News "Intel ist ein Niemand!": Ex-TSMC-Co-COO findet klare Worte zur Fertigung

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Der ehemalige Co-COO von TSMC, Shang-Yi Chiang, findet klare Worte zu Intel und bezeichnet das US-Unternehmen im Bereich der Chip-Fertigung als "Niemand", der lieber eine ausgereifte Produktionsprozessanlage erwerben sollte.

Was sagt die PCGH-X-Community zu "Intel ist ein Niemand!": Ex-TSMC-Co-COO findet klare Worte zur Fertigung

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Wer hoch fliegt, kann tief fallen. Das hat Intel zu spüren bekommen. Aber der Manager sollte sich dennoch nicht zu sicher sein. Intel hat nach wie vor das Kapital und die Expertise einen guten Fertigungsprozess hinzulegen. Und auch für TSMC könnte es genauso mal Bergab gehen…
 
Die Wahrheit tut weh, der Mann sagt, aber was Sache ist und Intel ist sich dessen bewusst, hoffe ich.
Der Mann leidet eher an Altersdemenz und erklärt gequirlten Unsinn. Aber schön, dass du dem so unreflektiert zustimmst, offensichtlich, weil es deinem Bias entgegenkommt, nennt sich übrigens Confirmation Bias. ;-)

Mal zur korrekten Einordnung: Einer der letzten scheidenden CTOs von TSMC erklärte in einem abschließenden Interview, wie man jahrelang vergeblich Intel hinterherrannte in der Fertigung und selbst mit dem 10nm-Prozess nicht wirklich mit Intels ausgereiften 14nm mithalten konnte.
Entsprechend lächerlich ist es hier nun plötzlich von einem "Niemand" zu sprechen. Hätte er von einem geschlagenen Konkurrenten gesprochen, von mir aus auch haushoch geschlagenen, aber mit dem "Niemand" kann man den nicht ernst nehmen.

Darüber hinaus, Intels 18A und zeitnah folgender 14A mit industrieweit erster High-NA-Anwendung werden vollends konkurrieren mit dem, was TSMC anzubieten haben wird. Ob es für Leadership, nur auf Augenhöhe oder etwas dahinter reichen wird, sei mal dahingestellt und ist hier mit Blick auf das "Niemand" völlig irrelevant, weil ein Niemand keine Konkurrenz wäre.
TSMC macht sich aber offensichtich durchaus Gedanken diesbezüglich, einerseits, weil Intel tatsächlich technisch nicht schlecht aufgestellt ist, andererseits gleich doppelterweise, weil der US-Protektionismus hier mit weiteren Förderungen für den Konkurrenten droht. Da kommen nun mal schlicht solche von den Medien ausgeschlachteten Beißreflexe zustande ...
 
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Der Mann leidet eher an Altersdemenz und erklärt gequirlten Unsinn. Aber schön, dass du dem so unreflektiert zustimmst, offensichtlich, weil es deinem Bias entgegenkommt, nennt sich übrigens Confirmation Bias. ;-)

Mal zur korrekten Einordnung: Einer der letzten scheidenden CTOs von TSMC erklärte in einem abschließenden Interview, wie man jahrelang vergeblich Intel hinterherrannte in der Fertigung und selbst mit dem 10nm-Prozess nicht wirklich mit Intels ausgereiften 14nm mithalten konnte.
Entsprechend lächerlich ist es hier nun plötzlich von einem "Niemand" zu sprechen. Hätte er von einem geschlagenen Konkurrenten gesprochen, von mir aus auch haushoch geschlagenen, aber mit dem "Niemand" kann man den nicht ernst nehmen.

Darüber hinaus, Intels 18A und zeitnah folgender 14A mit industrieweit erster High-NA-Anwendung werden vollends konkurrieren mit dem, was TSMC anzubieten haben wird. Ob es für Leadership, nur auf Augenhöhe oder etwas dahinter reichen wird, sei mal dahingestellt und ist hier mit Blick auf das "Niemand" völlig irrelevant, weil ein Niemand keine Konkurrenz wäre.
TSMC macht sich aber offensichtich durchaus Gedanken diesbezüglich, einerseits, weil Intel tatsächlich technisch nicht schlecht aufgestellt ist, andererseits gleich doppelterweise, weil der US-Protektionismus hier mit weiteren Förderungen für den Konkurrenten droht. Da kommen nun mal schlicht solche von den Medien ausgeschlachteten Beißreflexe zustande ...
Wieso redest du noch von der 14nm Situation?
Das interessiert heute gar niemand mehr, die Welt ist mittlerweile eine andere.
Zumal sollte man von 14A erstmal noch garnicht fantasieren, Intel ist mittlerweile bekannt dafür, dass ihre Roadmaps eher eine Wunschliste, als irgendwelche Realitäten darstellen.
20A wurde auch mit großen Jubel vorran gebracht und wie es das komplette Fertigung alles Revolutionieren wird und nun? Kaum einer interessiert sich für das verfahren.
Also, wir können nur etwas bewerten, was da ist, nicht was die Zukunft bringen soll.

