News Linux-Erfinder Torvalds: "Es bringt nichts, über KI-Schrott zu reden"

Wer so denkt, der hat IT nicht verstanden.
Dir sind unterschiedliche Softwarebranches bei der Programmierung bekannt? Kein IT-ler bei Verstand setzt Bleeding Edge-Technologie in produktiven Umgebungen ein, die zuverlässig laufen sollen, sondern schnappen sich eine Distribution die entsprechend ältere (aber bewährte, stabile u. mit gefixten Sicherheitslücken) Codeteile nutzen.

Und natürlich werden unterschiedliche Konzepte bei neuen Technologien probiert, bis sich eins durchgesetzt hat, dass sich bewährt. Und - man mag es kaum glauben - künftige Programmierer setzen auf genau diese Technologien auf. Die Distributoren nehmen sich - je nach eigener Zielsetzung - dann entsprechend alte od. neue Pakete, und vermengen das zu einem Gesamtpaket.

Übrigens auch nicht soviel anders, wie es z.B. bei Microsoft oder Apple läuft. Gerade die empfindlichen Teile des Linux-Betriebssystems (z.B. der Kernel) werden ebenfalls fast ausschließlich von bezahlten Mitarbeitern gepflegt.

Und da sagst du allen Ernstes zu anderen Leuten, dass diese IT nicht verstanden haben weil Linux so arbeitet?
 
Er sollte sich besser mal darum kümmern, dass aus Linux EIN Betriebssystem wird.

Das ist nicht seine Aufgabe und auch unmöglich.

Meine Meinung zu dem Thema ist allen sicherlich bekannt und wird sich nicht ändern.

Keine Ahnung, wer du bist. Mir kommt dein Nickname nicht mal ansatzweise bekannt vor. lmao
Deine Aussagen hier sind aber haarsträubend und dementsprechend bekommst du passenden Gegenwind.
 
für 99% der 08/15 pc user, ist linux inzwischen eine ernsthafte alternative geworden.
Ne eben nicht so lange es nicht android-like wird. Wäre es so hätte Linux schon längst die überhand. Einfach den Hype Mal weg und pragmatischer denken
DAS ist der Vorteil von Linux.
Ist 99% der User aber völlig Schnurz, frag Mal einen IT Dienstleister
. ich nutze 2 davon und es stört mich kein bisschen.
Weil du ein Geek bist und keine Referenz darstellt für den durchschnittlichen User.
 
Ist 99% der User aber völlig Schnurz, frag Mal einen IT Dienstleister
Sie nutzen eh nicht irgendeine von 800 auf einen bestimmten Zweck hin spezialisierte Distro, frag mal einen von den 99%-Usern ;)
Da hadda* 'n Punkt. 👍
Hadda nich, denn erstens war mit den 99 % der 08/15 Leute gemeint, dass man seinen Homeofficeschmodder schon laaaaaange Zeit ohne Windows und ohne Einschränkungen mit einer der gängigen Linux-Distris erledigen kann und zweitens nicht, weil MS halt in der Vergangenheit ein Monopol mit unlauteren Mitteln aufgebaut hat, von dem sie heute noch zehren - mit all den miesen Auswüchsen der jüngeren Zeit.
 
Und wieso wechseln dann nicht einfach alle?
Ich mein' ... ich seh' ja bei mir, wie gut es laufen kann. Aber wieso wechseln die anderen nicht?
An irgendwas muss es ja liegen.

Einfach nur Gewohnheit?
 
Wörter auf der Goldwaage, aber es sind eher gängige Probleme. Man bekommt eine Lösung, aber ob die nun optimal ist? Naja. Ein systemd Service schreiben können gängige LLMs. Interessanter wird es, wenn man tiefer einsteigt, wo nicht mehr so viel Wissen verbreitet ist. Dann muss man sich bei jedem Vorschlag selbst rückversichern, dass die KI nicht halluziniert. Ich habe Kollegen, die führen generierte Befehle von der KI einfach aus. Da sitzen dann 2 Menschen, die sagen, dass das nicht funktionieren kann und wird, aber da es keinen Schaden anrichten wird, lässt man den KI Nutzer halt vor die Wand laufen.

