Abgesehen davon, dass ich von Amazon Fresh momentan nichts halte, da ich solche Einkäufe im Laden erledige, ist es schon krass wie unsere Gesellschaft alles kostenlos haben will. Amazon ist ein Unternehmen mit der Absicht Gewinne zu erzielen. Die sind mehrere Partnerschaften eingegangen um den Dienst anbieten zu können. Wenn die ab 40€ Warenwert den Dienst versandkostenfrei anbieten würden ohne die monatlichen Kosten, was sollen Amazon und die lokalen Läden (Partner) daran verdienen? Sie werden es wohl kaum zum Wohle der Menschen anbieten.
Du hast mich noch nicht richtig verstanden, Carsten, was ich mit meinem Post sagen wollte.
Das Angebot von Amazon Fresh richtet sich eben nicht an die Leute (ohne Prime!), die nur einen Kohkopf im Monat bestellen wollen, oder generell zum ersten Mal nur einen Lieferdienst in Anspruch nehmen wollen. Denn dann ist die "Gebühr" fürs Bestellen von knapp 200 Euro (Prime plus Fresh) wahrlich zu teuer und sehr unattraktiv. Und da du Prime ja sowieso nicht nutzt, richtet sich das Angebot auch nicht an dich.
Nur sich gleich darüber aufzuregen, dass die Zusatzdienstleistung nicht ohne Prime zu haben ist, halte ich für sehr fragwürdig.
… und im zweiten Schritt, wenn man einen Großteil des Umsatzes generiert, den mehr oder minder kleinen Händlern Knebelbedingungen diktieren. Das haben die großen Discounter ja schon prima vorgemacht - frag mal einen Milchbauern. Selbst auf den Dörfern werden die kleinen Supermärkte oder gar Tante-Emma-Läden immer weniger. Von den Städten ganz zu schweigen. Dadurch werden auch bei den Zulieferern die Arbeitsbedingungen immer härter, es wird überall gespart und Personal abgebaut. Der Lohn von der Geschicht: Du kriegst dein Kilo Industriefleisch nun für 1,99 EUR, zahlst aber an Sozial- und Umweltabgaben wieder drauf. Immer mehr Leute verdienen schlecht und müssen Nebenjobs annehmen, aber die wenigen Monoplisten, deren Vorstände und Aktionäre schaufeln sich das Geld in die Taschen.[…]
Nein, hier wird Amazon sicher vorgelegt haben, wie viel Umsatz sie dem Händler voraussichtlich abnehmen und dementsprechend Rabatte ausgehandelt haben. Und dieser Rabatt kann dann 1zu1 als provision genutzt werden. Damit kann der Kunde zum selben Preis einkaufen wie im Laden und trotzdem macht Amazon damit noch Gewinn.
Das ist ganz einfach das Konzept eines jeden Zwischenhändlers/Maklers etc.
[…]
€dit: was der Händler davon hat? Mehr Umsatz bei gleichzeitiger Kundenbündelung durch den Abnehmer Amazon. Auch das ist absolut gängiger Mengenrabatt.
Bald kommt jemand zum Zähne putzen nach Hause... das Outsourcing hört nicht bei der Körperpflege auf.![]()
… und im zweiten Schritt, wenn man einen Großteil des Umsatzes generiert, den mehr oder minder kleinen Händlern Knebelbedingungen diktieren. Das haben die großen Discounter ja schon prima vorgemacht - frag mal einen Milchbauern. Selbst auf den Dörfern werden die kleinen Supermärkte oder gar Tante-Emma-Läden immer weniger. Von den Städten ganz zu schweigen. Dadurch werden auch bei den Zulieferern die Arbeitsbedingungen immer härter, es wird überall gespart und Personal abgebaut. Der Lohn von der Geschicht: Du kriegst dein Kilo Industriefleisch nun für 1,99 EUR, zahlst aber an Sozial- und Umweltabgaben wieder drauf. Immer mehr Leute verdienen schlecht und müssen Nebenjobs annehmen, aber die wenigen Monoplisten, deren Vorstände und Aktionäre schaufeln sich das Geld in die Taschen.
Mag ja jeder von halten, was er will, aber mir gefällt das ganz und gar nicht.
Also bei mir kommt jeder Lieferdienst grundsätzlich dann, wenn ich nicht zu Hause bin. Oder kriegste das auch Abends verlässlich zwischen 19:00 und 19:30 Uhr geliefert? Will ja schließlich frische Sachen essen und nicht ersts um Zehn.![]()
Stimmt, daher hab ich auch gefragt, ob das mit vorgegebenem Zeitfenster geht. Ich nutze das nicht, weil ich selbst einkaufen gehe. Aber gut zu wissen, dass ich meine Kohlköpfe nicht erst Sonnabends von der Post holen müsste!Hehe Carsten, man merkt, dass du noch keine praktische Erfahrung damit hast.
Bei allen mir bekannten Lebensmittellieferdiensten legt man vorher ein Lieferzeitfenster von (zumeist) zwei Stunden zur Wunschzeit fest.
Und die kommen auch abends bis 22 Uhr...
Man entscheidet selbst, wann man zu Hause sein und die Lieferung in Empfang nehmen will - das ist ja das tolle daran.

Ja, hab ich gelesen. 40 Euro umfassen meine Einkäufe jedoch nur äußerst selten. Wieder so ein Ding, wo man unterschwellig gedrängt wird, mehr zu kaufen, als man eigentlich vielleicht bräuchte: „Mist, 33,45 €. Mal gucken, was läuft nicht so schnell ab und ich könnt's mir noch hinstellen… *grübel*“. Mag ich auch nicht.Aber wegen eines Kohlkopfs wird keiner von denen zu dir kommen - Mindestbestellwert 40 €. Das ist ja genau das, was ich bei Fresh nicht verstehe bzw nicht einsehe. Wenn sie schon per Flatrate bezahlt werden wollen, dann sollen sie auch per Flatrate liefern - ohne hohen Mindestbestellwert. Beim eigenen Prime Now klappt es doch auch mit nur 20 € Mindestbestellwert und ohne "Zusatzabo", weil man das in den 69 € für Prime schon drin hat.

Das ist ja genau das, was ich bei Fresh nicht verstehe bzw nicht einsehe. Wenn sie schon per Flatrate bezahlt werden wollen, dann sollen sie auch per Flatrate liefern - ohne hohen Mindestbestellwert. Beim eigenen Prime Now klappt es doch auch mit nur 20 € Mindestbestellwert und ohne "Zusatzabo", weil man das in den 69 € für Prime schon drin hat.
