News Mehr Komfort: Gigabyte verdoppelt UEFI-Flash und packt Wi-Fi-Treiber dazu

PCGH-Redaktion

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Um die Inbetriebnahme zu erleichtern, liefert Gigabyte zwei neue Mainboards mit größerem UEFI-Flash aus. Dadurch hat in diesem auch der Wi-Fi-Treiber Platz.

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Sehr praktisch für eine mögliche Win 11 Installation. Gut, MS könnte diese Hürde auch ändern, aber wozu ? Das wäre ja praktisch und hilfreich ... :ugly:
 
Am besten wäre natürlich, wenn das gar nicht nötig wäre, weil die Treiber schon vom OS mitgeliefert werden. Müsste man den Treiber nicht auch irgendwie per USB-Stick oder so bereitstellen können? Wäre vielleicht besser als Speicher, der nur genau diesen einen Zweck hat. Mich würde aber trotzdem mal interessieren, wie das umgesetzt ist.
 
Ein potentiell beschreibbarer Speicherbereich, aus dem bei jedem Boot etwas gelesen und ausgeführt wird, mit dem Rechtelevel von Treibern? Klingt sehr gut, wenn auch mehr aus Angreiferperspektive. :)
 
Ein potentiell beschreibbarer Speicherbereich, aus dem bei jedem Boot etwas gelesen und ausgeführt wird, mit dem Rechtelevel von Treibern? Klingt sehr gut, wenn auch mehr aus Angreiferperspektive. :)
So wie ich es verstehe, wird der Speicherbereich nur bei der Systeminstallation ausgelesen und der Treiber dann ganz normal auf dem Massenspeicher installiert. Aber ja, prinzipiell steht da Software rum, die manipuliert werden und auf dem System landen könnte und dann auf Treiberlevel läuft.
 
Was ist daran jetzt neu? Die Funktion, Treiber über das UEFI bereitzustellen gibt es bereits, nunja, seit dem es UEFI gibt. Sehr weit verbreitet bei Servern, Workstations wo häufig spezielle Netzwerkchips oder RAID-Controller zum Einsatz kommen. Diese würden bei der Installation des Betriebssystems halt ansonsten nicht erkannt werden oder PXE würde nicht ordentlich funktionieren. Odr halt bei OEM-PCs.

Ein Unding finde ich aber halt, dass die Funktion von den Mainboard-Herstellern dazu missbraucht wird, um ungefragt ihre Bloadware zu verteilen. Das erste mal ist mir das bei ASUS ~2020 begegnet, die Ihre ihre komplette Software Suite darüber installiert haben, incl. Windows Service und Firewall-Regeln. So etwas geht halt mal gar nicht!

Gigabyte wird hier wohl einen Ähnlichen Weg gehen. Denn nur für die Treiber selber wären 64 MB völliger Overkill. So ein "Basis-Netzwerktreiber" ist von der Größe her unter einem MB. Wer die komplette RGB-Software will, kann sie sich danach ja herunterladen. Ins UEFO muss die aber nicht.

Ein potentiell beschreibbarer Speicherbereich, aus dem bei jedem Boot etwas gelesen und ausgeführt wird, mit dem Rechtelevel von Treibern? Klingt sehr gut, wenn auch mehr aus Angreiferperspektive. :)
Zu beginn von UEFI konnte das UEFI selbst noch nicht einfach so über Windows beschrieben werden. Da brauchte es noch mehr Aufwand mit dem flashen.
Mittlerweile, wo UEFIs über Windows Updates ausgerollt werden und Teile davon vom OS schreib fähig sind, ist das tatsächlich ein ernstes Problem!

So wie ich es verstehe, wird der Speicherbereich nur bei der Systeminstallation ausgelesen und der Treiber dann ganz normal auf dem Massenspeicher installiert. Aber ja, prinzipiell steht da Software rum, die manipuliert werden und auf dem System landen könnte und dann auf Treiberlevel läuft.
Je nach dem, wie der Treiber im UEFI hinterlegt ist. Die Treiber können auch als "enforced" hinterlegt werden, sodass sie bei, bzw. vor jedem Systemstart gelesen und geladen werden. Darüber wird z.B. Diebstahlschutz-Software (wie CompuTrace) installiert und geladen um Sicherzugehen, dass du die Software nicht einfach deinstallieren kannst.

