News Klimaanlage ohne Kältemittel: Forscher der Uni Saarland kühlen mit 3D-gedrucktem Nickel-Titan

PCGH-Redaktion

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Auf der Hannover Messe 2026 zeigt die Universität des Saarlandes die "nächste Ausbaustufe der Elastokalorik": 3D-gedruckte Kühlmittelstrukturen aus Nickel-Titan sollen noch mehr Kühlfläche bieten - ganz ohne chemische Kältemittel, Öl oder Gas.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Klimaanlage ohne Kältemittel: Forscher der Uni Saarland kühlen mit 3D-gedrucktem Nickel-Titan

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Am Ende muß sich das ganze an den etablierten Alternativen messen lassen. Die Zeiten, als Kältemittel noch problematisch waren, sind schon länger vorbei und weder Titan, noch Nickel, wachsen an Bäumen. Am Ende zählen harte Fakten und die Kompressortechnik wird auch weiterentwickelt.

Die Magnetokalorik ist auch recht interessant:
 
Am Ende muß sich das ganze an den etablierten Alternativen messen lassen. Die Zeiten, als Kältemittel noch problematisch waren, sind schon länger vorbei und weder Titan, noch Nickel, wachsen an Bäumen. Am Ende zählen harte Fakten und die Kompressortechnik wird auch weiterentwickelt.

Die Magnetokalorik ist auch recht interessant:
Einer kurzen Recherche nach werden in Klimaanlagen hauptsächlich 2 Kühlmittel nach 2030 genutzt werden und zwar R-1234ze (1,3,3,3-Tetrafluorpropen) oder R-1234yf (2,3,3,3-Tetrafluorpropen). Beide sind leicht entzündlich und tragen bei einem Stoffaustritt immer noch zum Treibhauseffekt bei (deutlich weniger als aktuelle Stoffe aber gut ist anders). Bei ersterem bildet sich bei einem Austritt in der Atmosphäre Trifluoressigsäure die sehr persistent und ungesund ist, bei zweiterem besteht eine recht hohe Explosionsgefahr weswegen der Berufsverband Feuerwehr ein Verwendungsverbot fordert.
Ich würde diese also nicht als unproblematisch bezeichnen.

Immerhin wäre das eine Technik bei der die Materialien nicht verbraucht werden und auch recht gut wiederverwendbar wären.

Mich würde aber mal der Wirkungsgrad und auch die konkrete Umsetzung für einen kontinuierlichen Betrieb interessieren. Durch die Verformung nimmt das Material Energie auf was zum Abkühlen der Umgebung führt, ein Medium abkühlt und dieses kühlt meinen Raum (grob gesagt). Jetzt muss das Material aber wieder in seinen Ursprungszustand zurück um neu komprimiert zu werden und solche Umwandlungen geben in der umgekehrten Richtung Energie ab, also erwärmen die Umgebung. Im Gegensatz zu gängigen Kühlmitteln kann ich das nicht an 2 unterschiedlichen Orten geschehen lassen. Soll dann jedes mal mein Transportmedium umgeleitet werden? Das wäre ein ziemlicher technischer Aufwand mit einigen Verschleißteilen und/oder Verbrauchsmedien.
 
Einer kurzen Recherche nach werden in Klimaanlagen hauptsächlich 2 Kühlmittel nach 2030 genutzt werden und zwar R-1234ze (1,3,3,3-Tetrafluorpropen) oder R-1234yf (2,3,3,3-Tetrafluorpropen). Beide sind leicht entzündlich und tragen bei einem Stoffaustritt immer noch zum Treibhauseffekt bei (deutlich weniger als aktuelle Stoffe aber gut ist anders). Bei ersterem bildet sich bei einem Austritt in der Atmosphäre Trifluoressigsäure die sehr persistent und ungesund ist, bei zweiterem besteht eine recht hohe Explosionsgefahr weswegen der Berufsverband Feuerwehr ein Verwendungsverbot fordert.
Ich würde diese also nicht als unproblematisch bezeichnen.

Immerhin wäre das eine Technik bei der die Materialien nicht verbraucht werden und auch recht gut wiederverwendbar wären.

Mich würde aber mal der Wirkungsgrad und auch die konkrete Umsetzung für einen kontinuierlichen Betrieb interessieren. Durch die Verformung nimmt das Material Energie auf was zum Abkühlen der Umgebung führt, ein Medium abkühlt und dieses kühlt meinen Raum (grob gesagt). Jetzt muss das Material aber wieder in seinen Ursprungszustand zurück um neu komprimiert zu werden und solche Umwandlungen geben in der umgekehrten Richtung Energie ab, also erwärmen die Umgebung. Im Gegensatz zu gängigen Kühlmitteln kann ich das nicht an 2 unterschiedlichen Orten geschehen lassen. Soll dann jedes mal mein Transportmedium umgeleitet werden? Das wäre ein ziemlicher technischer Aufwand mit einigen Verschleißteilen und/oder Verbrauchsmedien.
Jene von Dir genannte würden (noch) weniger als Propan (R290) zum Treibhauseffekt (bei Unfall/Leck) beitragen?
Im Vergleich zu den FCKW-Sachen ist Propan ja bereits eine super Sache, wird jüngst in Klimaanlagen häufiger verwendet und ist im Vergleich zu Gastherme und Ölheizung sowieso besser. Denn letztere bedeuten ja ausschließlich Treibhausgasaustoß während Normalbetrieb. Zumal durch Ausbau der Erneuerbaren Energien deren Stromanteil weiter ansteigt und Technologien wie Klimaanlage bzw. Wärmepumpe noch emissionsärmer würden. Es sei denn die Menschen setzen weiter wie besessen auf andere, neue energiefressende Technologien (wie bspw. KI und Rechenzentren), wodurch der Zuwachs an EE wieder aufgefressen würde.
 
