News USB-C wird für Notebooks Pflicht: EU setzt Standard mit Einschränkung

PCGH_Jacky

Community Managerin
Teammitglied
Die EU erweitert ihre Vorgaben für einheitliche Ladegeräte. Ab sofort müssen auch neu verkaufte Notebooks USB-C als Ladeoption unterstützen. Ziel sind weniger Elektroschrott und mehr Kompatibilität.

Was sagt die PCGH-X-Community zu USB-C wird für Notebooks Pflicht: EU setzt Standard mit Einschränkung

Bitte beachten: Thema dieses Kommentar-Threads ist der Inhalt der Meldung. Kritik und allgemeine Fragen zu Online-Artikeln von PC Games Hardware werden hier gemäß der Forenregeln ohne Nachfrage entfernt, sie sind im Feedback-Thread besser aufgehoben.
 
Problem ist oft dass laden über USB idR durch die Batterie geht. Eine Überbrückung um die Batterie zu schonen fehlt dann. Effizienz ist der Vorgang auch nicht gerade.

Immerhin, solange es als Alternative da ist, besser als nichts.
 
Ist doch schon länger normal auf sehr vielen Modellen.
Selbst die dicken Gaming Dinger, die locker über 200W Netzteile benötigen (und somit nicht via Type C genug Saft bekommen können) haben die Option.
Mein steinalter ASUS Schlepptop mit 6800M und 5950HX hat auch bis 100W via USB C.

Generell aber gute Sache. Vor allem ist das eine Notlösung für den Fall wenn das originale Netzteil nicht vorhanden ist (kaputt, vergessen whatever) - USB C kriegt man überall mit 100W und mehr.
 
Wenn man jetzt noch vorschreiben würde, dass alle Typ-C-Geräte und alle Typ-C-Stromquellen ein Laden von 5 V bis zu ihrem jeweiligen Maximum unterstützen müssen, anstatt bei bestimmten Spannungen, deren Unterstützung durch die Gegenseite optional sein kann, wäre ich richtig zufrieden.

Und: Bitte nicht nur für Ladesysteme, also Geräte mit Akku. Sondern für alle externen Stromversorgungen <100 W, ggf. <240 W. Warum sollte ich für Monitore, Boxen, Lampen, Drucker und sonstiges weiterhin proprietäre Ziegelsteine hinlegen? Vor allem wenn man bedenkt, wie günstig und effizient manche Typ-C-Netzteile mittlerweile sind. Das könnte ein Retailexemplar den kompletten Schreibtisch versorgen.
 
Bitte auch gleich erzwingen, dass man auch mit 15W laden kann!
Der Standard bringt nix, wenn mein HP & Lenovo Laptop meckert, er benötigt mindestens 65W und verweigert das komplette laden, statt wenigstens langsames laden zu ermöglichen!
 
Wenn man jetzt noch vorschreiben würde, dass alle Typ-C-Geräte und alle Typ-C-Stromquellen ein Laden von 5 V bis zu ihrem jeweiligen Maximum unterstützen müssen, anstatt bei bestimmten Spannungen, deren Unterstützung durch die Gegenseite optional sein kann, wäre ich richtig zufrieden.

Und: Bitte nicht nur für Ladesysteme, also Geräte mit Akku. Sondern für alle externen Stromversorgungen <100 W, ggf. <240 W. Warum sollte ich für Monitore, Boxen, Lampen, Drucker und sonstiges weiterhin proprietäre Ziegelsteine hinlegen? Vor allem wenn man bedenkt, wie günstig und effizient manche Typ-C-Netzteile mittlerweile sind. Das könnte ein Retailexemplar den kompletten Schreibtisch versorgen.
Jap. Vor allem die extrem fetten, billigen Netzteile die mit dem Stecker kombiniert sind.
Die sind extra so designed um mindestens 2 Steckdosen zu belegen, egal wie rum man die reinsteckt :ugly:
Bitte auch gleich erzwingen, dass man auch mit 15W laden kann!
Der Standard bringt nix, wenn mein HP & Lenovo Laptop meckert, er benötigt mindestens 65W und verweigert das komplette laden, statt wenigstens langsames laden zu ermöglichen!
Langsames Laden geht doch eigentlich, wenn das Teil aus ist?
Im Betrieb braucht der Laptop halt ne bestimmte Leistung. Mein ASUS kann nur 100W über Type C, hat aber ein 280W Netzteil. Über Type C frisst es aber auch problemlos 65W. Meckert dann aber, es sei zu wenig Leistung.
 
