News AMD verdoppelt die Preise bei Strix Point [Gerücht]

PCGH-Redaktion

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AMD soll die Preise bei Strix Point mehr als verdoppelt haben, was sich auf die Preise von Endprodukten auswirken dürfte. Das könnte irgendwann auch die Handhelds wie Steam Deck und seine Klone treffen.

Was sagt die PCGH-X-Community zu AMD verdoppelt die Preise bei Strix Point [Gerücht]

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Die Preise der Strix H Modelle ist schon sehr hoch! Warum sollte man so viel Geld ausgeben ? Wegen der tollen AI Werbung ? Klar ist ein Notebook mit einer schnellen APU eine nette Sache, aber irgendwo hört der Spaß auch auf!
Zurzeit kostet das günstigste Ryzen AI Notebook mit 880M (12CU/768SP) 1373,55€.
Und ein Steam Deck wäre mit Strix Point unter 1500€ nicht drin, denn da sollten dann mind. 32CU drin sein.

Ein 8845HS Notebook bekommt man schon ab 871,06€ (Allerdings nur mit 16GB RAM) und das ist nicht viel langsamer.
So nicht AMD!
Die KI Unterstützung wird es schon wert sein! :haha:
 
Ist jetzt nicht wirklich neu, das ein Neues, schnelleres Produkt erstmal teurer ist wenn es auf den Markt als ein Produkt was schon länger im Handel ist.
 
Interessant.. Vielleicht will AMD auch doppelt soviel für das SoC der PS5Pro und AMD hat an dem frechen Preis schuld..
Wenn das mit den teureren Chips für OEMs stimmt, könnten die nächsten Konsolen nämlich auch alle erheblich teurer als gewohnt werden.
 
Interessant.. Vielleicht will AMD auch doppelt soviel für das SoC der PS5Pro und AMD hat an dem frechen Preis schuld..
Wenn das mit den teureren Chips für OEMs stimmt, könnten die nächsten Konsolen nämlich auch alle erheblich teurer als gewohnt werden.
Lies mal vorher die anderen PCGH News.
Für die Playstation und Kosolen/Handhelds allgemein muss sich AMD gegen andere Anbieter wie Intel und sogar Qualcomm durchsetzen.
Die Preise von AMD können also nur wie immer ziemlich am untersten Limit liegen, wenn sogar Intel aussteigt, obwohl die wie AMD damals auf alles angewiesen zu sein scheinen.
AMD musste auch seine Fertigung abstoßen, Intel steht davor, oder aber einer Firmenabspaltung.
Leute entlassen, anstatt deren Arbeitsplätze mit so einem Deal zu sichern.
Man kann das alles weiterspinnen, AMD ist sicherlich nicht zu teuer, eher wie immer zu günstig, weil sie nur dadurch immer gegen Marktführer und Platzhirsche eine Chance haben.
Sollte also AMD völlig grundlos doppelte Preise für Produkte verlangen wollen, wäre das ein eigener Todesstoß für den gesamten Absatz.
So etwas kann man nur machen, wenn man wie NVidia in einem Bereich absolut keine gegenwehr und Gefahr zu fürchten hat und Käufer kaufen müssen und auch werden.
 
Wenn die Hardware für KI-Anwendungen immer teurer wird, sinken die möglichen Erlöse aus der Technik weiter. Das größte Problem ist weiterhin, dass es keine Geschäftsmodelle gibt. KI ist eine wunderbare Sache, um bestimmte Fragen und Probleme zu lösen, aber wie verdient man damit Billionen, um die Kosten der Hardware wieder hereinzuholen?

Ich sehe zwar unglaublich viele tolle Anwendungen, aber keine, für die Millionen Menschen bereit sind, mehrere tausende Euro zu bezahlen. Und dann hätten wir erst Erlöse im Milliardenbereich. Die Kosten für Hardware liegen aber erheblich höher, rechnet man alles zusammen, was tausende Firmen investieren. Die Hardwareindustrie sollte also aufpassen und den Bogen nicht überspannen.

