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Anthem 2.0: Bioware stellt Arbeiten an Reboot offiziell ein

PCGH-Redaktion

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Die Arbeiten an einem Reboot und somit an einer Umgestaltung des enttäuschend gestarteten Anthem werden offiziell eingestellt. Das hat Entwickler Bioware nun via Blog-Update bekannt gegeben und gibt auch der Corona-Krise die Schuld an dem Entwicklungsstopp.

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PureLuck

Software-Overclocker(in)
Na ein Glück! Jetzt können sie die IP verscherbeln und jemanden ran lassen, der Ahnung von sowas hat.
Da das Setting an sich ganz interessant ist und viele Möglichkeiten bietet, einen guten MP-Loot-Shooter draus zu machen, wäre es schade, die IP irgendwo in den Archiven vergammeln zu lassen.
 

4thVariety

Software-Overclocker(in)
Das sendet halt ein Signal was alle anderen EA Großproduktionen angeht. Vorschnell veröffentlichen und dann beerdigen. Bioware Abmarsch zurück zu neuen Fortsetzungen von alten Kamellen.

Es ist ja nicht weniger als das Eingeständnis, dass man in der obersten Liga von Spielen mit höchsten technischen Anforderungen an Spielwelt und Langzeitmotivationssystem nicht mitspielen kann.
 

Rizzard

PCGH-Community-Veteran(in)
Schade, in dem Spiel steckte viel Potential.
Ich hatte ca 50-60 Std Spaß damit. Dann war leider die Luft raus.

Es gibt diverse Stellen die man hätte anpacken müssen. Allen voran natürlich besseres Endgame (Abwechslung, Loot, Anpassung der Schwierigkeiten etc).
Auch die Open World in der sich 4 random Player verloren vorkommen, hätte man anders umsetzen müssen.

Aber das Gameplay ansich war richtig gut und hat Laune gemacht.
 

SoldierShredder

PC-Selbstbauer(in)
Das sendet halt ein Signal was alle anderen EA Großproduktionen angeht. Vorschnell veröffentlichen und dann beerdigen. Bioware Abmarsch zurück zu neuen Fortsetzungen von alten Kamellen.

Es ist ja nicht weniger als das Eingeständnis, dass man in der obersten Liga von Spielen mit höchsten technischen Anforderungen an Spielwelt und Langzeitmotivationssystem nicht mitspielen kann.
Bei aller Liebe am EA Gehate.

Aber dieses Trainwreck an Spiel hat allein BioWare am Ende zu verantworten. EA kann nichts dafür, wenn die Herrschaften ca. 2 Jahre vor Veröffentlichung gerade mal eine Demo zustande bringen und ein umfassender Umbau eines längst releasten Spiels etliche Millionen Mehrkosten verschlingt, die EA usprünglich nie geplant hatte. Geld und Zeit war zuhauf vorhanden, BioWare hat schlicht nicht geliefert. Ende, aus.

Ich an EAs Stelle hätte genauso gehandelt. Und nebenbei bei BioWare Recherchearbeit betrieben und die Verantwortlichen für diese Misere entlassen. Dass BioWare an altbekannte IPs weiterarbeiten "darf", finde ich direkt gnädig...aber weiß, was im Hintergrund alles abläuft

@Anthem IP
Hoffentlich bleibt diese nicht in der Versenkung. Potential war bekanntlich groß, sonst wäre das Interesse im Vorfeld nicht so riesig gewesen. Einige Elemente & Mechaniken waren schließlich gut, optisch konnte man sich auch nicht beschweren. Es hat einfach massiv am Content gemangelt.
 

Nosi

Software-Overclocker(in)
Die können sich konzentrieren auf was sie wollen, dieser arrogante Schatten eines Entwicklerstudios kriegt von mir kein Geld mehr.
Lieber spiel ich die Klassiker zum x-ten mal
 

JTRch

Software-Overclocker(in)
Ich habe genau das voraus gesagt, weil es sich um EA handelt. Die haben schon erfolgreichere Projekte eingestampft. Daher hätte mich ausser dieser Entscheid alles andere erstaunt!
 

Xeandro

PC-Selbstbauer(in)
Bei aller Liebe am EA Gehate.

