News The Witcher 4: Bald werden "noch viele, viele weitere Aspekte" von Ciri gezeigt

Ich mag Ciri grundsätzlich als Charakter. Es ergeben sich viele Möglichkeiten, weil Ihre (Hintergrund)-Story noch nicht so ausführlich erzählt wurde wie Geralts. Allerdings haben verschiedene Autoren schon bewiesen, dass sie ohne Vorlage nichts können *hust* Game of Thrones.
Was ich sagen will. Ciri ist ein relativ unbeschriebenes Blatt und es hängt quasi alles davon ab, ob sie gut geschrieben wird oder nicht. Was keiner will ist eine weitere Mary Sue wie etwa Ray, die alles kann und nie auf die Fresse bekommt. Geralt ist mächtig, aber auch der kommt nicht aus jeder Situation unbeschadet raus, im Gegenteil.

Grundsätzlich sehe ich das Spiel, auch wenn eine fortlaufende Nummer dran steht, wie ein Spin-Off. Ja man hätte es auch nicht unbedingt "Witcher" nennen müssen, wenn man keinen richtigen "Witcher" spielt usw. aber: Geralts Geschichte ist erzählt. Das Ende in Blood and Wine war super. Man könnte genau so argumentieren, dass man das so als Meisterwerk stehen lässt und besser keinen Nachfolger macht, der dann wieder irgendwelche alten Geschichten einreißt, nur um die Story weiter erzählen zu können. Gibt genügend Filme, Serien und Spiele die gezeigt haben, dass es oft besser ist, eine Geschichte auch einfach mal abzuschließen.

Die Techdemo sagt für mich eigentlich nichts aus, außer, dass Ciris Modell, gegenüber dem Trailer, noch mal überarbeitet wurde und nun besser aussieht und mehr zu Witcher 3 passt. Es ist eine Techdemo, da stand sogar drunter, das es nichts mit dem Spiel zu tun hat.

Schade, war eine gute Serie.
Findes es verstörend als Mann die Rolle einer halbnackten Frau zu übernehmen,
kann auch "Männer" nicht verstehen, die damit was anfangen können.
Ich glaube, die Aussage habe ich noch niemals von einem Mann gehört. Darf natürlich deine Meinung sein, ich denke aber sie bekommt nicht viele Anhänger und klingt eher nach "ich bin besser als ihr". Man kann sich daran stören, wenn alles immer auf Sex-Sells ausgelegt wird, das trifft jetzt aber bei der Witcher Reihe nur bedingt zu.
Die Rüstungen in Witcher waren relativ wenig freizügig. Ja Ciri hat nicht die "beste" Rüstung an und irgendeine war auch Bauchfrei. Aber man muss auch mal den Elefant im Porzellanladen lassen, ein bisschen Eyecandy darf ja wohl sein. Wenn du fette Rüstungen sehen willst, musste Monster Hunter spielen, da gibts zwar auch ein zwei obligatorische "damenrüstungen" die meisten sind aber so eigepackt, dass man kaum noch was vom Charakter erkennt. :D
Das Argument dürfte auch zu wenigen männlichen Chars passen. Mir fällt kaum ein Spiel ein, wo der Protagonist ein hässlicher Gesichtskrapfen ohne visuelle Ästhetik und/oder sexappeal war.
 
Mir fällt kaum ein Spiel ein, wo der Protagonist ein hässlicher Gesichtskrapfen ohne visuelle Ästhetik und/oder sexappeal war.


Eins der besten.


Planescape-torment-box.jpg
 
Bemerkenswert ist, dass der Übergang von Geralt zu Ciri politisch interpretiert und politisch kritisiert wird. Das geschieht mitunter recht explizit (Vorwurf 'wokeness'), teils auch glattgeschliffen durch die Blume und als bloße persönliche Meinungsäußerung getarnt, wobei jedoch wiederholt auch das extremere Narrativ ("wokeshit") befürwortet wird.

Wie auch in anderen politischen Debatten wird die Kritik an solchen Positionen sehr gern mit einem Verweis auf die Meinungsäußerung zurückgewiesen, als würde man sich auf eine quasi religiöse Letztbegründung berufen: 'Intoleranz' lautet dann der Vorwurf, und 'Man darf ja gar nix mehr sagen, aber ich sag es trotzdem!' ... man kennt es.

Der Witz ist: der Übergang von Geralt zu Ciri ist nicht politisch, sondern vielmehr im Narrativ des Künstlers namens Sapkowski begründet. In den Büchern - ich habe sie nicht alle gelesen, pardon - vollzieht er diesen Übergang selber, CDPR folgt dem Künstler. Wäre das nicht der Fall, könnte man CDPR durchaus politische Motive unterstellen. Man darf nun CDPR vorwerfen, @JaGenauMeineMeinung, sie würden sich nicht gegen die 'wokeness' des Herrn Sapkowski auflehnen, aber seien wir ehrlich: das ist Quark.

CDPR selber äußert, der Übergang zu Ciri sei sehr natürlich und biete neue Möglichkeiten der Erzählung und des Gameplays. Was macht das alles aus der politisierten Debatte zur Ablehnung des Charakters Ciri als Protagonistin? In einem Wort: Offtopic.

Dem widersprechende Argumente und Meinungen nehme ich gern an, und lasse mich, wie es sich für eine gute Debatte gehört, womöglich sogar vom Gegenteil überzeugen. =)
 
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@JGMM Guten Morgen, mir ist völlig Latte, ob ich wo anecke, ich lebe nicht um anderen zu gefallen oder nach dem Mund zu reden damit sie sich besser fühlen. Wir leben in einer Demokratie, was manche Vergessen haben und da darf jeder seine Meinung sagen zu solchen Themen, ob es bestimmten Damen und Herren passt oder nicht. Ich habe schon in einer sozialistischen Diktatur gelebt und wurde eingesperrt. Von denen braucht mir keiner was erzählen, da haben die noch Holzpferd geritten.

"modern Audience" ja gibt eine menge erfolgreichere Spiele die auf so ein Gedöns verzichten, sas ist kein Argument.
Ich gönne es jedem, aber es geht darum gewissen Spielreihen so zu lassen wie sie sind, die brauchen so was nicht.

Alternativ fand ich es gut gelöst bei Mass Effect. Du konntest deinen Charakter selbst bestimmen.
Ich habe hier im Forum ebenfalls im Zusammenhang mit "Mass Effect 1-3" und "The Witcher 4" erwähnt, dass ich der Meinung bin, dass bei aller Innovation ein schlüssiger Charakter-Editor für Witcher 4 die beste Sache wäre. Doch auch diese Argumentation kommt nicht so gut an, wie ich das interpretiere.




@Herr_M


Ich sage schlicht, dass ich Ciri nicht weg haben will, ich will einfach etwas dazu, das jeder selbst wählen kann.

Geralt und Ciri oder einen Charakter-Editor. Punkt!

Ich freue mich sehr über die Diskussion und schätze es sehr, wie hier diskutiert wird.
 
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Ich gönne es jedem, aber es geht darum gewissen Spielreihen so zu lassen wie sie sind, die brauchen so was nicht.


Die Industrie ging schon immer dahin, wo das vermeintlich leichteste Geld liegt. Auch Serien haben entsprechend immer versucht, "mit der Zeit" zu gehen. Und das weit über Anpassung von Charakteren hinaus -- da wurden einfach mal komplett andere Spiele draus gemacht. Oder schnippisch: RPGs entwickelt für Leute, die gar keine RPGs mögen. :ugly:


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