News Apokalyptische Vorhersagen: Speicherbranche warnt vor Engpässen bei RAM und SSDs

Analysten und Hersteller warnen vor einem Jahrzehnt der Knappheit.
Da würde ich mich gar nicht verrückt machen lassen. 1999 gab es auch z. B. ein Erdbeben in Taiwan und da wurden die Speicher auch teurer, aber nicht für lange Zeit.
Wer sich hinter das Licht führen lässt, braucht sich um Dunkelheit keine Sorgen machen...;)
 
Ich hol dann mal meine Disketten-Sammlung aus dem Keller.
Bin gerade dabei, da ich ja mein 5.25" Laufwerk restauriert habe (danach kommt die 3.5" Amiga/PC Variante dran, also noch mehr Speicherplatz). Bei ca. 165kB pro Seite und ungefähr 500 Floppy Disks hab ich zusammen schon knapp sagenhafte 0,15 Gibibyte für den Fall der Fälle :D

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Sobald die KI-Blase endlich platzt hat sich das Problem dann sowieso erledigt - zumindest, bis die nächste Sau durchs Dorf getrieben wird :ugly:

Da muss ich dich leider enttäuschen, denn in dem "KI" Sektor stehen wir eigentlich noch ganz am Anfang!
Was derzeit, vor allem im technikfeindlichen Deutschland, läuft ist etwa vergleichbar mit dem ersten Zuse-Computer zu einer heutigen Highend-Server-CPU.
Bei den möglichen Anwendungen, aber auch bei den "KI" Modellen selbst, stehen wir noch ganz am Anfang.

Was die Verknappung bei SSDs/RAM betrifft, wurden ja bereits einige Punkte im Artikel genannt.
Es geht aber auch rein ums Geschäft.
Wenn Nvidia mit seinen GPUs eine Milliarde Gewinn nach der anderen scheffelt, ist es klar, dass die Hersteller irgendwann sich fragen, ob sie nicht auch mehr vom Kuchen abbekommen können und das vor allem mit weniger Aufwand.
Beim doppelten Preis für eine SSD bekommt nicht nur mehr Geld pro Stück, man spart sich auch Produktions- und Fabrikkosten.
Dem Marktbedarf nicht mehr hinterher rennen, sondern die Preise durch Verknappung hochhalten...
Denn Angst haben, dass man seine Ware nicht verkauft bekommt, muss man angesichts der Marktsituation in den nächsten Jahren nicht haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da kannste aber lange warten, da ist noch so viel Geld zu holen. Platzen wird es auch nicht, dazu gibt es zu gute KI-Tools, bis es zu einer Konsoledierung kommt werden noch einige Jahre vergehen.

Die funktionalen KI-Tools, vor allem bei der Bildbearbeitung, haben relativ wenig mit den übergroßen Rechenzentren zu tun. Da geht es immer noch ganz viel um Sprach-KI und Mediensynthese – Anwendungszwecke, die zwar sehr viel Rechenzeit konsumieren, bei denen die Anbieter aber wohl weiterhin massiv draufzahlen. Bei ChatGPT hieß es vor 1-2 Jahren, dass sogar der laufende Betrieb der Rechenzentren für die Premium-Angebote mehr kostet, als mit besagten Angeboten eingenommen wird. Vom Aufbau der Rechenzentren, der Refinanzierung der freien Gegenstücke oder gar der Entwicklung ganz zu schweigen.
 
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