News Linux-Erfinder Torvalds: "Es bringt nichts, über KI-Schrott zu reden"

PCGH-Redaktion

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Linus Torvalds lehnt eine Auseinandersetzung mit KI-generierten Beiträgen innerhalb der Linux-Dokumentation strikt ab. Eine solche Debatte ist laut dem Linux-Erfinder "sinnlos".

Was sagt die PCGH-X-Community zu Linux-Erfinder Torvalds: "Es bringt nichts, über KI-Schrott zu reden"

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"von einer pragmatischen Seite"

Sympathisch. :)

"Schließlich lasse sich dieses Dilemma nicht mit einfachen Kennzeichnungen in der Dokumentation selbst lösen - wer etwas anderes glaubt, ist laut Torvalds "entweder naiv oder will ein Zeichen setzen".

Is auch eigentlich logisch.

Logisch und pragmatisch sind Dinge, die ich mag. :)
 
Typisch Linus Torvalds, eine pragmatische Lösung.

Anders formuliert: Er hat keinen Bock, dass Codeteile und/oder Guidelines in Linux eingepflegt werden, die sich als Statement für oder gegen AI lesen lassen. Er hat keinen Bock drauf, dass Linux als Maßstab hergehalten wird und irgendein Medienfuzzi sagt: "Seht her! Linux nutzt keine AI, die wissen dass das Schrott ist!" bzw. "Linux nutzt AI, die wissen dass AI die Zukunft ist!"

Wie immer bei ihm, steht das Projekt Linux ansich im Vordergrund und nichts anderes...
 
Man darf gespannt sein wie sich die Dinge entwickeln.

Was ich amüsant finde: Ohne Linux und Open Source allgemein gäbe es ja gar kein KI/Vibe Coding. Praktisch das gesamte Trainingsmaterial kommt je offensichtlich aus diesen Quellen. Mich würde interessieren ob man den KI Firmen da nicht mal eine Rechung schreiben könnte - bzw ob die Verwendung überhaupt legal ist. Open Source heißt ja nicht das man mit dem Code machen darf was man will.

Für mich persönlich ist es privat sehr praktisch (fast jedes Linux Problem ist mit Chat GPT schnell gelöst - dank präziser und starker Community im Trainingsmaterial. Geschäftlich muss ich sagen: Ja Copilot ist ein geiles Autocomplete. Aber dafür verbringe ich jetzt fast die ganze Zeit meinem Kollegen zu erklären warum sein Vibe Code im gesamten trotzdem ein riesen Mist ist :rollen: :D
 
Ich glaube schon das KI ein legitimes Werkzeug zum schreiben von Software darstellt. Das große aber liegt in dem verleiten Code zu veröffentlichen der immer mehr Quantität statt Qualität aufweist.
Leider verleiten KI Tools dazu seinen Output zu erhöhen da man selber der Meinung ist dieses Tool immer besser zu beherrschen und Code nicht mehr wirklich kontrollieren zu müssen da die promts genauer werden. Diesen Effekt sieht man bei Professionellen Entwicklern und noch stärker bei Hobby Entwicklern.
Wenn der Anspruch bleibt immer Fehlerfreien Code zu veröffentlichen sollten diese Tools kein Problem darstellen, da dann kontrolliert und Nachgebessert wird.
Da wir aber alle Menschen sind steht dem Unwissenheit und/oder Gier ob nach Geld oder Reputation entgegen.
 
"KI", also eher eine auf Algorithmen basierende Routine, daher keine "KI",
sondern eine plumpe Rechenformel, die selber keine bewusste Differenzierung
zwischen wahr/falsch zustande bringt, kann kein Ersatz für zielbewusstes Denken sein.

Man kann, wie mein Vorschreiber es richtig ausdrückte,
kleinere Mengen an Input geben, die die Routinen dann in Massen
an Output verarbeiten.

Statt, dass der Mensch kreativ neue elegante Wege findet, komplexe
Probleme zu lösen, gewöhnt man sich an, eine "KI" zu animieren Massen
an Output zu generieren.

