Virtual Reality: Linux-Spieler mit Meta-Quest-VR-Brille haben wohl Grund zur Freude

PCGH-Redaktion

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Verschiedene Nutzer berichten auf GitHub, dass Steam Link VR sich in der neuen Betaversion jetzt ebenfalls mit Linux-PCs verbinden kann.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Virtual Reality: Linux-Spieler mit Meta-Quest-VR-Brille haben wohl Grund zur Freude

Bitte beachten: Thema dieses Kommentar-Threads ist der Inhalt der Meldung. Kritik und allgemeine Fragen zu Online-Artikeln von PC Games Hardware werden hier gemäß der Forenregeln ohne Nachfrage entfernt, sie sind im Feedback-Thread besser aufgehoben.
 
Es gibt Steam Link und es gibt SteamVR.
"Steam Link VR" habe ich noch nie gehört ("Link VR" auch nicht).

Hier werden verschiedene unterschiedliche Aspekte in einen Topf geschmissen.

Natürlich funktionierte bei den Linuxianern Steam Link bereits seit etwa 2021.
Linux Spieler mit anderen VR-Brillen haben genauso Grund zur Freude.
Z.B. das Pico-Headset erhält auch bald Steam Link support.
Steam Link ist nicht Meta-Quest exclusiv.

Natürlich können andere VR-Brillen-Nutzer auf Linux auch einfach SteamVR nutzen, das ging schon die ganze Zeit unter Linux.



Standalone VR-Headsets:

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Steam Link:
Extend your Steam gaming experience to your mobile device, TV, VR headset or PC - all you need is a local network or internet connection. In addition, the Steam Link app now supports Remote Play Together. Now you can join games hosted on a friend’s PC just by clicking a link.
SteamVR:
Grab SteamVR to access and play VR games using your HTC Vive, Oculus Rift, Windows Mixed Reality headset, or any other supported VR headset and controllers.
 
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Es funktioniert auch mit der Quest 2, das ist nicht nur Quest 3{s} exklusive.
Allerdings müssen die Anwendungen halt auch problemlos unter Linux in VR funktionieren, und dass ist leider nicht immer der Fall.
Die Demo von We Are One funktioniert gut, bei Google Earth VR hab ich nur ein Bild auf dem linken Auge, Phasmophobia funktioniert in der Lobby, aber der Auftrag blieb bei mir dunkel. Fallout 4 VR funktioniert wohl auch. Und bei Green Guardians VR gab es statt Videos Testbilder, wobei das Spiel selbst läuft.
 
Also als Steam Link damals für die Quest veröffentlicht wurde, habe ich sofort auch Linux ausprobiert. Es ging leider nur das Spielen in Flach, VR gar nicht. Dass es jetzt gehen soll, finde ich absolut toll!
 
Es funktioniert auch mit der Quest 2, das ist nicht nur Quest 3{s} exklusive.
Allerdings müssen die Anwendungen halt auch problemlos unter Linux in VR funktionieren, und dass ist leider nicht immer der Fall.
Die Demo von We Are One funktioniert gut, bei Google Earth VR hab ich nur ein Bild auf dem linken Auge, Phasmophobia funktioniert in der Lobby, aber der Auftrag blieb bei mir dunkel. Fallout 4 VR funktioniert wohl auch. Und bei Green Guardians VR gab es statt Videos Testbilder, wobei das Spiel selbst läuft.
Es ist nie der Fall, dass alles und immer problemlos funktioniert. VR ist da immer noch zu Nische mit zu vielen unterschiedlichen Systemen (Meta und Apple sind da Paradebeispiele, aber auch Sony u.a.. Steam versucht für's PC-Gaming eine Vereinheitlichung und gemeinsame Plattform zu schaffen - versucht.).
Es gibt nur wenige Spiele und Anwendungen und noch weniger gute. (Abseits von H-F Alyx, Propagation VR, Beatsaber, Escape Simulator, ein paar Rennspielen und Flugsimulatoren wie etwa VTOL oder Schwertkampfsimulatoren wie Blade and Sorcery?)


