Amazon trotz Streik mit erfolgreichem Weihnachtsgeschäft: Die Bestseller als den Kategorien

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Amazons Weihnachgeschäft lief trotzt Streik deutlich besser als im Vorjahr. Der Versandhändler verriet zudem, welche Weihnachtsgeschenke 2014 besonders beliebt waren. Darunter, nicht ganz uneigennützig, zahlreiche Amazon-Produkte wie Kindle und FireTV.

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Man hat wohl Busweise neue Mindeslohn-Teilzeitarbeiter aus dem Ausland herangekarrt um dies zu schaffen.
Ist der Streik eigentlich schon vorbei ?
 
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Der läuft da irgendwie immer. Viele von der Belegschaft haben da meines Wissens aber nie mitgemacht. Verstehe den Hintergrund sowieso nicht. Amazon zahlt bei mir um die Ecke Paketpackern über 10 Euro die Stunde, was etwa dem Einstiegsgehalt eines ausgebildeten Gesellen im Handwerk entspricht. Man muss halt sehen, dass die Tätigkeiten bei Amazon im Lager jeder Ungelernte ausführen kann. Dafür ist das sehr viel. Solche Leute können Amazon sogar für die oft kritisierten Einstiegsgehälter dankbar sein - und das sind sie ja auch, wenn man sich mal die geringe Beteiligung der Mitarbeiter an den alberen Streiks anschaut.

Der Gewerkschaft geht es einzig und alleine darum, gegen den "bösen Amerikaner" zu protestieren. Das kommt immr gut an und passt schön ins ideologische Weltbild. Die sollen sich mMn besser um Leute kümmern, die trotz Ausbildung tatsächlich wenig Geld verdienen, statt immer nur ein paar Großen ans Bein zu pissen. Damit hören die Bonzen wahrscheinlich erst auf, wenn Amazon seine deutschen Standorte komplett nach Polen verlegt hat. Bsirske scheißt ja drauf, auf Limousine und Erste-Klasse-Flüge muss er dann nicht verzichten. MMn ist es völlig aburd, die Löhne des Einzelhandels für Berufslose in der Logistik einzufordern. Ich kann da ja auch nicht ins Lager düsen, um mich von einer ungelernten Paketkraft fachmännisch beraten zu lassen.
 
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ΔΣΛ;7076743 schrieb:
Man hat wohl Busweise neue Mindeslohn-Teilzeitarbeiter aus dem Ausland herangekarrt um dies zu schaffen.
Ist der Streik eigentlich schon vorbei ?

Machen wir uns doch nichts vor - Amazon zahlt keine Spitzen-Gehälter an Verpacker. Das macht aber auch kein anderes mir bekanntes Versandhaus. Sie zahlen einfach nach Tarif. Ob der zu hoch oder zu niedrig ist sei mal dahingestellt, aber warum um alles in der Welt sollte man Lageristen, Verpacker, etc. pp nach dem Einzelhandelstarif bezahlen?! Wo genau ist das Einzelhandel?

Um das nochmal zu betonen: Ich äußere mich nicht zur Größe der Gehälter. Ich sage weder dass die Angestellten genug, noch dass die zu wenig verdienen. Aber Verdi versucht nicht den Tarif nachzuverhandeln, sondern den Tarif zu wechseln. Und das kann ich einfach nicht nachvollziehen. Ungeachtet dessen, ob eine der beiden Gruppen mehr oder weniger verdienen sollte besteht einfach ein Unterschied zwischen Amazon und einem Einzelhändler. Also ist es auch sinnvoll, dass es unterschiedliche Tarife gibt. Die Höhe ist ein ganz anderes Thema, dass von Verdi aber nicht bestreikt wird.

Noch dazu macht Amazon das natürlich geschickt. Vermutlich haben die im Weihnachtsgeschäft auf einen nicht ganz unerheblichen Teil der Marge verzichtet, indem Sie viele Sendungen per Express versandt haben, damit die noch pünktlich kommen und weil nicht eingelernte Kräfte sicherlich ineffizienter arbeiten als 3-4-jährige Mitarbeiter. Die nehmen Verdi natürlich den Wind aus den Segeln und tun nach außen so, als wäre nichts gewesen. Dass das intern wirklich so locker lief bezweifle ich - aber die Kunden mussten das nicht spüren, und das könnte Verdi hier nochmal einen Schlag verpassen. Denn irgendwann hat man die Allgemeinheit gegen sich, und damit früher oder später auch eine politische Debatte, die nach hinten los gehen kann.

Ohne tief in der Materie zu sein denke ich einfach, dass es intelligenter wäre einzulenken und sich irgendwo in der Mitte zu treffen: Nachverhandeln der Tarife. Bis einem unternehmen wie Amazon durch ein streikendes "kleines Deutschland" die Puste ausgeht sind die Streikkassen schon lange leer.
 