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Fluorkohlenwasserstoffe werden in bestehenden Klimaanlagenkonstruktionen verwendet, weil es ohne Einpreisung der Klimaschäden (trägt die Gesellschaft) einfach billig ist, komplexe, relativ günstig herstellbare Chemie in bereits existierende Niederdruckkreisläufe zu füllen. Aber wo ohnehin neu entwickelt wird, und das wäre hier unvermeidbar, setzt man auf Propan, Butan oder direkt CO2. Gegenüber einem Kreislauf mit letzterem können selbst weit verbreitete Metalle keinen Material-Nachhaltigkeitsvorteil erreichen, zumal "Entwicklungsziel: Eine Million Zyklen" und die wechselnde Beaufschlagung mit kühlendem und zu kühlendem Mittel keine kleinen, materialsparsamen Hochfrequenzgeräte erlaubt. Da werden wir wohl von wenigen Zyklen pro Stunde sprechen, während herkömmliche Kühlaggregate meinem Wissen nach mehrere pro Minute erreichen, wenn der Kreislauf klein/kurz genug ist.

Die Wechselbeaufschlagung an sich wird übrigens schon heute angewandt; Adsorptionskühlungen (nicht mit Absorbern zu verwechseln) arbeiten auch mit zumindest teilweise festen Kältemitteln. Die werden z.B. in einer Phase mittels Solarthermie ausgekocht/in ihren Niedrigenergiezustand gebracht, um dann in einer anderen Zyklushälfte durchströmendes Wasser abzukühlen. In großem Maßstab ist das ein beherrschbarer Prozess. Diese Materialien hier müssten aber eine wesentlich höhere Arbeitszahl hinbekommen, denn im Gegensatz zu Ab- oder Solarwärme gibt es mechanische Energie nicht zum Nulltarif. Auffällig, dass über die Effizienz bislang geschwiegen wird.
 
"Entwicklungsziel: Eine Million Zyklen"
Das hat mich auch am meisten überrascht.
Also nicht nur dass man es als realistisch erachtet ein mechanisches Druck/Zug-System auf ein festes Material das seinen Kristallgitterzustand (?) dabei ändert auf eine Million Zyklen zu bringen (ich hätte wenige 100 erwartet bis Risse auftreten...) sondern vor allem dass eine Million alltagstauglich sein sollen?

Wenn ich mal realistisch annehme dass sie 500.000 Zyklen bei realen (= nicht optimalen) Bedingungen hinkriegen und das Ding 20 Jahre in einer Wärmepumpe pumpen soll.... dann komme ich wie du sagst auf grob 3 Zyklen pro Stunde im Mittel - von mir aus noch 6 in der Heizperiode und 1 im Sommer.

Wenn ich nun im Winter 18 kW Heizleistung bräuchte und das mit 6 Zyklen pasieren soll müsste das Gerät pro Zyklus 10,8 MJ Wärmeenergie erzeugen können (18 kW x 10 min). Das ist eine Menge. Da ich nicht damit rechne, dass das Material pro Zyklus und Gramm irre viel Wärmeenergie erzeugt hätte das zur Folge, dass man VIEL davon braucht und das Gerät einer solchen Leistung entsprechend sehr groß und schwer ausfallen müsste.
 
Ich finde es gut, wenn man auch mal über den Tellerrand hinausdenkt, aber ich habe auch meine Zweifel. Die Knappheit an Rohstoffen, die aus Krisenregionen der Welt exportiert werden müssen, wird sehr teuer sein, und das sollte man nicht vergessen. Wenn sich die weltweite Lage wieder entspannt und die Maut im Iran nicht mehr das Budget sprengt, könnte das die Zukunft werden – hier hätte man das Rad echt neu erfunden.
 
Ich sehe den Nutzen einer neuen Technologie nicht zwingend. Die neusten Split Klimageräte arbeiten mit Propangas, und da ist die Umweltbelastung kaum relevant.

Einzig die Entzündlichkeit des Gases könnte kritisiert werden aber erstens reicht die Menge hierfür bei kleineren und mittleren Anlagen im Privatbereich nicht aus und zweitens ist dies bei korrekter Montage kein Risiko.

Ich heize mein Haus (120qm) mit vier Split Klimaanlagen von Daikin. Das ist die günstigste und effizienteste Methode, die es gibt. Ich zahle ca. 70€ im Monat bei 29 cent Strompreis.

Keine Ahnung warum in Deutschland das kaum jemand macht???
 