So lässt sich die mitgelieferte Antenne mit einem einzelnen Stecker montieren. Nutzer müssen also nicht, wie sonst, zwei einzelne Gewinde anschrauben.
Ich meine mal irgendwo gelesen zu haben, dass die alten Schraub-Anschlüsse für externe Antennen im 6GHz Bereich nicht zugelassen sind.
 
Das mit fehlenden Wlan-Treibern bei einer neuen Windows-Installation ist mir bisher ausschleißlich passiert, wenn Chips von MediaTek verbaut waren. Bei Intel und Realtek war das nie ein Problem. Dachte bis eben es liegt daran, dass MediaTek im Gegensatz zu Realtek chinesisch ist aber es kommen beide aus Taiwan, daher für mich unverständlich warum MS diesen wichtigen Treiber nicht mit in die ISO packt.

Treiber auf dem Board geleifert zu bekommen, davon halte ich nichts und es wäre mir keinen Cent an Aufpreis wert. Smartphone während der Win-Installation an USB anschließen und USB-Tethering einschalten, fertig. Wenn es aber kostenlos dabei ist, meinetwegen aber das wird mit Sicherheit nicht der Fall sein.

Das Thema mit den Antennen... Nutze selber so ein Board von Asus und an sich finde ich es klasse. Kein herumgeschraube mehr, einfach draufstecken und fertig. Auch hatte ich oft Probleme mit der Mutter die am unteren Ende vom Gewinde die das Gewinde am I/O Shield gehalten hat. Diese hat sich öfter mal gelöst und es war sehr fummelig diese wieder festzuziehen. Schade nur, dass die Hersteller da keine gemeinsame Lösung gefunden haben. Vor allem wegen Ersatz, falls die Antenne mal in ein paar Jahren kaputt gehen sollte dürfte es so schwierig werden.
 
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Ich meine mal irgendwo gelesen zu haben, dass die alten Schraub-Anschlüsse für externe Antennen im 6GHz Bereich nicht zugelassen sind.
6 GHZ gibt es in Deutschland eh nicht. Wird vielleicht auch nie kommen, da die Frequenze momentan anders genutzt werden. Sobald ich weiß für Richtfunk und tv ? Hatte neulich erst was gelesen dazu. Man wird es sehen.

Die Sache mit den Treiber ist nicht schlecht. Aber habe ich eigentlich nie benötigt, da eine Intel Karte verbaut ist.

Ich finde es Doof wenn andere Anschlüsse angebracht werden. Es sicher schwer so die Antenne zu wechseln. Mein Rechner steht unten in der Ecke, ungünstige Position fürs Wlan ! Somit habe ich einfach eine 2 - 3 Meter lange magnetische Antenne gekauft und problem war gelöst, das geht hier sicher nicht so einfach.
 
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6 GHZ gibt es in Deutschland eh nicht. Wird vielleicht auch nie kommen, da die Frequenze momentan anders genutzt werden. Sobald ich weiß für Richtfunk und tv ? Hatte neulich erst was gelesen dazu. Man wird es sehen.

Die Sache mit den Treiber ist nicht schlecht. Aber habe ich eigentlich nie benötigt, da eine Intel Karte verbaut ist.

Ich finde es Doof wenn andere Anschlüsse angebracht werden. Es sicher schwer so die Antenne zu wechseln. Mein Rechner steht unten in der Ecke, ungünstige Position fürs Wlan ! Somit habe ich einfach eine 2 - 3 Meter lange magnetische Antenne gekauft und problem war gelöst, das geht hier sicher nicht so einfach.

Wifi mit 6Ghz gibt es auch in Deutschland.
Die Richtlinien dazu sind aber deutlich strenger, vor allem was die maximal Sendeleistung angeht, damit andere Dienste nicht gestört werden.

Die ersten Entwürfe der Richtlinien für 6GHz-Produkte sah vor, dass Hersteller sicherstellen müssen, das mit Ihren Geräten die maximal erlaubte Sendeleistung nicht überschritten werden kann, egal ob mit internen oder externen Antennen. Da der Hersteller des Gerätes für die Einhaltung verantwortlich ist, sind letztendlich proprietäre Anschlüsse für externe Antennen erforderlich, damit der Endbenutzer keine anderen Antennen anschließen kann.