Ich habe nur wenig mit Notebooks zu tun, von daher ist mein Informationsstand weder repräsentativ noch aktuell. Aber auch mir sind schon Geräte begegnet, die an 5-12 V einfach gar nicht laden. Glaube mich dunkel zu erinnern, dass bei einem sogar die Lade-LED anging, aber auch nach einer kompletten Nacht (also rund 150 Wh, die hätten fließen können) kein einziges Prozent zusätzlich im Akku war. Dann doch lieber inkompatible Stecker. Da sieht man wenigstens, dass kein Strom fließt.
 
Laut Angaben der Europäischen Kommission könnten Verbraucher durch die Reduzierung separater Ladegeräte jährlich rund 250 Millionen Euro einsparen. Gleichzeitig sollen weniger ungenutzte oder entsorgte Netzteile anfallen.
Könnten, ganz toll.
Hat das bei Phones funktioniert?
Bei den letzten drei Käufen in der Familie war trotzdem immer eins dabei.


Dass die am Ladegerät gesparte 10-20 € weiterreichen würden ist doch Humbug. Ich meine... Nein, das würde ich auch nicht machen.
UVP 1279,99 € sieht doch bescheuert aus. :ugly:
 
Nutze für zwei meiner (älteren) Laptops Adapter von USB C auf deren jeweiligen proprietären Anschluss. Funzt bei mir soweit ganz gut. Somit brauch ich nur ein Kabel + Stromstecker und eben den jeweiligen Adapter für die Laptops, Handy und Co.
 
Bitte auch gleich erzwingen, dass man auch mit 15W laden kann!
Der Standard bringt nix, wenn mein HP & Lenovo Laptop meckert, er benötigt mindestens 65W und verweigert das komplette laden, statt wenigstens langsames laden zu ermöglichen!
Das ist vermutlich aus technischen Gründen nicht immer möglich: Der Punkt ist, dass die Watt-Angabe nicht wirklich aussagt welcher Modus, welche Spannung verwendet wird. Die hohen Leistungen, z.b. 65W werden i.d.R durch 20V, 3.25A erreicht. 15W aber vielleicht einfach durch 5V, 3A. Es ist aber schlicht möglich, dass der Akku bei 5V noch gar nicht lädt, bzw der Ladecontroller eben eine höhere Eingangsspannung benötigt...
Die EU erweitert ihre Vorgaben für einheitliche Ladegeräte. Ab sofort müssen auch neu verkaufte Notebooks USB-C als Ladeoption unterstützen. Ziel sind weniger Elektroschrott und mehr Kompatibilität.

Was sagt die PCGH-X-Community zu USB-C wird für Notebooks Pflicht: EU setzt Standard mit Einschränkung

Bitte beachten: Thema dieses Kommentar-Threads ist der Inhalt der Meldung. Kritik und allgemeine Fragen zu Online-Artikeln von PC Games Hardware werden hier gemäß der Forenregeln ohne Nachfrage entfernt, sie sind im Feedback-Thread besser aufgehoben.
Was mich bei den letzten zwei Laptops (für Family gekauft) gewundert hat: Die hatten beide ein eigenes, spezielles Ladegerät mit DC Buchse, aber Laden über USB-C ging auch.
Warum verwenden die Hersteller da überhaupt noch ein eigenes Ladegerät? Kann das so viel billiger sein? (Leistung war nicht der Punkt, es waren Einsteiger Laptops)
 
Was mich bei den letzten zwei Laptops (für Family gekauft) gewundert hat: Die hatten beide ein eigenes, spezielles Ladegerät mit DC Buchse, aber Laden über USB-C ging auch.
Warum verwenden die Hersteller da überhaupt noch ein eigenes Ladegerät? Kann das so viel billiger sein? (Leistung war nicht der Punkt, es waren Einsteiger Laptops)
Preis.
Die Ladegeräte mit Barrel-Steckern und passende Buchsen sind billig. Richtig billig.
Die Ladegeräte sind oft auch massiv. Billig und groß statt teuer, komplexer und kleiner (GaN Charger z.B.).

Es findet kein Handshake statt, die Geräte kommunizieren also nicht (welche Spannung usw. welches Gerät verträgt) wie das bei USB-Ladegeräten üblich ist.

Nebenbei bietet das den Vorteil: es gehen mehrere Lademöglichkeiten. Ohne mehrfach USB-C mit Ladefunktion zu verbauen. Das spart nicht nur Kosten, sondern gibt dem Kunden auch die Option, das Gerät zu laden ohne USB-C zu belegen (oder mit Dongle rumzulaufen).