Ich heize mein Haus (120qm) mit vier Split Klimaanlagen von Daikin. Das ist die günstigste und effizienteste Methode, die es gibt. Ich zahle ca. 70€ im Monat bei 29 cent Strompreis.

Keine Ahnung warum in Deutschland das kaum jemand macht???
Ich heize mit einer uralten Ölheizung aus 1991, die Heizkosten des Hauses beliefen sich letztes Jahr auf 87€/Monat, und da sind alle Kosten für Öl, Wartung, Schornsteinfeger etc. enthalten. Die Heizung hatte seit 35 Jahren praktisch keinen Defekt/Ausfall und ist seit Jahrzehnten abgeschrieben.
Umbau auf Split-WP im Altbau einschl. neuer Stromleitungen usw. kostet hier grob 25.000€, mit PV dazu etwa 40.000€.

Selbst wenn die Heizungskosten danach Null wären wäre die Amortisierungsszeit länger als die Lebensdauer der Wärmepumpe. Selbst wenn der Liter Öl/Diesel 3€ kostet rechnet es sich nicht.

Deshalb.


Ich bin grundsätzlich aufgeschlossen gegenüber neuen Heizungssystemen, weniger wegen irgendwelcher Klimadiskussionen sondern weil eine ordentlich regelbare, leise, nicht stinkende, keinen Schornstein oder große Tanks benötigende Wärmepumpe in so ziemlich allen wesentlichen Punkten meinem alten Brenner überlegen ist. Aber der Umbau wäre (bei mir, das ist nicht allgemeingültig!) derart kompliziert und teuer, dass ich froh bin für jedes Jahr das meine Ölheizung noch laufen darf (Stand Gesetz heute bis 2046).

Wenn die Erfindung aus dem Artikel hier an diesen Dingen etwas grundsätzliches ändert immer her damit - nur so Recht glauben kann ichs noch nicht. Ich denke im besten Falle wird das eine Alternativtechnik zur klassischen Kompressor-WP mit ihren Vor-/Nachteilen, die in bestimmten Szenarien sehr gut und in anderen nicht funktioniert.
 
Ich heize mit einer uralten Ölheizung aus 1991, die Heizkosten des Hauses beliefen sich letztes Jahr auf 87€/Monat, und da sind alle Kosten für Öl, Wartung, Schornsteinfeger etc. enthalten. Die Heizung hatte seit 35 Jahren praktisch keinen Defekt/Ausfall und ist seit Jahrzehnten abgeschrieben.
Umbau auf Split-WP im Altbau einschl. neuer Stromleitungen usw. kostet hier grob 25.000€, mit PV dazu etwa 40.000€.

Selbst wenn die Heizungskosten danach Null wären wäre die Amortisierungsszeit länger als die Lebensdauer der Wärmepumpe. Selbst wenn der Liter Öl/Diesel 3€ kostet rechnet es sich nicht.
Krass mit 87€ im Monat. Lebst du in einem Passiv Haus oder sind bei dir nur 3 Zimmer beheizt? Oder reichen dir 18-19 Grad Zimmertemperatur? Split Klima, sprich eine Luft Luft Wärmepumpe, spart gegenüber ÖL (1€ pro Liter) eigentlich immer 100%. Mein Bruder hat eine Öl Heizung und spart gegenüber Split Klima die Hälfte. Bei mir war eine Gastherme eingebaut. Ich habe direkte Vergleichswerte. Die Ersparnis liegt 90%.

Ich habe mir die Split Klimageräte aus Italien kommen lassen. Daikin Perfora kostete pro Modell ca.1000€. Bei vier Anlagen lag ich bei 4000€ und der Einbau von einem Fachmonteur hat 2000€ (mit Kupfer etc.) gekostet.

Wer zahlt 25K für den kompletten Einbau inkl. Geräte? Meinst du eine Luft Wasser Wärmepumpe? Solche Preise sind nicht normal. Ich kenne ziemlich viele Angebote. Mein Bruder hat ebenfalls Altbau und hat 11K bei einem Unternehmen bezahlt.


PV habe ich zwar aber ist nicht notwendig, da im Winter sowieso keine Sonne scheint. Split Klima ist konkurrenzlos günstig.
 
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Krass mit 87€ im Monat. Lebst du in einem Passiv Haus oder sind bei dir nur 3 Zimmer beheizt? Oder reichen dir 18-19 Grad Zimmertemperatur?
Das Haus ist Baujahr 1933 und ich habe 21°C in den Wohnräumen (im Rest natürlich nicht). Der "Trick" ist: Das Haus wurde 1991 saniert (daher auch das Baujahr der Heizung) und damals die Heizflächen auf Altbau ausgelegt. Da das etliche Tausend Liter Heizöl verballert hat habe ich irgendwann mal die Fenster ersetzt, die Wände gedämmt, Fußbodenheizung im Bad nachgerüstet usw. - und jetzt ists ein relativ gut gedämmtes Haus mit viel zu großer Radiatorfläche - was eine sehr geringe Vorlauftemperatur und sehr effiziente Heizkennlinie ermöglicht (ich bin eher durch den Taupunkt des Kessels begrenzt als durch die Radiatorfläche wie weit ich runter kann). Deswegen komme ich mit vergleichsweise sehr wenig Öl hin.