Kann man den Menschen und echte Intelligenz eigentlich direkt abschaffen.
 
Man darf gespannt sein wie sich die Dinge entwickeln.

Was ich amüsant finde: Ohne Linux und Open Source allgemein gäbe es ja gar kein KI/Vibe Coding. Praktisch das gesamte Trainingsmaterial kommt je offensichtlich aus diesen Quellen. Mich würde interessieren ob man den KI Firmen da nicht mal eine Rechung schreiben könnte - bzw ob die Verwendung überhaupt legal ist. Open Source heißt ja nicht das man mit dem Code machen darf was man will.

Ein relativ großer Teil des Open-Source-Codes steht tatsächlich unter Lizenzen, die eine beliebige Verwendung erlauben und aktuell kämpfen schon die Anbieter von streng urheberrechtlich geschütztem Closed Content vor Gericht darum, dass ihre Texte/Bilder/Videos für die Verwendung als Trainingsmaterial geklaut werden, ohne einen Cent zu zahlen.
 
Typisch Linus Torvalds, eine pragmatische Lösung.
[..]
Wie immer bei ihm, steht das Projekt Linux ansich im Vordergrund und nichts anderes...

Er sollte sich besser mal darum kümmern, dass aus Linux EIN Betriebssystem wird.

Neben "KI-Schrott" gibt es auch einen "Schrotthaufen von 800+ Distributionen".

Meine Meinung zu dem Thema ist allen sicherlich bekannt und wird sich nicht ändern.
Linux sollte langsam mal in die Puschen kommen und eine vollumfängliche Release abliefern,
die - ähnlich wie Windows und macOS - alles kann, nicht dieses chaotische Stückwerk.

Vielleicht gibt es dann endlich in 5-10 Jahren mehr kommerzielle Software auch für Linux,
so dass Linux endlich mal eine Alternative zu Windows und macOS wird.
 
Er sollte sich besser mal darum kümmern, dass aus Linux EIN Betriebssystem wird.

Neben "KI-Schrott" gibt es auch einen "Schrotthaufen von 800+ Distributionen".

Meine Meinung zu dem Thema ist allen sicherlich bekannt und wird sich nicht ändern.
Linux sollte langsam mal in die Puschen kommen und eine vollumfängliche Release abliefern,
die - ähnlich wie Windows und macOS - alles kann, nicht dieses chaotische Stückwerk.

Vielleicht gibt es dann endlich in 5-10 Jahren mehr kommerzielle Software auch für Linux,
so dass Linux endlich mal eine Alternative zu Windows und macOS wird.
sorry, aber ich glaube du hast Linux einfach nicht verstanden.
Linux ist ja unter anderem gerade darum so genial, weil es eben extrem flexibel und anpassbar ist und bei nicht gefallen einfach umgebaut werden kann.
wer dümmlichen einheitsbrei mit möglichst viel bevormundung sucht, ist bei microslop und apple richtig.
wer lieber selbst über seinen rechner bestimmen möchte und ein system für die eigenen ansprüche will, kommt um linux nicht herum.

die vielen distros sind am anfang definitiv verwirrend, aber gleichzeitig halt auch die grosse stärke von linux. denn so probieren viele leute sachen zu bauen und anzupassen, was schlussendlich dem ökosystem als ganzes extrem weiterhelfen kann.
 
Neben "KI-Schrott" gibt es auch einen "Schrotthaufen von 800+ Distributionen".
Ignoriere das doch einfach, was du nicht haben willst.

Findest du es nicht falsch, anderen zu verbieten, irgendetwas zu entwickeln?
(Edit: Das heißt ja nicht, dass du alles nutzen und testen musst, wie auch bei Produkten aus der Lebensmittelindustrie, oder ähnlichem)

Such dir doch einfach nur aus, was du haben möchtest.
(Edit: Falls du erstmal keinen Überblick hast, kannst du ja Leute/Community anhand von bestimmten Stichworten, die dir wichtig sind, fragen)

Zentralisierung und Monopole sind oft nicht gut.

