News DRAM-Preise steigen stark: Samsung reduziert interne Lieferzusagen

PCGH_Jacky

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In der angeschlagenen Speicherbranche verdichten sich Hinweise auf ungewöhnliche interne Verhandlungen bei Samsung. Die DRAM-Versorgung für die eigene Mobilsparte soll neu ausgehandelt werden, und zwar unter schärferen Bedingungen.

Was sagt die PCGH-X-Community zu DRAM-Preise steigen stark: Samsung reduziert interne Lieferzusagen

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Das man hier die lange aufgebaute Reputation einfach so aufgibt spricht Bände. Zumal Crucial eigentlich gerade eine Marketingoffensive gestartet hatte mit Ihren neuen OC-Produkten. Das lässt wirklich schlimmes erahnen wenn man sich derart langfristig von diesem Segment verabschiedet ohne Not. Auf welchen Preis soll Speicher noch steigen? 500,600€ pro 32GB???
 
Wenns ja wenigstens noch 5000erX3D geben würde...
Evtl. führt die Speicherkrise ja dazu, das AMD und Intel die Modelle für DDR4 RAM wiederbeleben. Da dürfte tendenziell noch genug RAM im Umlauf bzw. schon beim Endkunden sein, fehlt also noch der passende, leistungsfähigere Prozessor und ggf. Mainboard für die Aufrüstung.

Ich könnte mir gut vorstellen, dass das so kommt, wenn der Verkauf der CPUs für DDR5 Systeme massiv einbricht, weil die Preise für DDR5 durch die Decke gehen und keine Besserung in Sicht ist.
 
Evtl. führt die Speicherkrise ja dazu, das AMD und Intel die Modelle für DDR4 RAM wiederbeleben. Da dürfte tendenziell noch genug RAM im Umlauf bzw. schon beim Endkunden sein, fehlt also noch der passende, leistungsfähigere Prozessor und ggf. Mainboard für die Aufrüstung.

Ich könnte mir gut vorstellen, dass das so kommt, wenn der Verkauf der CPUs für DDR5 Systeme massiv einbricht, weil die Preise für DDR5 durch die Decke gehen und keine Besserung in Sicht ist.
Deine Annahme klingt zunächst logisch, ignoriert aber den Umstand, dass auch das Silizium für Serverprozessoren eine höhere Nachfrage erfährt und man auch in diesem Bereich schlicht einfach die Produktion hin zum Enterprise verlegen wird. Irgendwas muss den ganzen RAM ja auch ansteuern...
Das ist auch der Grund, warum man auch in diesem Segment bald mit steigenden Preisen rechnet.

Zudem kommt noch ein weiterer Faktor hinzu. Die DDr4 Plattformen und deren Prozessoren werden nun wesentlich stärker nachgefragt werden, was auch hier ziemlich bald zu einer Verknappung führen könnte. Die Preise werden wohl auch hier steigen und das bisjen DDR4 was noch im Markt ist, wird diesen Andrang kaum Auffangen können. DDR4 wird also wohl perspektivisch eher Nachziehen, als ein sicherer Hafen zu werden.
 
Deine Annahme klingt zunächst logisch, ignoriert aber den Umstand, dass auch das Silizium für Serverprozessoren eine höhere Nachfrage erfährt und man auch in diesem Bereich schlicht einfach die Produktion hin zum Enterprise verlegen wird. Irgendwas muss den ganzen RAM ja auch ansteuern...
Das ist auch der Grund, warum man auch in diesem Segment bald mit steigenden Preisen rechnet.
Ok, an den Aspekt hatte ich nicht gedacht. Wenn die Nachfrage nach Serverprozessoren ähnlich hochschnellt wie nach DDR5 RAM, dann wäre es für AMD und Intel leider tatsächlich nicht interessant Desktop-CPUs mit DDR4 Unterstützung wiederzubeleben bzw. gar neue leistungsfähigere Modelle mit den alten RAM-Schnittstellen zu bringen.
Ich dachte bisher, die hohe RAM-Nachfrage käme weniger von Serverprozessoren sondern mehr von Systemen mit vielen KI- bzw. GPU-Chips. Wenn das von Systemen mit "normalen" Server-CPUs kommt, dann hast Du wahrscheinlich recht.

Zudem kommt noch ein weiterer Faktor hinzu. Die DDr4 Plattformen und deren Prozessoren werden nun wesentlich stärker nachgefragt werden, was auch hier ziemlich bald zu einer Verknappung führen könnte. Die Preise werden wohl auch hier steigen und das bisjen DDR4 was noch im Markt ist, wird diesen Andrang kaum Auffangen können. DDR4 wird also wohl perspektivisch eher Nachziehen, als ein sicherer Hafen zu werden.
Klar, die noch verfügbare Neuware an DDR4 wird sich wegen deren geringen Produktionsmengen sicher im Preis stark an DDR5 angleichen. Ich dachte eher an den Bestand, der bei Endkunden schon vorhanden ist. Ich habe hier z.B. auch noch 4x8GB DDR4 in einem i7-8700k System. Mit dem könnte man z.B. einen schnelleren PC bestücken, sofern dazu passende schnelle CPUs und ggf. Mainboards verfügbar wären. Und ich denke so geht es vielen Leuten und auch Firmen, dass die noch DDR4 in alten Rechnern stecken haben, die langsam zu lahm werden und die man gerne bei zu teurem DDR5 mit einem neuen schnellen System ersetzen würde, was den alten DDR4 RAM übernehmen könnte.
 