Aber dieses Trainwreck an Spiel hat allein BioWare am Ende zu verantworten. EA kann nichts dafür, wenn die Herrschaften ca. 2 Jahre vor Veröffentlichung gerade mal eine Demo zustande bringen und ein umfassender Umbau eines längst releasten Spiels etliche Millionen Mehrkosten verschlingt, die EA usprünglich nie geplant hatte. Geld und Zeit war zuhauf vorhanden, BioWare hat schlicht nicht geliefert. Ende, aus.

Ich an EAs Stelle hätte genauso gehandelt. Und nebenbei bei BioWare Recherchearbeit betrieben und die Verantwortlichen für diese Misere entlassen. Dass BioWare an altbekannte IPs weiterarbeiten "darf", finde ich direkt gnädig...aber weiß, was im Hintergrund alles abläuft

@Anthem IP
Hoffentlich bleibt diese nicht in der Versenkung. Potential war bekanntlich groß, sonst wäre das Interesse im Vorfeld nicht so riesig gewesen. Einige Elemente & Mechaniken waren schließlich gut, optisch konnte man sich auch nicht beschweren. Es hat einfach massiv am Content gemangelt.
Sehe ich nicht ganz so bei der Schuldfrage. EA als Publisher, der Millionen in die Hand nimmt für die Entwicklung solch eines Titels, hat auch die Pflicht zu schauen was mit der Kohle passiert. Nach 2 jahren einen Zwischenstand abfragen und dann zu maulen hilft da nicht. Ich denke es gab regelmässige Qualitäts- und Quantitäsrückmeldungen an EA so das diese genau wussten was da passiert. Bioware trifft da auch eine Teilschuld. Aber die frage wer wem sagt wer was zu tun hat stellt sich mir nicht da man nur dem Geld folgen muss.
Denen war das einfach Egal, hauptsache die Entwicklungskosten sind wieder drin und die Boni bezahlt. Bei EA ist dieses Verhalten im Verlauf der letzten Jahre immer wieder vorgekommen. Sim City sei mal als Beispiel rausgepickt. Es wurde nachweislich gelogen das der Onlinemodus notwendig sei. Es gab so viele DLC die nur als Werbe DLCs bezeichnet werden konnten. Ich erinnere mich an eine Parkbank mit Werbebanner....
Genau deswegen kommt mir kein EA Spiel mehr auf die Platte auf wenn ich tierisch Bock auf Battlefield hätte. Es gibt genug Spiele die mich begeistern die nicht von denen sind so das ich immer wieder schnell über den Schmerz hinweg bin. :D
Das sendet halt ein Signal was alle anderen EA Großproduktionen angeht. Vorschnell veröffentlichen und dann beerdigen. Bioware Abmarsch zurück zu neuen Fortsetzungen von alten Kamellen.

Es ist ja nicht weniger als das Eingeständnis, dass man in der obersten Liga von Spielen mit höchsten technischen Anforderungen an Spielwelt und Langzeitmotivationssystem nicht mitspielen kann.
Anthem hatte mich von der Optik und den Ideen schon interesiert. Meine hoffnung liegen bei Outriders Link bei dem heute 18 Uhr eine DEMO! kommen wird. Zeitlich unbegrenzt, der Spielstand wird übernommen falls man sich dazu entschliest das Spiel zu kaufen. es sind alle Klassen anspielbar und von dem was ich gesehen habe könnte es Spass machen. Endgame usw. muss man mal schauen wenn die Tests eintrudeln. Ich freue mich aufs Wochenende das Spiel zu testen ob es mir gefällt. Der Start ist dank der Demo geglückt.
 

User-22949

Freizeitschrauber(in)
Gut das ich mit dem Kauf gewartet habe. Wollte es mir eigentlich zum Release holen. Die Beta habe ich gespielt. War eigentlich ganz spaßig. Aber mehr an Inhalten kam dann auch mit dem Release nicht. Das war eine Totgeburt.
 

