Kann mir bitte jemand erklären, welche Prozessoren noch für AM5 erscheinen werden? Danke schon mal im Voraus.
Lisa Su könnte, will aber nicht.^^
Aktuell gilt es – siehe News – als ziemlich sicher, dass Zen 6 noch erscheint. Aber selbst das ist eine kurzfristige Erkenntnis, denn noch vor kurzem war für neue UEFIs nur von "future processor" die Rede und das hätten auch Zen-5-APUs sein können. Für Zen 7 sind aktuell weder technische noch zeitliche Festlegungen bekannt, entsprechend schwer fällt die Einordnung. Als weitestgehend gesichert gilt nur, dass AMD mit dem bestehenden Sockel weder auf DDR6 noch auf zahlreichere PCIe-Lanes wechseln kann. Schon für eine drastische Steigerung der I/O-Hub-Ausstattung, um wieder mit Intel gleichzuziehen, wäre eine teure Beschleunigung des entsprechenden Interfaces auf 5.0 empfehlenswert, um Flaschenhälse zu vermeiden.
tl;dr: Technisch sind die Tage des AM5 gezählt. Aber man weiß nicht, wann AMD den großen Schritt darüber hinaus machen wird.
Es ist jetzt 2 oder 3 Wochen erst her, dass wieder was neues für AM4 rauskam. Daher kann man heute noch garnicht raten, was für AM5 noch alles kommen wird.
Es ist fünf bis sechs Jahre her, dass zum letzten Mal neue Technik für AM4 entwickelt wurde. Was seitdem erschienen ist, bewegt sich komplett innerhalb der damals absehbaren Grenzen und hat sein Anfang 21 auch keine Leistungssteigerung mehr gebracht; im Gegenteil.
Werden die B650 Mainboards (Asus TUF B650) nicht geeignet sein für Zen6? Braucht es hierfür einen größeren Speicherbaustein?
Welchen Vorteil könnte ein 64 MB BIOS für Zen6 bringen - oder warum könnte Zen6 die 64 MB brauchen?
AMDs AGESA scheint insgesamt recht sperrig zu sein, den Microcode von Ryzens sollte man stellenweise eher Macrocode nennen. Zu Zen-2-Zeiten waren es beispielsweise um die 2,5 MB je Chip und Generation (also CPUs und APUs jeweils 2,5), während es bei Intel um die 0,2 MB je Generation und Stepping sind. Einige Hersteller haben dann Probleme gehabt, die Firmware für Zen, Zen+ und Zen 2 jeweils für CPU und APU (Bristol Ridge wurde immer ausgeschlossen) zusammen mit dem allgemeinen Teil und mir ihren ausufernden Menüs und ähnlichem in einen 16-MB-Chip zu quetschen. AMD seinerseits hat diese Probleme als Ausrede genommen, um Zen 2 auf alten Mainboards respektive umgekehrt Zen auf neuen Mainboards für inkompatibel zu erklären. (Falls jemand ein Logikfehler im zweiten Teilsatz auffällt, darf er sich kompetenter fühlen, als AMDs Ausredenabteilung.)
Das könnte sich so auch bei Zen 6 auf 600er-Mainboards wiederholen. In beiden Fällen war/wäre der harte Cut natürlich unberechtigt, denn bereits jetzt sind einige 800er-Boards mit 32er-Chips für kompatibel erklärt worden und auch damals es viele vollkompatible 16er-Platinen. Aber wenn AMD eine I/O-Hub-Erkennung ins AGESA packt, dann interessiert die technische Realität nicht mehr.
Hmm, dann habe ich das vielleicht falsch in Erinnerung. Aber trotzdem ist es imo schwachsinnig oder vielleicht schon absichtlich irreführend, seine Speichergröße in Bit anzugeben. Auf meiner 4090er ASUS-Grafikkarte steht ja auch, daß sie 24 Gbyte und nicht 192GBit VRAM hat. Bit verwendet man gebräuchlicher Weise eigentlich nur für Band- bzw. Busbreitenangaben und nicht für Speichermengen. Oder hat jemand schonmal was irgendwo von einem 512GBit DDR5 RAM-Riegel oder einer 64 TBit SSD gelesen?
EEPROMs sind weitaus älter als (G)DDR oder SSDs. Im übrigen werden auch RAM- und Flash-Chips Bitweise verkauft, denn wie viel Bit ein Byte bilden, hängt nicht vom Chip, sondern der anhängenden Architektur ab.