Oder ist mir irgend etwas entgangen und die Gewinne z.B. von ChatGPT sprudeln schon?
 
Zuletzt bearbeitet:
Lies mal vorher die anderen PCGH News.
Für die Playstation und Kosolen/Handhelds allgemein muss sich AMD gegen andere Anbieter wie Intel und sogar Qualcomm durchsetzen.
halt ich immer noch für eine Lüge, als ob Intel/Qualcomm einen besseren Custom SoC anbieten können, die beiden haben entweder eine schwache GPU oder CPU. Strix Point wird teuer weil AMD keine ernsthafte Konkurrenz hat
AMD musste auch seine Fertigung abstoßen, Intel steht davor, oder aber einer Firmenabspaltung....
und danach bei TSMC gegen Mitbewerber mit mehr Marge um Kontingent kämpfen?
 
Ich sehe zwar unglaublich viele tolle Anwendungen, aber keine, für die Millionen Menschen bereit sind, mehrere tausende Euro zu bezahlen.

Da siehst du aber relativ wenig. Entfernt kenne ich einige, die die Bezahlversion von Chat GPT nutzen und die sind mehr als nur Glücklich. Das Zeug ist absolut übermächtig. Ich meine, sich auf Knopfdruck ein Bildausgeben lassen, für das man vorher noch hunderte Euros und mehr hätte zahlen müssen oder sich ein Programm schreiben zu lassen, das auch wirklich funktioniert. Das verkauft sich von alleine, wenn es die Leute kennen.
 
Da siehst du aber relativ wenig. Entfernt kenne ich einige, die die Bezahlversion von Chat GPT nutzen und die sind mehr als nur Glücklich.
Wie hoch sind die Gebühren dafür? Meines Wissen liegen sie bei 20,-$ im Monat. Dass der Mehrwert da ist, sehe ich genauso, das kann man sehr gut nutzen. Aber meines Wissens decken die Einnahmen noch lange nicht die laufenden Kosten, selbst mit Millionen Abonnenten werden sie nicht gedeckt sein. Aber vielleicht hast Du genauere Zahlen. Das wäre sehr interessant. Ich müsste mir mal den Geschäftsbericht der Firma unter die Lupe legen.

 
Für "KI" (NPU) muss man halt extra zahlen. :devil:
Im Ernst, warum sollte es AMD anders machen als zum Beispiel Nvidia?
So lange der Braten heiß ist, kann man auch mehr dafür verlangen. ;)
 
Na toll. Da baut endlich mal einer ein konsequentes, hochwertiges, kompaktes Notebook mit gutem Display und perfekter Anschlussausstattung, aber dann klebt ein extra teurer, zweiter Monitor hinten dran und es ist (natürlich, wieder) GPD, die konsequent QWERTZ verweigern. :-(

Wenn die Hardware für KI-Anwendungen immer teurer wird, sinken die möglichen Erlöse aus der Technik weiter. Das größte Problem ist weiterhin, dass es keine Geschäftsmodelle gibt. KI ist eine wunderbare Sache, um bestimmte Fragen und Probleme zu lösen, aber wie verdient man damit Billionen, um die Kosten der Hardware wieder hereinzuholen?

"AI" macht rein physisch einen überschaubaren Anteil von "Ryzen AI" aus. 80-85 Prozent der Kosten fließen in Hardware, die rein gar nichts damit zu tun hat; der dickste Brocken sind IGP und die zwölf x86-Kerne. (Reihenfolge abhängig davon, wie man die Caches zählt.)

Wie hoch sind die Gebühren dafür? Meines Wissen liegen sie bei 20,-$ im Monat. Dass der Mehrwert da ist, sehe ich genauso, das kann man sehr gut nutzen. Aber meines Wissens decken die Einnahmen noch lange nicht die laufenden Kosten, selbst mit Millionen Abonnenten werden sie nicht gedeckt sein. Aber vielleicht hast Du genauere Zahlen. Das wäre sehr interessant. Ich müsste mir mal den Geschäftsbericht der Firma unter die Lupe legen.


