News GOG-Direktor befürchtet: Weniger Releases, wenn man Spiele nicht abschalten darf

PCGH-Redaktion

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Laut Maciej Gołębiewski, Managing Director bei GOG, würde ein Abschaltverbot für Multiplayer-Spiele nicht nur Vorteile bringen. Stattdessen könnte es dafür sorgen, dass insgesamt weniger Spiele erscheinen.

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Wäre doch ganz einfach alle Spiele die abgeschaltet werden bekommen einen letzten Patch mit dem

man selber Netzwerkeinstellungen ect. vornehmen kann und dann können sich die Leute die die Spiele

gut finden eben selber Server aufmachen.

Tut keinen weh, die Hersteller haben keine Kosten mehr und alle sind zufrieden.
 
Nun ja, ganz einfach ist er nicht. Der Hersteller muss nicht nur die Möglichkeit geben, dass die Leute eigenen Netzwerk Einstellung machen können. Sie müssen auch den gesamten Code, der auf dem Server laufen muss, ebenfalls mit rausgeben.

Vermutlich laufenden dort auch Tools/Bibliotheken/Techniken etc. die lizenziert werden müssen und damit nicht rausgegeben werden können.
 
GOG verteidigt hier die eigene Philosophie. Das ein Game für Patches / Upgrades und ähnliches heutzutage eine Online-Verbindung braucht ist aus meiner Sicht normal und nachvollziehbar. GOG will hier wohl ehr eine Daseinsberechtigung profilieren, welche kaum im Sinne der Spieler sein kann. Aber wer GOG nutzt wird da wohl seine Gründe haben. MfG
 
Naja es hängt wohl nicht von der Regulatorik ab. Es ist ganz einfach. So lange die ganzen Gamer mitmachen und die Spiele kaufen wird sich nichts ändern. Die Entwickler laufen dem Geld hinterher. Wenn sich mit DRM freien Spielen bzw. offline Spielen gutes Geld verdienen lässt (und mit den anderen nicht) entwickeln die auch in Richtung DRM frei.
 
Weniger Spiele sehe ich nicht als Nachteil. Die Anzahl der Spiele scheint eh exponentiell zu wachsen und da schon seit langer Zeit viele neuen Spiele keinen Mehrwert zu den alten bieten, sind die meisten neuen eh überflüssig.

Neue Spielideen sind selten und selbst das 13 Jahre alte Crysis 3 sieht besser aus als über 99% aller Spiele die jetzt rauskommen.
 
Das beim beenden der offiziellen Serverunterstützung sollten diese Freigegeben werden, so das die Fun ihre eigenen Online-Games am leben erhalten können.
Ich finde auch das Argument mit den Cheatern sehr gut, umso den Boden, dieser Kotzbrocken, zu entziehen!
 
Nun ja, ganz einfach ist er nicht. Der Hersteller muss nicht nur die Möglichkeit geben, dass die Leute eigenen Netzwerk Einstellung machen können. Sie müssen auch den gesamten Code, der auf dem Server laufen muss, ebenfalls mit rausgeben.

Vermutlich laufenden dort auch Tools/Bibliotheken/Techniken etc. die lizenziert werden müssen und damit nicht rausgegeben werden können.
Das ist nur ein Beispiel dafür, dass sich die Leute ständig Dinge supereinfach vorstellen, die das nun mal ganz und gar nicht sind.

Klar bin ich auch dafür, dass Spiele - egal ob Single- oder Multiplayer - am Ende ihrer Herstellerunterstützung in einem ordentlichen Zustand hinterlassen werden, aber das Ganze muss halt erstens für die Spieler echten Mehrwert haben und zweitens für den Hersteller technisch machbar, finanziell zumutbar und rechtlich einwandfrei sein.

Schade ist in jedem Fall, dass man bei der Gaming-Industrie den Eindruck hat, dass die mal wieder nichts können, außer auf der Bremse zu stehen und ihre Lobbyistenscharen gen Berlin und Brüssel zu schicken, anstatt mal ein paar Workshops zu veranstalten, in denen man gemeinsam mit Gamern, Politikern und Juristen Möglichkeiten für eine Lösung auslotet, von der am Ende möglicherweise alle profitieren, eben auch Entwickler und Publisher.

