Bei dem Preis hätte ich jetzt ein Triple DMD Gerät erwartet, aber ok.
Das Gerät ist trotzdem ein Hammer, ein 5000 Lumen Gerät mussten wir damals mit zwei Mann aus demFahrzeug heben heben, der Preis lag auf Kleinwagen Niveau.
Es würde helfen, wenn im Test erwähnt wird, welches DMD Chipset von Texas Intruments im Beamer verbaut ist - das erleichtert den Vergleich. Insbesondere wenn zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr ganz klar ist, um welche Generation es sich handelt.
Wie für derlei Modi üblich erhöht dieser den Grünanteil im Licht, da Grün als hellste der drei Grundfarben gilt.
Was heißt hier gilt? Das Menschliche Auge ist nun mal, pysikalisch bedingt, für Wellenlängen im Bereich 500-550 nm am empfindlichsten - diesen Farbereich definieren wir als grün.
Jeder der schon einmal verschieden Farbige LEDs kombiniert/verlötet hat und dachte die müssten die gleiche Leistung haben, kennt das Problem
Im Prinzip wird im Leistungsmodus einfach CIE Normierungskurve abgeschaltet, die heutzutage in allen Farbdarstellungen als Filter eingesetzt wird - ob jetzt Bildschirm oder RGB Leuchtmittel.
OLED-Niveau wird aufgrund der physikalischen Einschränkungen eines Projektors aber nie erreicht.
Auf welche Eigenschaft eines OLEDs bezieht sich diese Aussage?
Die maximale Leuchtdichte? - die kann man variieren indem die Fläche auf die der Beamer projiziert verkleinert ( bzw. den Projektor dichter an die Leinwand bewegt).
Bei 5000 alltagstauglichen Lumen dieses Beamers hätte man über 4245 cd/m² auf einer Projektionsfläche mit 2,20 m Diagonale. Das übetrifft die maximale Leuchtdichte der meisten OLEDs.
Oder ist hier der Schwarzwert gemeint?
Der lässt sich durch die Farbgebung der Leinwand definieren - von dunkelgrau bis schwarz ist einiges möglich.
Es lassen sich in perfekt abgedunkelter Umgebung und der entsprechenden Leinwand, theoretisch sehr tiefe Schwarztöne erreichen, im Austausch mit der maximalen Leuchtdichte versteht sich.
Finde das Gerät durchaus spannend...aber Pixel Shift haben wir nun seit 10 Jahren und mich verwundert, dass die Geräte anscheinend da kleben bleiben.
Berechtigter Weise - mit Pixel-Schift und Lasern lässt sich mittlerweile nahezu perfekte Bildquailtät errreichen. Wenn die meisten Cineasten mit der Lupe vor der Leinwand nicht mehr unterscheiden können, welches Verfahren zur Anwendung kommt, kann man behaupten die Technik hätte sich als tauglich erwiesen.
Es sind nur ein paar Nostalgiker, (die nicht wahrhaben wollen, dass ihr einst kostspieliger Projektor nun von Beamern die einen Bruchteil davon kosten, übertrumpft werden) die Pixel-Shift einen schlechten Ruf anhaften.
DIe können ja auf dem demnächst erscheinenden 4K DMD Chip gerne natives 4K schauen, alle Anderen freuen sich dann über 8K mit Pixelshift
