Anno 1800: Entwickler stellen Bus-System aus dem Reisezeit-DLC vor

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Das Entwickler-Team von Anno 1800 stellt in ihrem DevBlog das neue Bus-System vor, das ein Teil der Inhalte des Reisezeit-DLC werden wird. Im Februar dieses Jahres wurde bereits die Season 3 gestartet, in der weitere DLCs veröffentlicht werden sollten. Das Reisezeit-DLC wird laut den Entwicklern von Blue Byte am 25. Mai 2021 um 18 Uhr erscheinen.

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das war mein letztes Anno, ein Season Pass ist ja noch halbwegs ok, aber gleich 3?
Nein, die Kuh können sie ohne mich melken.

Hach, als Spiele noch komplett waren, was waren das für Zeiten....
 
das war mein letztes Anno, ein Season Pass ist ja noch halbwegs ok, aber gleich 3?
Nein, die Kuh können sie ohne mich melken.

Hach, als Spiele noch komplett waren, was waren das für Zeiten....
Es mag ja Spiele geben, die wirklich unfertig auf den Markt kommen und wo es dann DLCs "richten". Aber bei Anno 1800 kann ich dieses Gemecker nicht nachvollziehen und auch langsam nicht mehr hören. Das bot schon im Urzustand Hunderte Stunden Spielspaß. Würde das Ganze nicht Season Pass heißen, sondern wie damals Add On, würden dieselben Leute über neuen Content jubeln. Was anderes sind die Season Pässe hier nämlich vom Umfang nicht.
 
das war mein letztes Anno, ein Season Pass ist ja noch halbwegs ok, aber gleich 3?
Nein, die Kuh können sie ohne mich melken.

Hach, als Spiele noch komplett waren, was waren das für Zeiten....
Wann waren diese Zeiten? Ja 1 seasion Pass sollte genügen und 3 sind zuviel. Aber "früher" hast du halt dein "addon" im Laden gekauft. Das gab's schon in den 90igern. Viel schlimmer finde ich "day one patches" und der allgemeine Zustand, das fast alle Spiele unfertig und verbuggt auf den Markt gebracht werden. Das war früher tatsächlich weniger.
 
Es mag ja Spiele geben, die wirklich unfertig auf den Markt kommen und wo es dann DLCs "richten". Aber bei Anno 1800 kann ich dieses Gemecker nicht nachvollziehen und auch langsam nicht mehr hören. Das bot schon im Urzustand Hunderte Stunden Spielspaß. Würde das Ganze nicht Season Pass heißen, sondern wie damals Add On, würden dieselben Leute über neuen Content jubeln. Was anderes sind die Season Pässe hier nämlich vom Umfang nicht.

sehe ich auch so. Das Grundspiel war bei Anno alleinstehend rund und ließ nur komfortwünsche offen die mit kostenlosen patches bis heute gepflegt werden. Sämtliche dlcs waren (je nach Spielertyp mal mehr mal weniger) sinnvolle Erweiterungen des Spiels und keine „geplanten Lückenstopfer“. Bei Anno finde ich die DLC Politik tatsächlich vorbildlich, auch mit der langen, kostenverbundenen Pflege.
 
Wann waren diese Zeiten? Ja 1 seasion Pass sollte genügen und 3 sind zuviel. Aber "früher" hast du halt dein "addon" im Laden gekauft. Das gab's schon in den 90igern. Viel schlimmer finde ich "day one patches" und der allgemeine Zustand, das fast alle Spiele unfertig und verbuggt auf den Markt gebracht werden. Das war früher tatsächlich weniger.
Auch früher gab es schon Spiele die mehr als 1 Addon bekommen haben, z.B. Age of Empires 3, oder auch ein TES III: Morrowind, oder auch Civilization IV, Battlefield 1942, usw.

Ob man das jetzt Addon oder Seasson Pass nennt ist da doch völlig wurscht, genauso wie derer Anzahl, solange es nicht völlig eskaliert und man am Ende 7 Seasson Pässe hat. ;)
 
das war mein letztes Anno, ein Season Pass ist ja noch halbwegs ok, aber gleich 3?
Nein, die Kuh können sie ohne mich melken.

Hach, als Spiele noch komplett waren, was waren das für Zeiten....

Na dann kauf dir die Seasonpässe nicht und freue dich stattdessen, dass die Entwickler das Spiel auch für diejenigen erweitert und gepflegt haben, die nur das Grundspiel besitzen.