Wenn ich mich richtig erinnere, wurden allein die laufenden Kosten der Rechenzentren für ChatGPT 2023 auf 22 Millionen USD pro Monat = 250 Millionen pro Jahr geschätzt, während der Umsatz für dieses Jahr bei 200 Millionen lag. Leider konnte ich keine derartigen Schätzungen aus dem gleichen Monat finden und aufgrund der extrem schnellen Entwicklung im AI-Bereich skalieren sowohl Kosten als auch Einnahmen, der Vergleich ist also mit einer Prise Salz zu genießen. Es scheint aber gut möglich, dass ChatGPT mit jeder einzelnen Nutzung Verluste macht – was zur Konkurrenz passen würde, bei deren Kosten für die Bereitstellung kommerzieller Dienste teils viermal höher als die dafür berechneten Preise liegen sollen. Software-Entwicklung, Hardware-Kauf und Modell-Training sind mit ziemlicher Sicherheit Geldverbrennung in Reinform. Für 2022 waren die ausgewiesenen Verluste von Open AI fast 20 mal so hoch, wie der Umsatz. Sämtliche KI-Anbieter sind derzeit in einem Stadium, dass man im Drogenhandel als "anfixen" bezeichnen würde: Ein Produkt, dessen Nutzen für den Abnehmer fragwürdig erscheint, wird praktisch verschenkt in der Hoffnung, dass der Kunde sich so daran gewöhnt, dass man später deutlich höhere, sehr profitable Preise durchsetzen kann.
 
... Wenn ich mich richtig erinnere, wurden allein die laufenden Kosten der Rechenzentren für ChatGPT 2023 auf 22 Millionen USD pro Monat = 250 Millionen pro Jahr geschätzt, während der Umsatz für dieses Jahr bei 200 Millionen lag. ...
Danke! Du bist wie immer gut informiert. Das ist zwar, da die laufenden Kosten beileibe nicht alles sind, immer noch ein Verlustgeschäft, aber sie sind viel näher an der Gewinnzone, als ich dachte, ich hatte da andere Zahlen im Kopf, dann aber sien, dass da die bisherigen Gesamtkosten ins Verhältnis der aktuellen Einnahmen gesetzt wurde. Das kann man Analysten zeigen und das mögen einige verstehen und Wetten auf die Zukunft abschließen.

Denken wir an Amazon zurück. Wie lange wurde da Geld verbrannt und was ist das Unternehmen heute wert. Aber auch Amazon wurde in der dot.com Blase massiv gerupft. Und genau das ist die Frage, platzt die Blase oder kommen schnell genug tragfähig Produkte, mit denen man verdient und nicht verbrennt.

Die Zahlen von Nvidia und AMD sind durch erfreulich, bleibt immer die Frage, wie lange das anhält. Deutsche Firmen z.B., so las ich vor ein paar Tagen, haben den Zenit an Ausgaben für KI schon überschritten. Und da müssen jetzt Einsparerfolge kommen. Wenn VW z.B: gerettet würde, weil eine KI die Software für sie schreibt, wäre das ein Meilenstein.

Und jetzt ist die offene Frage, wann KI-Produkte "durchstarten"? Dauert es noch zehn Jahre oder geht es nächstes Jahr los. Ich kann das rein gar nicht abschätzen und befürchte, die Hardwarehersteller würgen mit ihren meiner Meinung nach völlig überzogenen Hardwarepreisen die Entwicklung ab.

Beispiel Amazon
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Wie gesagt: Das waren nur die Summen für die Bearbeitung der Abfragen. Um Gewinn zu machen muss man vor allem die Erstellung des Angebots refinanzieren, nicht nur die Infrastruktur für dessen Roll-Out. Belastbare Zahlen zur Gesamtbilanz liegen mir aber nicht vor; das Risikokapital wird auch über mehrere Ebenen verteilt: Wenn Microsoft beispielsweise das Basismodell von Chat GPT bei Open AI lizensiert, könnte eine saftige Lizenzgebühr dort die Bilanz schnell mal ins schwarze ziehen. Die Implementationen in Windows, Office und Bing erfordern aber weiteren Programmieraufwand, jede Menge Training, ggf. massive Anpassungen an Datenschutz, eigene Deploymentkosten auf in diesem Fall sehr großer Breite und ähnliches, sodass die Gesamtrechnung "KI für User bereitstellen" weiterhin tief in den roten Zahlen stecken könnte. Man kann die Frage "wie rentabel sind 3D-Spiele?" ja auch nicht mehr Bilanz der Unreal-Engine-Entwickler beantworten.

