News Day-Z-Erfinder: Engines sind nicht die Zukunft der Spieleentwicklung

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Teammitglied
Der Day-Z-Erfinder Dean Hall versucht sich aktuell an einem spirituellen Nachfolger zum Kerbal Space Program. Die Entwicklung von "Kitten Space Agency" setzt allerdings weniger auf klassische Engines, sondern flexible Frameworks, die die Zukunft der Spielentwicklung sein sollen.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Day-Z-Erfinder: Engines sind nicht die Zukunft der Spieleentwicklung

Bitte beachten: Thema dieses Kommentar-Threads ist der Inhalt der Meldung. Kritik und allgemeine Fragen zu Online-Artikeln von PC Games Hardware werden hier gemäß der Forenregeln ohne Nachfrage entfernt, sie sind im Feedback-Thread besser aufgehoben.
 
Ich finde neue ansätze probieren immer gut. Das ausbrechen aus den Leitplanken der Engines, ich kann mir gut vorstellen das es für Entwinckler anfänglich schwierig sein könnte "völlig frei" entwickeln zu können/müssen ohne eine vorgefertigte toolbox.
 
Alter.

Die Qualität von dem KI-Code ist manchmal gut, manchmal schlecht. Wenn die Entwickler nicht einmal mehr sowas auseinanderhalten können, weil sie nur rumviben, sehe ich echt schwarz für die Qualität. Wie kann man das noch befeuern? Es stellt sich immer mehr heraus, dass die KI einfach noch bei weitem nicht reif genug ist, bei komplexen Aufgaben hohe Qualität zu liefern, was aber jeder Junior-Entwickler können sollte.

Mal sehen, wie es in ein paar Jahren aussieht, aber das muss noch köcheln. Und wenn dann keiner mehr wirklich kontrollieren kann, was die KI da verzapft hat, dann gute Nacht bei der QA.

Ich meine, das wurde auch schon lange gepredigt und ehrlich gesagt denke ich auch, dass man es erstmal ausprobieren muss, um das *wirklich* zu wissen. So. Das haben wir nun schon seit ein, zwei Jahren ausprobiert. Es ist noch nicht gut genug. Die Entwickler müssen die ganze Zeit nachhelfen, dass es insgesamt länger dauert, als wenn man es gleich kompetent programmiert hätte. Wenn jetzt sogar wegen Verständnis KI genommen wird, wo bleibt dann die Entwicklung des Talents? Wer kontrolliert? Wer patcht? Wer organisiert?

Wenn das alles egal ist, dann sollten die Spiele auch in Zukunft maximal 10 € kosten. Wenn nur noch der Prompter da verdient, hat das eben auch keinen Schaffenswert. Außerdem bedeutet das sehr viel Konkurrenz. Nichts wert.
 
Ich sag nur: Viel Spass beim Bugfixen und Optimieren später. Wie will man einen Code für Hardware optimieren, wenn man ihn garnicht mehr durchdringen kann. Wir entfernen uns immer mehr von gut programmierten Spielen, die auch ohne Holzhammer flüssig laufen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Alter.

Die Qualität von dem KI-Code ist manchmal gut, manchmal schlecht. Wenn die Entwickler nicht einmal mehr sowas auseinanderhalten können, weil sie nur rumviben, sehe ich echt schwarz für die Qualität. Wie kann man das noch befeuern? Es stellt sich immer mehr heraus, dass die KI einfach noch bei weitem nicht reif genug ist, bei komplexen Aufgaben hohe Qualität zu liefern, was aber jeder Junior-Entwickler können sollte.
Dem ist wenig hinzuzufügen. Ich darf die Ergebnisse beruflich auf Sicherheit checken und was das angeht kann man ganz klar sagen, das ist nicht mal manchmal gut. Wie auch, wenn KIs keinerlei Metrik haben, mit der die Sicherheit und Qualität von Code beurteilt wird. Wenn man sich Beispiele in C generieren lässt wird da teils immer noch kommentarlos strcpy verwendet, vermutlich weil das so oft in Codebeispielen für Programmierfehler vorkommt und das dann entsprechend häufig im entsprechendem Kontext in den Trainingsdaten vorkommt. Künstliche "Intelligenz", my ass.
 
Ich weiß zwar nicht, warum man einen spirtuellen Nachfolger von Kerbal Space Program braucht aber nun gut.
Dean Hall scheint jedenfalls von seinem Weg überzeugt. Muß er sich aber soweit aus dem Fenster lehnen und behaupten, dass Frameworks die Zukunft der Spieleentwicklung sein wird?
Was soll das? Macht der Werbung für sein Spiel? Der soll weniger labern und es mit seinem Space Kitten beweisen.
 