Daraus entsteht aber eine völlig neue Dimension. Wo man früher das Impostersyndrom hatte, kann man heute mit KIs irgendwie bestehen. Das auch nur ein trügerisches Gefühl von Kompetenz. Denn Leute, die ihre Schritte nicht erklären oder begründen können, scheitern an der Komplexität. Man hat es in der Schule/Studium schon gelernt: Begründe deine Antwort/Zeige den Lösungsweg auf oder es gibt Punktabzug. Und das auch völlig zurecht.
Ich finde im professionellen Umfeld kaum etwas schlimmer, als wenn man ahnungslos einfach Dinge macht ohne zu hinterfragen, was man da eigentlich genau anrichtet.
Also meine "Linux Probleme" sind nur auf dem Level eines Privatnutzers... Mal ne Zeile für fstab, mal rausfinden welches modul fehlt, oder fragen welche Hardware eine gute Kompatibilität hat :-D

Beim Vibe Coding sprichst du mir extrem aus der Seele. Ich drehe echt durch wenn ich sehe was Kollegen machen und von ahnungslosen Chefs noch Zuspruch erhalten. Es ist die Enshittification unserer Softwareprojekte in Reinform :rollen:
 
Einfach nur Gewohnheit?
Ja. Und weil man sich aus Bequemlichkeit nicht über Alternativen informiert. PC = Windows. Diese Gleichung ist ein Produkt des Gebarens von MS in den 2000er Jahren, als man sich mit Windows durch dubiose Praktiken ein Monopol auf dem Desktop verschaffte.

Es bleibt nur zu hoffen, dass es beim OS mal zu einem Ryzen-Moment kommt.
 
Ja. Und weil man sich aus Bequemlichkeit nicht über Alternativen informiert. PC = Windows. Diese Gleichung ist ein Produkt des Gebarens von MS in den 2000er Jahren, als man sich mit Windows durch dubiose Praktiken ein Monopol auf dem Desktop verschaffte.

Es bleibt nur zu hoffen, dass es beim OS mal zu einem Ryzen-Moment kommt.
Jo, es ist halt schwierig ein Monopol wieder zurückzudrängen. Ein Hindernis ist die Präsenz von Windows als Standard-Betriebssystem und oftmals alleiniges Angebot bei zu kaufenden Computern. Und dann hat der Staat mittels Unkenntnis, kurzfristiger Sparsamkeitsstrategien und Korruption falsch in Software für eigene Computer und falsch in Bildung investiert ... denke ich. Die Folge ist, dass die Allermeisten von der Schule und Arbeit her Windows und Co kennen und das dann auch im Privaten nutzen (wollen). So scheint es zumindest bisher überwiegend abgelaufen zu sein. Mal schauen, wie sich das nun weiterentwickelt. Ein bisschen an Fahrt hat die Verbreitung von Linux ja aufgenommen. Vielleicht beginnen manche Softwareentwickler:innen nun, für Linux Software anzubieten ...
 
Kurz: Ja, es ist legal. Länger: Es kommt auf die Lizenz an. Ist kein vorhanden, darf nichts genutzt werden. Viele andere Open Source Lizenzen erlauben die Nutzung ohne irgendwelche Garantien zu geben. Finde ich auch nicht weiter schlimm.


Wörter auf der Goldwaage, aber es sind eher gängige Probleme. Man bekommt eine Lösung, aber ob die nun optimal ist? Naja. Ein systemd Service schreiben können gängige LLMs. Interessanter wird es, wenn man tiefer einsteigt, wo nicht mehr so viel Wissen verbreitet ist. Dann muss man sich bei jedem Vorschlag selbst rückversichern, dass die KI nicht halluziniert. Ich habe Kollegen, die führen generierte Befehle von der KI einfach aus. Da sitzen dann 2 Menschen, die sagen, dass das nicht funktionieren kann und wird, aber da es keinen Schaden anrichten wird, lässt man den KI Nutzer halt vor die Wand laufen.