Dass WP nochmal viel günstiger im Betrieb ist steht völlig außer Frage, zusätzlich noch die anderen Vorteile die ich schon genannt habe. Der einzige Punkt der mich abhält ist eben der große Umbauaufwand und die hohen Kosten. So lange es Jahrzehnte statt Jahre dauert das rauszuholen machts keinen Sinn sich das anzutun so lange die aktuelle Lösung so problemlos läuft.

Wer zahlt 25K für den kompletten Einbau inkl. Geräte?
Das Problem ist die konkrete Situation hier, das würde aber im Thred hier zu weit führen.
Kurz: Das Haus ist An- und Umgebaut worden, die Leute die das gemacht haben sind alle tot. Niemand weiß wo welche Leitungen sind, der Heizungskeller ist in der Mitte des Erdgeschosses (= Radiator zu Pumpe weit entfernt, mehrere Wände dazwischen), Stromabnehmer auf dem Dach aber kein Drehstrom im Keller und 2 Stockwerke Unkenntnis dazwischen. Alleine das zu regeln kostet 10K extra und reißt das ganze Haus auf.


Wie gesagt, solche Lösungen können wenn die Umgebung passt wirklich gut sein, nur ich habe hier eben ein ziemliches worstcase Szenario. Das einzige was ich mir hier vorstellen könnte wäre eine WP-Unterstützung im kleineren Rahmen (ob Kompressor oder diese neue Technik ist egal), die mit normalem Haushaltsstrom, sagen wir mal 1000W oder sowas, unterstützend wirken könnte bzw. in den Sommer und Übergangsmonaten wo Arbeitszahlen von 4 oder 5 realistisch sind und damit 4-5 kW Wärme aus so nem Ding kommen können schon reichen würde um den Kessel aus zu lassen. Aber solche Ideen werden durch unsere Bürokratie in der Regel schnell weggefegt oder man hat eine so exotische Individuallösung dass sie weder ausgereift ist noch gut gewartet werden kann.
 
Das Haus ist Baujahr 1933 und ich habe 21°C in den Wohnräumen (im Rest natürlich nicht). Der "Trick" ist: Das Haus wurde 1991 saniert (daher auch das Baujahr der Heizung) und damals die Heizflächen auf Altbau ausgelegt. Da das etliche Tausend Liter Heizöl verballert hat habe ich irgendwann mal die Fenster ersetzt, die Wände gedämmt, Fußbodenheizung im Bad nachgerüstet usw. - und jetzt ists ein relativ gut gedämmtes Haus mit viel zu großer Radiatorfläche - was eine sehr geringe Vorlauftemperatur und sehr effiziente Heizkennlinie ermöglicht (ich bin eher durch den Taupunkt des Kessels begrenzt als durch die Radiatorfläche wie weit ich runter kann). Deswegen komme ich mit vergleichsweise sehr wenig Öl hin.

Dass WP nochmal viel günstiger im Betrieb ist steht völlig außer Frage, zusätzlich noch die anderen Vorteile die ich schon genannt habe. Der einzige Punkt der mich abhält ist eben der große Umbauaufwand und die hohen Kosten. So lange es Jahrzehnte statt Jahre dauert das rauszuholen machts keinen Sinn sich das anzutun so lange die aktuelle Lösung so problemlos läuft.


Das Problem ist die konkrete Situation hier, das würde aber im Thred hier zu weit führen.
Kurz: Das Haus ist An- und Umgebaut worden, die Leute die das gemacht haben sind alle tot. Niemand weiß wo welche Leitungen sind, der Heizungskeller ist in der Mitte des Erdgeschosses (= Radiator zu Pumpe weit entfernt, mehrere Wände dazwischen), Stromabnehmer auf dem Dach aber kein Drehstrom im Keller und 2 Stockwerke Unkenntnis dazwischen. Alleine das zu regeln kostet 10K extra und reißt das ganze Haus auf.


Wie gesagt, solche Lösungen können wenn die Umgebung passt wirklich gut sein, nur ich habe hier eben ein ziemliches worstcase Szenario. Das einzige was ich mir hier vorstellen könnte wäre eine WP-Unterstützung im kleineren Rahmen (ob Kompressor oder diese neue Technik ist egal), die mit normalem Haushaltsstrom, sagen wir mal 1000W oder sowas, unterstützend wirken könnte bzw. in den Sommer und Übergangsmonaten wo Arbeitszahlen von 4 oder 5 realistisch sind und damit 4-5 kW Wärme aus so nem Ding kommen können schon reichen würde um den Kessel aus zu lassen. Aber solche Ideen werden durch unsere Bürokratie in der Regel schnell weggefegt oder man hat eine so exotische Individuallösung dass sie weder ausgereift ist noch gut gewartet werden kann.
Oh man, dann wünsche ich viel Geschick mit deinem Haus. Häuser haben ihre Tücken. Ich freue mich für dich, dass deine Ölheizung so gut funktioniert. Klar, wenn Durchbrüche getätigt werden müssen, Elektroleitungen etc. nicht mitspielen und keiner weiß, wo was ist, dann wird es teuer. Man könnte überlegen, ob du in einem Raum (Wohnzimmer) eine Split Klima Anlage installierst und dann einfach auf Hybrid + Öl umstellst. Das Gute an deinem Haus ist (1933), dass es vermutlich schön kühl im Hochsommer ist. Aber sei´s drum. Schön, dass es für dich funktioniert. Ich wünsche dir gutes Gelingen.
"Immer 100 Prozent sparen" würde eine Senkung auf exakt 0 bedeuten, "90 Prozent Ersparnis" und immer noch 70 Euro pro Monat zu zahlen würde bedeuten, dass es mal 700 Euro für 120 m² waren – da kann was nicht stimmen.
Du hast recht: Ich meinte, dass die Ersparnis bei der Hälfte liegt. Das war missverständlich. Die 100% beziehen sich auf den Vergleich zur Öl Heizung.

