Warum setzt MS daran das ihr Windows 11 NUR auf PC laufen die auch die Systemanforderungen erfühlen?
Wo ist der Nachteil von MS wenn jemand ein PC von 2013 Windows 11 installiert?
Das hängt meines Erachtens alles mit Microsofts Strategie zusammen, immer mehr Kontrolle über PCs zu bekommen und sich unter Umständen sogar vorzubehalten, aus Windows ein SaaS (Software as a Service) Produkt, also basierend auf einem Abo-Modell, zu etablieren.
Mit jeder EULA-Version nimmt sich Microsoft mehr Rechte heraus.
Früher gab es keinen Online-Account-Zwang, danach konnte man sich unter Windows 10 mit der Pro-Version „herauskaufen", denn in der Pro-Version gab es den nicht. Nun wurde auch das mit Windows 11 gestrichen.
Das kann man zwar umgehen (Rufus), aber wer weiß, wie lange solche Tweaks von Windows ermöglicht werden.
Das Vorhandensein von Secure Boot in Verbindung mit TPM ermöglicht mehr Kontrolle über das System bis hin, dass unerwünschte Komponenten von Microsoft entfernt werden.
Wenn Du einen Online-Account hast, dann kannst Du auch den Microsoft-Shop besuchen und vielleicht auch was kaufen, etc ...
Secure Boot + TPM + Online-Account in Kombination ermöglichen eine eineindeutige Zuordnung zu einem System und zu einem User. Damit wäre die Grundlage für SaaS da.
Was ältere Hardware anbelangt: Das torpediert natürlich diese Langzeitstrategie von Microsoft, auf die Microsoft anscheinend über viele Jahre und 2 Windows-Major-Releases (10, 11) und damit verbunden entsprechende EULA-Anpassungen hingearbeitet hat. Ich würde das mal Salamitaktik nennen.
Windows 11 setzt bestimmte CPU-Funktionen voraus. Fehlen diese oder sind diese nur teilweise vorhanden, dann wird alles stark ausgebremst. Grund dafür ist das neue Security-Design, das sich VBS (virtualization based security) nennt.
Die Ironie daran: Wenn Du Windows 11 erst einmal installiert bekommst (wenn alle Anforderungen an CPU, Secure Boot, TPM erfüllt wurden), dann kannst Du im VBS deaktivieren. Das hat man bei Microsoft nachträglich ermöglicht, weil es wohl gerade auch bei Gamern zu Akzeptanzproblemen kam hinsichtlich Performance/FPS.
Microsoft hätte meines Erachtens Anwender darauf hinweisen können, dass VBS auf ihrem System nicht optimal läuft, und die Möglichkeit geben, es bei der Installation zu deaktivieren.
Aber es ist wie ein Tauziehen … Sie möchten mehr Macht über unsere PCs.
Und die Implementierung von KI-Diensten (Rufus) ist wirklich der Gipfel der Unverschämtheit.
Mit sekündlichen Screenshots jegliche Bildschirmaktivität mitschneiden und die Bilder durch KI-Funktionen auswerten lassen, nur damit wir das, was wir in den vergangenen 3 Monaten (default Einstellung) durchsuchen können. Sorry, aber so etwas brauche ich nun wirklich nicht und es birgt mehr Risiken als Vorteile.
Na, wenn da mal die Daten „versehentlich“ abfließen würden, ob zu Microsoft oder sonstwohin.
Auch wenn M$ 1000 Mal beteuert, die Daten sind nur lokal, verschlüsselt und weißt nicht was …
Es ist zu befürchten, dass es einen Generalschlüssel gibt, und damit verbunden die Frage, wie gut er geschützt ist und ob dieser nicht doch mal missbraucht werden könnte.
Schau Dir einfach mal ein Passwort in Deinem Passworttresor am Bildschirm an. Diese Passwörter, die Du Dir eigentlich nur mal eben anschauen wolltest, befinden sich dann auch unter diesen abrufbaren Daten.