SaPass

BIOS-Overclocker(in)
Ich habe mir das Spiel Ende 2019 für 9 € gekauft und es ca. 55 Stunden gespielt. Es war in diesem Spiel deutlich zu erkennen, wie viel Potential liegengelassen wurde. Dinge, von denen ich mich frage, wie man sie als Entwickler übersehen kann: Es gab keinen Bildschirm mit den Charakter-Stats. Bei einem Loot-Shooter. Und der Loot war auch nicht wirklich gut integriert. Mit entscheidenden Verbesserungen an diesem beiden Stellen wäre es für ich zu einem richtig guten Spiel geworden. Bonuspunkte, wenn das Menü angepasst wird und das Spiel übersichtlicher wird.

Das Grundgerüst hat gestimmt. Aus diesem Grund hatte ich etwas Hoffnung, dass Anthem 2.0 gut wird. Es wäre nicht das erste Spiel, bei dem das Ruder nochmal rumgerissen wird.

Warum dann zwei Jahre an etwas gearbeitet wird, nur um es dann wieder einzustampfen, verstehe ich nicht so recht.
 

PureLuck

Software-Overclocker(in)
Anthem hatte mich von der Optik und den Ideen schon interesiert. Meine hoffnung liegen bei Outriders Link bei dem heute 18 Uhr eine DEMO! kommen wird. Zeitlich unbegrenzt, der Spielstand wird übernommen falls man sich dazu entschliest das Spiel zu kaufen. es sind alle Klassen anspielbar und von dem was ich gesehen habe könnte es Spass machen. Endgame usw. muss man mal schauen wenn die Tests eintrudeln. Ich freue mich aufs Wochenende das Spiel zu testen ob es mir gefällt. Der Start ist dank der Demo geglückt.

Danke für den Tipp mit der Demo.
"Leider" wird es kein GaaS, sodass noch fraglich ist, ob es eine Langzeitmotivation wie Destiny aufbauen wird oder eher wie ein Borderlands daher kommt.
 

Karotte81

Software-Overclocker(in)
Ich habe nichts anderes erwartet. Bis auf das Fliegen war das Spiel in jedem Aspekt oberflächlich, dünn und völlig banal.

Da war auch kein Potenzial, das war einfach eine Totgeburt mit Ansage.

Allein die Ladezeiten und der Hub, wie Missionen gestartet werden, wie die Missionen ablaufen, der Loot, das Kämpfen(hübsche Effekte aber null Tiefgang), so ziemlich alle Dialoge, alles auf unterstem Niveau. Der Bericht von Kotaku, wo die problematische Entwicklung von Anthem beleuchtet wurde, spricht Bände. Die hatten keine Ahnung, haben keine und werden da auch keine mehr haben wie sie dieses Spiel fixen sollen, denn man kann es nicht fixen, dafür hätte man alles neu entwickeln müssen.

Seit ME 2 ist Bioware für mich auch quasi kein wichtiger Entwickler mehr, nur noch ein Schatten früherer Tage.

Für DA4 erahne ich auch Übles, wobei ich da sowieso nichts erwarte, die Reihe ist schon mit Teil 2 gestorben.
 

Nightlight

BIOS-Overclocker(in)
Wahrscheinlich hat sich bei Anspielen des internen Builds herausgestellt, dass die veranschlagte Entwicklungszeit immer noch nicht ausreicht, um eine spürbare Verbesserung des gesamten Spiels herbeizuführen und deswegen noch mehr Zeit und somit Budget notwendig ist.

EA hat eine weitere Investition in den Reboot wohl als "nicht lohnenswert" erachtet, da mit zuviel Risiko verbunden.
Das ist echt bitter - vor allem für die Entwickler. 2 Jahre Arbeit mal eben verpufft.

Dabei sieht das Spiel hammer gut aus und die volldynamischen Flugeinlagen der Exosuits lassen Anthem topmodern wirken. Scheinbar hat sich Bioware zu sehr auf die Optik konzentriert und das eigentliche Gameplay bze. die Langzeitmotivation eher außer acht gelassen.
 

SaPass

BIOS-Overclocker(in)
Dabei sieht das Spiel hammer gut aus und die volldynamischen Flugeinlagen der Exosuits lassen Anthem topmodern wirken. Scheinbar hat sich Bioware zu sehr auf die Optik konzentriert und das eigentliche Gameplay bze. die Langzeitmotivation eher außer acht gelassen.
Die Frostbite 3 Engine ist wohl wahnsinnig kompliziert, schlecht dokumentiert und sehr zeitraubend. Und da sie nur von EA verwendet wird gibt es auch relativ wenige Entwickler/Programmierer/etc., die damit ausreichend vertraut sind. Wenn jemand das Team verlässt ist das zeitnahe adäquate Nachbesetzen einer Stelle fast unmöglich. Dieser Artikel ist ziemlich interessant.
 

