News Zukunft des Mobilfunks? Drahtloser Transceiver soll Glasfasergeschwindigkeit ermöglichen

PCGH-Redaktion

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Ein Forschungsteam aus Kalifornien hat eine neue drahtlose Übertragungstechnologie vorgestellt. Diese soll Datenraten erreichen, die bislang Glasfaserverbindungen vorbehalten waren.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Zukunft des Mobilfunks? Drahtloser Transceiver soll Glasfasergeschwindigkeit ermöglichen

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Datenübertragungsraten = Bandbreite, nicht Geschwindigkeit.

Geschwindigkeit ist die Latenz.


Und was soll der Vergleich mit Glasfaser? Was heißt "von Glasfaser ermöglichen" (Bandbreite)? Es gibt auch ganz schmale Glasfaseranschlüsse <- siehe Telekom

"Diese soll Datenraten erreichen, die bislang Glasfaserverbindungen vorbehalten waren", das sagt es viel richtiger!


-> "120 Gbit/s pro Sekunde" ... und da hat sich auch ein Fehler eingeschlichen. Ein mal Sekunde reicht ;)
 
Über 100 GHz Trägerfrequenz?

Lass mich raten, funktioniert nur bei direkter Sichtlinie zwischen Sender une Empfänger bei maximal ner handvoll Metern Entfernung? ;-)

Den Spaß haben wir schon, nennt sich IEEE 802.11ay. 176 GBit/s bei 60 GHz, ein paar Metern Reichweite und wenn jemand vor der Antenne durchläuft bricht alles zusammen. Super für Nischenanwendungen und Headlines mit großen Zahlen aber in der echten Welt in 99,9% der Fälle völlig nutzlos.
 
Über 100 GHz Trägerfrequenz?

Lass mich raten, funktioniert nur bei direkter Sichtlinie zwischen Sender une Empfänger bei maximal ner handvoll Metern Entfernung? ;-)

Den Spaß haben wir schon, nennt sich IEEE 802.11ay. 176 GBit/s bei 60 GHz, ein paar Metern Reichweite und wenn jemand vor der Antenne durchläuft bricht alles zusammen. Super für Nischenanwendungen und Headlines mit großen Zahlen aber in der echten Welt in 99,9% der Fälle völlig nutzlos.
So ist es. Bei mir zuhause ist es schon Glücksache, dass das 6GHz Band im Nachbarzimmer des Routers unterbrechungsfrei empfangen wird...
 
Fun Fact: schon USB 1.1 und Base 10 Ethernet erreichen "Glasfasergeschwindigkeit". Hängt immer davon ab, was man damit genau meint. Vom uralten OPAL, mit 128KBit, bis hin zu den großen Unterseekabeln ist da alles dabei.

Es wäre nützlicher, einfach die GBit in den Titel zu schreiben, aber das ist halt kein Clickbait.
 
Oh 6G, aaaarrrgggg...😱
Was für eine Entwicklung das für uns werden wird...?!🤔
Möchte hier nicht auf Details eingehen, aber muss man Mobil wirklich so eine Geschwindigkeit haben?
Ich nutze kaum 4G annähernd aus.
 
Oh 6G, aaaarrrgggg...😱
Was für eine Entwicklung das für uns werden wird...?!🤔
Möchte hier nicht auf Details eingehen, aber muss man Mobil wirklich so eine Geschwindigkeit haben?
Ich nutze kaum 4G annähernd aus.
Ja. Um Youtube und Tiktok leerzusaugen. Ich wäre für stabilen Empfang zum Telefonieren schon dankbar. Bandbreite benötige ich nicht mehr als ich bereits habe.
 
Ich nutze kaum 4G annähernd aus.

Du bist ja nicht alleine auf dem Planeten, da gibt es noch andere. Wenn du Streamst, dann mag LTE das problemlos aushalten, wenn da noch 200, in der selben Zelle, auf die gleiche, glorreiche Idee kommen, dann ist man da mit 0,2 bis 4 GBit dabei, je nach Qualität. Da sieht es dann schon anders aus. Und wenn zu den 200 auch noch 20 Leute, die GeForce Now nutzen wollen, dazu kommen, dann ist man dann mit zusätzlichen 1,6GBit obendrauf unterwegs. Dann wird es auch mit 5G grenzwertig.

2G ermöglicht einfache eMails usw., UMTS dann Dinge, wie Whatsapp und im Internet surfen, 4G dann Streaming usw. im einstelligen MBit Bereich und mit 5G ist man dann zweistellig unterwegs. Also ist es nur logisch, dass 6G benötigt wird, es sei denn, du kannst den Rest der Menschheit vom Internetverzicht überzeugen (ich sag da schonmal kategorisch nein.
 
