News Subnautica 2: Ärger wegen Datenschutz und Nutzungsrechten der EULA

PCGH-Redaktion

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Die Lizenzvereinbarung für Endbenutzer wurde von einigen Spielern genauer durchgelesen und offenbart einige Klauseln, die für Diskussionen im Internet sorgen.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Subnautica 2: Ärger wegen Datenschutz und Nutzungsrechten der EULA

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Hach waren das noch Zeiten, als man mit dem Spielen einfach loslegen konnte, ohne irgendwelchen EULAs zustimmen zu müssen. Und im Gegensatz zu heute, konnte man die PC-Spiele später auch weiterverkaufen.

Fand es im "Mouse - Detective for Hire"-Video von Civvie11 lustig, dass er sich am Anfang über die ellenlange EULA auslässt.

Generell frage ich mich ja, wenn man ein Spiel kauft, speziell physische Konsolenspiele, dessen EULA nicht vor Kauf einsehbar ist, wie sieht es dann mit der Rücknahme der geöffneten Spielepackung aus.
Die Zustimmung müsste eigentlich vor dem Kauf eingeholt werden und wenn dies nicht der Fall ist, sollte der Kunde das Recht auf Kaufpreiserstattung haben.
 
Warum schreibt man es erst in die AGBs, wenn man dann sagt das man im Falle eines Falles dieses nicht anwendet? Kann mir das mal einer erklären, dann sollte man es erst nicht hineinschreiben, oder? 🤔
Es gibt Klauseln, die will man anwenden und es gibt solche, da weiß man, dass die vor Gericht nicht durchkommen würden, jedoch haben die ggf. eine abschreckende Wirkung, mit der man arbeitet und so die eigenen Interessen durchsetzen will.

Wenn nur wenige sich nicht daran halten, hat man immer noch nen guten Schnitt gemacht.
 
Ich glaube Unknown Worlds hat vergessen eine neue EULA einzubauen, nachdem sie sich mit Krafton zerstritten haben. Die EULA ist vermutlich für Alphatester gedacht...
 
Wann soll das gewesen sein? AGBs gibt es schon seit es PC Spiele gibt ^^
In den 80er und 90er, da hat man ein Spiel gekauft und es gehörte dir, niemand der es abschaltete, niemand der dir auf den Rechner schaute, auch wenn es da AGBs gab. JA diese Zeiten gab es. Wie Alt warst du in den 80er? 😂

Aber die Zeiten ändern sich und nun steht Gier und die Investoren an erster Stelle, damals stand zwar auch Geld ganz oben aber gefühlt kamen dann schon die Spieler. Egal wie alt du bist, die Welt dreht sich weiter. 😉
 
In den 80er und 90er, da hat man ein Spiel gekauft und es gehörte dir, niemand der es abschaltete, niemand der dir auf den Rechner schaute, auch wenn es da AGBs gab.
Technisch gesehen hat man schon damals oft nur eine Lizenz gekauft. Nur das DRM war noch nicht so weit.
Bei jedem IBM PC war das BIOS in Text Form dabei, was mit den Klonen passiert ist ist Geschichte. Die Rechtsabteilung von IBM nahm das Wort Besitz und Urheber sehr ernst.
 
Auch wenn ich die Initiative 'Stop Killing Games' unterstütze, empfinde ich man müsse langsam über eine andere inoffizielle Bewegung nachdenken: >Stop Buying Games<

Bei der Qualität von den Spielen so vieler Publisher, Entwickler und der Marketingfutzzis etc. und deren Verhalten hat man das Gefühl sie alle hassen ihre Kunden(Gamer) und halten sie für selbstverständlich. Mir soll's Recht sein, ich hab ein Backlog von hunderten Spielen die ohne den ganzen modernen Mist auskommen. Es gibt vielleicht 1-2 neue Spiele die mich interessieren - Stranger Than Heaven u.a., alles andere ist wie Weißrauschen für mich.

