Was ist daran jetzt neu? Die Funktion, Treiber über das UEFI bereitzustellen gibt es bereits, nunja, seit dem es UEFI gibt. Sehr weit verbreitet bei Servern, Workstations wo häufig spezielle Netzwerkchips oder RAID-Controller zum Einsatz kommen. Diese würden bei der Installation des Betriebssystems halt ansonsten nicht erkannt werden oder PXE würde nicht ordentlich funktionieren. Odr halt bei OEM-PCs.
Ein Unding finde ich aber halt, dass die Funktion von den Mainboard-Herstellern dazu missbraucht wird, um ungefragt ihre Bloadware zu verteilen. Das erste mal ist mir das bei ASUS ~2020 begegnet, die Ihre ihre komplette Software Suite darüber installiert haben, incl. Windows Service und Firewall-Regeln. So etwas geht halt mal gar nicht!
Gigabyte wird hier wohl einen Ähnlichen Weg gehen. Denn nur für die Treiber selber wären 64 MB völliger Overkill. So ein "Basis-Netzwerktreiber" ist von der Größe her unter einem MB. Wer die komplette RGB-Software will, kann sie sich danach ja herunterladen. Ins UEFO muss die aber nicht.
Ein potentiell beschreibbarer Speicherbereich, aus dem bei jedem Boot etwas gelesen und ausgeführt wird, mit dem Rechtelevel von Treibern? Klingt sehr gut, wenn auch mehr aus Angreiferperspektive.
Zu beginn von UEFI konnte das UEFI selbst noch nicht einfach so über Windows beschrieben werden. Da brauchte es noch mehr Aufwand mit dem flashen.
Mittlerweile, wo UEFIs über Windows Updates ausgerollt werden und Teile davon vom OS schreib fähig sind, ist das tatsächlich ein ernstes Problem!
So wie ich es verstehe, wird der Speicherbereich nur bei der Systeminstallation ausgelesen und der Treiber dann ganz normal auf dem Massenspeicher installiert. Aber ja, prinzipiell steht da Software rum, die manipuliert werden und auf dem System landen könnte und dann auf Treiberlevel läuft.
Je nach dem, wie der Treiber im UEFI hinterlegt ist. Die Treiber können auch als "enforced" hinterlegt werden, sodass sie bei, bzw. vor jedem Systemstart gelesen und geladen werden. Darüber wird z.B. Diebstahlschutz-Software (wie CompuTrace) installiert und geladen um Sicherzugehen, dass du die Software nicht einfach deinstallieren kannst.
So lässt sich die mitgelieferte Antenne mit einem einzelnen Stecker montieren. Nutzer müssen also nicht, wie sonst, zwei einzelne Gewinde anschrauben.
Ich meine mal irgendwo gelesen zu haben, dass die alten Schraub-Anschlüsse für externe Antennen im 6GHz Bereich nicht zugelassen sind.