News Steam: Gabe Newell lag 2011 bei Valves Plattform daneben

PCGH-Redaktion

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Gabe Newell sagte 2011, Steam sei nicht "die Antwort" auf digitale Distribution. 15 Jahre später zeigt sich: Valves Plattform hat ihre Position trotz Origin, Epic Games Store und Co. weiter gefestigt.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Steam: Gabe Newell lag 2011 bei Valves Plattform daneben

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Wenn Leute ihre Bibliotheken aka Piles of Shame über Jahre oder Jahrzehnte bei Steam aufgebaut haben, werden sie da schwer von weg bekommen zu sein.
Ein Anbieter könnte erst dann konkurrenzfähig sein, wenn man alle seine Steam-Spiele auf die neue Plattform übernehmen könnte. Wird aber nicht passieren.
Steam hat auch einfach die besten Community-Funktionen. Ich habe nie einen anderen Store verwendet (außer vereinzelt GoG), weil mir nie etwas gefehlt hat.
 
PCGH schrieb:
Ein gewissermaßen endloses Investitionsbudget allein ist also ganz klar keine Antwort, um Steam-Spieler wegzunehmen.
Steam stellt den Konsumenten in den Fokus und setzt sich für Spieler ein, während alle anderen keine Lust darauf haben auch nur ansatzweise irgendwas in dieser Richtung zu machen.

Ohne Steam wären Werbepausen zwischen Levels schon längst Gang und Gäbe, so wie man es von Mobile-Games kennt. Jedes Level unterbricht eine 30s Werbepause das Spiel und das natürlich auch in einem 60-100€ AAA-Titel.
Auf Steam dürfen keine Spiele veröffentlicht werden, welche Werbung von Drittanbietern beinhalten. Damit hält Steam zumindest dahingehend die endlose Gier der Publisher in Schach. Allein dafür werde ich GabeN auf ewig Dankbar bleiben.
 
Steam und GOG. Alles andere hat keinen Mehrwert für mich.

Naja aber etwas Konkurrenz kann ja nicht schaden.
:top:

Problem ist aber eher das es keine (mir bekannte!) Konkurrenz zu GoG gibt.
Schaut man sich alles alles! an was Steam bietet gibt es hier anscheinend auch (mir bekannte!) Konkurrenz.
Die anderen Shops müsten also über den Preis gehen damit ich mich herablasse überhaupt dort kaufen zu wollen.
Weder Epic, Ubi, EA noch Blizzard sind mir da positiv aufgefallen.

Ausnahmen sind wie üblich Exclusiv Titel....
 
Ein Anbieter könnte erst dann konkurrenzfähig sein, wenn man alle seine Steam-Spiele auf die neue Plattform übernehmen könnte. Wird aber nicht passieren.
Naja, also das gab es genau so mit GoG Connect. Damit konnte man seine Steam-Spiele befreien. Das wurde aber vor einigen Jahren eingestellt. Warum, das weiß ich auch nicht. Vielleicht war das Interesse daran doch geringer als gedacht, oder die Publisher wollten das nicht mehr. Immerhin kaufen viele GoG-Kunden ihre Lieblingsspiele gerne nochmal bei GoG, wenn sie sie bereits woanders haben, um sie für immer zu besitzen. Dieser Umsatz wäre dabei weggefallen.
 
Ein Anbieter könnte erst dann konkurrenzfähig sein, wenn man alle seine Steam-Spiele auf die neue Plattform übernehmen könnte. Wird aber nicht passieren.
Steam hat auch einfach die besten Community-Funktionen. Ich habe nie einen anderen Store verwendet (außer vereinzelt GoG), weil mir nie etwas gefehlt hat.
Finde ich nicht. GOG z.B. bietet mir andere Features, die mich weit weit mehr interessieren.

So habe ich schon des öfteren Spiele auch einfach nochmal im Discount gekauft, als sie endlich DRM-frei zu GOG kamen, auch wenn ich sie schon bei Steam und anderswo hatte.

Einfach wegen DRM-frei, offline und "besitzen".

Ein Anbieter ist dann konkurrenzfähig, wenn er einen Service oder Mehrwert bietet, den die Kunden schätzen.
 
Der einzige Nachteil an Steam ist die Abhängigkeit davon. Dieser Abhängigkeit kann man mit GOG etwas entgegenwirken. Unter Linux paradoxerweise am besten in Verbindung mit Valves Proton. Kombiniert man das z.B. mit Lutris, packt man das Spiel in eine stabile Laufzeitumgebung. Auch ein Lutris-/Wine-/Proton-Setup hängt noch von Treibern, Kernel, Grafikstack und Systembibliotheken ab. Aber im Vergleich zu "ich installiere es irgendwie direkt ins System und hoffe, dass es in fünf Jahren noch geht" ist es unter Linux deutlich robuster. Die nativen Linux-Ports haben trotz aller Verbesserungen und der ersthaften Bemühungen vieler Firmen leider immer wieder Probleme. Die Windows-Version eines Spieles ist in fast 100% der Fälle die native Version des Spieles und Linux nur ein Port. Da spielt Proton als Kombatibilitätsschicht einfach seine Stärke aus, weil es Bugs zentral behandeln kann.

Daher, wenn ihr unter Linux spielt: Sichert euch von GOG immer auch die Windows-Version! Kostet ja nichts zusätzlich.

PC-Gaming sollte man solange genießen wie man kann, insofern man Zeit und Lust hat. Denn Dinge können sich tatsächlich über Nacht radikal ändern. Leider nicht immer zum Besseren.
 
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