Daraus entsteht aber eine völlig neue Dimension. Wo man früher das Impostersyndrom hatte, kann man heute mit KIs irgendwie bestehen. Das auch nur ein trügerisches Gefühl von Kompetenz. Denn Leute, die ihre Schritte nicht erklären oder begründen können, scheitern an der Komplexität. Man hat es in der Schule/Studium schon gelernt: Begründe deine Antwort/Zeige den Lösungsweg auf oder es gibt Punktabzug. Und das auch völlig zurecht.
Ich finde im professionellen Umfeld kaum etwas schlimmer, als wenn man ahnungslos einfach Dinge macht ohne zu hinterfragen, was man da eigentlich genau anrichtet.


Voll und ganz. Kleine Programme, Boilerplate Code und kleine Schnipsel lassen sich gut generieren. Das befreit jedoch nicht davon, dass man da selbst mal durchgeht und aufräumt oder eine richtige Struktur herstellt.
Mich hat schon jemand um Hilfe gebeten, weil er seinen VIbecode nicht mehr beherrschen konnte und an der Komplexität erstickt ist. Und das passiert erstaunlich schnell bei kleinen Softwareprojekten, die sich über ein paar Dateien/Klassen erstrecken (sollten).

Erzeuge deinen Code mit KI, kein Problem. Aber sieh zu, dass du ihn selbst verstehst und bitte nicht auch noch die KI die Dokumentation zu übernehmen.

Und schlussendlich: Jemanden KI generierten Kram vorzulegen, den man selbst nicht mal richtig gelesen und verstanden hat, finde ich zutiefst respektlos bis hin zu beleidigend. Das dürfen die Leute auch gerne wissen.

"KI" ist derzeit einfach ein Werkzeug, das bestimmte (alltägliche) Aufgaben schnell und, zumindest bis zu einem gewissen Grad, effizient(er) lösen kann.
Früher hat man ein gedrucktes Wörterbücher gewälzt wenn man eine Übersetzung brauchte.
Heute nutzt man das Internet und Deepl.
Das befreit einen nicht davon, das Übersetzte wenigstens zu lesen, oder gegen zu checken!
Und ja, auch die "KI" macht Fehler, aber der Mensch ebenfalls...sonst gäbe ja nicht so viele Software Updates! ;)

Eine "KI" kann mir eine wissenschaftliche Abhandlung über organische Biochemie schreiben.
Ob dies sinnvoll ist, wenn ich mich mit dem Thema nicht auskenne und ich es daher nicht überprüfen kann, sei dahingestellt. Eine Recherche, um Stichpunkte gegen zu prüfen wäre aber ratsam.

P.S.: Die "KI" kann dir den Code auch mit Doku (im Code) generieren. Damit fällt es leichter den Überblick zu behalten. Befreit natürlich auch nicht davor, alles wenigstens einmal auf Plausibilität und Funktion zu prüfen.
 
was wäre denn deiner meinung genau die lösung? das wir nebst windoof und mac nun auch noch ein unflexibles und zugemülltes zentralisiertes Linux kriegen und die möglichkeit zur individualisierung und eigenentwicklung underdrücken.
Die Frage kannst Du Dir auch selbst beantworten.
Zugemülltes zentralisiertes Linux?
Sorry, das hat doch damit überhaupt nichts zu tun.
Ein vollumfängliches Betriebssystem ist nicht zugemüllt, siehe FreeBSD.

sorry, aber gerade microslop ist doch ein muster beispiel dafür, wieso Linux gerade so toll ist.
Du vermischst hier verschiedene Dinge.
Ein Windows-Betriebssystem ist prinzipiell eine gute Sache.
Nur dass Microsoft gerade in die falsche Richtung abdriftet und sich zu viel auf den Kundensystemen herausnimmt.