Ich für meinen Teil bin sehr froh, dass die Entwickler es sich nochmal anders überlegt haben und doch noch einen dritten Seasonpass herausgebracht habe4n. Alleine die Speicherstadt würfelt alles durcheinander, behebt viele Problem und ist ihr Geld mehr als nur wert,.

na früher halt :ugly:
Als man noch keine 50Gb laden musste usw. :D

Damals, als die Spiele noch auf Lochkarten ausgeliefert wurden...

Viel schlimmer finde ich "day one patches" und der allgemeine Zustand, das fast alle Spiele unfertig und verbuggt auf den Markt gebracht werden. Das war früher tatsächlich weniger.

Das kommt eben durch die ganzen Patches. Früher, bevor eine Internetflatrate Standard war, mußte man bei kritischen Fehlern den Spieler eine CD oder gar ein neues Spielmodul nach Hause schicken. Das hat natürlich den Gewinn großteils aufgefressen, wenn überhaupt noch etwas da war und den Ruf gründlich ruiniert. Heute kann man es sich leisten nur 15% des Spiels auszuliefern (tatsächlich passiert) und die restlichen 85% als Day One Patch nachzuliefern.

Ob man das jetzt Addon oder Seasson Pass nennt ist da doch völlig wurscht, genauso wie derer Anzahl, solange es nicht völlig eskaliert und man am Ende 7 Seasson Pässe hat. ;)

Wenn sie die Qualität beibehalten, dann können sie von mir aus noch 10-20 Seasonpässe nachliefern. Ein Anno, dass permanent weiterentwickelt und verbessert wird. Ideen gäbe es genug, auf dem Nummernpad sind noch 5 Ziffern frei und eine weitere neue Welt, die die Geschichte um La Corona aufklärt, wäre mir mehr als recht.
 
musste man nicht zich Gb laden, sonstwas für Hw haben usw. ^^
Hat alles sein für und wider.

Die Addons wurden spätestens in den 90ern eingeführt, heute heißt das ganze eben Seasonpass. Wie damals kommt es auf den Umfang des ganzen an. Bei Anno passt der Umfang, zumindest bei den ersten beiden und auch die Speicherstadt hat gezeigt, dass sie ihr Geld wert ist. Von den letzten beiden wird man sich noch überraschen lassen müssen.

Die Zeiten, nach denen du dich sehnst, waren die 80er. Wobei du da nicht dabei warst, sonst wüßtest du, dass die 80er und 90er eine extrem teure Zeit waren und man für Hardware etwa 1000DM aufwärts pro Jahr einplanen durfte, was heute etwa 750€ entsprechen würde. (wenn man etwas besseres haben wollte, dann auch gerne mehr)

Hardwaremäßig sind die Zeiten heute viel besser (wenn nicht gerade ein Mininboom ist), wobei es um 2014-2017 am besten war.
 
lol, ich war nicht bei den 80igern dabei? Moment.. ich bin Bj 77.. reicht das? :ugly:
Und nebenbei, mit 18 hatte ich nen PC, da ging das bei mir los. Ich weiß sehr wohl, wie teuer das Zeug damals war. ^^

Sicher mag Anno sehr umfangreich sein, aber ich kauf halt eben gern ein Spiel komplett und möglichst nur einmal. ^^
 
Sicher mag Anno sehr umfangreich sein, aber ich kauf halt eben gern ein Spiel komplett und möglichst nur einmal. ^^

Tja, das ist eben ein Problem.

Über 5 Jahre Entwicklung, ohne dass Kohle reinkommt und dann 50€ für das Spiel zu verlangen, wird wirtschaftlich nicht tragfähig sein. Es war schon nach Anno 2070 und 2205 fraglich, ob Anno überhaupt eine Zukunft hat. Nach dem Basisspiel aufzuhören ist auch blöd, ich möchte die DLCs nichtmehr missen. Nach 5 Jahren für das Spiel 130€ zu nehmen geht auch nicht, da meckern zu viele.

Von daher sind die Seasonpässe wohl die beste Lösung. Wer die nicht will: einfach nicht kaufen oder auf die Komplettedition warten (wobei es da Probleme gab, da die Entwickler vor 9 Monaten selbst noch nicht wußten, dass es einen dritten Seasonpass geben wird)

Ich persönlich fände auch einen vierten Seasonpass mehr als nur genial, auch wenn der mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht kommen wird.

lol, ich war nicht bei den 80igern dabei? Moment.. ich bin Bj 77.. reicht das? :ugly:
Und nebenbei, mit 18 hatte ich nen PC, da ging das bei mir los. Ich weiß sehr wohl, wie teuer das Zeug damals war. ^^

Besondere Hardware braucht man heute eben nichtmehr. Bald werden die ersten Karten kommen, mit denen man auch 10 Jahre später alles zocken kann.

