hätte lieber 16 GB RAM aber dafür müsste ich einen anderen Mac kaufen :daumen2:

Als immer-noch-nebenbei PC Nutzer habe ich für diese Preispolitik (was anderes ist es ja nicht) kein Verständnis. Zumal alte Mac-Modelle durchaus klappen für Upgrades hatten oder gar ganz einfach mit 4 Schrauben komplett zerlegbar und aufrüstbar waren. Bei den ersten intel Macs habe ich gelesen konnte man sogar die CPU tauschen (!).

Das man im Studio einen Sockel einbaut, der dann aber künstlich gesperrt ist, kann ich nicht nachvollziehen und finde ich sch*** ... ade. :stupid:
 
Ich kann meinen M1 mini ja nicht aufrüsten - es ist einfach nichts gesockelt
Vor allem beim RAM finde ich es wirklich störend. Ich habe natürlich das "Brot- und Butter-Modell" mit 8 GB RAM, was durchaus für fast alles OK ist
Lange Red, kurzer Sinn: ich hätte lieber 16 GB RAM aber dafür müsste ich einen anderen Mac kaufen
Das ist generell die Krux bei allem Verlöteten, Verdongletem und nicht Erweiterbarem: Man muss auf die gewünschte Leistung am Ende der erwarteten Nutzungszeit spekulieren und dann noch hoffen, dass die Geräte dieses Datum auch funktionsfähig erleben. Das betrifft vor allem Notebooks, Smartphones und leider seit ein paar Jahren auch Desktops von den größeren OEMs.

Auch wenn bei Apple und anderen Herstellern das unmittelbare P/L-Verhältnis bei den Einsteigermodellen noch am besten ist und sich darüber dramatisch verschlechtert, ist man, wenn man keine frühzeitig ausfallenden Komponenten annimmt, auf die Nutzungszeit gerechnet, mit den überteuerten Angeboten theoretisch billiger unterwegs.
Wirklich raten kann man aber auch niemandem dazu, da fast immer irgendwelche Komponenten frühzeitig den Geist aufgeben. Die Klassiker wären hier Notebook-Scharniere, Kabel, kalte Lötstellen, Flash-Speicher, bei denen man auch ingenieurstechnisch zur schnelleren Alterung "Lösungen" entwickeln kann und auch tut.
 
@atarivcs
Ist das Gerät gegen einen "geringen" Aufpreis nicht mit 16GB erhältlich? :-)
Gerade mal nachgesehen:
230!!! Euro Mehrpreis für weitere 8GB RAM
512er SSD anstelle 256er: auch nur 230 Tacken Aufpreis
Die haben wirklich ein Rad ab, ne, eigentlich alle! Die Kunden, die das akzeptieren allerdings noch mehr.
Das zahle ich ja nicht mal als Endkunde, und wir reden hier von den richtig guten, teuren und hochwertigen SSDs
und entsprechendem Speicher. Bei den Mengen die die einkaufen kann man sich deren EK vorstellen.
Es könnte natürlich sein, dass die SSDs/RAM mit Blattgold beschichtet sind oder alle einzeln von bei Vollmond
um sie tanzenden Jungfrauen ge"ommmmmmt" sind. Das würde die Preise erklären.

Wäre ein MacMini normal aufrüstbar und böte sich dadurch die Option, ihn auch nachträglich anzupassen
wäre das Teil interessant. Früher ging das, heute nicht mehr. Ein Schelm, wer hier Böses vermutet.
Schließlich dient es ja nur dazu, den viel zu bescheidenen Gewinn der Firma zu erhöhen.
 
Mich würd interessieren wie Apple reagieren würd wenn bei einer Klimaanlage in einem Apple Store ein Fühler defekt wär und der Techniker sagen würde:" wir müssen die gane Anlage erneuer weils den Fühler nur als Paket mit der ganzen Anlage gibt ....."
 
@atarivcs
Ist das Gerät gegen einen "geringen" Aufpreis nicht mit 16GB erhältlich? :-)
Gerade mal nachgesehen:
230!!! Euro Mehrpreis für weitere 8GB RAM
512er SSD anstelle 256er: auch nur 230 Tacken Aufpreis
Die haben wirklich ein Rad ab, ne, eigentlich alle! Die Kunden, die das akzeptieren allerdings noch mehr.
Das zahle ich ja nicht mal als Endkunde, und wir reden hier von den richtig guten, teuren und hochwertigen SSDs
und entsprechendem Speicher. Bei den Mengen die die einkaufen kann man sich deren EK vorstellen.
Es könnte natürlich sein, dass die SSDs/RAM mit Blattgold beschichtet sind oder alle einzeln von bei Vollmond
um sie tanzenden Jungfrauen ge"ommmmmmt" sind. Das würde die Preise erklären.

Wäre ein MacMini normal aufrüstbar und böte sich dadurch die Option, ihn auch nachträglich anzupassen
wäre das Teil interessant. Früher ging das, heute nicht mehr. Ein Schelm, wer hier Böses vermutet.
Schließlich dient es ja nur dazu, den viel zu bescheidenen Gewinn der Firma zu erhöhen.
Deshalb hab ich das kleinste Modell :D :D

Ich verstehe technisch, dass der RAM direkt neben das CPU Die gelötet wurde, aber den Aufpreis fand ich zu frech, um das Gerät nur "auszuprobieren".

Ich bin ansonsten sehr zufrieden mit dem Teil - es gibt wirklich schöne Software für die Kiste und ich wollte unbedingt mal einen ARM Desktop ausprobieren. Habe auch Windows 11 ARM probiert - damit kann man sogar Overwatch spielen.

Aber die (Auf)preise sind _mehr als lächerlich_

Ich kann alle verstehen, die Apple als unverschämt bezeichnen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Ding ist sicher schick, wäre da nicht ... ausreichend erwähnt ... würde ich durchaus auch mit so nem Teil
liebäugeln. Aber das ist einfach zu viel des Guten!

Das mit dem direkt daneben löten mag eine minimale Mehrperformance bringen. In der Praxis wird davon außer
besseren Meßwerten vermutlich nix über bleiben.
Halt, doch, mehr Flocken in Apples Kasse, vergaß ich jetzt doch tatsächlich! :devil:

Wünsche trotzdem viel Spaß mit dem Gerät, ich will es keinesfalls mies machen, die Dinger sind ja nun wirklich
nicht schlecht. Denke, es war mit Sicherheit ein guter Kauf.

Aber deren Preispolitik, siehste ja genauso, ist einfach dummdreist. Das kann und will ich beim besten Willen
nicht honorieren. Noch besteht ja kein Zwang bei denen was zu kaufen :D
 
habe genau auf so einen mac gewartet aber das mit dem speicher nervt mich extrem. ich brauche etwa 4-6TB und dafür zahle ich ganz bestimmt keine 1400euro! daher wird es ein hackintosh...
 
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