RedDragon20

BIOS-Overclocker(in)
Dann sollen sie es halt auf Free2Play umstellen.

Das Spiel hat seine Momente, definitiv. Und für zwischendurch macht es durchaus Laune. Schade nur, dass nicht mehr draus wird.
 

Davki90

PC-Selbstbauer(in)
Für Anthem Fans tut es mir natürlich leid, aber ich finde es gut, dass Bioware jetzt den Fokus auf das neue Dragon Age und Mass Effect legt. Hoffentlich werden das neue Dragon Age und Mass Effect nicht ein Anthem mit Dragen resp. mit Aliens. Doch bei EA muss man wohl leider damit rechnen.
 

Xeandro

PC-Selbstbauer(in)
Danke für den Tipp mit der Demo.
"Leider" wird es kein GaaS, sodass noch fraglich ist, ob es eine Langzeitmotivation wie Destiny aufbauen wird oder eher wie ein Borderlands daher kommt.
Hab die Demo knapp 2 Stunden Solo gespielt. Die Deckungssteuerung fühlt sich noch etwas komisch an aber das Gunplay und die Klassenmechaniken machen schon jetzt Laune. Ob es mir zu Release 60 Euro wert ist muss ich noch schauen aber Kaufen werde ich es, irgendwann :D
 

Xzellenz

Software-Overclocker(in)
Der Artikel hat so viele Zitate, da weiß man gar nicht wo man anfangen soll mit der Schadenfreude. Compostware Bioware hat wohl so langsam den Faden überspannt. Ich gehe auch mal sehr stark davon aus, dass das nächste Projekt über Leben oder Tod des Studios entscheidet. Aber sie haben sich länger gehalten als gedacht. Die Quoten steigen in die Höhe. Wahrscheinlich glaubt man in der Manager-Etage das der Name noch irgendeine Bedeutung für die Gamer-Community besäße. Zweifellos galten sie noch vor ca. 10 Jahren als eine der besten RPG-Schmieden in der Branche. Und auch schon die Jahre davor, wenn nicht die Beste. Ohne Bioware gäbe es einige heutige Klassiker nicht. Das darf man nicht unterschlagen oder gar in Abrede stellen. EAs Zutun hat sich sehr negativ auf sie ausgewirkt. Es ist nun mal immer EA, welche ihre eigenen Studios so dermaßen herunterwirtschaftet, dass sie irgendwann geschlossen werden müssen. Ist ja nicht das erste Mal. Allerdings hätte sich Bioware dagegen wehren können und so wie das kommuniziert wurde, beim Beispiel von Anthem, von Jason Schreier, dass sie sieben Jahre Entwicklungszeit hatten und kurz vor der E3, wo das Spiel damals angekündigt wurde, irgendwas schnell zusammengeschustert haben und das Spiel praktisch bis dahin gar nicht existent war, lässt sehr tief blicken. Die Qualitätsmängel seit DA2 und ME3 wurden auch immer größer. Wenn man bei Bioware gewollt hätte, dann hätte man das schon irgendwie hinbekommen können. Der Wille war anscheinend irgendwann nicht mehr da, da auch viele ehemalige Talente das Studio verlassen haben. Und ich persönlich glaube nicht an einen Erfolg von DA4 oder ME4.
 

PureLuck

Software-Overclocker(in)
Hab die Demo knapp 2 Stunden Solo gespielt. Die Deckungssteuerung fühlt sich noch etwas komisch an aber das Gunplay und die Klassenmechaniken machen schon jetzt Laune. Ob es mir zu Release 60 Euro wert ist muss ich noch schauen aber Kaufen werde ich es, irgendwann :D

Hab grad eine halbe Stunde oder so den Prolog gespielt und muss sagen, dass es sich extrem billig anfühlt.
Gunplay und Movement ist schlecht von Division kopiert, Audio ist relativ flach, Vertonung schlecht, Videosequenzen in 30fps :kotz: , Grafik mies, Performance mies, Charakteranimationen mies, einer der generischsten Story-Opener, die ich seit 10 Jahren gesehen habe und nach 45 Minuten crash to desktop. Jetzt hab ich Kopfschmerzen...
 