M$ wird beteuern, dass solche Dinge ausgeblendet werden, aber dazu muss auch erst einmal der Screenshot ausgewertet werden. Ich glaube nicht an solche Beteuerungen, siehe auch im Folgenden warum.
Man kann Recall sicherlich auch deaktivieren.
Nur traue ich hier Microsoft nicht über den Weg, denn sie haben mein Vertrauen verspielt.
Man kann theoretisch auch Telemetriedienste deaktivieren.
Nur das, was Microsoft einem bei der Account-Einrichtung zum Abschalten anbietet, ist nur die Spitze des Eisbergs.
Man kann mit Tools wie O&O Win 10 Shutup noch viel mehr abschalten.
Nur … Microsoft hält sich hier nicht an Spielregeln und respektiert nicht DEINE Einstellungen auf DEINEM PC.
So gut wie immer werden diese Einstellungen wieder durch jedes Windows-Update zurückgesetzt.
Folglich bin ich zwangsläufig etwa im Monatstakt gezwungen, diese Einstellungen immer wieder zu überprüfen.
Dass man eigentlich noch gute Rechner wegen Win11 (VBS, Secure Boot, TMP) auf den Müll schmeißen muss, ist ein Unding. Mein alter 8-Kerner ist noch überaus performant und das Silent System war teuer.
Es gibt überhaupt keinen rationalen Grund, dieses System zu entsorgen.
Ich könnte zwar mittels Rufus auf Win 11 migrieren, aber warum?
Etwa um mir dieses Spitzelsystem mit Recall ans Bein zu binden?
Oder auch zum Thema Online account, es gab ja schon Fälle, in denen Usern unrechtmäßig der Online Account gesperrt wurde. Microsoft kommunizier / dokumentiert hier noch nicht einmal, wie lange man sich dann überhaupt noch lokal auf seinem PC einloggen kann. Im Endeffekt kommst Du dann weder an Deine Daten noch auf Deine Kommunikation (E-Mail, etc) dran. Es sei denn Du hast darauf zugriff über einen anderen Provider.
Aber überleg mal, was für ein Bullshit das ist. Man wird auf einmal vollständig abhängig von Microsoft und ist deren Willkür ausgesetzt, beispielsweise durch Scannen DEINER Daten in der Cloud.
Firmen sind hier leider auch noch mehr geschützt als Privatleute, bei Privatleuten erlauben die sich deutlich mehr.
Deshalb fühle ich mich mit diesen ganzen Microsoft Cloud Diensten und im Speziellen mit Windows 11 auch sehr unsicher, jedenfalls deutlich unsicherer als auf Windows 10.
Cloud Dienste und Online Accounts muss man ja nicht nutzen .. und auf Windows 11 zu migrieren sollte man sich noch sehr gut überlegen. Dann lieber nochmal der Schlenker über die Win 10 IoT Enterprise LTSC 2021 mit extended Support bis Januar 2032.
Warum sollte man alte Funktiontüchtige PC die Win 11 locker packen "entsorgen"
Weil sie es eben mit aktiviertem VBS nicht locker packen, ist eher das Gegenteil der Fall.
Das packt auch ein Intel Xeon E5-1680v4 nicht, der noch einen sehr passablen Passmark-Wert abliefert.
Es liegt daran, dass die keinen Support in der CPU haben, um diese Virtualisierungsfunktionen von VBS
optimal zu unterstützen, ohne dabei zu langsam zu werden.
Ich habs ausprobiert, selbst die Windows-11-GUI-Bedienung fühlt sich dabei etwas laggy an.
Auch ein Laptop mit Windows-11-kompatibler CPU wurde noch etwas schneller nach der Deaktivierung von VBS.
Insofern kann ich VBS von der performancefressenden Implementierung wirklich nicht gutheißen.