Die Anwendungen funktionieren auch nicht unter Windows in VR immer problemlos.
VR an sich ist immer noch in der Findungsphase. Zu viele Hersteller und Anbieter machen ihr eigenes Ding und stimmen sich nicht ab oder vereinbaren Standards und Schnittstellen (besonders offene Formate! Closed Source/proprietär sind Gift für eine großflächige Verbreitung und Funktionsweise).

Wenn Du die Hersteller dazu bringst, sich mehr an Standards und Offenheit zu halten, wird das auch unter Linux und anderen Plattformen besser funktionieren und die Entwicklung weit schneller, als die geschlossenen, geheime Entwicklung jedes einzelnen Großunternehmens, das versucht sich abzugrenzen und ihre Bemühungen nur auf die größte Plattform zu begrenzen.

Wesentlich bessere Erfahrungen unter Linux scheinen Leute mit AMD-Grafik und anderen VR-Headsets, wie der HTC Vive oder Valve Index zu machen.


Also als Steam Link damals für die Quest veröffentlicht wurde, habe ich sofort auch Linux ausprobiert. Es ging leider nur das Spielen in Flach, VR gar nicht. Dass es jetzt gehen soll, finde ich absolut toll!
Das Problem liegt da eher bei Meta, weniger bei Steam, und noch weniger bei den Open-Source-Bemühungen um Linux.


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Ich finde es gut und wichtig, dass VR unter Linux zunehmend besser funktioniert.

VR selbst hat mich aber schon etwas enttäuscht. Ich habe mir die Quest 2 gekauft. No Man's Sky ist das einzige Spiel, bei dem ich im VR Modus wirklich Spaß hatte. Auch wenn es per W-LAN Verbindung ziemlich laggen kann.
Die größte Enttäuschung war die native VR Version von Medival Dynastie. Das im Endgame zu einem Koch und Wirtshaus (Gäste bedienen) Simulator verkommt. Von der VR Mod für das original wird mir leider schlecht.
Andere VR Titel konnten mich bedauerlicherweise entweder nicht sehr lange fesseln oder sind wie Star Wars Vader nur sehr kurzweilig.
Elite Dangerous hatte mich mal mit Google Cardboard und meinem Handy als VR getestet und fand es schon damals trotz verzerrtem Bild ziemlich geil. Heute interessiert mich ED aber überhaupt nicht mehr, sodass ich nicht mal Interesse daran habe, es mit einer echten VR-Brille zu testen.
 
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Andere VR Titel konnten mich bedauerlicherweise entweder nicht sehr lange fesseln oder sind wie Star Wars Vader nur sehr kurzweilig.
Also ich hatte recht viel Spaß mit Half Life: Alyx, Beat Saber, Pavlov VR, Pistol Whip, Superhot und Arizona Sunshine. Ich hatte aber auch kein Problem mit Motion Sickness. Aber bei der Index ist der Aufbau halt relativ aufwändig. Im Moment denke ich, dass ich vielleicht einfach abwarten werde, bis mir ein brauchbares kabelloses Headset über den Weg läuft.
 
Also ich hatte recht viel Spaß mit Half Life: Alyx

Das Game Half life Alyx würde mich auch brennend interessieren, genauso erst recht:


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Im Grunde sagt die Headline des Artikels genau das aus: "Die Leute mit einer Meta Quest, die besonders stiefmütterlich behandelt werden, können sich endlich über besseren Support für Linux freuen" - wo sie vorher recht krakeln mussten und noch mehr Hürden hatten (ganz ohne Dank an Meta). Alle anderen freuen sich sowieso über ständige Verbesserungen und Optimierungen. (siehe Video oben im Beitrag)

Danach wird, wie gesagt, leider sehr viel über einen Kamm geschert und in den gleichen Topf geschmissen, was nicht direkt kausal zusammengehört.
Eingangs sehr richtig, wird der erzwungene Brückenschlag und Schlussfolgerung mit alleinigem Fokus auf die Meta Quest als Aufhänger eine holprige Geschichte.
Ich glaube, das hat für etwas Missverständnis gesorgt, das hoffentlich nun klarer wurde.
 