Schau doch mal, was Microsoft entwickelt und wo sie überall Zeug reindrängen und vorschreiben, wo es gar nicht gewollt ist, wie z.B. demnächst auch in die Xbox und in LG TVs.

Is das die Lösung?

Na dann gute Nacht! ;)
 
Ignoriere das doch einfach, was du nicht haben willst.

Findest du es nicht falsch, anderen zu verbieten, irgendetwas zu entwickeln?
(Edit: Das heißt ja nicht, dass du alles nutzen und testen musst, wie auch bei Produkten aus der Lebensmittelindustrie, oder ähnlichem)

Such dir doch einfach nur aus, was du haben möchtest.
(Edit: Falls du erstmal keinen Überblick hast, kannst du ja Leute/Community anhand von bestimmten Stichworten, die dir wichtig sind, fragen)

Zentralisierung und Monopole sind oft nicht gut.

Schau doch mal, was Microsoft entwickelt und wo sie überall Zeug reindrängen und vorschreiben, wo es gar nicht gewollt ist, wie z.B. demnächst auch in die Xbox und in LG TVs.

Is das die Lösung?

Na dann gute Nacht! ;)
Ich wünschte, ich könnte auch so auf seinen Erguss reagieren. Vielleicht lerne ich das noch mal, irgendwann, aber bis dahin

Er sollte sich besser mal darum kümmern, dass aus Linux EIN Betriebssystem wird.
Es gibt genau EIN Linux! Und genau daran arbeitet er und kümmert er sich drum.

Neben "KI-Schrott" gibt es auch einen "Schrotthaufen von 800+ Distributionen".
Dafuq! Was soll dieser total unreflektierte Schrottbeitrag? Was ist dein Problem? Keine-Adobe-Cloud-Gängelung unter Linux möglich? Kein Ich-Kann-Die-Finger-Nicht-Von-Deinen-Daten-Lassen Office? Was genau stört dich denn, dass du mal pauschal alles mit einem Satz abzubügeln versuchst?

800 Distris? Egal! 2.000 Distris! Auch egal! Auf der Welt gibt es Hunderte TV-Hersteller mit abertausenden Geräten. Beschwerst du dich darüber auch? Oder beschwerst du dich auch, dass es mehr Auswahl als einen Trabant 601 und einen Wartburg zur Auswahl gibt? Jedes mal, wenn ich diesen Schrott lese, dann sträuben sich mir die Nackenhaare, muss ich doch annehmen, dass Menschen mit dieser Denke vermutlich in der DDR mit ihren Mangelerscheinungen glücklich gewesen wären.

Die Anpassungsfähigkeit für nahezu jeden Anwendungsfall nimmst du und deinesgleichen als Hauptanklagepunkt? Das muss ein normal denkender Mensch verstehen! Ich kann doch froh sein, dass es überhaupt möglich ist. Nur mit MS und Apple und vielleicht Google wären wir doch verraten und verkauft.
 
Zuletzt bearbeitet:
Er sollte sich besser mal darum kümmern, dass aus Linux EIN Betriebssystem wird.
Ab hier kann man aufhören deinen Beitrag zu lesen. So funktioniert Linux nicht, hat es nie und wird es auch nie. Und das wüsstest du, wenn du auch nur Minimalrecherche zur Entstehungsgeschichte von Linux betrieben hättest.

Wenn du Linux aus einer Hand willst, dann schnapp dir eine Distribution einer namhaften Firma.
 
Er sollte sich besser mal darum kümmern, dass aus Linux EIN Betriebssystem wird.

Neben "KI-Schrott" gibt es auch einen "Schrotthaufen von 800+ Distributionen".

Meine Meinung zu dem Thema ist allen sicherlich bekannt und wird sich nicht ändern.
Linux sollte langsam mal in die Puschen kommen und eine vollumfängliche Release abliefern,
die - ähnlich wie Windows und macOS - alles kann, nicht dieses chaotische Stückwerk.

Vielleicht gibt es dann endlich in 5-10 Jahren mehr kommerzielle Software auch für Linux,
so dass Linux endlich mal eine Alternative zu Windows und macOS wird.
Was redest du da?

