News Miniaturformat: MIT zeigt SLA-Druck mit kompaktem Siliziumchip

PCGH-Redaktion

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Das MIT und die University of Texas haben einen kleinen Siliziumchip entwickelt, der die Lichtleitung in einem SLA-3D-Drucker ersetzen könnte. Künftig sollen so 3D-Drucker entstehen, die ganz ohne bewegliche Teile auskommen.

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Zitat aus dem Artikel:
Selbst falls ein solcher Aufbau gelingen würde, ist fraglich, inwiefern er massentauglich sein wird. Denn schon bei der aktuellen Lösung gibt es ein Problem: Nachdem sich UV-Licht auf Siliziumchips nur schwer transportieren lässt, wird mit Harz gedruckt, das bereits bei sichtbarem Licht hart wird. Ein sinnvoller Einsatz ist also wohl nur in dunkler Umgebung möglich. Möglicherweise kann es mit weiterer Forschung aber gelingen, hier noch eine praxisnähere Lösung zu finden - und diese auch auf das geplante Hologramm-Konzept anzuwenden.

Als Nutzer eines SLA-Druckers kann ich berichten, dass die meisten Resins bei 405nm ausgehärtet werden. Das entspricht der Wellenlänge des kurzwelligen, sichtbaren Anteils des Lichts. Sprich violettes Licht.

Als Drucktechniker der für ein Unternehmen arbeitet das funktionelle Druckpasten (gedruckte Elektronik, 3D-Druck usw.) herstellt kann ich außerdem berichten das die Photoinitiatoren dafür ausschlaggebend sind bei welcher Längenwelle ein Produkt aushärtet. Mir sind keine Photoinitiatoren bekannt die das komplette sichtbare Spektrum nutzen (kenne aber auch nicht alle). Ganz im Gegenteil, da wir immer Gelblicht nutzen sobald wir Lichtaushärtende Rohstoffe nutzen. Weißlicht wird nur bei thermisch härtenden/trocknenden Pasten genutzt.

Des weiteren existieren Filter die bestimmte Spektren des Lichts rausfiltern können damit keine ungewollte Aushärtung vonstatten geht. Mein SLA-Drucker z.B. hat eine grüne Haube die vor allem das kurzwellige Licht aus dem Druckraum fernhält.
 
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