Aktuell können wir sagen: Ja, Intel ist in der Chipfertigung ein Nobody. Wäre dem nicht so, dann wären ihre Fabs gut ausgelastet von anderen Firmen (wie Apple oder Nvidia oder oder oder), aber kaum bis keiner lassen ihre Chips da produzieren.
 
[...]Intel ist mittlerweile bekannt dafür, dass ihre Roadmaps eher eine Wunschliste, als irgendwelche Realitäten darstellen.

Stimmt, und gilt im dieser Form (leider?) sogar universell. Erscheinungsdatum bzw. ob überhaupt ein Produkt aus einer Ankündigung wird, Performancecharakteristik, sogar Preispunkt - Produkt oder Prozess - alles eher Kategorie Glaskugel in den letzten Jahren.

Um ehrlich zu sein müsste Lip-Bu Tan, Intels neuer CEO, sogar an dieser Stelle zuerst ansetzen. Die Kunden, vor allem eben die Großkunden, nicht wirklich wir paar schäbige Endkunden hier, müssen sich wieder auf das verlassen können, was Intel ihnen vorab verspricht. Auf diese Art und Weise hat es ja auch AMD geschafft, von einem Großkunden-Marktanteil von quasi null an das Schiff herumzudrehen. Dort hat man den großen Hyperscalern gesagt: "Diese und jene Fortschritte kommen zu einem bestimmten Zeitpunkt und werden folgende Vorteile bringen..." - und das genau so geliefert.

Also, wir können nur etwas bewerten, was da ist, nicht was die Zukunft bringen soll.

Das ist an und für sich richtig so - und aus unserer Endkundenperspektive auch fast das Ende der Geschichte.

Aber der Großkundenmarkt tickt da etwas anders. So ein Rechenzentrum oder Supercomputer plant sich nicht in 1-2 Wochen oder Monaten. Da ist es schon entscheidend, sich auf die Ankündigungen des Herstellers verlassen zu können, dass bestimmte Produkte mit der gewünschten (weil geplanten) Charakteristik zum vereinbarten Zeitpunkt auch zur Verfügung stehen. Diese Glaubwürdigkeit hat Intel in den letzten Jahren dramatisch verspielt. Ein Projekt wie El Capitan würde zur Zeit niemand mit Intel planen.

Aktuell können wir sagen: Ja, Intel ist in der Chipfertigung ein Nobody. Wäre dem nicht so, dann wären ihre Fabs gut ausgelastet von anderen Firmen (wie Apple oder Nvidia oder oder oder), aber kaum bis keiner lassen ihre Chips da produzieren.

Stimmt, Punkt. IFS muss sich (immer noch) erst am Markt beweisen. Und dazu gehört auf der offensichtlichen Seite erst einmal, Kunden zu haben, die überzeugende Produkte bei Intel fertigen lassen. Dem ist - offensichtlich - nicht so. Nicht einmal Intel selbst fertigt noch überzeugende Produkte in den eigenen Fabs (wie überzeugend die Produkte allgemein sind sei dahingestellt, darum geht es gerade nicht).

Weniger offensichtlich, aber in der Branche eigentlich sogar der wichtigere Teil, ist die Frage, ob Intels für IFS angedachte Prozesse auch ein für die Kunden überzeugendes Designkit haben. Damit steht und fällt alles. Der Prozess mag noch so gut sein, bringt alles nichts, wenn der (potentielle) Kunde ihn nicht optimal nutzen kann.

Aktueller Stand ist nun einmal, dass es nur noch drei Konzerne gibt, die modernste Prozesstechnik anstreben (China mal außen vor gelassen, Japans hochstrebende Pläne auch): TSMC, Samsung und Intel.