Aber genau deshalb wäre es toll, wenn man Linux als Alternative nehmen könnte, kann man aber nicht.
Es mangelt an kommerziellen Applikationen. GNU/OpenSource bringt mich hier nicht weiter.
Und so geht es vielen.

klar, und da geb ich dir recht, mehr drittanbieter software für linux währe cool.
Nicht nur cool, sondern für die weitere Verbreitung von Linux unbedingt erforderlich.

dass das aber jeweils teuren mehraufwand bedeutet, der ab der geringen userzahl selten rentabel ist für ein unternehmen, ist wohl der hauptgrund für den mangel.

Das glaube ich nicht. Der Hauptgrund ist, dass viele Firmen berechtigte Vorbehalte haben, Ihre Produkte auf ein System zu portieren, von dem es über 800 Varianten gibt. Und die Unterschiede zwischen den Distributionen sind nicht unerheblich.

da kann linux selbst herzlich wenig dafür. die marktrelevanten basisversionen kann man an einer hand abzählen, die meisten distros sind nur abgeänderte versionen von diesen. aber das weisst du ja.

Sorry, aber das ist doch totaler Blödsinn.
Wenn Linux als komplettes Betriebssystem ins Leben gerufen und gewartet worden wäre, dann wäre es nicht zu dieser Vielfalt gekommen. Aber der Linus Torvalds scheint sich nur um seinen Kernel zu kümmern und alles andere ist ihm anscheinend egal. Und die Community ist einfach nur chaotisch, geilt sich an der Vielfalt auf, die niemandem wirklich was bringt und darum gibt es hier auch keinen weiteren Fortschritt sondern verkommt zum Selbstzweck.
Ich brauche ein zuverlässiges Betriebssystem, das mir viele Wege eröffnet und ermöglicht und nicht so einen Wildwuchs an Bastelkram ohne Unterstützung wichtiger kommerzieller Applikationen.

ist es effektiv? wohl kaum, aber all die firmen, die schon lösungen für linux anbieten, beweisen ja, dass es sehr wohl geht, wenn man will. gerade die aktuell steigeneden userzahlungen zeigen auch schön, dass der aktuelle weg durchaus gangbar ist.

Es ist einfach viel zu wenig. Schau Dich doch um. Die wirklich relevanten Applikationen im Recording-, Foto- und Videobereich gibt es nicht. Ein wenig Linux für im Internet herumdaddeln, Mail lesen und ein wenig Gaming ist einfach nicht genug.

Schau Dir doch mal alleine an, was Du im Recording Bereich für Anpassungen machen musst, damit das einigermaßen störungsfrei funktioniert. Da gibt es alleine schon 2 Kernel Varianten, das Thema alleine ist schon nicht ohne. Bei Windows installierst Du einfach den ASIO Treiber, die DAW, VST/VSTi und fertig.

für 99% der 08/15 pc user, ist linux inzwischen eine ernsthafte alternative geworden. ohne dass mir irgend ein grosses techunternehmen vorschreibt, wie ich es zu nutzen habe. DAS ist der Vorteil von Linux.
Wer ist schon 08/15 PC user. Wenn man sich natürlich an den untersten Ansprüchen orientiert, dann kann man natürlich mit Linux leben. Aber wer ist schon so anspruchslos ...

wenn ich zwingend sowas wie adobe nutzen muss/will, kann ich ja auf die techgiganten software wechseln. wenn das aber nicht der fall ist, lebt es sich mit Linux sehr gut, trotz der ach so schlimmen 800+ distros. ich nutze 2 davon und es stört mich kein bisschen.

Wie schön, aber nur weil es für Dich reicht, bedeutet das noch lange nicht, dass das auch für andere gilt.
Man sollte wie schon bemerkt sich nicht an den geringsten Ansprüchen orientieren sondern schon mehr bieten als die alteingesessenen Platzhirsche.
Aber hier posaunen die Linux Fans ja alle nur blind heraus, nimm einfach Linux, als wäre das wirklich die Lösung für alles.