Aber technisch sind die 50% nachvollziehbar. Wenn eine durchschnittliche Luft Luft Wärmepumpe aus einem Teil Energie ca. 3,5 Teile Wärme erzeugt (konservativ gerechnet), dann steht jede Öl oder Gas Heizung auf verlorenen Posten.

Moderne Split Klima Geräte haben eine Effizienz von 1:5.
 
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@Incredible Alk Du hast Deine Wohnhausbedingungen ja bereits vor einer Weile hier schon mal erläutert. Wenn ich mich recht entsinne, schriebst Du, dass Geld nicht wirklich ein Faktor wäre. Offenbar scheust Du den Aufwand? Eventuell wäre so ein Vorhaben noch an eine ältere Mieterin/Bewohnerin zu vermitteln, wenn ich mich richtig entsinne. Die kürzlichen fossilen Krisen könnten ja als zusätzliche Motivation/Überzeugungskraft genommen werden, um eine Heizungsumstellung anzugehen.
> Kleiner klugscheißerischer Einschub - Wenn Du es angegangen wärst, als Du es vor (vielen) Jahren problematisiert hattest, wäre der Umbau ja bereits längst vollzogen worden. ;) <
An sich finde ich es schade, dass Klimakrise für Dich allein als Grund nicht ausreicht, das anzugehen. Zumal offenbar genug Geld da ist (so meine Erinnerung mich nicht täuscht) und das ganze sich ja armotisiert, wenn auch erst nach einer Weile. So scheint es ein bezeichnendes Beispiel zu sein, wie relativ gering, unter den Möglichkeiten, auf die Klimakrise hierzulande reagiert wird. (Das nehme ich zurück. Hier habe ich vorverurteilt. Sorry!)

Edit: ein weiterer Vorteil für neue elektrische Anlage wäre, so diese denn Voraussetzung für eine WP wäre, dass ein Risiko für Kabelbrand, Fehlerstrom etc. minimiert würde. Aber gut, höchstwahrscheinlich ist Dir das bewusst, nehme ich an.
 
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Hm für was soll das denn für sein? Denn ich suche schon länger nach Alternativen als nur ein Ventilator der das Zimmer nicht wirklich abkühlt,sondern nur die Luft herum wirbelt. Denn ich habe jedes Jahr in Sommer das Probleme das sich die Wärme gut staut und Zimmer temperaturen von 30 Grad normal sei. Meine Mutter sagt immer da kann man nix machen weil ist ja Sommer und da ist es immer heiß. Ich solle im Sommer in den Keller ziehen wenn es mir zu heiß sei. Das ist keine Lösung für mich. Und Geld ist auch sehr begrenzt vorhanden. Ob nach Dach Sanierung es kühler sein wird ,ist auch nicht sicher. Darum werde ich auf Dauer eine Lösung brauchen. Ob mir das helfen kann ist eine andere Frage und es darf nicht viel Strom fressen. Der ist ja eh schon so hoch der stromverbauch bei mir und meiner Mutter.
 
Wenn ich mich recht entsinne, schriebst Du, dass Geld nicht wirklich ein Faktor wäre. Offenbar scheust Du den Aufwand? Die kürzlichen fossilen Krisen könnten ja als zusätzliche Motivation/Überzeugungskraft genommen werden, um eine Heizungsumstellung anzugehen.
Nur, weil ich das Geld dafür hätte bedeutet das nicht, dass es sinnvoll ist. Wie gesagt, es amortisiert sich selbst wenn das Öl sich nochmal im Preis verdoppeln würde erst nach weit über 10 Jahren und erfordert eine massive Umbaumaßnahme. Die Motivation das anzugehen ist aktuell genau wie vor Jahren schon gleich Null.
An sich finde ich es schade, dass Klimakrise für Dich allein als Grund nicht ausreicht, das anzugehen.
Ich bin weder Schuld an der Klimaerwärmung noch habe ich einen Einfluss darauf (sorry, Grüne).
Langfristig eine WP einzubauen dient für mich nicht dazu das Klima zu retten sondern sich vor den Auswirkungen besser zu schützen - denn eine gute WP kann auch kühlen, nicht nur heizen (wobei die Frage ist ob das nötig wird - wenn durch den Wandel der Golfstrom abschmiert wirds hierzulande eher 10 Grad kälter als 3 wärmer, aber das issn anderes Thema).