Ich reg mich über solche News wie diese gar nicht mehr auf, das einzige was solche Entwickler die sowas(Spyware) in ihre Spiele einbauen, bekommen ist Gleichgültigkeit.

>Stop Buying Games<
 
Grundlegende Absicherung zu einem EA Titel.
Ich sehe da keinerlei Probleme.
Auch das Übermitteln der IP und Systemdaten ist mittlerweile "normal", alleine durch die Meldefunktion im Spiel schon grundlegend erforderlich.
Und mal ehrlich, wer macht das nicht? EA ist da noch schlimmer, ebenso wie Rockstar, und die verkaufen Ihren Kram auch, ohne das da noch jemand meckert.
 
Warum schreibt man es erst in die AGBs, wenn man dann sagt das man im Falle eines Falles dieses nicht anwendet? Kann mir das mal einer erklären, dann sollte man es erst nicht hineinschreiben, oder? 🤔
Hast die Frage ja schon selbst (indirekt) beantwortet. :-)

aber abseits von dem berechtigen Rummel:
Die Vereinbarung sieht die Erfassung persönlicher Daten wie Name, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Geburtsdatum, Geschlecht und IP-Adresse vor

wie soll das klappen?
Gibt Steam die Daten weiter? und selbst hier habe ich kaum eine der gennanten Sachen hinterlegt.
 
Hier ist ein Steam-Nutzer der es erklärt:

Es geht darum, das es nicht nur eine agressive EULA im Spiel gibt, sondern das auch ungefragt Daten erhoben werden von denen der Nutzer nicht in Kenntnis gesetzt wird.
In Europa muss das Spiel für diese Daten eine Einwilligung seitens der DSGVO vom Nutzer einholen, was es aber nicht tut.
Aktuell würden sie zu 100% vor Gericht gegen die DSGVO verlieren.
 
Habe mir Sub2 gekauft. Wird einmal durchgespielt sobald es irgendwann Final ist und gut, danach können die es von mir aus Sperren. Eine Sperrung bei Skyrim würde mich allerdings am Boden zerstören. Der Wiederspielwert ist dort enorm, gerade auch wegen der Mods.

Habe es gestern geschafft dem Follower Mod Sofia eine animierte Frisur zu verpassen, welche ich vorher sorgfältig unter hunderten ausgewählt habe.

Es gibt wohl kein anderes Game was mich zu so etwas Bewegen könnte.

Was ich sagen möchte: Lizenzen zum Zocken gehören verboten. Gekauft ist gekauft.
 
Hach waren das noch Zeiten, als man mit dem Spielen einfach loslegen konnte, ohne irgendwelchen EULAs zustimmen zu müssen. Und im Gegensatz zu heute, konnte man die PC-Spiele später auch weiterverkaufen.

Fairerweise muss man da sagen, dass gebrauchte PC-Spiele früher nahezu keinen Wert hatten, eben weil Alles wie blöde raubkopiert wurde. Bei Konsolen sah das noch anders aus... Heute haben einige Klassiker als PC-Original schon einen gewissen Wert, weil Sammler eben Originale haben wollen. Aber auch heute noch liegen Konsolenspiele in der Hinsicht ganz weit vorne.
 
Schon klar, habe ich in dem Zusammenhang auch gar nicht geschrieben, oder so gemeint.

Aber das wirft jetzt eine interessante Frage auf: Geht das überhaupt? Ist das GOG Model ein Beispiel für "richtig gekauft"? Bin mir gerade gar nicht so sicher.

Nein. Du zahlst dafür um es zu nutzen, auch wenn es bei dir auf der Platte ist. So wie die Software angeboten wurde. Es ist nur nahezu unmöglich den Leuten das wieder zu nehmen.

Und dann wurde alles digitaler und die Möglichkeiten wurden eben umsetzbar (z.B. vom Markt nehmen)

Bei Filmen auf DvD und so ist ja auch so. Man sagt zwar, man hat den Film gekauft. Gekauft hast du aber eine DVD mit dem Film drauf, den du gucken darfst.
 
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