Intel: Hat bisher nie als Foundry gearbeitet, die Prozesstechnologie und vor allem die PDKs waren in-house optimiert. Der Prozess mag stimmen (18A), aber ist das PDK gut?

Samsung: Die PDKs mögen stimmen, aber offensichtlich taugen die Prozesse im Vergleich z.Zt. nichts. Quasi das Gegenteil von Intel.

TSMC: Nicht umsonst unbestrittener Marktführer. Die PDKs sind in jahrzehntelanger Übung und vor allem Zusammenarbeit genau darauf ausgerichtet, den Kunden zu dienen. Die Prozesse sind ausgereift und bieten höchste Ausbeite.

Das ist der Stand der Dinge. Den muss Intel hinnehmen, akzeptieren und lernen, wie sie sich daran anpassen. Pat Gelsinger hat dabei versagt. Lip-Bu Tan könnte der richtige Mann zur richtigen Zeit sein. Als ehemaliger CEO von Cadence dürfte ihm die zentrale Bedeutung eines guten PDK jedenfalls wohl bewusst sein.
 
Hochmut kommt vor dem Fall. Wenn TSMC sich für unschlagbar hält ist das der Anfang vom Niedergang. Davon können unzählige ehemalige Marktführer erzählen...
Hier wird das leider nicht eintreffen, aber du hast schon recht, in der Vergangenheit ist dies schon oft vorgekommen. Ich sehe hier sogar Samsung vor Intel, so gern ich auch die blauen habe.
Intel ist ein Niemand? Schaut mal auf Intels Forschungsbudget und Intels Anzahl an Mitarbeitern.
Hier geht es um die Fertigungstechnologien und nicht wie groß ein Unternehmen ist. Ich weiß nicht, ob du es schon mitbekommen hast, aber es werden jetzt einige Mitarbeiter entlassen, man geht auch von 50 % aus. Früher oder später wird man sich auch von der Fertigung verabschieden, damals hatte AMD genau dieselben Probleme, man musste die Fertigungsanlagen alle verkaufen.
Stimmt, und gilt im dieser Form (leider?) sogar universell. Erscheinungsdatum bzw. ob überhaupt ein Produkt aus einer Ankündigung wird, Performancecharakteristik, sogar Preispunkt - Produkt oder Prozess - alles eher Kategorie Glaskugel in den letzten Jahren.

Um ehrlich zu sein müsste Lip-Bu Tan, Intels neuer CEO, sogar an dieser Stelle zuerst ansetzen. Die Kunden, vor allem eben die Großkunden, nicht wirklich wir paar schäbige Endkunden hier, müssen sich wieder auf das verlassen können, was Intel ihnen vorab verspricht. Auf diese Art und Weise hat es ja auch AMD geschafft, von einem Großkunden-Marktanteil von quasi null an das Schiff herumzudrehen. Dort hat man den großen Hyperscalern gesagt: "Diese und jene Fortschritte kommen zu einem bestimmten Zeitpunkt und werden folgende Vorteile bringen..." - und das genau so geliefert.



Das ist an und für sich richtig so - und aus unserer Endkundenperspektive auch fast das Ende der Geschichte.

Aber der Großkundenmarkt tickt da etwas anders. So ein Rechenzentrum oder Supercomputer plant sich nicht in 1-2 Wochen oder Monaten. Da ist es schon entscheidend, sich auf die Ankündigungen des Herstellers verlassen zu können, dass bestimmte Produkte mit der gewünschten (weil geplanten) Charakteristik zum vereinbarten Zeitpunkt auch zur Verfügung stehen. Diese Glaubwürdigkeit hat Intel in den letzten Jahren dramatisch verspielt. Ein Projekt wie El Capitan würde zur Zeit niemand mit Intel planen.



Stimmt, Punkt. IFS muss sich (immer noch) erst am Markt beweisen. Und dazu gehört auf der offensichtlichen Seite erst einmal, Kunden zu haben, die überzeugende Produkte bei Intel fertigen lassen. Dem ist - offensichtlich - nicht so. Nicht einmal Intel selbst fertigt noch überzeugende Produkte in den eigenen Fabs (wie überzeugend die Produkte allgemein sind sei dahingestellt, darum geht es gerade nicht).

Weniger offensichtlich, aber in der Branche eigentlich sogar der wichtigere Teil, ist die Frage, ob Intels für IFS angedachte Prozesse auch ein für die Kunden überzeugendes Designkit haben. Damit steht und fällt alles. Der Prozess mag noch so gut sein, bringt alles nichts, wenn der (potentielle) Kunde ihn nicht optimal nutzen kann.