Ich bin echt schon auf das 1. Game gespannt welches diese Technik nutzt. Ich weiß die meisten sind eher negativ diesem Thema eingestellt aber ich sehe es positiv.

Es regt selbst bei einfacheren Gemütern zu sehr interessante Gedanken an. Im Prinzip sehe ich diese Fragen die da auftauchen als Bewusstseinserweiternd an.

KI ist generell ein sehr guter "anreger" wie ich finde. Jetzt sind sie quasi noch Kinder unsere KI Ansätze bisher. Wie ist das wohl wenn sie erwachsen sind?

Mein Favorit bisher ist Grok. Weil der nicht so wertend ist wie andere KIs. Ist eine Information vorhanden dann gib er dir die aus. Egal ob das am Ende als richtig oder falsch oder sonstwas einzuordnen ist. Darum musst du dich selbst kümmern.

Gehen wir mal davon aus das Spiele per KI erstellen irgendwann mal so einfach ist, wie heute das Erstellen von einfachen Webseiten per KI. Was für krasse Spiele-Ideen werden wir sehen? Es gibt so viele Menschen die sind eher auf Kriegsfuß mit der Technik. Aber sehr kreativ.

Am Ende kommt es besser als man denkt. Glaube ich zumindest auch hier, aber schau mal mal. :banane:
 
"Day-Z-Erfinder Dean Hall versucht sich aktuell an einem spirituellen Nachfolger zum Kerbal Space Program"

Kommt da zusammen was zusammen gehört?

Was lange buggt wird endlich gut, oder so ... :ugly:
 
Ich bin echt schon auf das 1. Game gespannt welches diese Technik nutzt. Ich weiß die meisten sind eher negativ diesem Thema eingestellt aber ich sehe es positiv.

Es regt selbst bei einfacheren Gemütern zu sehr interessante Gedanken an. Im Prinzip sehe ich diese Fragen die da auftauchen als Bewusstseinserweiternd an.

KI ist generell ein sehr guter "anreger" wie ich finde. Jetzt sind sie quasi noch Kinder unsere KI Ansätze bisher. Wie ist das wohl wenn sie erwachsen sind?

Mein Favorit bisher ist Grok. Weil der nicht so wertend ist wie andere KIs. Ist eine Information vorhanden dann gib er dir die aus. Egal ob das am Ende als richtig oder falsch oder sonstwas einzuordnen ist. Darum musst du dich selbst kümmern.

Gehen wir mal davon aus das Spiele per KI erstellen irgendwann mal so einfach ist, wie heute das Erstellen von einfachen Webseiten per KI. Was für krasse Spiele-Ideen werden wir sehen? Es gibt so viele Menschen die sind eher auf Kriegsfuß mit der Technik. Aber sehr kreativ.

Am Ende kommt es besser als man denkt. Glaube ich zumindest auch hier, aber schau mal mal. :banane:
Du findest es also gut, wenn ein Werkzeug dir explizit falsche Ergebnisse liefert?
Und ich frage mich ständig wie es so viele Leute es schaffen in Zeiten des Internets immer weniger zu Wissen und noch weniger Selbstständigkeit zu haben. Die meisten Leute kontrollieren das nicht nach sondern verlassen sich blind darauf.

Es gibt so verdammt viele Leute die jeden Satz unreflektiert als Fakt weitergeben und jede "KI" Aussage die falsch ist macht das ganze nur noch schlimmer. Es gibt jetzt schon Websites und vermutlich auch Videos/"Reportagen" bei denen vollkommen falsche Aussagen als Fakten verbreitet werden.
 
@scorplord das entscheide ich ja am Ende. Also wie das einzuordnen ist. Wichtig ist mir das die Info (am besten wertfrei) ausgegeben wird. Wenn jemand das braucht, also das die Ausgabe für einen gewertet und eingeordnet wird. Dann muss er halt was anderes nutzen.


Ahh jetzt weiß ich glaube ich was du meinst, und ich sag dir gleich was ich gemeint habe. Wenn jetzt ne Info die nicht mehr im Fluss ist falsch ausgegeben wird. Das meintest du oder? Ich hab hier aber in die Richtung gedacht: es gibt ja ganz viel Dinge/Themen/Sachen ect. die noch im Fluss sind. Und da will ich natürlich erstmal alles an Infos haben was da ist und möchte auch keine Einordnung, weil die muss ich sonst eh rausfiltern.