Deine Annahme klingt zunächst logisch, ignoriert aber den Umstand, dass auch das Silizium für Serverprozessoren eine höhere Nachfrage erfährt und man auch in diesem Bereich schlicht einfach die Produktion hin zum Enterprise verlegen wird. Irgendwas muss den ganzen RAM ja auch ansteuern...
Das ist auch der Grund, warum man auch in diesem Segment bald mit steigenden Preisen rechnet.

Zudem kommt noch ein weiterer Faktor hinzu. Die DDr4 Plattformen und deren Prozessoren werden nun wesentlich stärker nachgefragt werden, was auch hier ziemlich bald zu einer Verknappung führen könnte. Die Preise werden wohl auch hier steigen und das bisjen DDR4 was noch im Markt ist, wird diesen Andrang kaum Auffangen können. DDR4 wird also wohl perspektivisch eher Nachziehen, als ein sicherer Hafen zu werden.

Den Zahlen von AMD und Intel nach wächst das Geschäft mit Server-CPUs nur verhalten. Ein KI-System mag etwas mehr RAM enthalten als ein herkömmlicher HPC-Compute-Node, aber nicht mehr Prozessoren und vermutlich sogar weniger Kerne pro Prozessor. Hauptverursacher für den RAM-Mangel und dessen absehbar langes Anhalten ist meinem wissen nach auch kein direktes Aufkaufen der normalen DDR5-Bausteine für DIMMs in KI-Chassis, sondern eine Umstellung der Produktionskapazitäten auf HBM und ggf. auf GDDR6/7 für KI-Beschleuniger.

Entsprechend wäre ein Priorisierung von DDR4-CPUs zumindest bei Intel eine Option und bereits vor zwei Monaten, ungefähr im gleichen Zeitraum in dem die Aktienkurse der RAM-Hersteller zu explodieren begannen, wurde der Ausverkauf von Raptor Lake bereits durch Preisanhebungen gestoppt. Die OEMs planen also bereits mit mit einer Nachfrageverschiebung und da gerade die letzten Xeon-Baureihen von Intel 7 auf Intel 3 umgestellt wurde, sollte Intel auch billige in-House-Kapazitäten für Sockel-1700-CPUs frei haben – so sie denn überhaupt benötigt werden: Da die laufende DDR4-Produktion noch knapper als bei DDR5 ist, werden sämtliche Ausweichbewegungen dorthin schon nach kurzer Zeit ebenfalls die Preise explodieren lassen. Der zusätzliche Bedarf ist also zeitlich begrenzt und kann vermutlich gedeckt werden, in dem man die eigentlich anstehenden EOL-Abschaltung von Fertigungslinien um 1-2 Monate hinauszögert.

Darüber hinaus wären DDR4-CPUs nur noch als High-End-Modelle für Aufrüster mit vorhandenem Speicher interessant, aber extra für Aufrüster hat seit 20 Jahren niemand mehr gezielt neue Prozessoren gefertigt. Dementsprechend würde ich auch nicht erwarten, das AMD sich aktiv an einem etwaigen DDR4-Revival beteiligt. Vielleicht sitzen sie noch auf ein paar Lagerbeständen, die sie teuer abverkaufen können, aber die externe Produktion bei TSMC wieder anzufahren dürfte zu lange dauern, um ein großes Stück vom kleinen Kuchen zu bekommen. DDR4-System-Neukäufe wären auch am billigen Ende des Marktes, also in einfachen Office-Systemen, zu erwarten, wo AM4 nie einen starken Stand gegen zeitgenössische "Core i" hatte. Den technisch unbedarften Einkäufern jetzt Jahre später klar zu machen, dass ein erst später verfügbaren, neu gefertigten 2019er AMD möglicherweise die bessere Wahl gegenüber einem am Lager lieferbaren, da noch regulär produzierten 2023er Intel wäre, klingt nach einer echten PR-Herausforderung.
 
Den Zahlen von AMD und Intel nach wächst das Geschäft mit Server-CPUs nur verhalten. Ein KI-System mag etwas mehr RAM enthalten als ein herkömmlicher HPC-Compute-Node, aber nicht mehr Prozessoren und vermutlich sogar weniger Kerne pro Prozessor. Hauptverursacher für den RAM-Mangel und dessen absehbar langes Anhalten ist meinem wissen nach auch kein direktes Aufkaufen der normalen DDR5-Bausteine für DIMMs in KI-Chassis, sondern eine Umstellung der Produktionskapazitäten auf HBM und ggf. auf GDDR6/7 für KI-Beschleuniger.
Ob ähnliches auch auf CPUs zutrifft, wird man abwarten müssen. Dass die Hersteller aber die Preise in dieser Lage erhöhen, lässt darauf schließen, dass man seine Produkte wohl auch abseits des Consumer-Bereichs absetzen kann. Ich erwarte keine Steigerung wie im NAND oder RAM-Bereich, aber aus Kreisen hört man bereits auch hier Sorge vor Mangel. FoMo spielt hier sicher xlauch ne Rolle.
 
Wie die anderen Speicherhersteller wird Samsung natürlich jetzt schauen, wo sie ihre (zukünftigen) Produktionschargen am teuersten verkaufen können.
Geschäft ist schließlich Geschäft. ;)
Jetzt können die Hersteller sich ihre Kunden aussuchen und den Preis quartalsweise, vielleicht schon bald monatsweise, diktieren.
 
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