Werbung [ANZEIGE] Fertig-PCs: Früher verpönt, heute eine echte Alternative?

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PCGH-Redaktion

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Selbst bauen oder doch einen fertigen Gaming-PC kaufen? Während Fertig-PCs früher einen schlechten Ruf hatten, bieten sie heute oft faire Preise und ersparen Zeit und Nerven. Ein Blick auf die Entwicklung.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Fertig-PCs: Früher verpönt, heute eine echte Alternative?

Bitte beachten: Thema dieses Kommentar-Threads ist der Inhalt der Meldung. Kritik und allgemeine Fragen zu Online-Artikeln von PC Games Hardware werden hier gemäß der Forenregeln ohne Nachfrage entfernt, sie sind im Feedback-Thread besser aufgehoben.
 
Es gibt einen großen Unterschied zwischen klassischen Fertig-PCs mit speziell für diese PC's gebauten Komponenten und jenen Fertig-PCs, die aus frei auf dem Markt verfügbaren Teilen vom Hersteller zusammengeschraubt und ggf. vorinstalliert werden.
Meinem Verständnis nach war und ist es in der Schraubercommunity nicht das Problem, jemandem einen Fuffi oder etwas mehr in die Hand zu drücken oder gedrück zu bekommen, um ein paar Teile zusammen zu schrauben. das Problem ist doch, dass man beim Bekannten vor ein 3 Jahre altes Gerät von z.B. Dell oder so gestzt wird und es schon damit anfängt, dass man kaum ein Ersatznetzteil einbauen kann, weil irgendein proprietärer 12V-Only mit 11V-irgendwas-Standby-Leitung-Netzteil-Scheiß eingebaut wurde, der nicht nur keinerlei Erweiterung ermöglicht, sondern im Ersatzteilshop auchnoch die Hälfte vom Rechnerneupreis hätte, wenn es denn noch lieferbar gewesen wäre. Also nein, die Grafikkarte kann man nicht aufrüsten, es geht einfach nicht. Und damit gehen beim klassischen OEM-Rechner annähernd alle Vorteile eines Desktops flöten.
Ein lediglich zusammengestellter, zusammengebauter und vorinstallierter Rechner hat diese Probleme nicht. I. d. R. nochnichtmals irgendwelche Herstellerspezifische Bloatware außer der von Windows und der Teilehersteller wird installiert.
 
vor einigen monaten habe ich einen Terrapc geschenkt bekommen, der mit normalen, im handel erhältlichen bauteilen gefertigt ist.
 
Ich baue auch gerne alles selber.

Aber manch haben kein Lust, keine Zeit oder keine Ahnung davon.
Ist schön das es solche Srvices gibt.
 
Das Basteln ist einfach ein Teil der Arbeit. Ich rate Leuten weiterhin von Fertig-PCs der Großhersteller (HP, Dell, Lenovo) ab. Proprietäre Mainboards und Gehäuseformate sind einfach immer ein Dealbreaker. Dazu wurde durch diverse Stellen festgestellt, dass die PCs oft falsch konfiguriert sind. CPUs haben seltsam niedrige Power Limits, XMP Profile werden nicht genutzt usw.
Da empfehle ich lieber jemanden ein PC aus frei verkäuflichen Teilen. Nicht selbst zusammengebaut aber, dafür mit den üblichen Teilen, die es dafür gibt. Die 1000 Euro Angebots-PCs sind recht gut im Kurs. Wenn man bedenkt, dass die PCs getestet werden und Garantie haben.
 