Keine Ahnung, wer du bist. Mir kommt dein Nickname nicht mal ansatzweise bekannt vor. lmao
Das tut aber nichts zur sache. Lass uns einfach bei den Fakten bleiben, das reicht schon.

Deine Aussagen hier sind aber haarsträubend und dementsprechend bekommst du passenden Gegenwind.
Kannst Du von mir aus sehen, wie Du möchtest, es ändert aber nichts an den Tatsachen.

Welcher Gegenwind? Ich sehe hier keine echten Argumente dagegen. Das sind alles nur die Befindlichkeiten von Leuten, die zwar viel Engagement für Linux zeigen, aber ansonsten keine Weitsicht haben und anscheinend der Realität nicht ins Auge sehen wollen. Ohne entsprechenden Applikationssupport ist Linux kein adäquater Ersatz für Windows und macOS. Da braucht man nicht lange zu überlegen und zu diskutieren, das ist einfach so.
Wenn Du nur ein bisschen daddelst, YouTube und Mail, nun, das hat keine besonderen Anforderungen.
Serverbereich ist wieder eine andere Sache, ich spreche aber hier von Desktop Rechnern und da stimmt das alles, das ich sagte.
 
Dann hätte es sich ja nach deiner Definition schon lange am Desktop durchsetzen müssen ... :ugly:
Nur dass Microsoft gerade in die falsche Richtung abdriftet
Eigentlich schon seit Windows 7 ... also seit 2009. Da ging die Bespitzelung der User bereits so richtig los. Aber was sind schon 16 Jahre in der IT, nech?
Wenn man sich natürlich an den untersten Ansprüchen orientiert
Mail, Surfen, Office ... Geht alles nur mit Outlook, Edge/Chrome und MSO, korrekt? Mann-o-mann.
es ändert aber nichts an den Tatsachen.
Deine spinnerten Aussagen sind keine Tatsachen, allenfalls eine dogmatische Meinung. :ka:
Aber hier posaunen die Linux Fans ja alle nur blind heraus, nimm einfach Linux, als wäre das wirklich die Lösung für alles.
Tut niemand. Du tust so, als wäre es für nichts eine Lösung und nur mit Windows käme man weiter. Das ist halt totaler Bullcrap, weswegen man auch entsprechend auf dich reagiert. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Da braucht man nicht lange zu überlegen und zu diskutieren, das ist einfach so.

Ich hab übrigens auch kein Linux, weiß aber wo dessen Platz und Verwendung ist. Du kennst dich halt mit Servern z.B. überhaupt nicht aus und bist offensichtlich nur ein sehr casualiger User, was auch OK ist. Mitsprechen kannst du dann halt eben nicht und das war mit deinem ersten Kommentar schon klar, weshalb ich auch nicht wirklich darauf eingangen bin.
 
volksfrontvonredmond.png
 
Früher hat man ein gedrucktes Wörterbücher gewälzt wenn man eine Übersetzung brauchte.
Heute nutzt man das Internet und Deepl.
Stimmt schon. Digitale Wörterbücher sind ein Segen. Ich schreibe meine Texte trotzdem auf Englisch, lasse sie auf Deutsch übersetzen, um sie dann wieder auf Englisch übersetzen zu lassen, um zu sehen, ob die Bedeutung stimmt oder ein anderes Wort besser wäre. Also mehr zur Prüfung und Korrektur. Und dennoch prüfe ich die verwendeten Wörter noch einmal, wenn ich sie nicht kenne.