Aktueller Stand ist nun einmal, dass es nur noch drei Konzerne gibt, die modernste Prozesstechnik anstreben (China mal außen vor gelassen, Japans hochstrebende Pläne auch): TSMC, Samsung und Intel.

Intel: Hat bisher nie als Foundry gearbeitet, die Prozesstechnologie und vor allem die PDKs waren in-house optimiert. Der Prozess mag stimmen (18A), aber ist das PDK gut?

Samsung: Die PDKs mögen stimmen, aber offensichtlich taugen die Prozesse im Vergleich z.Zt. nichts. Quasi das Gegenteil von Intel.

TSMC: Nicht umsonst unbestrittener Marktführer. Die PDKs sind in jahrzehntelanger Übung und vor allem Zusammenarbeit genau darauf ausgerichtet, den Kunden zu dienen. Die Prozesse sind ausgereift und bieten höchste Ausbeite.

Das ist der Stand der Dinge. Den muss Intel hinnehmen, akzeptieren und lernen, wie sie sich daran anpassen. Pat Gelsinger hat dabei versagt. Lip-Bu Tan könnte der richtige Mann zur richtigen Zeit sein. Als ehemaliger CEO von Cadence dürfte ihm die zentrale Bedeutung eines guten PDK jedenfalls wohl bewusst sein.
ARM hat schon Intel vom Servermarkt gedrängt, 18A ist Intels letzte Chance zuliefern, wie mein Vorredner schon schrieb, es geht um hier uns jetzt nicht was noch kommt. Intel hat einfach alle seine Marktanteile an ARM verloren.
 
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Intel hat die Karte in der Hand, dass die USA nicht zulassen würden die „beste“ Technologiemarke fallen zu lassen. Das gilt auch für alle Länder in denen Fabs von Intel stehen oder geplant sind. Da wird im Zweifelsfall unter der Einstufung Systemkritisch oder Nationale Sicherheit genug Geld reingepumpt - ich halte das für eine Frage der Zeit, so wie die sich anstellen.
 
intel als Niemand zu bezeichnen ist schin ziemlich unverschämt. Klar, Intel ist massiv angeschlagen und jede Technik Bude produziert bei TSMC, aber von "Niemand" noch Meilen weg...
 
Der Mann leidet eher an Altersdemenz und erklärt gequirlten Unsinn. Aber schön, dass du dem so unreflektiert zustimmst, offensichtlich, weil es deinem Bias entgegenkommt, nennt sich übrigens Confirmation Bias. ;-)

Mal zur korrekten Einordnung: Einer der letzten scheidenden CTOs von TSMC erklärte in einem abschließenden Interview, wie man jahrelang vergeblich Intel hinterherrannte in der Fertigung und selbst mit dem 10nm-Prozess nicht wirklich mit Intels ausgereiften 14nm mithalten konnte.
Entsprechend lächerlich ist es hier nun plötzlich von einem "Niemand" zu sprechen. Hätte er von einem geschlagenen Konkurrenten gesprochen, von mir aus auch haushoch geschlagenen, aber mit dem "Niemand" kann man den nicht ernst nehmen.

Darüber hinaus, Intels 18A und zeitnah folgender 14A mit industrieweit erster High-NA-Anwendung werden vollends konkurrieren mit dem, was TSMC anzubieten haben wird. Ob es für Leadership, nur auf Augenhöhe oder etwas dahinter reichen wird, sei mal dahingestellt und ist hier mit Blick auf das "Niemand" völlig irrelevant, weil ein Niemand keine Konkurrenz wäre.
TSMC macht sich aber offensichtich durchaus Gedanken diesbezüglich, einerseits, weil Intel tatsächlich technisch nicht schlecht aufgestellt ist, andererseits gleich doppelterweise, weil der US-Protektionismus hier mit weiteren Förderungen für den Konkurrenten droht. Da kommen nun mal schlicht solche von den Medien ausgeschlachteten Beißreflexe zustande ...
Jo. Das ganze Manager-Geblubber geht bei mir auch links rein und sofort rechts wieder raus. Das ist doch stupide Bauernfängerei auf Dump-Niveau (wollte erst Trump-Niveau schreiben ..). Jegliche arrogante Kommunikation geht mir auf den Sack. Diese ganze herablassende Art erzeugt in mir eine Antipathie gegen die entsprechende Person .. meist dicht gefolgt von nem neuen Klebezettel an meinen Monitoren, bei wem ich in Zukunft wegen Arroganz und Hochmut nicht einkaufen werden.
In der Hinsicht wirkt die Menschheit nicht rettungswürdig, sollte dies mal nötig sein :wall:
 