Beim lernen ist das bestimmt ne gute Sache. Also eine gewisse Einordnung. Beim forschen willst du das aber eher nicht haben. Also ich zumindest nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du findest es also gut, wenn ein Werkzeug dir explizit falsche Ergebnisse liefert?
Und ich frage mich ständig wie es so viele Leute es schaffen in Zeiten des Internets immer weniger zu Wissen und noch weniger Selbstständigkeit zu haben. Die meisten Leute kontrollieren das nicht nach sondern verlassen sich blind darauf.

Es gibt so verdammt viele Leute die jeden Satz unreflektiert als Fakt weitergeben und jede "KI" Aussage die falsch ist macht das ganze nur noch schlimmer. Es gibt jetzt schon Websites und vermutlich auch Videos/"Reportagen" bei denen vollkommen falsche Aussagen als Fakten verbreitet werden.

KI, Reportagen, Wissenschaft. Überall gilt: Nachprüfen und vergleichen. Auch bei großen Wissenschaftsmagazinen gab und gibt es Schlammkriege und Falschinformationen. Fremdes Wissen ist immer mit einer gewissen Portion an Vorsicht zu genießen.
 
Fremdes Wissen ist immer mit einer gewissen Portion an Vorsicht zu genießen.
Deswegen hat die Menschheit ja auch über viele Jahrhunderte eine wissenschaftliche Vorgehensweise für Wissensgewinn und -vermittlung erarbeitet, mit der das minimiert wurde. Hypothesen werden aufgestellt, getestet und belegt, verworfen, verbessert und neu aufgestellt. Und wer sich mal anschaut, was systematische Tests der Fähigkeiten von AI ergeben, der weiß halt, wo er die Extraportion Vorsicht haben sollte.

Letzten Endes ist es sehr einfach: hat man die Fähigkeiten und die Zeit, die Ergebnisse zu prüfen, dann kann man AI ganz gut verwenden. Nur ist dann dummerweise oft die ganze Zeitersparnis weg.
 
@scorplord das entscheide ich ja am Ende. Also wie das einzuordnen ist. Wichtig ist mir das die Info (am besten wertfrei) ausgegeben wird. Wenn jemand das braucht, also das die Ausgabe für einen gewertet und eingeordnet wird. Dann muss er halt was anderes nutzen.


Ahh jetzt weiß ich glaube ich was du meinst, und ich sag dir gleich was ich gemeint habe. Wenn jetzt ne Info die nicht mehr im Fluss ist falsch ausgegeben wird. Das meintest du oder? Ich hab hier aber in die Richtung gedacht: es gibt ja ganz viel Dinge/Themen/Sachen ect. die noch im Fluss sind. Und da will ich natürlich erstmal alles an Infos haben was da ist und möchte auch keine Einordnung, weil die muss ich sonst eh rausfiltern.

Beim lernen ist das bestimmt ne gute Sache. Also eine gewisse Einordnung. Beim forschen willst du das aber eher nicht haben. Also ich zumindest nicht.

Das klingt schon besser. Ich finde nämlich das selbstbewusste Lügen der LLMs sollte unterbunden werden und vorher weigere ich mich auch da irgendwas als KI zu bezeichnen. Diese Modelle müssen entweder Restriktionen erhalten im Sinne von "Tut mir Leid das weiß ich nicht/da fehlt die Faktenlage" oder eine Art Mechanismus zur Selbstreflexion. Also wichtige Grundlagen für Intelligenz mMn.

KI, Reportagen, Wissenschaft. Überall gilt: Nachprüfen und vergleichen. Auch bei großen Wissenschaftsmagazinen gab und gibt es Schlammkriege und Falschinformationen. Fremdes Wissen ist immer mit einer gewissen Portion an Vorsicht zu genießen.

Das stimmt, wir müssen aber auch uns eingestehen, dass man dafür nun mal nicht immer die Zeit hat. Und bei den aktuellen FakeNews und Querdenker Epidemien die gefühlt immer weiter zunehmen ist die Art und Weise wie LLMs vollkommenen Unsinn stellenweise hinzudichten oder auch komplett frei erfinden einfach nur jede Menge Öl im Feuer.
Bei einem renommierten Journal/einer Redaktion kann man sich in der Regel darauf verlassen das die Infos geprüft wurden bzw. werden (Peer Review) und das entsprechend auch Follow Ups kommen bzw. Korrekturen. Das alles ist kein Garant aber immerhin ein Mechanismus um mit Fehlern/Falschinformationen umzugehen.
Bei "KI" dagegen wird es einem präsentiert als wäre es einfach der Fakt schlechthin, gerne auch mit Quellenangaben die auf dem ersten Blick valide wirken aber eigentlich was anderes behandeln. Gibt auch ein sehr schönes Video von Kurzgesagt dazu.
 
Zurück