Selbst beim Macbook wurde Apple so lange von der Community genervt, bis die Magsafe wieder drangeschraubt haben bei einigen Modellen (die es vorher nicht hatten).
Magsafe ist dem üblichen Barrel-Stecker natürlich deutlich überlegen, die Idee ist aber die gleiche - Stromversorgung ohne die (ohnehin wenigen) Ports zu belegen - zumindest wenn das dranhängende Gerät nicht gleichzeitig noch laden kann, was ja bei Monitoren und Docks vorkommt - aber kaum außerhalb von diesen.
 
Ich habe nur wenig mit Notebooks zu tun, von daher ist mein Informationsstand weder repräsentativ noch aktuell. Aber auch mir sind schon Geräte begegnet, die an 5-12 V einfach gar nicht laden. Glaube mich dunkel zu erinnern, dass bei einem sogar die Lade-LED anging, aber auch nach einer kompletten Nacht (also rund 150 Wh, die hätten fließen können) kein einziges Prozent zusätzlich im Akku war. Dann doch lieber inkompatible Stecker. Da sieht man wenigstens, dass kein Strom fließt.
Mein Arbeitslaptop (HP ZBook mit Ryzen Max+ 395 und 128 GB) verweigert sogar das Laden mit 65 Watt. Das ist besonders blöd, weil mein Monitor (ASUS ROG Swift PG32UCDP OLED) zwar offiziell mit 90 Watt Power Delivery wirbt, aber bei Verwendung von HDR dann doch nur 65 Watt zur Verfügung stellt. Ich muss mich also entscheiden, ob ich meinen Laptop laden oder HDR nutzen möchte.

Ich hätte zwar kein Problem damit, beim Arbeiten HDR abzuschalten, aber blöderweise wird das dann global deaktiviert. Wenn ich also meinen Laptop aus- und den Desktop anschalte, schaltet der zwar automatisch auf den anderen Input um, aber HDR bleibt aus, bis ich es manuell über das OSD wieder aktiviere. Damit ist der Komfort des integrierten KVM-Switches direkt wieder ausgehebelt.

Ende vom Lied: Ich verwende doch wieder ein separates Netzteil für den Laptop (ironischerweise ebenfalls USB-C).
 
Genau solche Fälle meine ich. "Anschluss passt" sagt bei Typ-C gar nichts mehr aus und "Leistung passt" ist auch nur eingeschränkt brauchbar.

Das ist vermutlich aus technischen Gründen nicht immer möglich: Der Punkt ist, dass die Watt-Angabe nicht wirklich aussagt welcher Modus, welche Spannung verwendet wird. Die hohen Leistungen, z.b. 65W werden i.d.R durch 20V, 3.25A erreicht. 15W aber vielleicht einfach durch 5V, 3A. Es ist aber schlicht möglich, dass der Akku bei 5V noch gar nicht lädt, bzw der Ladecontroller eben eine höhere Eingangsspannung benötigt...

Was mich bei den letzten zwei Laptops (für Family gekauft) gewundert hat: Die hatten beide ein eigenes, spezielles Ladegerät mit DC Buchse, aber Laden über USB-C ging auch.
Warum verwenden die Hersteller da überhaupt noch ein eigenes Ladegerät? Kann das so viel billiger sein? (Leistung war nicht der Punkt, es waren Einsteiger Laptops)

Vielleicht nehmen die Hersteller das mal als Anlass, keine Li-Io-Zellen mehr in Reihe zu schalten. Wenn man sie parallel ansteuert und getrennt überwacht, was auch der Lebensdauer zu gute kommt, reichen 4,x V Ladespannung. Alles eine Frage der Schaltung, nicht der Akkutechnik.

Preis.
Die Ladegeräte mit Barrel-Steckern und passende Buchsen sind billig. Richtig billig.
Die Ladegeräte sind oft auch massiv. Billig und groß statt teuer, komplexer und kleiner (GaN Charger z.B.).

Es findet kein Handshake statt, die Geräte kommunizieren also nicht (welche Spannung usw. welches Gerät verträgt) wie das bei USB-Ladegeräten üblich ist.

Nebenbei bietet das den Vorteil: es gehen mehrere Lademöglichkeiten. Ohne mehrfach USB-C mit Ladefunktion zu verbauen. Das spart nicht nur Kosten, sondern gibt dem Kunden auch die Option, das Gerät zu laden ohne USB-C zu belegen (oder mit Dongle rumzulaufen).

Selbst beim Macbook wurde Apple so lange von der Community genervt, bis die Magsafe wieder drangeschraubt haben bei einigen Modellen (die es vorher nicht hatten).
Magsafe ist dem üblichen Barrel-Stecker natürlich deutlich überlegen, die Idee ist aber die gleiche - Stromversorgung ohne die (ohnehin wenigen) Ports zu belegen - zumindest wenn das dranhängende Gerät nicht gleichzeitig noch laden kann, was ja bei Monitoren und Docks vorkommt - aber kaum außerhalb von diesen.