Wäre dem nicht so, dann wären ihre Fabs gut ausgelastet von anderen Firmen (wie Apple oder Nvidia oder oder oder), aber kaum bis keiner lassen ihre Chips da produzieren.
Hat Intel den je für andere gefertigt?
Gerad da wo Intel noch noch die Führung hatte?
Kam die Idee die Fabriken auch für ander Firmen zu öffnen nicht weil Intel die eigenen Anlagen nicht mehr genug auslasten kann (AMD Ryzen ?).
 
Die Wahrheit tut weh, der Mann sagt, aber was Sache ist und Intel ist sich dessen bewusst, hoffe ich.
Ist halt aber so auch nicht die Wahrheit.
Tatsächlich ist Intel im Vergleich zu TSMC klein und schwach, technologisch gesehen ist man aber sicher kein Niemand:
Kommt Panther Lake tatsächlich noch dieses Jahr ist man zumindest diesbezüglich auf Augenhöhe mit TSMC.
Auch was 14A betrifft, den ersten High NA Prozess dürfte man gut dabei sein und ist Kapazitätstechnisch gleichauf mit TSMC, die ebenso erst einen Scanner besitzen.

Aber Intels Strategie einer "alten Dame" hat halt nicht funktioniert:
Man hatte immer so viel Geld, dass man nicht in neue Märkte investieren musste, sondern gewartet hat, bis sich da was entwickelt und dann hat man einen Kandidaten einfach gekauft.
Das hat man aber bei GPGPUS/HPC Beschleuniger/ KI übersehen, denn als dieser Markt explodiert ist, war Nvidia schon zu groß und mit investieren war man zu weit hinten dran.
Wer hoch fliegt, kann tief fallen. Das hat Intel zu spüren bekommen. Aber der Manager sollte sich dennoch nicht zu sicher sein. Intel hat nach wie vor das Kapital und die Expertise einen guten Fertigungsprozess hinzulegen. Und auch für TSMC könnte es genauso mal Bergab gehen…
Bei solchen Aussagen steckt manchmal auch etwas Politik dahinter: vor Taiwan fliegen die Chinesen rum. Deren Fertigung toll darzustellen ist aktuell tatsächlich Überlebens wichtig.
Und als ehemaliger COO hat er sicher auch Aktie Anteile von TSMC, ein positiver Kommentar und die Aktie bewegt sich kurzfristig etwas ...
 
Die Wahrheit tut weh, der Mann sagt, aber was Sache ist und Intel ist sich dessen bewusst, hoffe ich.
Alle, bis auf das Intel-Management, wissen das bereits.
Seit dem weit über des Möglichen überzüchteten 10nm Prozess läuft es nicht mehr bei denen und sie versuchen gar nicht erst da überhaupt ein funktionierendes System auf die Beine zu stellen, sondern planen voll agressiv weiter und fallen bereits das dritte mal auf die Schnauze, da 7nm und jetzt 018A nicht wirklich rund läuft.
Wieso bekomtm TSMC das denn imemr so gut hin und auch noch mit überlegener Technik?
Wenn bei Intel jetzt gefühlt 10 Jahre nur lauter Probleme auftauchen.
Das als einstiger Marktführer ist echt beschämend.
 
intel als Niemand zu bezeichnen ist schin ziemlich unverschämt. Klar, Intel ist massiv angeschlagen und jede Technik Bude produziert bei TSMC, aber von "Niemand" noch Meilen weg...
Es geht ja nur um den Bereich der Fertigung als Fertiger und da spielt Intel keine Rolle. Wüsste auch nicht warum ich meine Technologien bei Konkurrenten fertigen sollte.
Werde erstmal Erwachsen, kleiner.
Komisch das kein Mod diese Entgleisung gelöscht und die Person gebannt hat. Das hat nicht viel mit Erwachsen zu tun , der ist halt einer andere Kultur entsprungen.
 