Nightslaver

PCGH-Community-Veteran(in)
Zweifellos galten sie noch vor ca. 10 Jahren als eine der besten RPG-Schmieden in der Branche. Und auch schon die Jahre davor, wenn nicht die Beste. Ohne Bioware gäbe es einige heutige Klassiker nicht. Das darf man nicht unterschlagen oder gar in Abrede stellen.
Die Beste, nope, eine der besten, jepp, war aber damals auch nicht ganz so schwer wie heute, weil es zwischen 2002 und 2012 kaum noch nennenswerte Studios gab die RPGs gemacht haben Troika Games -> später Obsidian Entertaiment, Bioware, Piranha Bytes, Bethesda, CDPR, das wars schon fast im Grunde) .
Wenn man aber eigentlich mal ganz ehrlich ist war Bioware auch ehr eine Art onehit Wunder gewesen. ;)
Baldurs Gate 2 war ihr großes Meisterstück, durch das hat jeder von ihnen gerdet und es war halt rund rum relativ rund, alles was danach kam schwankte auch immer wieder stark von der Qualität und konnte eigentlich nie wirklich an den Erfolg von BG2 anschließen:

Neverwinter Nights 1, eine der schlechtesten und langweiligsten Singleplayer Kampagnen die ich je gespielt habe, da hat die Community später um ein vielfaches besseren Content abgeliefert.
Aber das Spiel war durch seine sehr hohe Modderfreundlichkeit und umfangreichen D&D 3.0 Regeln zumindest online auf RP-Servern lange erfolgreich.

Jade Empire, gutes Spiel, einer der besseren Titel von Bioware, durch sein asiatisches Setting aber nicht wirklich erfolgreich, aber ein Geheimtipp.

Knights of the old Republik, solides Spiel, gutes Star Wars flair, aber das Gameplay war durch seine Ausrichtung auf Konsolen leider sehr oberflächlich absolut rudimentär und die dunkle / helle Seite Dialoge hätten im Grunde über weite Strecken abseits der Hauptstory kaum noch dümmlich klischeehafter geschrieben sein können.

Mass Effect 1, tolle Lore gute Story, aber mal ehrlich, das Gunplay in ME1 war einfach unterirdisch schlecht und alles abseits der Hauptstory oft stark ausbaufähig (Mako Missionen mit den öden Planeten).

Dragon Age 1, war vielleicht der Titel der nach BG2 noch am nähsten an selbiges anschließen konnte und war insgesamt recht rund, nur sein sehr "schlauchiges" Leveldesign war da ein größerer Negativpunkt.

Mass Effect 2, hatte endlich ein halbwegs brauchbares Gunplay, meiner Meinung nach fühlte die Story sich aber ehr wie ein Lückenbüßer ohne richtigen Sinn an und nicht wirklich wie eine Fortsetzung von ME1.
Aber das Gameplay und die teils gut geschriebenen Begleiter riss da am Ende einfach die etwas schwache Story wieder raus.

Dragon Age 2, braucht man im Grunde nicht drüber reden, dem Spiel hat man an jedem Ende die nur 13 Monate Entwicklung angemerkt, Recycling der Level ohne Ende, detailarme Assets und das RPG bis auf das absolute Minimum vom Minimum zusammengestrichen, nicht mal mehr Begleiter durfte man ausrüsten.
Vom technischen Zustand fangen wir lieber gar nicht erst an...
War bis heute vielleicht wirklich der absoluter Tiefpunkt in dem was Bioware abgeliefert hat (neben Anthem).

Mass Effect 3, Gameplay war auf dem Level von ME2, Story leider recht durchwachsen, weil man im Grunde alles auf den Endkampf hin runtergebrochen hat und dann versaut man auch noch die Endsequenzen.
Insgesamt war es aber ein brauchbarer Titel, wenn man über die Story hinwegsehen kann, die Begleiter waren aber wieder weitestgehend gut geschrieben.