Linux ist EIN Betriebssystem.
Die diversen Aufsätze als Schichten gibt es bei Windows auch, damals gabe es Win 95/98/ME neben Windows NT, dann gabs noch Phone, jetzt wird auch Windows 11 von Windows Server getrennt, mit den diversen Versionen Home, Pro und die anderen Sonderdinger.
Das kannst du meinetwegen mit Arch, Debian, etc. als Grundlgende Systemzusammenstellungen vergleichen, die alle ihre Vor udn Nachteile und bevorzugte Einsatzgebiete haben.
Was darauf dann als Grafische Oberfläche mit den diversen vorinstallierten Programmen etc betrifft, kann man sich frei Schnauze aussuchen, selbst draufmachen udn anpassen, oder aber vorgefertigt als lauffähige Version als eigene der zahllosen Distribution ziehen.
Unter Windows wird sowas ja auch dauernd gefordert, ich erinnere an den nie wollenden Meckerthemen über jedes neue Windows, dass den Leute diverse Dinge an der Oberfläche nicht gefällt, und diverse Features fehlen oder neu sind, was auch nicht so ist wie man es gerne hätte.
Es gibt unter Windows sogar einige Zusatztools (teileweise gegen Bezahlung), dei ein paar Dinge absichtlich ändern, z.B. soll es nun möglich gemacht werden Ki Kram aus Windows zu entfernen, Cortane, Werbung, Telemetrie udn was nicht alles gabs ja auch imemr gleich die Diskussionen und Meckereien, Startmenü Dauerthema Nr. 1, udn udn und.
Bei Linux haben sich viele Leute mit diesen Themen befasst und vorgefertigte Derivate für sich und andere Nutezr geschaffen.
Das ist also der große Mega Vorteil von Linux!
Man kann daraus wählen, muss aber nicht.
Kauft man sich einen fertigen PC, so ist meist irgendeine Windoof Version vorinstalliert.
Der Anwender muss also selbst darauf achten, ob das auch die richtige Version ist, die man haben will.
In der Vergangenheit war da oft Home drauf, was aber einige Features weniger hatte, auch Thema Benutzerkonto (was oft ein Meckerthema war).
Kaufst du dir zb ein Tuxedo Notebook, bekommst dua uch alles vorinstalliert udn vorkonfiguriert auf den Tisch.
Nur das Linux kannst du nachträglich selber noch vielfältig umgestalten.
PCGH hat doch auch Linux Rechner?
Da muss man sich als Normalo also nicht wirklich mit dem ganzen Kram befassen, in dem Fall bekommt man einfach ein Linux wie bei Windows auch.
Und will man die Diskussion Richtung Selbstinstalltion führen, so läuft das mit Linux genauso leicht oder kompliziert wie mit Windows.
Und wenn man jetzt noch bedenkt, dass die Updates unter Linux mit einem Mausklick für die kompletten Treiber und Software auf dem rechner durchgeführt werden kann, wo man unter Windows vor allem als Neuling total überfordert sein könnte, weil man sich das selbst überall her besorgen udn einzeln installieren muss (es gibt natürlich Winget udn eine grafische Oberfläche dazu, die man wie unter Linux installieren und betreiben kann).

Wenn man so will, ist Linux sogar kompakter und kompletter, also Ein Betriebssystem, als Windows mit seinem "Flickenteppich" an Software, die der Anwender selber besorgen udn warten muss, als genau das glatte Gegenteil von dem, was du behauptest.