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Der läuft da irgendwie immer. Viele von der Belegschaft haben da meines Wissens aber nie mitgemacht. Verstehe den Hintergrund sowieso nicht. Amazon zahlt bei mir um die Ecke Paketpackern über 10 Euro die Stunde, was etwa dem Einstiegsgehalt eines ausgebildeten Gesellen im Handwerk entspricht. Man muss halt sehen, dass die Tätigkeiten bei Amazon im Lager jeder Ungelernte ausführen kann. Dafür ist das sehr viel. Solche Leute können Amazon sogar für die oft kritisierten Einstiegsgehälter dankbar sein - und das sind sie ja auch, wenn man sich mal die geringe Beteiligung der Mitarbeiter an den alberen Streiks anschaut.

Der Gewerkschaft geht es einzig und alleine darum, gegen den "bösen Amerikaner" zu protestieren. Das kommt immr gut an und passt schön ins ideologische Weltbild. Die sollen sich mMn besser um Leute kümmern, die trotz Ausbildung tatsächlich wenig Geld verdienen, statt immer nur ein paar Großen ans Bein zu pissen. Damit hören die Bonzen wahrscheinlich erst auf, wenn Amazon seine deutschen Standorte komplett nach Polen verlegt hat. Bsirske scheißt ja drauf, auf Limousine und Erste-Klasse-Flüge muss er dann nicht verzichten. MMn ist es völlig aburd, die Löhne des Einzelhandels für Berufslose in der Logistik einzufordern. Ich kann da ja auch nicht ins Lager düsen, um mich von einer ungelernten Paketkraft fachmännisch beraten zu lassen.

Du weißt aber schon, das sehr viel über Zeitarbeitsfirmen geht.
Direkte Mitarbeiter sind da eher in der Unterzahl.

Wer einmal in einer Zeitarbeitsfirma tätig war, weiß was da von statten geht und das ist nichts wofür man die Unternehmen, die solche Firmen beauftragen auch noch loben kann. O.o

Zumindest wurde jetzt endlich mal der Mindestlohn eingeführt.
 
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Wer bei Amazon über Zeitarbeit anfängt, anstatt sich übers AA vermitteln zu lassen oder sich direkt dort bewirbt, ist selber Schuld.

Hatte dort in der Weihnachtssaison 2013 gearbeitet und konnte mich im Singlepack mit einem Stundenlohn von ~10€ nicht beschweren. Arbeit war recht gemütlich und bei weitem nicht so anstrengend, wie man es sich vorstellen mag. Da sind andere Bereiche bei Amazon schlimmer, Stichwort: Picker.

Gestreikt wurde auch in der Saison wo ich gearbeitet hatte und das waren nen paar Hanseln, im gleichen Atemzug kamen etliche "Ausländische" Mitarbeiter nach, die das mehr oder weniger gut kompensiert haben. Den Saisonmitarbeitern, die ~10€/h bekommen, juckt das recht wenig wenn gestreikt wird, ebenso wenig juckt es die Mitarbeiter, die schon 2 - 3 Jahre dort sind.
Alles in allem, von meiner Warte aus gesehen, ein recht sinnloses Unterfangen was da Verdi betreibt.
 
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Ich sehe das auch so wie FrozenFlame und sfc. Man kann sich nicht des Eindrucks erwehren es geht hier nur um den Namen "Amazon", da es sich um eine der bösen amerikanischen "Datenkraken" und "Steuervermeider" handelt.
Ich komme aus Ostdeutschland, in meiner Gegend arbeiten gefühlt 50% der Leute für 7,60 Euro in der Zeitarbeitsbranche (ok, nun ja nicht mehr...) und mit 10 Euro/h ist man bei uns wohl im oberen Mittelfeld, was die Bezahlung angeht.
Was zahlt den z.B. Otto seinen Logistikmitarbeitern? Oder was verdienen die vielen Leute die für die Supermarktketten in den Logistikzentren arbeiten?

Genau das gleiche passiert ja auch bei dem Thema "Steuervermeidung". Firmen wir VW, EON usw. sind da auch ganz groß mit dabei. Man hört allerdings nur von Google, Apple, FB und Amazon.
 
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War ja irgendwie klar.
So ein großer Konzern wie Amazon lässt sich nicht von irgendwelchen Streiks das Geschäft versauen.
 
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Das Ziel des Streiks ist sowieso völlig absurd. Amazon ist ein Logistikunternehmen und kein Einzelhändler, daran gibt es nichts zu rütteln. Einzelhändler sind Unternehmen mit Ladenflächen im nächsten Supermarkt oder den Innenstädten. Trotzdem Einzelhandelstarife zu verlangen, wenn das Unternehmen aus nichts weiter als riesigen Lagerflächen besteht ist lächerlich.
 
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