Also ist es nur logisch, dass 6G benötigt wird, es sei denn, du kannst den Rest der Menschheit vom Internetverzicht überzeugen (ich sag da schonmal kategorisch nein.
Logisch wird sein, das wir uns mit 6G nicht das Erhoffen wenn es nur um die Geschwindigkeit. Der Trend ist nicht aufzuhalten. Streaming aufm Handy? Nö, wenn dann auf Großbild mit ner Tüte Chips auf der Couch...;)
 
Nö, wenn dann auf Großbild mit ner Tüte Chips auf der Couch...;)

Die sind halt eben so unbequem mitzunehmen und wenn der Zug etwas voller wird, dann haben die Mitreisenden auch wenig Verständnis.

Wenn ich dann unterwegs bin, dann nutze ich Tethering und ein 8-9" Tablet. Ich möchte das mobile Streaming nicht mehr missen und wenn das feste Internetverbindung ausfällt, dann ist das für mich nicht das Ende der Welt.

Ich möchte nie wieder etwas anderes haben, als eine echte Flatrate und wenn es nur 3, bald dann wohl 5 MBit, sind.
 
2G ermöglicht einfache eMails usw., UMTS dann Dinge, wie Whatsapp und im Internet surfen, 4G dann Streaming usw. im einstelligen MBit Bereich und mit 5G ist man dann zweistellig unterwegs. Also ist es nur logisch, dass 6G benötigt wird
Prinzipiell stimmt das ja, aber bei der ganzen Netzwerkgeschwindigkeit wird der Grenzwertnutzen fast schon kategorisch vergessen.

Man siehe sich mal Internetgeschwindigkeiten und deren Nutzen an im Privatbereich (keine überfüllten Netze und andere Sonderfälle bitte).
14/28/56k-Modems waren himmelschreiend lahm. Textnachrichten ok, Rest ein Geduldsspiel
128-768k-ISDN machte es etwas erträglicher aber noch nicht wirklich gut, spätestens bei YouTube war Feierabend
aber dann - "Breitbandinternet"
3000er Leitung - normales Streaming, surfen, Office, Mails usw. ist schon okayish.
16000er Leitung - der Normalbürger kann damit praktisch alles nötige machen. VPN, Videomeetings, Streamen, whatever. Das ist etwa die "Grenze" die alles "nötige" ermöglicht, und das heute noch
32000er/50000er Leitung - Dasselbe nur in hochwertig. VPN, Videomeetings, Streamen in 4K und das von mehreren Personen gleichzeitig.

Alles darüber, ab 100MBit aufwärts, ist nice to have aber für die allerallermeisten Leute nur noch der Luxus, dass ein Steam-Spiel in 10 Minuten statt ner Stunde installiert werden kann und ähnliches, es gibt keinen nennenswerten Mehrwert mehr im Alltag, weil die Anforderungen VIEL langsamer steigen als die Bandbreite.

Vor etwa 10 Jahren hatte ich eine 32000er Leitung. Die ist dann nach und nach zu 100, 200, 500 und 1000 MBit/s erhöht worden und ganz ehrlich, abgesehen von wenigen Spezialfällen wie etwa dem genannten Spieledownload bemerke ich keinen Unterschied ob 100 oder 1000 MBit.
Aufm Smartphone hab ich sogar 5G abgeschaltet bzw. auf 4G+ begrenzt - denn ich bemerke keinen Unterschied bei Nutzung von 5G außer dass mein Akku merklich schneller leer wird. :ugly:

Wo man früher noch jedes kb suchen gegangen ist weil das der absoolute Flaschenhals war ist das (in einigermaßen ausgebauten Gebieten) seit mindestens 10 Jahren völlig Latte abseits von Konsumwünschen und ich sehe nicht kommen, dass sich das die nächsten 10 Jahre ändern wird. Welche Anwendung soll denn 10 GBit/s Bandbreite voraussetzen die ein Durchschnittsbürger nutzt?


Natürlich bedeutet das NICHT dass wir keine Weiterentwicklung brauchen. Für Backbones, Versorgung etlicher Clients gleichzeitig und professionelle Umfelder ist nach wie vor schneller besser (wobei man selbst da aktuell auf reliable statt speed umschwenkt, siehe WIFI7 --> WIFI8), aber das Argument dass der einzelne Privatmensch selbstverständlich Gigabitleitungen, 6G, WIFI7 und hastenichtgesehen braucht weil die technik ja weitergeht ist seit mindestens einem Jahrzehnt überholt. Die große breite Masse sitzt seit Ewigkeiten daheim mit DSL16000 in nem 2,4 GHz-WiFi4 Netzwerk aus ner 10 Jahre alten Fritze wo netto an den Endgeräten durch 3 Wände noch je 5000 kbit ankommen und trotzdem schaut Mutti Netflix, Papi ist im VPN seines Arbeitgebers in nem Teamsmeeting und die Tochter hängt auf Tiktok rum ohne dass es ein Problem ist.
 
Hat schon seinen Grund, dass Breko für die Zwangsabschaltung langsamer Internetverbindungen zugunsten monopolitischer Glasfaserstrukturen lobbyieren muss, damit die Leute endlich teure, neue Technik bezahlen.^^
 
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