Was die verfügbare Bezahlsoftware für Linux angeht, so ist das ja eher gegen das Open-Source Prinzip der Gemeinschaft.
Die Entwickler machen das hauptsähclich aus Spaß, weil sie etwas selber benötigen, und/oder gegen freiwillige Spenden oder Fördergelder.
Firmen, die Software aus rein finanziellem Anreiz hauptberuftlich produzieren, die machen sich Gedanken über den Kosten-Nutzenfaktor.
Dort herrscht auch immer so eine Art Henne-Ei-Problem.
Hätte sich nicht Valve beim Thema Gaming eingeschaltet, so wären wir noch auf dem technischen Stand vor über 5 Jahren udn die steile Entwicklungskurve und Akzeptanz würde auch wegfallen.
Mit Winboat ist es jetzt möglich selbst die schlimmsten Anbieterprogramme wie Photoshop Suite und MS Office 1:1 unter Linux laufen zu lassen udn zu nutzen.
Und mit dem großen Gamingvorteil hat man also in wenigen Jahren das geschafft, woran Apple ebenfalls eben und drei Tage gescheitert ist und noch tut.
Doch ich denke, es wird noch sehr lange dauern, bis und ob überhaupt Firmen im großen Stil dazu gewillt sein werden, für ein paar Prozenz potentieller Kunden einen entsprechenden Aufwand zu betrieben, das nativ für Linux umzusetzen, vor allem, wenn es doch mit den nun vorhandenen Möglichkeiten auch so zu gehen scheint.
Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen mit wenig Personal werden sich das oft auch gar nicht leisten können oder wollen, oder die Software müsste noch teurer gemacht werden, weil neben Entwicklung auch Support betrieben werden muss, und neue Features und weitere Änderuungen und Sicherheitsdinge in beiden Systemen imemr verarbeitet werden müssen, also da fallen dann doppelte Kosten an, doch wer bezahlt das?
 
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Was ich amüsant finde: Ohne Linux und Open Source allgemein gäbe es ja gar kein KI/Vibe Coding. Praktisch das gesamte Trainingsmaterial kommt je offensichtlich aus diesen Quellen. Mich würde interessieren ob man den KI Firmen da nicht mal eine Rechung schreiben könnte - bzw ob die Verwendung überhaupt legal ist. Open Source heißt ja nicht das man mit dem Code machen darf was man will.
Kurz: Ja, es ist legal. Länger: Es kommt auf die Lizenz an. Ist kein vorhanden, darf nichts genutzt werden. Viele andere Open Source Lizenzen erlauben die Nutzung ohne irgendwelche Garantien zu geben. Finde ich auch nicht weiter schlimm.

Für mich persönlich ist es privat sehr praktisch (fast jedes Linux Problem ist mit Chat GPT schnell gelöst - dank präziser und starker Community im Trainingsmaterial. Geschäftlich muss ich sagen: Ja Copilot ist ein geiles Autocomplete. Aber dafür verbringe ich jetzt fast die ganze Zeit meinem Kollegen zu erklären warum sein Vibe Code im gesamten trotzdem ein riesen Mist ist
Wörter auf der Goldwaage, aber es sind eher gängige Probleme. Man bekommt eine Lösung, aber ob die nun optimal ist? Naja. Ein systemd Service schreiben können gängige LLMs. Interessanter wird es, wenn man tiefer einsteigt, wo nicht mehr so viel Wissen verbreitet ist. Dann muss man sich bei jedem Vorschlag selbst rückversichern, dass die KI nicht halluziniert. Ich habe Kollegen, die führen generierte Befehle von der KI einfach aus. Da sitzen dann 2 Menschen, die sagen, dass das nicht funktionieren kann und wird, aber da es keinen Schaden anrichten wird, lässt man den KI Nutzer halt vor die Wand laufen.

Daraus entsteht aber eine völlig neue Dimension. Wo man früher das Impostersyndrom hatte, kann man heute mit KIs irgendwie bestehen. Das auch nur ein trügerisches Gefühl von Kompetenz. Denn Leute, die ihre Schritte nicht erklären oder begründen können, scheitern an der Komplexität. Man hat es in der Schule/Studium schon gelernt: Begründe deine Antwort/Zeige den Lösungsweg auf oder es gibt Punktabzug. Und das auch völlig zurecht.
Ich finde im professionellen Umfeld kaum etwas schlimmer, als wenn man ahnungslos einfach Dinge macht ohne zu hinterfragen, was man da eigentlich genau anrichtet.