Im Prinzip ist das halt auch die Frage, ob man sich das antun will. Ich ich meinen vor einem Jahr zusammengebaut habe, da ist die Kiste nicht angegangen. Echt blöd, alles nochmal überprüft, ging nicht. Nochmal extra alles absolut gründlich überprüft, langsam machte sich ein extrem ungutes Gefühl breit, es ging wieder nichts. Jetzt wäre die Zeit gewesen, sich mit einem Kumpel, der die selbe Plattform hat, zusammenzusetzen und jedes Teil einzeln auf Funktion zu überprüfen. Dummerweise haben viele in den letzten 20 Jahren das Zocken aufgegeben und PCs halten heute auch länger durch. Ich war also der einzige, mit einem AM5 PC und DDR5. Nun wurde alles anders gemacht, auch wenn ich mir sicher war, dass es richtig ist. Siehe da: in dem Onlinehandbuch (da wurde definitiv an der falschen Stelle gegeizt) wurde auf ein Youtubevideo verwiesen, das von einem anderem Board stammt und auf dem der Stecker, für die Schalter und LEDs, um 180° gedreht war, so dass ich es systematisch und sehr gründlich falsch eingesteckt habe.

Ich will mir garnicht den Ärger vorstellen, was passiert wäre, wenn das Board kaputt gewesen und MSI die Verantwortung auf die CPU geschoben hätte. Da hätte ich einiges zu tun gehabt, wenn die 14 Tage Rückgaberecht abgelaufen sind.

Wer sich dieses Wechselbad der Gefühle sparen will, der ist mit Fertig PCs gut beraten. Die Dinger kann man einfach mit dem Vermerk "geht nicht" zurückschicken und das war es. Dafür ist dann ein Aufpreis fällig und man ist nicht so frei, wie bei einem Selbstbau. Einige Händler bieten auch einen Zusammenbauservice an (Bei Mindfactory kostet es 99€), dafür muß dann der ganze Krempel vom selben Händler stammen.
 
Ach wieder mal so eine versteckte Werbung für Dubaro.

Einmal einen PC bei denen gekauft, nie wieder. Service unfreundlich, nur b-stock teile drin, RAM fehlerhaft, graka falsch eingebaut, Mainboard angeknackst, kühler falsch aufgesetzt und angeschlossen sowie keine Ahnung wie man Wärmeleitpaste aufträgt. Gehäuse war das was ich bestellt habe, halt nur in der falschen Farbe und config, aber wenigstens passte der Name.

Nie, fggin, wieder dieser Drecksladen.
 
selten so einen schmarrn gelesen.
wenn ein hersteller von fertigpc gelobt wird, ists dubaro.
du glaubst doch nicht im ernst, dass ein fertiger, egal wer, b-teile verbaut, er muss schliesslich gewährleistung geben.
dass du pech gehabt hast mag sein, auch wenn soviel negatives etwas unglaubwürdig ist, aber das zu verallgemeinern ist ausgemachter blödsinn.
und nein, ich hab keinen pc von dubaro.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hat sich von früher zu heute nichts geändert.
Man braucht heute nur "Gamingschrott" suchen und schon wird man fündig.
Früher (bei mir in den 90er) konnte man auch sich 08-15 / Schrott PCs fertig kaufen oder ist zu den vielen! kleinen PC Läden gegangen. Muste es eine Kette sein konnte man z.B. zu Atelco gehen da die viel (alles?) nur als Retail HW hatten.

Damals wie heute hat selber bauen den Vorteil das man nur HW verbauen kann welchen man haben will.
Auch das Übernehmen von alter HW ist problemlos möglich.

Wenn Dubaro / andere Läden einfach etwas mehr Auswahl (an Komponenten) anbieten, verzichten auf "lustige" HW eigenen Designs, einen nicht zu hohen Aufpreis fürs zusammenbauen und keine Bloatware installieren spricht nichts gegeneinen Fertig-PC.
 
Ich bin jetzt etwas älter und der Zusammenbau eines PC wird zunehmend mühsamer, inzwischen kann ich mir vorstellen, dass ein zukünftiger PC nach meinen Vorstellungen zusammengebaut werden könnte. Aber das wäre eine Individualfertigung und nichts von der Stange. Genau da sind mir die Anbieter dann aber zu teuer, Jedes mal, wenn ich das recherchiert habe, war ich aber bei einem Aufpreis von 500 € Plus, als wenn ich das selber machen würde. Das Geld spare ich dann doch lieber und baue selber.