Aber Intels Strategie einer "alten Dame" hat halt nicht funktioniert:
Man hatte immer so viel Geld, dass man nicht in neue Märkte investieren musste, sondern gewartet hat, bis sich da was entwickelt und dann hat man einen Kandidaten einfach gekauft.
Das hat man aber bei GPGPUS/HPC Beschleuniger/ KI übersehen, denn als dieser Markt explodiert ist, war Nvidia schon zu groß und mit investieren war man zu weit hinten dran.
Hätte, hätte Fahrradkette, die sind doch selbst schuld, die haben sich das selbst zuzuschreiben. Jemand, der ein Unternehmen hat, wird aktuell einfach nicht auf Intel setzen in der Fertigung, das ist nun mal so. Es wurden einfach zu viele falsche Entscheidungen getroffen wie z. B. der GPU Markt, was hast du da verloren? Bekomm erst einmal deine Fertigung in Griff, bevor du nach den Sternen greifst. Der Servermarkt ist auch in Gefahr, über den OEM Bereich möchte ich erst nicht anfangen. Zum Kaufen, wenn oder was möchtest du dem Kaufen, die ganzen anderen Fertigungsanlagen gehören den Thailändern oder Chinesen und diese dürfen nicht verkaufen ist vertraglich so festgelegt. Wenn das so einfach wäre, dann ja, aber leider geht das nicht, wegen den von mir oben genannten Fakten. Das Einzige, was gehen würde, ist eine Fusion mit einem anderen Wettbewerber, dies wird auch eintreffen sollte man weiterhin rote zahlen schreiben.

LG
Sollte man vorsichtig sein mit solchen Aussagen, vor ein paar Jahren dachte Intel auch ihr CPUs liegen uneinholbar vorne.
Mit der hauseigenen Fertigung wird sich das nichts ändern.

LG
Alle, bis auf das Intel-Management, wissen das bereits.
Seit dem weit über des Möglichen überzüchteten 10nm Prozess läuft es nicht mehr bei denen und sie versuchen gar nicht erst da überhaupt ein funktionierendes System auf die Beine zu stellen, sondern planen voll agressiv weiter und fallen bereits das dritte mal auf die Schnauze, da 7nm und jetzt 018A nicht wirklich rund läuft.
Wieso bekomtm TSMC das denn imemr so gut hin und auch noch mit überlegener Technik?
Wenn bei Intel jetzt gefühlt 10 Jahre nur lauter Probleme auftauchen.
Das als einstiger Marktführer ist echt beschämend.
Hey, ich bin da voll deiner Meinung, aber viele hier verstehen den ernst der Lage nicht. Wenn Intel so weiter machen sollte, wird es kein Intel mehr geben. Vielleicht schon, aber nicht so wie wir es kennen.
 
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Hätte, hätte Fahrradkette, die sind doch selbst schuld, die haben sich das selbst zuzuschreiben. Jemand, der ein Unternehmen hat, wird aktuell einfach nicht auf Intel setzen in der Fertigung
falsch, das hängt von Preis/Leistung ab. Und anscheinend sondieren einige Unternehmen
, das ist nun mal so. Es wurden einfach zu viele falsche Entscheidungen getroffen wie z. B. der GPU Markt, was hast du da verloren?
aha, wie willst du sonst im KI Rennen mitmachen? Ohne vorher Chips zu entwickeln?
 
Hat Intel den je für andere gefertigt?
Gerad da wo Intel noch noch die Führung hatte?
Kam die Idee die Fabriken auch für ander Firmen zu öffnen nicht weil Intel die eigenen Anlagen nicht mehr genug auslasten kann (AMD Ryzen ?).

Z.B. Broadcom ist schon länger Kunde. Aber Top-Prozesse hat Intel meinem Wissen nach nie angeboten. Früher nicht, weil sie die für sich behalten haben; seit IDM 2.0 nicht, weil sie keine mehr hatten. Und der Umgang mit den älteren Intel-Prozessen war wohl auch ein Krampf, weil Intel wirklich alles hausintern gemacht hat – inklusive der Prozessrichtlinien und der Software-Tools. Da war nichts Industrie-Standard und dementsprechend unbequem für jeden externen. Das Thema hat Gelsinger aber schon vor vier Jahren angesprochen und Intel seitdem mehrfach Kooperationen und Investitionen getätigt, es sollte mit 18A (als erstem explizit mit Blick auf das Foundry-Geschäft lancierten Prozess) also besser werden. Ob "besser" dann auch "gut" oder nur "weniger schlecht bedeutet, wissen aktuell wohl nur die Kunden.
 
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