Ich glaube schon das KI ein legitimes Werkzeug zum schreiben von Software darstellt. Das große aber liegt in dem verleiten Code zu veröffentlichen der immer mehr Quantität statt Qualität aufweist.
Voll und ganz. Kleine Programme, Boilerplate Code und kleine Schnipsel lassen sich gut generieren. Das befreit jedoch nicht davon, dass man da selbst mal durchgeht und aufräumt oder eine richtige Struktur herstellt.
Mich hat schon jemand um Hilfe gebeten, weil er seinen VIbecode nicht mehr beherrschen konnte und an der Komplexität erstickt ist. Und das passiert erstaunlich schnell bei kleinen Softwareprojekten, die sich über ein paar Dateien/Klassen erstrecken (sollten).

Erzeuge deinen Code mit KI, kein Problem. Aber sieh zu, dass du ihn selbst verstehst und bitte nicht auch noch die KI die Dokumentation zu übernehmen.

Und schlussendlich: Jemanden KI generierten Kram vorzulegen, den man selbst nicht mal richtig gelesen und verstanden hat, finde ich zutiefst respektlos bis hin zu beleidigend. Das dürfen die Leute auch gerne wissen.
 
Vielleicht gibt es dann endlich in 5-10 Jahren mehr kommerzielle Software auch für Linux,
so dass Linux endlich mal eine Alternative zu Windows und macOS wird.

Es gibt auch jetzt schon kommerzielle Software für Linux. Es kommt halt auf den Einsatzzweck bzw. die Branche an. Ein Großteil der kommerziell erfolgreichen DCC-Lösungen (bspw. Autodesk Maya) bietet Linux-Versionen der Software an. Auch Substance 3D Painter, aktueller Marktführer für PBR-Texturen, hat Linux-Versionen.
Houdini, Marktführer im VFX-Bereich, hat ebenfalls Linux-Versionen.
Auch ein Großteil der professionellen Renderer für Animationsfilme haben Linux-Versionen. Denn was glaubst du denn womit die Renderfarmen für die großen Animationsfilme laufen? Selbstverständlich mit Linux. Ist günstiger und gleichzeitig performanter.
Sowohl Unity als auch die UnrealEngine haben in den letzten Jahren ihren Linux-Support ausgebaut und Epic bietet seit der 5er-Version auch vorkompilierte Versionen an.

Und das ist alles kommerzielle und meist auch kostenpflichtige Software. Und das waren nur ein paar Beispiele von Marktführern in den jeweiligen Bereichen.
 
Und schlussendlich: Jemanden KI generierten Kram vorzulegen, den man selbst nicht mal richtig gelesen und verstanden hat, finde ich zutiefst respektlos bis hin zu beleidigend. Das dürfen die Leute auch gerne wissen.
Das ist auch aus meiner Sicht ein extrem wichtiger Punkt, ich hoffe, dass sich dahingehend die Netiquette auch grundlegend verändert. Es ist eine Frechheit anderen Menschen die Zeit mit content zu stehlen, über den zu keinem Zeitpunkt in der Erstellung ein Mensch zumindest drübergelesen hat.
 
Er sollte sich besser mal darum kümmern, dass aus Linux EIN Betriebssystem wird.

Neben "KI-Schrott" gibt es auch einen "Schrotthaufen von 800+ Distributionen".

Meine Meinung zu dem Thema ist allen sicherlich bekannt und wird sich nicht ändern.
Linux sollte langsam mal in die Puschen kommen und eine vollumfängliche Release abliefern,
die - ähnlich wie Windows und macOS - alles kann, nicht dieses chaotische Stückwerk.

Vielleicht gibt es dann endlich in 5-10 Jahren mehr kommerzielle Software auch für Linux,
so dass Linux endlich mal eine Alternative zu Windows und macOS wird.
Sowas darfst du hier nicht zu laut sagen, das Jahr des Linux Desktops kommt ganz bestimmt im Jahr 2027 ; )

Ernsthaft, Torvalds ist nicht der richtige Typ dafür, der werkelt nur liebend gern an seinem LowLevel Zeug das auch richtig gut dadurch ist aber ist über die Fragmentierung der Desktops und linux Desktop allgemien selber angepisst. Er selber schwört ja schon lange auf Valve die mit SteamOS und Proton wirklich gute Arbeit leisten.
 