Das bekommt im Zweifelsfall alles Mögliche ausgebremst, dafür hole ich mir doch keinen teuren / schnellen PC
und optimiere den auf Performance um im Anschluss durch VBS diese Bemühungen Zunichte zu machen.
Ich denke diesen Punkt kann jeder Gamer, der auf hohe FPS aus ist, nur unterschreiben.
Bei mir ist es vor allem auch Audio Bearbeitung bzw Recording mit Near-Realtime Anforderungen der Applikationen.
Nicht jeder will oder braucht aktuelle Hardware. Vor allem nicht reine Office Leute.
Genau. Und mit Nachhaltigkeit hat das auch nichts zu tun.
Überleg mal, was für ein Umweltskandal das ist, wenn weltweit Millionen von eigentlich noch guten und performanten PCs einfach so auf den Müll geschmissen werden müssen.
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Und so locker sitzt den Leuten bei den explodierenden Kosten auch nicht mehr in der Tasche, um sich *grundlos* einfach so einen neuen PC zu kaufen, nur weil Microsoft sich das so gerne „wünscht“.]
Tut natürlich niemand … und man kann ja auch noch auf Windows 10 bleiben (1 Jahr extended support) oder auf die Enterprise IoT 2021 LTSC wechseln, dann hast Du noch bis Januar 2032 erweiterten Support und bekommst immer noch Security-Patches.
Es ist einfach eine Frechheit, was Microsoft sich inzwischen herausnimmt, PC-Anwender/Besitzer derartig zu gängeln.
Wie man auf einen Windows 10 IoT Enterprise LTSC 2021 mittels in-place upgrade helper tool von github einfach und ohne Verlust von User-Einstellungen und Programmen migrieren kann, habe ich gestern dokumentiert.
Der Prozess dauerte bei mir nur 1 h 15 min.
Natürlich plus der Vorbereitungsarbeiten:
Lizenz beschaffen, Backup machen, Boot Medium erstellen, kleinere Nacharbeiten wie zB 8Gadget Pack nochmal restoren, aber dazu gibt es meistens bereits ein Restore Icon dafür auf dem Desktop, nettes Feature.
Microsoft bietet ein neues Migrations-Tool für Windows 11 und 10 an. Damit können einerseits Einstellungen und Dateien zwischen PCs übertragen werden, aber auch der Umstieg von Windows 10 auf 11 wird dadurch vereinfacht. Was sagt die PCGH-X-Community zu Support-Ende für Windows 10...
extreme.pcgameshardware.de
Ich habe auf diese Art und Weise nun 2 Rechner bei mir auf die Win 10 IoT Enterprise LTSC Version mit extended Support bis Jan 2032 gebracht. Hauptrechner, Laptop und in ein paar Tagen ist der Rechner meiner Frau dran.
Gut, die Lizenzen sind nicht billig, aber es lag mir auch dran, die von einer seriösen Firma zu kaufen.
Aber das Geld war es mir sowas von wert, mich von dem ganzen Windows 11/Microsoft-Bullshit
für die nächsten Jahre einfach mal freikaufen zu können und zu beobachten, was vielleicht noch
mit Windows 12 so alles kommt. Bisher wurden die Rechte, die sich Microsoft auf UNSEREN Systemen einfach so herausnimmt, immer umfangreicher. Das nimmt inzwischen ein Ausmaß an, das nicht mehr zu tolerieren ist, dagehen sollte man sich mit allem was man hat wehren.
Und eins ist sicher, wenn keiner und nur wenige Leute Windows 11 installieren würden, dann würde das Microsoft schon wahrnehmen und dann wären sie dazu gezwungen, darauf zu reagieren.
Die beste Alternative habe ich aufgezeigt, ein Umstieg auf Linux oder macOS ist vielen aus verschiedensten Gründen nicht möglich oder einfach auch nicht gewünscht. Microsoft MUß hier ihren treuen Kunden mehr Kontinuität bieten.