Ich spiele Anno 1800, mit meiner GTX 670, in 2560x1440 auf Mittel, soviel dazu.
 
lol, ich war nicht bei den 80igern dabei? Moment.. ich bin Bj 77.. reicht das? :ugly:
Und nebenbei, mit 18 hatte ich nen PC, da ging das bei mir los. Ich weiß sehr wohl, wie teuer das Zeug damals war. ^^

Sicher mag Anno sehr umfangreich sein, aber ich kauf halt eben gern ein Spiel komplett und möglichst nur einmal. ^^
Season Pass 3 war ja auch eigentlich gar nicht geplant, aber die Spieler wollten gerne mehr.
Dem Entwickler jetzt vorzuwerfen das man auf die Kunden/Spieler/Community hört und deren Wünsche erfüllt finde ich schon sehr, sagen wir mal, *bescheiden*.
 
Die Addons wurden spätestens in den 90ern eingeführt,
Unreal hat keine Addons, Quake und Tombraider auch nicht, wenn ich mich recht entsinne
Die Zeiten, nach denen du dich sehnst, waren die 80er. Wobei du da nicht dabei warst,
Du aber auch nicht.
Und es waren die 90er.
Für einen ordentlichen PC hat man Mitte der 90er da so um die 3.000 DM gelöhnt:
01.jpg


Und die Voodoo kam dann später noch drauf (340.- DM).
 
Unreal hat keine Addons, Quake und Tombraider auch nicht, wenn ich mich recht entsinne

Unreal: Return to Napali, Quake Missionpack 1&2. Tombraider hatte keines, dafür kamen da die Nachfolger in sehr kurzen Abständen raus. (zwischen Tombraider 1 und 4 vergingen gerade einmal 3 Jahre, in der Zeit kommt heute ein Teil raus)

Du aber auch nicht.
Und es waren die 90er.
Für einen ordentlichen PC hat man Mitte der 90er da so um die 3.000 DM gelöhnt:

Und die Voodoo kam dann später noch drauf (340.- DM).

und das Ding hat gut 3 Jahre gehalten. Womit man auf die 1000DM pro Jahr kam, die man damals als PC Gamer investierten mußte (wie ich gesagt habe). Wobei das dritte Jahr dann meist eine Quälerei war, wie gesagt, mehr Geld war besser. Man konnte damals auch 2000DM im Jahr investieren und war immer noch nicht fertig. Ein Lehrer von mir hat sich 1991 unglaubliche 4MB RAM gekauft, der war ein Computerfreak, der Spaß hat ihn 1200DM gekostet, heute gut 1000€, wofür man vor ein paar Monaten noch 256GB bekam.

Heute ist es einfach wesentlich billiger.
 
und das Ding hat gut 3 Jahre gehalten.
Ich weiß nicht, wie Du Deine PCs behandelst, aber meine haben alle zwischen 6 ... 8 Jahren gehalten.
Verändert wurde fast nichts außer RAM- und Grafikkartenaufrüstung.

Da kommt man lange nicht auf 1.000 DM.

Die zerdroschenen Gravis-Gamepads gingen ein bißchen ins Geld ... .

Heute ist es einfach wesentlich billiger.
Das ist wohl wahr.
 
Ich weiß nicht, wie Du Deine PCs behandelst, aber meine haben alle zwischen 6 ... 8 Jahren gehalten.
Verändert wurde fast nichts außer RAM- und Grafikkartenaufrüstung.

6 Jahre? Das wäre Quake 3 auf einem alten Pentium 60, 8 Jahre wären ein 486 DX 33 und das waren zu ihrer Zeit die neuesten Super CPUs. Wir haben es damals bei einem Kumpel auf einem 686+ 166+ und Voodoo 2 ausprobiert. Das erste Level lief normal, bis Sarge ins Bild kam, dann war Schicht im Schacht und die FPS weniger als einstellig. Danach war allen klar, dass wir bei Quake 2 bleiben mußten, bis der Typ aufgerüstet hat.

Bei Doom wäre das der 286er gewesen, selbst mit einem starken 38er war man da bestenfalls im niedrigen einstelligen FPS Bereich unterwegs. Warcraft 3 hat meinem teuren P3 500 endgültig überfordert, das war 2002, also drei Jahre nachdem der PC rauskam und das erste Spiel, das ich nichtmehr zocken konnte war Giants: Citizen Kabuto, aber nicht im Sinne von "Hilfe ich kann keine Ultradetails in der höchsten Auflösung nehmen", nein, da ging garnichts mehr, das Spiel verweigerte den Start mit der Voodoo 3 3000.