In dem Zusammenhang finde ich es auch seltsam, dass Hersteller in anderen Branchen gar nicht genug von Bio-, Öko-. und sonstigen Nachhaltigkeits-Zertifikaten bekommen können, mit denen sie ihre Produkte zupflastern, aufwerten und sich positiv von der Konkurrenz abheben können, während an einem vergleichbaren "Fair Gaming"-Zertifikat in obigem Sinne anscheinend niemand ein Interesse hat, obwohl davon auszugehen ist, dass sich auch ein solches in barer Münze auszahlen würde.
 
Es braucht ja auch nicht einfach nur mehr Spiele, sondern Qualitativ hochwertigere Spiele.
Und man würde nicht jedes Spiel auf Online-Zwang stellen, obwohl das ganze keinen Mehrwert hat zum Beispiel Need For Speed oder Tony Hawks Pro Skater 5.
Da gabs dann einen Online Zwang, mit denen man zwar mit anderen Spielern zusammen gesteckt wurde (nach ewigen Connection-Zeiten), mit denen man aber nicht Intergieren konnte.

Eine schande, wenn es das nicht mehr geben würde. /s
 
Wenn man als Publisher von Anfang an dedizierte Server entwickeln würde, hätte man das Problem nicht mehr. Ausgenommen natürlich MMOs. Wer wie Ubisoft, EA und Co. die Server bei sich behält, um Modding zu erschweren oder zu monetarisieren, der darf sich auch nicht beschweren, wenn sich die Kunden es nicht gefallen lassen, das teuer bezahlte Spiel zu entwerten.
 
(...) In dem Zusammenhang finde ich es auch seltsam, dass Hersteller in anderen Branchen gar nicht genug von Bio-, Öko-. und sonstigen Nachhaltigkeits-Zertifikaten bekommen können, mit denen sie ihre Produkte zupflastern, aufwerten und sich positiv von der Konkurrenz abheben können, während an einem vergleichbaren "Fair Gaming"-Zertifikat in obigem Sinne anscheinend niemand ein Interesse hat, obwohl davon auszugehen ist, dass sich auch ein solches in barer Münze auszahlen würde.
Das entsprechende Wirtschafts-1x1 wird halt nicht beherrscht, weil der Mainstream der Wirtschafts"wissenschaften" das leider überlagert. Wenn widerlegte Theorien dennoch weiterhin gelehrt werden, dann hat das irgendwann nun einmal negative Nebeneffekte.
 
Wäre doch ganz einfach alle Spiele die abgeschaltet werden bekommen einen letzten Patch mit dem

man selber Netzwerkeinstellungen ect. vornehmen kann und dann können sich die Leute die die Spiele

gut finden eben selber Server aufmachen.

Tut keinen weh, die Hersteller haben keine Kosten mehr und alle sind zufrieden.
An sich richtig, Oder sie bekommen gleich bei der entwicklung einen port der das patch dann schneller möglich macht ohne dass die kern intigrität des games runiniert wird. Aber dafür müßten die entwickler hirn schmaltz haben was sie wo möglich haben blos die Chef etage dass halt für quasalberrei war nimmt und lieber wie "The Crew" einfach die server über nacht mal abschaltet. So was darf es nicht geben aber dafür sind die großen player auch mit zur verantwortung zu ziehen vor allen deren service games die quarsie suveriert wird dass die lange support bekommen und am ende aber aus interesse spielerzahlen oder was auch immer der stecker gezogen wird oder weil irgend ne manager mit bwl meint es wäre unrentabel.


Klar bin ich auch dafür, dass Spiele - egal ob Single- oder Multiplayer - am Ende ihrer Herstellerunterstützung in einem ordentlichen Zustand hinterlassen werden, aber das Ganze muss halt erstens für die Spieler echten Mehrwert haben und zweitens für den Hersteller technisch machbar, finanziell zumutbar und rechtlich einwandfrei sein.
Verweise auf games die in den 2000er auf den Markt gekommen sind z.b auf CD/DVD. Die benötigt man ne laufwerk noch und die disk ab spielen zu können. Klar iso. Aber wo rauf ich hinaus will/wollte is dass dass damals ehe kein ton war und man sich nicht drum geschert hat. Mit dem internet und der potenziellen möglichkeit alles und überall sofort zu haben zu bekommen und nie offline zu sein. (es sein den der browaider zickt mal wieder rum) konnte man die games zocken wann und wie man wollte ohne ne permaneten Internet verbindung zu haben.