Edit: ein weiterer Vorteil für neue elektrische Anlage wäre, so diese denn Voraussetzung für eine WP wäre, dass ein Risiko für Kabelbrand, Fehlerstrom etc. minimiert würde. Aber gut, höchstwahrscheinlich ist Dir das bewusst, nehme ich an.
Meine elektrische Anlage ist weder schlecht noch alt oder gefährlich - nur sind die Kabelwege weitgehend unbekannt und einbetoniert statt in Leerrohren. WENN ich auf WP umrüste irgendwann wird die Lösung wahrscheinlich die sein, an der Elektrik nichts zu ändern und nur zusätzlich einen WP-Stromzähler und ein Drehstromkabel von diesem durch den dann stillgelegten Schornstein in den Heizungskeller zu legen. Zumindest ist das eine theoretische Lösung die ohne Totalbaustelle auskäme. Und ich wette, 6 Monate nach einem solchen Umbau kommt der Brief der Gemeinde, dass bei mir von uraltem Dachstrom auf Erdkabel umgebaut wird und ich dann alles nochmal aufreißen muss.

DAS wäre beispielsweise eine Motivation für einen Umbau: Wenn eine Zwangsumbaumaßnahme (die zwar Schei*e sind aber unausweichlich) mich sowieso zwingt alles aufzureißen kann ich in dem Aufwasch auch die Heizung grade mit austauschen.

Hm für was soll das denn für sein? Denn ich suche schon länger nach Alternativen als nur ein Ventilator der das Zimmer nicht wirklich abkühlt,sondern nur die Luft herum wirbelt.
Naja, Klimaanlagen sind auch nur Wärmepumpen - ein kleineres Gerät für den Wohnraum im Sommer zu kühlen sollte mit der neuen Technik vielleicht genauso möglich sein wie mit Kompressor (nur lautlos?). Aber unabhängig davon ob Kompressor oder 3D-Druck-Supermaterial: Es wird weder in der Anschaffung noch im Betrieb kostenlos sein. :ka:
 
Du hast recht: Ich meinte, dass die Ersparnis bei der Hälfte liegt. Das war missverständlich. Die 100% beziehen sich auf den Vergleich zur Öl Heizung.

Aber technisch sind die 50% nachvollziehbar. Wenn eine durchschnittliche Luft Luft Wärmepumpe aus einem Teil Energie ca. 3,5 Teile Wärme erzeugt (konservativ gerechnet), dann steht jede Öl oder Gas Heizung auf verlorenen Posten.

Moderne Split Klima Geräte haben eine Effizienz von 1:5.

Arbeitszahl 5 im gewichteten Jahresmittel oder im Peak? Ersteres wäre wirklich sehr gut, letzteres sagt wenig aus. So oder so ist der jeweilige Preis gegenzurechnen. Aktuell herrscht ohnehin Chaos, aber vor einem Jahr war beispielsweise die kWh Strom in der Fürther Grundversorgung dreimal so teuer, wie die kWh Gas. Das würde sich mit der von dir genannten Arbeitszahl 3,5 sehr lange nicht amortisieren. Bereits in deinem Beispiel mit 48 Prozent Einsparung an monatlichen Energiekosten und günstig zusammengesuchten Ausbau, dauert es acht Jahre, bis ersteres letzteren refinanziert hat. Berücksichtigt man die Wartungskosten für vier Klimaanlagen und die für Warmwasser vermutlich weiterhin laufende Gastherme gegenüber letzterer alleine, verschiebt sich die Netto-Null noch weiter in die Zukunft und manch einer wird bei gleicher Grundfläche/gleichem Verbrauch mehr als vier Räume beheizen. Wohnen, Bad, Küche, Schlafen, Kinder- und Arbeitszimmer wären zum Beispiel schon 50 Prozent teurer im Ausbau.

Das muss man nicht nur mit der Lebensdauer einer Split-Klima gegenrechnen (15-20 Jahre sind typische Angaben), sondern auch mit anderen Maßnahmen, wenn das Geld nur für "entweder oder" reicht. Wer zum Beispiel noch keine gute Wand- und Fensterisolation hat, könnte auch den Bedarf an Heizwärme senken, anstatt diese effizienter bereitzustellen. Wo schon gut gedämmt ist, fallen Energiekosten und -Einsparpotenziale kleiner aus, nicht aber die Installationskosten und bei Einzelgeräten vermutlich auch kaum der Gerätepreis. Alki zum Beispiel nennt selbst mit Ölheizung nur 87 Euro im Monat, während du vor der Umstellung bei ~133 Euro gewesen sein müsstest. Um die gleichen 63 Euro absolut einzusparen, müsste Alki somit auf 24 Euro runter. Das wären knapp 75 Prozent Einsparung/Reduktion auf gut 25 Prozent der heutigen Energiekosten – Faktor 2 gegenüber den von dir erzielten knapp 50 Prozent Reduktion/gut 50 Prozent Restverbrauch.
 