Nach spätestens 3 Jahren war Ende im Gelände, wobei das dritte Jahr schon eine Quälerei war. Nach 6 Jahren konntest du dich freuen, wenn die interaktive Präsentation gestartet ist und du überhaupt irgendwas zu laufen bekommen hast. Nach 8 Jahren war der Computer dann nutzlos und zwar in dem Sinn, dass nichtmal die neueste Version von Word drauf lief. Zum Vergleich der P4 und Athlon 64 bekommen heute noch Win 10 zum laufen und mit 2GB RAM funktioniert auch noch Office und das gut 20 Jahre später.

Viele vergessen einfach, dass man sich früher permanent einen neuen PC kaufen durfte, wenn man zocken wollte. Der große Vorteil war, dass man auch für einfache Dinge regelmäßig eine neue Kiste brauchte. Als Kind hatte man somit meist Zugriff auf einen nicht zu alten PC, wenn es der meist Väterliche Beruf gebot, vorausgesetzt, die Eltern waren keine Unmenschen und haben den PC im Büro weggeschlossen.

Wer den Vorteil nicht hatte, der durfte seine Eltern davon überzeugen, im Schnitt eben diese 1000DM im Jahr auszugeben, meist mit mäßigem Erfolg. (wenn sich den Eltern nicht erschloß, dass ein neuer Pentium ins Haus mußte, wo der alte 386er SX 20 doch noch gut funktionierte)

Ach ja, die 80er und 90er, eine tolle Zeit um aufzuwachsen, wenn man die Nachteile verdrängt. Heute verstehen die meisten Eltern, dass der Sohnemann einen Gaming PC braucht und der Onkel erinnert den Vater notfalls an die LAN Partys, die man damals abgehalten hat.
 
6 Jahre? Das wäre Quake 3 auf einem alten Pentium 60, 8 Jahre wären ein 486 DX 33 und das waren zu ihrer Zeit die neuesten Super CPUs. Wir haben es damals bei einem Kumpel auf einem 686+ 166+ und Voodoo 2 ausprobiert. Das erste Level lief normal, bis Sarge ins Bild kam, dann war Schicht im Schacht und die FPS weniger als einstellig. Danach war allen klar, dass wir bei Quake 2 bleiben mußten, bis der Typ aufgerüstet hat.
Ab und an wurde der PC eben gewechselt.
Nach spätestens 3 Jahren war Ende im Gelände, wobei das dritte Jahr schon eine Quälerei war. Nach 6 Jahren konntest du dich freuen, wenn die interaktive Präsentation gestartet ist und du überhaupt irgendwas zu laufen bekommen hast.
Da der RAM meist in Vollausbau lief schon beim PC-Bau, ging das eben.
Nach 8 Jahren war der Computer dann nutzlos und zwar in dem Sinn, dass nichtmal die neueste Version von Word drauf lief.
Word lief auf so gut wie jeder Plattform.
Auf dem 486 zwar langsam und ruckend auf dem alten Siemens Firmen PC, aber es lief.

Zum Vergleich der P4 und Athlon 64 bekommen heute noch Win 10 zum laufen und mit 2GB RAM funktioniert auch noch Office und das gut 20 Jahre später.
Du wirst lachen: Unreal läuft auch auf der IGPU vom I5 6500 absolut flüssig.

Viele vergessen einfach, dass man sich früher permanent einen neuen PC kaufen durfte, wenn man zocken wollte.
Da ich aber nur ältere Spiele hatte, war das nie ein Problem.
Tombraider 11 oder 12 hat mal CPU und GPU-Leistung wie verrückt gefressen, aber das war so brutal, daß ich abgebrochen habe.

Der große Vorteil war, dass man auch für einfache Dinge regelmäßig eine neue Kiste brauchte.
Nein, definitiv nicht.
Bis vor kurzem hatte ich Office 2007 auf dem PC und das 12 Jahre ohne irgendwelche Änderungen.

Als Kind hatte man somit meist Zugriff auf einen nicht zu alten PC, wenn es der meist Väterliche Beruf gebot, vorausgesetzt, die Eltern waren keine Unmenschen und haben den PC im Büro weggeschlossen.
Meinen ersten privaten PC hatte ich mit über 30 Jahren.

Ach ja, die 80er und 90er, eine tolle Zeit um aufzuwachsen, wenn man die Nachteile verdrängt. Heute verstehen die meisten Eltern, dass der Sohnemann einen Gaming PC braucht und der Onkel erinnert den Vater notfalls an die LAN Partys, die man damals abgehalten hat.
Dafür hatte ich keine Zeit, ich mußte Geld verdienen.
Spielen konnte man abends mal im Hotel mit dem Megadrive oder am Wochenende zu Hause am PC.
 
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