Und wo die entwickler studios darauf hin gearbeitet haben diese permandende internetverbindung zu etaplieren hat die qualität der games auch stark nach gelassen es gibt kaum games die so richtig viel liebe haben und ne tolle story haben. Klar es gibt so ausreiser wie The Witcher3 oder Anno1800. Aber dass sind mehr oder weniger die seltenen ausnahmen und die exstreme auf der anderen seite sind z.b. auch so was wie "Die Siedler Neue Allianzen" die ja mit trompeten unter gegangen sind.
Der spiele status ist beta zum teil bei manchen games kurz vor beta status noch in der alpa. und das verkaufen sie wie beim Industrie gigant 4 als fertiges spiel. Dass ist eher die Frechheit. Mich catcht kaum ne game. Selbst Anno117 hab ich noch nicht gekauft weil ich erst warte. Und hoffe dass ich es zu einen zeitpunkt bekomme die wo alles drine ist und ich dann schauen kann wie das spiel zu ne relativ guten kurs ist.
Sonst wird da halt nichts mehr gekauft oder nicht gespielt.

Das problem ist halt das die spiele einfach kaum noch gelungen sind.


Es braucht ja auch nicht einfach nur mehr Spiele, sondern Qualitativ hochwertigere Spiele.
Und der trent geht dazu dass es diesen standart nicht gibt.
 
Zu Multiplayer kann ich wenig sagen, weil ich seit 30 Jahren PC eigntlich nur Singleplayer bin. Sehe in Multi nur Zeitverschwendung, weil da keine Story transportiert wird. Welchen Grund sollte es geben z.B. COD 30 Jahre zu spielen jeden Tag? Ist doch Langweilig.

Ich habe es zwei mal getestet, Unreal Tournament und Jahre später noch mal Helldivers 2 ausprobiert.
Letztere war das Schlüsselerlebnis schlecht hin, um nie wieder Online zu spielen.

Wir hatten eine super spannende Karte/Mission erfolgreich beendet, bis auf einer saßen alle Mitspieler schon im Flieger, da wirft plötzlich der Typ eine Handgranate? in den Evac, alle Tod bis auf er.
Was soll sowas? Da war mir klar nie wieder Multiplayer, dafür ist mir meine Lebenszeit zu kostbar.

Singleplayer spiele am Leben halten wie GOG es macht super.
Server etc. sind sehr teuer, kann ich verstehen. Wenn die Firma mehr kosten als Einnahmen hat , ist nun mal Schluss.
Der Vorschlag mit private Server gehe ich mit, dass wäre Sinnvoll dass via Patch dann zu erlauben.
 
Wir hatten eine super spannende Karte/Mission erfolgreich beendet, bis auf einer saßen alle Mitspieler schon im Flieger, da wirft plötzlich der Typ eine Handgranate? in den Evac, alle Tod bis auf er.
Was soll sowas? Da war mir klar nie wieder Multiplayer, dafür ist mir meine Lebenszeit zu kostbar.
Nachvollziehbar. Ich spiele auch seit vielen Jahren nur noch SP und bin schon froh dafür etwas Zeit zu haben. Im MP immer wieder dasselbe zu tun ist mir auch zu viel Lebenszeitverschwendung.
 
Wäre doch ganz einfach alle Spiele die abgeschaltet werden bekommen einen letzten Patch mit dem

man selber Netzwerkeinstellungen ect. vornehmen kann und dann können sich die Leute die die Spiele

gut finden eben selber Server aufmachen.

Tut keinen weh, die Hersteller haben keine Kosten mehr und alle sind zufrieden.

Klingt in der Theorie gut, wird aber in der Praxis nicht funktionieren. Bei modernen Online-Games gibt es nicht den einen dedizierten Server, auf dem das Spiel läuft und den man selbst aufsetzen müsste.

Da gibt es viele voneinander unabhängige Teilbereiche wie Login, gespeicherte Charakterdaten, Berechnung der Welt und NPCs usw., die auf verschiedenen Servern (teilweise bei Drittanbietern) mit unterschiedlicher Software laufen. Obendrein ist die Software mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht mit Windows kompatibel.

Außerdem müsste man ja sämtliche Dokumentationen mitveröffentlichen, damit überhaupt nachvollziehbar wird wie das Ganze funktioniert. Dumm nur, wenn man noch neuere Spiele betreibt, die gleich oder ähnlich aufgebaut sind und die gehackt werden könnten.

Die einzige langfristige Lösung wäre es, Spiele wieder so zu designen, dass sie von Tag 1 an auch rein Offline spielbar sind.
 
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