Man sollte auch den Faktor RMA + DAU nicht unterschätzen: Viele Endverbraucher verstehen nicht, dass ich Anschlüsse unterscheiden können. Die stecken das Kabel irgendwohin, wo es passt (und sei es auch nur teilweise, z.B. USB-A in RJ45...). Wenn das Gerät dann nicht funktioniert, "ist es kaputt" und geht zurück oder man hat zumindest den Terror im Support. Wenn der Hersteller also keine Lust hatte, Charging an allen Typ-C-Ports zu unterstützen (was doch einen gewissen Mehraufwand bedeutet), dann war ein Extra-Ladestecker ein probates Mittel, um die Verbindung des Netzteils mit dem richtigen Anschluss zu garantieren.
 
Man sollte auch den Faktor RMA + DAU nicht unterschätzen: Viele Endverbraucher verstehen nicht, dass ich Anschlüsse unterscheiden können. Die stecken das Kabel irgendwohin, wo es passt (und sei es auch nur teilweise, z.B. USB-A in RJ45...). Wenn das Gerät dann nicht funktioniert, "ist es kaputt" und geht zurück oder man hat zumindest den Terror im Support. Wenn der Hersteller also keine Lust hatte, Charging an allen Typ-C-Ports zu unterstützen (was doch einen gewissen Mehraufwand bedeutet), dann war ein Extra-Ladestecker ein probates Mittel, um die Verbindung des Netzteils mit dem richtigen Anschluss zu garantieren.
Nun, DAU existieren, aber so extrem ist das doch selten.

Meistens ist der Port markiert und wenn der nicht funktioniert - dann schiebt man das halt in einen anderen USB-C bis es geht :ugly:
Das lässt sich via Support klären, dafür reicht ein 2Min-Chat, nix RMA. Generell wird das Thema "User Error" aka der Kunde ist dümmer als angenommen relativ gut behandelt, die großen Hersteller haben da schon alles gesehen und sind entsprechend gerüstet. Um eben RMA/Returns zu minimieren und den Kunden so weit zu bringen, damit dieser das Gerät zumindest nicht kaputt macht :lol:
 
Vielleicht nehmen die Hersteller das mal als Anlass, keine Li-Io-Zellen mehr in Reihe zu schalten. Wenn man sie parallel ansteuert und getrennt überwacht, was auch der Lebensdauer zu gute kommt, reichen 4,x V Ladespannung. Alles eine Frage der Schaltung, nicht der Akkutechnik.
Korrekt, die Spannung der üblichen Li Ion Zellen liegt nur zwischen 3-4 Volt, je nach Ladezustand, deswegen sind 5V USB Ladegeräte in den m meissten Anwendungen unproblematisch. Bei der Elektrik kenne ich mich nicht gut genug aus, vermutlich ist es schwierig es so zu bauen, dass man parallel mit 5V läd aber in Reihe Strom bezieht (weil die Verbraucher eine hohe Spannung benötigen). Vermutlich nochmal komplizierter wenn gleichzeitig geladen und das Gerät mit Strom versorgt werden soll - aber mit Ladeelektronik sollte alles machbar sein
Genau solche Fälle meine ich. "Anschluss passt" sagt bei Typ-C gar nichts mehr aus und "Leistung passt" ist auch nur eingeschränkt brauchbar.
Ich hatte vor kurzem ein Bastelprojekt, in dem USB-C sowohl als Monitor Kabel (Videosignal) als auch als Stromquelle (Power Delivery) verwendet wurde. Ich habe schon ein paar falsche Kabel bestellt bis ich gemerkt hab, dass USB-C einfach nur ein Formfaktor ist :D. Was ziemlich viel abdecket ist der Thunderbolt Standart (neueste Version), aber sobald ein Kabel "alles" kann, ist es ziemlich dick und unelastisch :rollen:
 
Korrekt, die Spannung der üblichen Li Ion Zellen liegt nur zwischen 3-4 Volt, je nach Ladezustand, deswegen sind 5V USB Ladegeräte in den m meissten Anwendungen unproblematisch.

Man braucht sowieso immer einen Spannungswandler dazwischen. Von daher ist das kein Problem, du kannst also auch 4 hintereinandergeschaltete Zellen, die 14,4V haben, mit einem 5V Netzteil laden oder umgekehrt eine Zelle mit 48V. Wenn man die Zellen direkt laden würde, dann hättest du recht schnell ein flammendes Inferno in deiner Bude.

Die letzten/besten Akkus, die man noch recht unkompliziert direkt laden kann, sind NiMH Akkus. Lion Akkus sind Mimosen, die Überwachung benötigen.
 
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