Ich bin mir selbst noch uneins, wie ich mit komplett übersetzten Gesprächen umgehen soll. Einerseits finde ich es absolut unverschämt, wenn man mit seiner Muttersprache in ein englisches Gespräch platzt. Andererseits sind Übersetzungen manchmal verwirrend und fehlerhaft. Von daher der Mittelweg? Offenlegen und gut ist. Dann weiß man zumindest, dass man nicht komplett von unpassenden Wörtern verwirrt sein muss.
Ich habe das jetzt einige Male in Android Communities erlebt. Da tauchen Issues, Nachrichten und Posts komplett in Chinesisch auf. Die Entwickler, die damit adressiert werden sollen, dürfen sich dann die Mühe machen, den Übersetzer zu bedienen.
P.S.: Die "KI" kann dir den Code auch mit Doku (im Code) generieren. Damit fällt es leichter den Überblick zu behalten. Befreit natürlich auch nicht davor, alles wenigstens einmal auf Plausibilität und Funktion zu prüfen.
Ja, das ist mir bekannt. Kann man auch machen. Muss man aber halt trotzdem gegenprüfen. Lieber keine Doku als falsche Doku. Wenn ich mir sie selbst generieren lasse, weiß ich wenigstens worauf ich mich einlasse. Und natürlich: KI generierte Doku für KI generierten Code hat schon genau den Beigeschmack, den Linus vermeiden will.
 
Ich hab übrigens auch kein Linux, weiß aber wo dessen Platz und Verwendung ist. Du kennst dich halt mit Servern z.B. überhaupt nicht aus und bist offensichtlich nur ein sehr casualiger User, was auch OK ist. Mitsprechen kannst du dann halt eben nicht und das war mit deinem ersten Kommentar schon klar, weshalb ich auch nicht wirklich darauf eingangen bin.

Wie ich schon mal erwähnte: Ich mache Unix seit den späten 80ern und habe als Internet-Entwickler, Last-Level Supporter, Berater, Service-Integrator bei Internet-Providern, Enterprise- und Datacenter-Kunden gearbeitet.

Wenn man im Unix und Netzwerkbereich mehr als 35 Jahre gearbeitet hat und mit einer Vielzahl von Server- und Desktop-Betriebssystemen gearbeitet hat, dann bekommt man eine andere Sichtweise auf die Dinge.

Linux ist kein Selbstzweck, mir ist das Betriebssystem mittlerweile total egal,
solange es das tut, was ich von ihm will.

Ich brauche den Rechner zuhause für: Office, Gaming, Entwicklung, Recording, Foto- und Videobearbeitung.

Mir hilft im Moment Linux total nicht weiter, weil einfach die für mich wichtigen Applikationen fehlen.
Und das wird sich nicht ändern, solange es bei Linux weiterhin 800+ Distributionen gibt.
Es gibt ein paar rühmliche Ausnahmen an Firmen, aber sein wir mal ehrlich, Linux bleibt was Hardware/Treiber und Applikationssupport anbelangt in sehr vielen Bereichen weit zurück.

Da können die ganzen Linux Aktivisten erzählen, was sie wollen. Kein Hersteller hat Bock, bei dem Wildwuchs an Distributionen auf diese Plattform zu portieren. Bei dieser Form der Diversität sind Fehler und Systemeigenheiten vorprogrammiert, die dann in Entwicklung und Support einfach nur unnötig Zeit verbrennen würden.

Da hilft diese ganze Beherztheit (man könnte es oft auch schon Impertinenz nennen) der Linux Community nicht weiter, gebetsmühlenartig zu wiederholen, die Vielfalt wäre toll und es läge ja nur daran, dass die Hersteller einfach nur zu doof sind zu kapieren, wie geil doch Linux ist und andere dumme Kommentare, die sich gegen User richten.

Aber es war schon immer so, dass die Linux Community eine rosarote Brille trägt und mit Scheuklappen durch die Gegend rennt, anstatt mal zu überlegen, dass die meisten Erfolge in der IT durch Standardisierungen erreicht werden. Zeige einem Hersteller einfach mal auf, wie er mit Linux im Gegensatz zu Microsoft Geld und vor allem Aufwände in Entwicklung und Support sparen kann. Bei 800+ Distributionen ist es doch kein Wunder, dass die Hersteller alle Muffen haben, von der Manpower her auszubluten.