Also habe ich letzten Monat doch wieder selber gebaut, zumal ich Gehäuse, Netzteil und Wasserkühlung behalten konnte. Ich kenne zum Beispiel die PCs von Snogard, die verbauen die PCs immer noch mit jeder Menge Kabelbindern in billigen Gehäusen. Das kommt für mich einfach nicht infrage. Nun ja, jetzt habe ich erstmal ein paar Jahre Ruhe, als Nächstes wird eventuell 2027 GPU und CPU (ZEN 6) getauscht, der Rest kann wahrscheinlich so im PC bleiben.

Der nächste komplett neue PC wird also erst in den 2030er Jahren kommen. Eventuell baue ich diesen dann mit einem Azubi in unserer Firma auf, wenn mir das wegen des Rückens selbst zu anstrengend werden sollte. Sollte das nicht möglich sein, schaue ich mich noch einmal um.
 
Die meisten OEM fertig PCs (Lenovo, Dell, Acer, HP) sind meistens Schrott, auch wenn gerade Lenovo immer mal wieder gute Angebote hat und deren Legion Modelle wohl auch nur wenig prioritäre Teile haben. Sprich, man könnte upgraden. Alienware von Dell dagegen ist absoluter Dreck der zwar in der Anschaffung zu Black Friday Preisen günstig ist, aber dann kann man das System nach 4-5 Jahren direkt in den Müll werfen, da man fast nichts upgraden kann.

Ich denke die beste Lösung ist, entweder bei einem PC Fachgeschäft sich sein System mit Standard Komponenten selber zusammen stellen zu lassen (Habe ich so gemacht) und dann eben den Aufpreis für den Zusammenbau zu bezahlen. Ich habe da auch schon Vergleiche gemacht oder Offerten mit Einzelteilen oder eben alles vom Fachhändler (Sei es nun der kleine PC Händler um die Ecke, Dubaro, Mifcom, PCSpecialist oder wie sie alle heissen) und teilweise sind die Preisunterschiede recht gross, teilweise zu vernachlässigen.

Der Vorteil bei einigen der grösseren PC Händler wie eben z.B Dubaro oder Mifcom, ist dass man doch relativ viel Auswahl an Gehäusen, Mainboard, CPUs und GPUs hat. Wenn es dann noch einen guten Deal gibt, why not? Das einfachste wo man Geld sparen kann bei diesen Läden, ist es ohne Windows zu bestellen (Die verlangen zu viel für eine Windows Installation) und sich einfach einen OEM Key zu besorgen für einen 10er. Windows auf das System knallen ist sicher das einfachste was es gibt.

Mein System hat mich am Ende ca. 250.- mehr gekostet als wenn ich die Komponenten selber gekauft und selber geschraubt hätte. Aber so habe ich mir den Stress gespart und habe sogar noch Garantie bzw. Gewährleistung sowie Support.....wer natürlich gerne selber bastelt, was ich absolut verstehen kann, für den ist so etwas nichts.

Und wie Eingangs erwähnt. Von den Media Markt und co. fertig PCs würde ich grossen Abstand nehmen. Da werden manchmal "Gaming PCs" verkauft, die zwar zuerst attraktiv vom Preis aussehen, aber am Ende zu wenig oder zu lahmen RAM, eine GPU mit nur 8GB Speicher oder ein viel zu schwaches Netzteil haben für zukünftige Upgrades. Dazu wohl noch voll mit Bloatware.

Also PC selber bauen muss nicht sein, aber dann sollte man wenigstens einen Fachhändler in Betracht ziehen wo man auch selber konfigurieren kann.
 
Kann auch z.B. den Dutzo PCs die es bei Proshop gibt gutes assistieren. Da habe ich für nen Kollegen bei den "Black Weeks" einen PC bestellt, den ich für des Geld nicht in Einzelteilen gebaut bekommen hätte.
Klar, kannst beim Selbstbau des Teil wie RAM, SSD, Board individuell zusammenstellen - mache ich ja auch so.

Aber für die Leute aus der Kategorie "besorg mir mal nen PC - will nur zocken - Rest ist mir egal"... Sind so fertige PCs schon okay... es kommt halt immer auf die Zusammenstellung der Teile an, ob das einigermaßen passt.
 
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