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@empy
Normalerweise habe ich auch keine Probleme mit Motion Sickness. Ich habe das nur bei externen VR-Mods. Die scheinen den ein oder anderen "Trick" zur Verminderung von Motion Sickness nicht mitzubringen.

Ich bin halt kein Fan von Shootern mehr. Das grenzt die Möglichkeiten ein.
Half Life: Alyx, ist am Anfang noch ganz spannend, weil es mit verhältnismäßig guter Grafik zeigt, was in VR möglich ist. Irgendwann hat mich das Spiel aber einfach nur noch gelangweilt.
Gods Of Gravity benutzt irgendwann nur noch kollabierende Sternensysteme um es "spannen" zu machen. Was mich aber total nervt, weil es das Gameplay völlig unnötig stressig macht.

Daisim macht anfangs auch noch Spaß, kann mich aber auch nicht lange bei der Stange halten.
cyubeVR macht ab und zu mal Spaß, aber auch nicht sehr lange. Ich war eh nie wirklich Minecraft Fan.
Star Trek Bridge Crew hätte richtig Spaß machen können, wenn man nicht dazu gezwungen werden würde erst den TOS Content durchzuspielen.

Nur um mal ein paar Beispiele zu nennen.

Mir fehlen Spiele mit wirklich Tiefgang im Gameplay. Nicht irgendwelche völlig überteuerten Möchtegern Spiele, deren Komplexität meist nur in ihrer deutlich komplexeren Bedienung im Vergleich zum PC liegt. Vielleicht liegt es auch daran, dass die größtenteils schlechte Grafik bei mir keine echte Immersion erzeugt. So wie es noch bei ED gewesen ist. Dank Upskaling ist zumindest beim PC VR schlechte Grafik Qualität kein Argument mehr.
Das gilt natürlich nur für mich.
 
Simple Grafik und Comic-Stil müssen kein Immersion-Breaker sein.

Wichtig ist, dass der Spieler ein Mittendrin-Gefühl entwickelt und "fühlt", dass die Umwelt auf ihn reagiert und er Einfluss hat.
(Impact feedback)

Für Tiefgang sorgen eine gute und vielschichtige Story, gute Charakterausarbeitung und Identifikation des Spielers mit diesen, sowie eine Fülle an Interaktions-Mechaniken, bzw. wenige Einschränkungen in der Spielerinteraktion.

Aber wir kommen vom Thema ab ;)
 
Mir fehlen Spiele mit wirklich Tiefgang im Gameplay. Nicht irgendwelche völlig überteuerten Möchtegern Spiele, deren Komplexität meist nur in ihrer deutlich komplexeren Bedienung im Vergleich zum PC liegt.
Naja, VR ermöglicht halt ganz neue Konzepte, hat aber nicht immer die gleiche Präzision und auch nicht die gleiche Menge Kontrollelemente wie ein normales Setup. Spiele, die von der zusätzlichen Immersion profitieren oder von der Tatsache, dass man sich wirklich körperlich bewegt sind meiner Meinung nach gute Kandidaten für VR. Aber das waren als ich gespielt habe halt hauptsächlich Horrorspiele, Shooter, seichtere Partyhits wie Beatsaber oder eine Mischung davon. Wenn man damit nichts anfangen kann, fällt halt viel weg. Aber das kann sich inzwischen auch geändert haben.
Wichtig ist, dass der Spieler ein Mittendrin-Gefühl entwickelt und "fühlt", dass die Umwelt auf ihn reagiert und er Einfluss hat.
(Impact feedback)
In Pavlov VR wurden manchmal Maps aus CS 1.6 und DoD:S gespielt. Das war eine sehr interessante Erfahrung. Irgendwie wie ein Museumstrip in die eigene Erinnerung. Und während DoD:S schon ganz OK aussieht, ist CS 1.6 ja nicht gerade für seine detaillierte Grafik bekannt. :)
 
In Pavlov VR wurden manchmal Maps aus CS 1.6 und DoD:S gespielt. Das war eine sehr interessante Erfahrung. Irgendwie wie ein Museumstrip in die eigene Erinnerung. Und während DoD:S schon ganz OK aussieht, ist CS 1.6 ja nicht gerade für seine detaillierte Grafik bekannt. :)
Ja, das meine ich ja.
Für Immersion muss die Welt sich lebendig anfühlen und auf den Spieler reagieren, bzw. seine Handlungen und Aktionen.
Tolle Grafik ist dafür gar nicht nötig. Wir können auch eine Körpererfahrung als Cartoon-Charakter machen.