Da müssten andere Konzepte und eine andere Ausrichtung her. Und weil das schon seit über 20 oder 30 Jahren im Linux Bereich nicht passiert, tut sich da auch nichts weiter und Linux trampelt auf der Stelle.

Gut, wer einfach nur Open Source Applikationen braucht, der hat das eine oder andere Problem natürlich nicht. Außer, dass es in der Tat schon deutlich bessere Unix Versionen als Linux gab, die wirklich vorbildlich gepflegt und standardisiert waren bzw. sind.

An der Stelle ein Dankeschön für die Likes von den Mitlesern, die an der Stelle deutlich mehr Durchblick zeigen.
 
anstatt mal zu überlegen, dass die meisten Erfolge in der IT durch Standardisierungen erreicht werden.
Japp. Vollkommen richtig. Wäre doch mal toll, wenn sich MS als Anfang z.B. an ein ODF halten würde.

Was du da beschreibst, ist die Betriebsblindheit und Schulterzuckenmentalität aus 35 Jahren im Beruf, wo gezeigt wird, dass die Pfade schon so ausgetreten sind, und in Folge die durchaus vorhandene Alternative aus reiner Borniertheit schlechtgemacht wird.

Das klingt alles ein bisschen wie diese Dispute, wenn man einem alternden Menschen eine neue Entwicklung vorsetzt und von dem lediglich ein "Brauche ich nicht. Habe das schon immer so gemacht. Hat sich bewährt." hört. Für dich als Individuum ist das okay. Es sei dir gegönnt. Aber verschone die anderen doch einfach mit dem Miesmachen von etwas, von dem du gefühlt wenig bis gar keine Ahnung haben willst.

Das Topic ist, dass Linus sich über KI generierten Code auslies.
Dein erster Beitrag war: Linux ist kacke. Der soll sich mal um den Wildwuchs kümmern.

Finde den Fehler!
 
Ich brauche den Rechner zuhause für: Office, Gaming, Entwicklung, Recording, Foto- und Videobearbeitung.
Jo! Brauche ich auch und das machen meine Rechner mit Linux und BSD.
Und das wird sich nicht ändern, solange es bei Linux weiterhin 800+ Distributionen gibt.
Das stört mich nicht. Jede Anwendung welche ich nutze läuft auf jedem derzeit von mir genutzen Distro und auf BSD.
Er sollte sich besser mal darum kümmern, dass aus Linux EIN Betriebssystem wird.
Es ist ein Betriebssystem.
Neben "KI-Schrott" gibt es auch einen "Schrotthaufen von 800+ Distributionen".
Jede Distro des OS Linux hat seine Berechtigung. Nutzer anderer OS bauen sich ja auch ihre Installationsmedien. Wird halt aus gründen nicht so verteilt. Ist aber eigentlich auch nichts großartig anderes als eine Distro auch wenn solche OS nur wenig Möglichkeiten lassen da am OS wirklich was zu ändern.
Linux sollte langsam mal in die Puschen kommen und eine vollumfängliche Release abliefern,
die - ähnlich wie Windows und macOS - alles kann, nicht dieses chaotische Stückwerk.
Windows und MacOS können auch nicht alles. Erwarte ich auch nicht. Linux und BSD können sehr viel und meiner Meinung nach auch mehr als Windows. Kommt halt darauf an wie man seine Systeme so nutzt.
Vielleicht gibt es dann endlich in 5-10 Jahren mehr kommerzielle Software auch für Linux,
so dass Linux endlich mal eine Alternative zu Windows und macOS wird.
Linux ist schon seit Jahren eine sehr gute Alternative zu Microsoft Windows.
 
gebetsmühlenartig
Merkst du aber schon selber, oder?

Es wurde schon ungefähr 800 mal auf diese Aussage erwidert, dass sich die relevanten Distros an einer Hand abzählen lassen. Die Softwarehersteller schaffen es auch Windows und MacOS zu supporten, aber drei Linux-Distros, die sich untereinander deutlich ähnlicher sind, sollen unmöglich sein?
 
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