Dragon Age: Inquisition, deutlich besser als Dragon Age 2, aber auch fast keine Kunst, die Geschichte war allerdings nicht wirklich überwätligend spannend und das Gameplay fühlte sich leider über weite Strecken ehr nach "Pflichtaufgaben" erledige an und der "Taktik-Modus" war fast unbrauchbar weil man keine Übesicht hatte (klebte fast auf dem Boden und er in Innenräumen mit der Decke kolidierte).
Auch das Leveldesign und die Mimik der Gesichter der Charaktere waren nicht mehr so richtig wirklich zeitgemäß (wer es mal vergleicht wird feststellen das ME:A in 2017 noch exakt die gleichen schon damals skurilen Gesichtsanimationen verwendet hat wie DA:I in 2014).
Insgesamt ehr mittelmäßig gewesen.

Mass Effect: Andromeda, da hat man wirklich alle Chancen bei einer wirklich brauchbaren Vorlage vertan...
Die Story hatte keinen wirklich guten Spannungsbogen und allgemein fühlte sich die gesamte Geschichte mit den Relikten und Kett einfach nur an jeder Ecke nach recycelten ME1 bis 3 an, inkls. kleinerer Version des Endkampfes von ME 3.
Man hat die Chance komplett vertan da mal nicht einen auf "Universumretter" zu machen und Umgebung / Umwelt und heimische Tierwelt als die großen Gegner bei der Kolonisierung der neuen Welten zu inzinieren.
Zudem waren dann die Begleiter über weite strecken auch noch richtig schwach (Drack war eigentlich der einzige der für mich ok war), die Romanzen die ersten in einem Bioware Spiel wo ich niemanden gefunden habe mit dem ich eine Beziehung wollte, weil alle Optionen wirklich einfach nur nervig waren, oder Aliens (Asari, Turianer, Angara) mit denen ich keine Beziehung vorstellbar finde.
Aber zumindest das Gunplay war das bis dahin mit Abstand stärkste in Mass Effect und hat Spaß gemacht (ohne das hätte ich es wohl nicht mal durchgespielt), wenn man davon abgesehen hat das der Charakter gerne an jedem kleinen vorspringenden Stein / Kante hängen geblieben ist.
Das Leveldesign war auch ehr über weite Strecken schwach, dazu dann noch die für 2017 unteriridische Gesichtsmimik, die bis heute grauenhaft ist (in jeden zweiten Satz verschlucken die Charaktere ihre komplette Unterlippe beim sprechen, oder spitzen den Mund stark unnatürlich)

Bioware wird da mit dem neuen Dragon Age und Mass Effect beweisen müssen das sie auch noch in irgend einer Art wirklich gutes zeitgemäßes Singleplayer RPG können, das mehr als maximal noch irgendwo im spielbaren Mittelmaß mit sichtlichen Abstrichen ist.
Die Auswahl an wirklich guten Titeln im Bereich der RPGs und Adeventures mit RPG-Elementen ist da ja die letzten Jahre nicht ohne gewesen, mit Titeln wie Divinity: Orginal Sin 2, Baldurs Gate 3, Assassins Creed: Origins / Odyssey, The Witcher 3, Wasteland 3, Disco Elysium, Kingdom come Deliverance, Pillars of Eternity 2, Tyranny, Deus Ex: Human Revolution, Cyberpunk 2077, ect.
Die Messlatte an der man das neue Dragon Age und Mass Effect messen wird liegt also auch entsprechend.
 
Zuletzt bearbeitet:

Echo321

Software-Overclocker(in)
Bioware wird da mit dem neuen Dragon Age und Mass Effect beweisen müssen das sie auch noch in irgend einer Art wirklich gutes zeitgemäßes Singleplayer RPG können, das mehr als maximal noch irgendwo im spielbaren Mittelmaß mit sichtlichen Abstrichen ist.
EA wird schon dafür sorgen das DA und ME ein Rohrkrepierer werden. Bioware, Blizzard ... gibt noch zig andere Firmen deren Namen nur noch Schall und Rauch von gestern sind. Mit dem Erfolg kamen die geldgierigen Publisher und damit geht es immer bergab. Nennt mir ein Entwicklerstudio oder eine Marke die noch so gut sind wie wir sie von vor 20-25 Jahren in Erinnerung haben ? Mir fällt nichts ein :(

Zum Glück gibt es viele neue Studios, zum Teil mit bekannten Namen, die tolle Spiele rausbringen und das oft ohne den ganzen Monetarisierungs-Spieler-Abzocke-Quatsch.
 