sorry, aber ich glaube du hast Linux einfach nicht verstanden.
Doch sehr gut, nämlich dass es das falsche Konzept ist.
Die ganzen Dinge zu multiplizieren führt zu nichts anderem als einem unüberschaubaren Wildwuchs.
90 % dessen hätte man mit einem vernünftigen Package-Manager abwickeln sollen.
So läuft nur jeder unnötigerweise in neue Fehler hinein, die sich u.a. auch durch die beliebige Kombination verschiedener Release-Stände von Kernel, Entwicklungssystem etc. ergeben.

Wer so denkt, der hat IT nicht verstanden.

Und man sieht ja, wie Firmen auf so einen Frickelkram reagieren.
Das Angebot kommerzieller Applikationen ist verschwindend gering.
Mit Open Source alleine kommen eine Menge Leute einfach nicht aus.

Insofern ist Linux momentan keine ernst zu nehmende Alternative zu Windows oder macOS.

Ich mache Unix seit den späten 80ern und habe auch in diesem Bereich mitgewirkt.
Alles gut und schön, aber ein Betriebssystem steht und fällt mit den verfügbaren Applikationen oder es verkommt, so wie Linux auf dem Desktop, zum Selbstzweck.
 
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Doch sehr gut, nämlich dass es das falsche Konzept ist.
Die ganzen Dinge zu multiplizieren führt zu nichts anderem als einem unüberschaubaren Wildwuchs.
90% dess hätte man mit einem vernünftigen Package Manager abwickeln sollen.
So läuft nur jeder unnötigerweise in neue Fehler rein, die sich u.a. auch durch die beliebige Kombination verschiedener Release Stände von kernel, entwicklungssystem etc ergeben.

Wer so denkt, der hat IT nicht verstanden.

Und man sieht ja, wie Firmen auf so einen Frickelkram reagieren.
Das Angebot kommerzieller Applikationen ist verschwindend gering.
Mit Open Source alleine komme eine Menge Leute einfach nicht aus.

Insofern ist Linux momentan keine ernstzunehmende Alternative zu Windows oder macOS.

Ich mache Unix seit den späten 80er und habe auch in diesem Bereich mitgewirkt.
Alles gut und schön, aber ein Betriebssystem steht und fällt mit den verfügbaren Applikationen.
oder es verkommt, so wie Linux auf dem Desktop, zum Selbstzweck.
was wäre denn deiner meinung genau die lösung? das wir nebst windoof und mac nun auch noch ein unflexibles und zugemülltes zentralisiertes Linux kriegen und die möglichkeit zur individualisierung und eigenentwicklung underdrücken.
sorry, aber gerade microslop ist doch ein muster beispiel dafür, wieso Linux gerade so toll ist.
klar, und da geb ich dir recht, mehr drittanbieter software für linux währe cool. dass das aber jeweils teuren mehraufwand bedeutet, der ab der geringen userzahl selten rentabel ist für ein unternehmen, ist wohl der hauptgrund für den mangel. da kann linux selbst herzlich wenig dafür. die marktrelevanten basisversionen kann man an einer hand abzählen, die meisten distros sind nur abgeänderte versionen von diesen. aber das weisst du ja.
ist es effektiv? wohl kaum, aber all die firmen, die schon lösungen für linux anbieten, beweisen ja, dass es sehr wohl geht, wenn man will.
gerade die aktuell steigeneden userzahlungen zeigen auch schön, dass der aktuelle weg durchaus gangbar ist.

für 99% der 08/15 pc user, ist linux inzwischen eine ernsthafte alternative geworden. ohne dass mir irgend ein grosses techunternehmen vorschreibt, wie ich es zu nutzen habe. DAS ist der Vorteil von Linux.
wenn ich zwingend sowas wie adobe nutzen muss/will, kann ich ja auf die techgiganten software wechseln. wenn das aber nicht der fall ist, lebt es sich mit Linux sehr gut, trotz der ach so schlimmen 800+ distros. ich nutze 2 davon und es stört mich kein bisschen.
 
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