Nur, weil ich das Geld dafür hätte bedeutet das nicht, dass es sinnvoll ist. Wie gesagt, es amortisiert sich selbst wenn das Öl sich nochmal im Preis verdoppeln würde erst nach weit über 10 Jahren und erfordert eine massive Umbaumaßnahme. Die Motivation das anzugehen ist aktuell genau wie vor Jahren schon gleich Null.
Eine moderne, effiziente Heizungsanlage würde ja dem Gebäude/Immobilienwert und langfristigem Nutzwert zugute kommen (wenn Du schon monetär argumentierst). Zumindest scheint Dein Verbrauch sehr niedrig zu sein ...

Ich bin weder Schuld an der Klimaerwärmung noch habe ich einen Einfluss darauf (sorry, Grüne).
Das würde keine:r Dir in der Form vorwerfen. Auch kann kein:e allein das Klima retten. Solche Floskeln sind Unsinn und dienen im Diskurs dazu, den Status Quo zu halten und sich aus der Mitverantwortung herauszureden. Vielmehr ginge es doch darum, sich in einer Mitverantwortung zu sehen, sein möglichstes zu tun, um etwas zu verbessern bzw. negative Folgen zu mildern. D.h. eine positive/produktive/konstruktive Perspektive einzunehmen. Da gäbe es offenbar Verbesserungspotential bei Dir.

Die Vorwürfe sollen nicht absolut rüberkommen (à la "rücksichtsloser Klimakiller" oder so), denn Du hast ja auch geschrieben, dass Du in Dämmung und Fenster investiert hast und damit ja auch einhergehende Treibhausgase verringert. Was doch schonmal eine tolle Sache ist. :) Vielleicht habe ich zuvor zu harsch formuliert? Jedenfalls machte es mich halt stutzig, dass Du "sinnvolle Investition" sehr aus monetärer Amortisation heraus betrachtest und nicht stärker aus ökologischer, obwohl Du die Mittel und Befugnis (da Eigentümer) dazu hast, das anzugehen. Als Mieter ist mir solche Veränderungsmaßnahme verwehrt.

Meine elektrische Anlage ist weder schlecht noch alt oder gefährlich - nur sind die Kabelwege weitgehend unbekannt und einbetoniert statt in Leerrohren.
Aha. Dann habe ich aus dem, was Du vorher geschrieben hast, ein falsches Bild davon im Kopf gehabt.

BTW. hast Du schon mal von PVT/Hybridmodulen gehört? Bei dieser würden die Betriebsgeräusche einer WP wegfallen. Hier eine beispielhafte Quelle:

Ansonsten gäbe es ja effiziente WPs, @PCGH_Torsten. Die von Lambda sollen bspw. gut sein. Oder eben, wenn mensch genügend Fläche um das Haus herum hat, Flächenkollektoren:
 
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Arbeitszahl 5 im gewichteten Jahresmittel oder im Peak? Ersteres wäre wirklich sehr gut, letzteres sagt wenig aus. So oder so ist der jeweilige Preis gegenzurechnen. Aktuell herrscht ohnehin Chaos, aber vor einem Jahr war beispielsweise die kWh Strom in der Fürther Grundversorgung dreimal so teuer, wie die kWh Gas. Das würde sich mit der von dir genannten Arbeitszahl 3,5 sehr lange nicht amortisieren. Bereits in deinem Beispiel mit 48 Prozent Einsparung an monatlichen Energiekosten und günstig zusammengesuchten Ausbau, dauert es acht Jahre, bis ersteres letzteren refinanziert hat. Berücksichtigt man die Wartungskosten für vier Klimaanlagen und die für Warmwasser vermutlich weiterhin laufende Gastherme gegenüber letzterer alleine, verschiebt sich die Netto-Null noch weiter in die Zukunft und manch einer wird bei gleicher Grundfläche/gleichem Verbrauch mehr als vier Räume beheizen. Wohnen, Bad, Küche, Schlafen, Kinder- und Arbeitszimmer wären zum Beispiel schon 50 Prozent teurer im Ausbau.

Das muss man nicht nur mit der Lebensdauer einer Split-Klima gegenrechnen (15-20 Jahre sind typische Angaben), sondern auch mit anderen Maßnahmen, wenn das Geld nur für "entweder oder" reicht. Wer zum Beispiel noch keine gute Wand- und Fensterisolation hat, könnte auch den Bedarf an Heizwärme senken, anstatt diese effizienter bereitzustellen. Wo schon gut gedämmt ist, fallen Energiekosten und -Einsparpotenziale kleiner aus, nicht aber die Installationskosten und bei Einzelgeräten vermutlich auch kaum der Gerätepreis. Alki zum Beispiel nennt selbst mit Ölheizung nur 87 Euro im Monat, während du vor der Umstellung bei ~133 Euro gewesen sein müsstest. Um die gleichen 63 Euro absolut einzusparen, müsste Alki somit auf 24 Euro runter. Das wären knapp 75 Prozent Einsparung/Reduktion auf gut 25 Prozent der heutigen Energiekosten – Faktor 2 gegenüber den von dir erzielten knapp 50 Prozent Reduktion/gut 50 Prozent Restverbrauch.
Die 87€ von Alki sind kein Normwert, selbst mit modernisierten Fenstern (machen nicht viel aus) und nachtr. verdämmten Außenwänden nicht. Das Haus ist von 1933. Er kommt mit den Maßnahmen in der Energieklasse von H bestenfalls in F. Oder was hat Alki in seinem Energieausweis stehen?