Die zukünftige Entwicklung kann ich auch nicht abschätzen. Abgesehen davon, dass der KI-Hype kaum zwei Jahre alt ist, "in 10 Jahren" also ein ähnliche Extrapolationsfaktor wäre wie "welche Autos fahren wir 2600?", hängt extrem viel von den Anwendern bereit, die bislang überwiegend nur Zuschauer waren. Abzusehen ist bereits jetzt, dass weitere Qualitätssteigerungen der Modelle gleichzeitig in exponentiell steigende Hardware-Kosten (vor allem beim Speicher, der sich nur langsam weiterentwickelt) und gleichzeitig einen abnehmenden Grenzertrag laufen. Das heißt die heutige Fehleranfälligkeit von KI wird uns noch lange erhalten bleiben. Es gibt aber genug Beispiele für vergleichsweise fehleranfällige Systeme, die zumindest von einigen Herstellern kommend gehyped werden – selbst in sicherheitskritischen Anwendungen, wenn man sich z.B. Fahrassistenzsysteme mit gelegentlichen Phantomnotbremsungen und lebensbedrohenden Lenkeingriffen gerade in kritischen Situationen (Baustellen, fehlende Markierungen) anguckt.

Sollten die Verbraucher die Einstreuung erfundener Nachrichten, fragwürdige Rezepte, inhaltslose Videos, nutzlose Support-Systeme und vorgetäuschte Gesprächspartner in gleicher Weise akzeptieren, dann könnten schon in den nächsten Jahren in großem Stil bestehende, händisch abgestimmte deterministische Systeme, Ausbildungsprozesse und ganz einfach Mitarbeiter durch KI-Routinen ersetzt werden. Wenn dagegen von Chat GPT zusammenphantasierte Märchen auch in Zukunft gebrandmarkt werden, User und Unternehmen die so etwas verbreiten gecancelt, dann könnte die Blase auch komplett implodieren. Es ist ja nicht so als wäre für KI bislang ein generell neues Anwendungsgebiet gefunden worden. Bislang geht es immer um den Ersatz von Techniken, die weniger flexibel/eigenständig und deswegen auf kostspielige Menschen angewiesen waren. Ein selbstfahrendes Auto ist zum Beispiel nichts anderes als ein Taxi, ein KI-Suchergebnis nichts weiter als eine redaktionelle Zusammenfassung. Nur halt mit dem Unterschied, dass ersteres einfach mal auf der Kreuzung stehen bleibt und den Verkehr blockiert, letzteres einfach mal Bahnhof erzählt und beide kein Gehalt, keine Ausbildung, keinen Urlaub wollen. Das kann man als besseres oder als schlechteres Gesamtpaket sehen und ob die Mehrheit das macht oder nicht, wird sich zeigen.

Ich erinnere hierbei an andere durchwachsene Digitalisierungskonzepte wie beispielsweise Touch-only-Bedienung im Auto, kassenlose Supermärkte mit Permanentüberwachung oder automatische Bestelldienste nach Auswertung des persönlichen Konsumverhaltens. Erstere hat sich bei der Mehrheit durchgesetzt, mittlere sind mangels Interesse am kämpfen und letzterer standen selbst die Digital Naives so misstrauisch gegenüber, das gar nichts daraus wurde. Persönlich ist mir KI bislang vor allem in Form von Spam bei Suchergebnissen, auf Video-Plattformen und (berufsbedingt) Foren-Anmeldungen begegnet. Das kam nirgendwo gut an und wird von Leuten betrieben, bei denen ich bezweifle, dass sich mit denen Milliarden verdienen lassen.
 
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