Nightlight

BIOS-Overclocker(in)
Tatsächlich ein guter Artikel, der viel Licht ins Dunkle bringt. Es müssten echt mal mehr Entwickler, auch von anderen Studios, aus dem Nähkästchen plaudern.

Der Artikel zeigt, wie schwierig, holprig und frustrierend Spieleentwicklung auf "Tripple-A" Niveau selbst für erfahrene Entwickler-Veteranen sein kann.

All der Stress und die Anstrengungen - und am Ende wird das Spiel dann von den Gamern zerrissen.
 

Xzellenz

Software-Overclocker(in)
Die Beste, nope, eine der besten, jepp, war aber damals auch nicht ganz so schwer wie heute, weil es zwischen 2002 und 2012 kaum noch nennenswerte Studios gab die RPGs gemacht haben Troika Games -> später Obsidian Entertaiment, Bioware, Piranha Bytes, Bethesda, CDPR, das wars schon fast im Grunde) .
Die haben ein paar meiner liebsten Spiele entwickelt, aber du hast Recht, die Besten allgemein waren sie nicht, außer vielleicht mal phasenweise, was ich auch eigentlich damit ausdrücken wollte. Star Wars: KotOR, Jade Empire, die Mass Effect Trilogie sowie DA Origins und eigentlich auch DA2 gehören mit zu den Spielen die mich sehr gut unterhalten haben und die man mehrmals gespielt hat, sowie sich immer an sie erinnert. Ein One-Hit-Wonder halte ich für übertrieben. Das kann man bei deiner Auflistung eher Troika Games zuschreiben. Letztendlich haben alle Entwickler mal ins Klo gegriffen mit ihren Spielen. Besonders zuletzt. Richtig gute RPGs fehlen mir aktuell, deshalb spiele ich alte :ugly:

Bioware wird da mit dem neuen Dragon Age und Mass Effect beweisen müssen das sie auch noch in irgend einer Art wirklich gutes zeitgemäßes Singleplayer RPG können, das mehr als maximal noch irgendwo im spielbaren Mittelmaß mit sichtlichen Abstrichen ist.
Die Auswahl an wirklich guten Titeln im Bereich der RPGs und Adeventures mit RPG-Elementen ist da ja die letzten Jahre nicht ohne gewesen, mit Titeln wie Divinity: Orginal Sin 2, Baldurs Gate 3, Assassins Creed: Origins / Odyssey, The Witcher 3, Wasteland 3, Disco Elysium, Kingdom come Deliverance, Pillars of Eternity 2, Tyranny, Deus Ex: Human Revolution, Cyberpunk 2077, ect.
Die Messlatte an der man das neue Dragon Age und Mass Effect messen wird liegt also auch entsprechend.
Ein paar davon empfinde ich als Gurken oder habe sie nie gespielt, da mich manche Elemente abschrecken. Ich denke mal um mit dem nächsten DA erfolgreich zu sein, werden sie sich an Origins orientieren müssen. Bitte auf gar keinen Fall da eine Open-World draus machen. Das ging schon mit DA:I in die Hose, auch wenn es keine richtige Open-World war. Die Story wird außerdem entscheidend sein. Tevinter empfinde ich als das beste Setting, dass man bisher wohl zu Gesicht bekommen wird. Generell finde ich politische Intrigen, Meuchelmord, Spionage (laut Gerüchten soll man einen Spion der Inquisition spielen) sehr spannend. Das sie sich jetzt komplett auf einen SP fokussieren ist auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung. Trotzdem traue ich dem Braten nicht so ganz, weil es eben mit dem Bioware von früher nichts mehr zu tun hat.
 
Zuletzt bearbeitet:

KasenShlogga

PC-Selbstbauer(in)
Das sollte BioWare hoffentlich klar machen, dass Games-As-A-Service-Spiele keine Zukunft haben. Weder kommerziell noch im Massenbewusstsein. Wie enttäuschend das für die Entwickler erst sein muss, dass sie ein Spiel für die Mülltonne entwickelt haben, an das sich in ein paar Jahren keiner erinnern wird.
 
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