Wenn Du aber gegen etwas läufst und absolut nichts passiert, nichts umfällt, kein Rückprall, keine Reaktion ...dann bricht das die Immersion. Du bist nur noch körperloser Beobachter in einem Film.Da hilft die tollste und realistischste Grafik nicht (ein Sachverhalt, den heutige Computerspiele leider viel zu sehr vernachlässigen: Grafikpracht < Mechaniken & Story).

Das gilt für VR noch viel mehr.
Wir müssen gar nicht alle Sinne und Wahrnehmungen überlisten und Perfektion vorgaukeln, um ein immersives Mittendringefühl zu entfalten.
 
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Wenn Du aber gegen etwas läufst und absolut nichts passiert, nichts Umfeld, kein Rückprall, keine Reaktion ...dann bricht das die Immersion. Du bist nur noch körperloser Beobachter in einem Film.Da hilft die tollste und realistischste Grafik nicht (ein Sachverhalt, den heutige Computerspiele leider viel zu sehr vernachlässigen: Grafikpracht < Mechaniken & Story).
Naja, die Maps sind in Pavlov VR schon recht statisch, das lebt halt vom Multiplayer. Aber ich weiß, was du meinst. Während es in kompetitiven Spielen vielleicht nicht sein muss, dass umherfliegende Gegenstände übermäßig ins Spielgeschehen eingreifen, wäre es doch schön, wenn es zumindest ein stärkeres Feedback geben würde, auch wenn das keine großen mechanischen Auswirkungen hat. Das war auch schon mal deutlich besser, wurde aber scheinbar an vielen Stellen wegrationalisiert, was sehr schade ist, weil man da auf einem ziemlich guten Weg war.
 
Aktuell läuft das ganze mit ALVR bei mir recht gut, habe aber nur die Quest 3s und bin mittlerweile irgendwie "unzufrieden" mit den Linsen, habe das Gefühl da geht gut mehr.
Auch selbst erweckt es den Eindruck als würde die Software immer buggier werden, es crasht immer häufiger ein Spiel.
Ich hoffe das dies hier ein gutes Zeichen für einen baldigen release von der Valve VR Brille wird, hoffentlich läuft da dann kein Android verschnitt drauf, sondern wirklich ein SteamOS Linux, tut der Performance sicherlich gut (Auch wenn hier vermutlich viele Updates und patches kommen werden) macht das Gerät dann hoffentlich auch viel flexibler als so ein Meta System/Android.
 
@Marc_Zander alle Achtung für die Text-Anpassungen im Artikel und der Überschrift. Finde ich gut, dass ihr mitlest :daumen:
Jetzt passt es weitestgehend ;)

:kuss:

Allerdings das hier noch?
"Bisher gibt es noch kein Statement von Steam dazu, dass man Steam VR offiziell auf einem Linux-Rechner ausführen kann."

Vom Steam Support gibt es dazu das: SteamVR for Linux Support
Und von Valve das: SteamStore >> SteamVR >> Patch Notes Supported Platforms 1. May 2020 (= macOS Support endet, Fokus auf Windows und Linux)

Im Wiki steht dazu:
SteamVR wurde erstmals für das Oculus Rift Headset in 2014 vorgestellt, und erweiterte später den Support auf andere Virtual Reality Headsets.
Initial veröffentlicht mit Support für Windows, macOS und Linux, stellte Valve den macOS-Support von SteamVR im Mai 2020 ein.
SteamVR 2.0 wurde im Oktober 2023 veröffentlicht, welches ein neues Overlay-Interface einführt, das vereinheitlicht wurde mit dem neuen SteamOS und Big Picture Mode. (en, de)​
Weitere Quellen:​
- SteamStore: SteamVR: Patch Notes -- siehe oben​
 
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