Leider sind weder die Dokumente der Bundesnetzagentur noch der FCC dazu öffentlich zugänglich...

Ob es das letztendlich in die finale Definition geschafft hat, weiß ich leider auch nicht, da die Dokumente wie gesagt, nicht öffentlich zugänglich sind.

Da die Entwicklung von Endgeräten wie Mainboards aber halt schon startet, bevor die finale Definition da ist, werden sie das vorsichtshalber berücksichtigt haben und dann bei den Anschlüssen bleiben, selbst wenn diese Bestimmungen wieder aus der finalen Definition entfernt werden.
 
So wie ich es verstehe, wird der Speicherbereich nur bei der Systeminstallation ausgelesen und der Treiber dann ganz normal auf dem Massenspeicher installiert. Aber ja, prinzipiell steht da Software rum, die manipuliert werden und auf dem System landen könnte und dann auf Treiberlevel läuft.

Wie du selbst sagst: Dort liegt nur eine Installationsdatei und was mit Treiberrechten ausgeführt werden möchte, muss installiert sein/im Systemverzeichnis stehen. Der Weg von A nach B führt dabei über Windows-Signaturprüfung und Nutzereingaben – vollkommen unabhängig davon, ob die Installation von externem Flash (USB-Stick), internem Flash (inkl. UEFI) oder totallysafedrivers.onion ausgeführt wird. Ein Sicherheitsnachteil existiert hier definitiv nicht; fragwürdig ist Gigabytes Aktion allenfalls aus Kostensicht – kleiner NAND-Flash in Form eines USB-Sticks ist spottbillig, während großer NOR-Flash für ein UEFI-ROM pro MB mit zu den teuersten Großserien-Speichern überhaupt gehören dürfte. Aber Gigabytes Kosten auf Einkaufsseite können dem Endkunden auch egal sein und über den Endpreis entscheiden viele andere Faktoren mit.

Wifi mit 6Ghz gibt es auch in Deutschland.
Die Richtlinien dazu sind aber deutlich strenger, vor allem was die maximal Sendeleistung angeht, damit andere Dienste nicht gestört werden.

Die ersten Entwürfe der Richtlinien für 6GHz-Produkte sah vor, dass Hersteller sicherstellen müssen, das mit Ihren Geräten die maximal erlaubte Sendeleistung nicht überschritten werden kann, egal ob mit internen oder externen Antennen. Da der Hersteller des Gerätes für die Einhaltung verantwortlich ist, sind letztendlich proprietäre Anschlüsse für externe Antennen erforderlich, damit der Endbenutzer keine anderen Antennen anschließen kann.

Umgekehrt wird ein Schuh draus: Die meisten Hersteller nutzen für Wi-Fi 7 und teils auch 6E neue, effizientere Antennen und es muss mit neuen Anschlüssen* verhindert werden, dass diese an alte, stärker befeuernde Module angeschlossen werden. Gibt aber auch Ausnahmen; Asrock ist bei herkömmlichen Antennen und -verbindern geblieben. Die geographische Festlegung müsste dagegen Sache des Betriebssystem (das Mainboard kann seinen Standort gar nicht kennen) und daraus resultiert meinem Wissen nach auch der Windows-11-Zwang.

*: Eingeschränkt proprietär übrigens. Asus, Gigabyte und MSI haben nicht gezielt inkompatible Formate entwickelt, sondern einfach ohne Koordination/neuen Standard bei den Zulieferern eingekauft. Im Ergebnis passen Asus-WiFi7-Antennen durchaus an Gigabyte-Boards. (Umgekehrt nicht/nur nach Gewaltanwendung, weil Gigabytes-Doppelfassung zwar die passenden Stecker enthält, aber nicht zu Abstand und Umfeld der Asus-Einzelbuchsen passt.)
 
Kann Windows nicht ohne weiteren Treiber mit dem verbauten Wi-Fi-Chip umgehen, ist der Nutzer also gezwungen, auf ein LAN-Kabel auszuweichen.

Ist man nicht: Handy via USB anstecken, das mit Wifi verbinden und USB theadering anschalten - Problem gelöst.
 
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