Für einen Altbau vor 1990 mit 120m2 werden durchschnittlich zwischen 1800 - 2400 Liter in DE an Heizöl benötigt. Oder 15 - 20 Liter pro m2. Alkis Haus ist von 1933, lass das mal von einer KI ausrechnen was da pro qm2 mit den genannten Modernisierungen anfällt. Da sind wir bei 20 Litern, wenn alles top saniert wurde. Hat er wirklich alles gemacht, was geht, denn dann wäre der Mann reich? (Fenster, Außenwände, Dach, Haustür etc.)


Nehmen wird faire 2000 Liter (1€ pro Liter), dann sind wir bei 166€ mtl. ohne Wartungskosten und Warmwasser (+ 30€).

Mir ist es schleierhaft, wie Alki auf 86€ kommt. Das ist nicht normal und kein Referenzwert.

Wartung | Heißwasser

Eine 2,5 KW Split Klimaanlage braucht keine Wartung. Das reinigen der Filter (Innenanlage + Außenanlage) kann jeder selbst. Bei 2,5KW ist es gesetzlich auch nicht vorgeschrieben, den Füllstand des Gases von einer Fachfirma checken zu lassen. Da passiert nämlich gar nichts. Die Anlage ist ähnlich wartungsarm wie ein Kühlschrank.

Du kaufst für 1400€ ein Top Gerät, und es hält 15 Jahre+.

Für Heißwasser nimmst du eine Brachwasserwärmepumpe für 2000€ oder wenn du nur ab und zu duscht einen Durchlauferhitzer.

Fallbeispiel:

Wenn ich eine Eigentumswohnung kaufe mit 70€ qm, dann kommt da eine 3,5KW Split Klima rein für 3200€ mit Vollinstallation und der Mieter kriegt die Fernbedienung in die Hand gedrückt. Fertig. Der bezahlt dann 50€ Heizkosten im Monat und kühlt sich im Sommer den Allerwertesten - wenn alles auf einer Ebene ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, Klimaanlagen sind auch nur Wärmepumpen - ein kleineres Gerät für den Wohnraum im Sommer zu kühlen sollte mit der neuen Technik vielleicht genauso möglich sein wie mit Kompressor (nur lautlos?). Aber unabhängig davon ob Kompressor oder 3D-Druck-Supermaterial: Es wird weder in der Anschaffung noch im Betrieb kostenlos sein. :ka:
Hm ja das ist mir klar. Eine gewisse Menge Geld kommt man nicht drum Rum. Ist nur die Frage um wie viel es sich am Ende handelt. Bei ein paar hundert Euro wird schon funktionieren auch wenn Geld nur wenig vorhanden ist.
Und ich wusste nicht das sich das ganze auch zum Heizen verwendbar ist. Das würde in Zukunft gute Alternativen zum öl Heizen sein. Die Anlage haben wir seid 2000 und im Jahre 2010 wurde diese ausgetauscht also ist diese nun 16 Jahre alt. Laut dem blöden neuen gesetzt dürfen wir wenn es kaputt ist gleich alles neu machen. Das wird bei angespannter funatzieller Lage spannend werden. Denn wenn die dann mal defekt ist wo dann wenn es blöd läuft 4000 l Öl noch vorhanden wären wird es teuer. In beiden Tanks geht zusammen 8000l öl rein. Das wird zum warm Wasser und für die Heizkörper benötigt. Der Holz Teil ist ja bei uns schon defekt. Darum befindet sich im Raum auch kein einziges Holz mehr. Sollte sich das ganze hier als gute heizungs auch eignen wäre das eine gute alternive. Brauchen alle 2 Jahre 5000 l öl ungefähr. Das heißt dann dementsprechend viel Geld. Darum ist fast nie Geld da weil das ganze Geld in das Öl fließt. Bei so wenig Rente bleibt halt nicht viel übrig. Mit Glück Villeicht 200-400 € pro Monat. Man kann es dann hochrechnen und dann kommt der Öl Hammer und alles Geld ist auf einmal weg. Das kann ja nicht gut gehen. Vielleicht ist sowas ja die Zukunft. Ich bin davon langfristig auch abhängig.

PS : es handelt sich um ein ganzes Haus. Das ist rund 45 Jahre alt. Neue Fenster sind drinnen. Das Dach wird heuer noch neu gemacht. Meine Mutter ist sich nicht sicher ob das Geld dafür ausreicht. Naja keine tolle Aussage von ihr. Ich hoffe das der Verbrauch dann sinkt. Die Wände sind 2006 mal saniert worden. Ob die Technik von damals ausreicht um weniger zu verbrauchen. Naja meine Mutter friert die ganze Zeit also sie braucht den Heizkörper immer auf Stufe 5. Der Rest steht im Winter meist auf Stufe 2. Stufe 1 ist damit es nicht gefeiert wichtig. Also öl wird viel gebraucht.
Diese Technik könnte die Lösung für die Zukunft sein. Je mehr öl verheizt wird desto schlechter für das klima. Aber so kleine Schlucker wie mir können sich eben keine richtigen Ersatz leisten. Die Politik hat versagt. Da kann man nix machen.
 
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