News Schnelleres Dateisystem unter Windows 11: Setup erlaubt Wahl zwischen NTFS und ReFS

Nein.
Nein.

ReFS ist ein Dateisystem für resiliente große Datenbanken. Der Alltags- und erst recht Spielebetrieb von privaten Endnutzern ist nicht Ziel. Es geht nicht um Geschwindigkeit, es geht um nachverfolgbare Datenkonsistenz und sogar selbst reparierende Fehler im Petabytebereich. Nicht darum ob der Jockel daheim sein GTA ne Sekunde schneller starten kann :-D
So ist es.

Ich benutze ReFS beruflich als Dateisystem für Backups unserer Kunden. Ich spreche hier von Datenmengen im 3-stelligen TB Bereich. Da macht es auch wirklich Sinn.

Ein weiterer Nachteil, der hier bislang nicht erwähnt wurde:
Wenn man ein ReFS Volume vergrößert, auch wenn es nur temporär gedacht ist (z. B. wenn ein Backupserver temporäre Platzreserven zum Arbeiten braucht) lässt es sich nachträglich nicht wieder verkleinern.
 
Schnelleres FS?
Bei Vergleichen, die ich vor geraumer Zeit mal gesehen hatte, war AFAIK mal NTFS schneller, mal ReFS.


Aber das ist für die lokale Zielgruppe ja auch egal denn ohne storage spaces sind die meisten Funktionen eh nicht funktional und mit integrity streams wir die Leistung noch reduziert. Oder irre ich mich?
Bei Spielen wäre diese Funktion ja wohl völlig irrelevant.
Hätte nicht gedacht, dass Leute, die große Datenbanken betreiben, dies mit Windows 11 tun.
Kann man auch große Mengen andere Daten haben und, völlig abwegig, möglichst sicher aufbewahren wollen? :rollen:
 
Abseits von Storage Spaces Direct und als Veeam Backup Repo, habe ich bisher noch kein überzeugendes Argument für ReFS gefunden. Selbst bei MSSQL Server lohnt es nur, wenn man im großen Stil mit Database Snapshots arbeitet.
 
Nein. Es kommt nur auf die Größe der install.wim an. Ist sie über 4GB groß, kann man sie in eine esd umwandeln oder splitten. Das geht mit dism.
Ich denke, da kommt es auf das Verfahren an.
Eines mit einer "install.wim" ist mir nicht geläufig.
Ich hatte einen Stick, auf den ich einfach .iso files kopiert, optional mit WinContig defragmentiert und in die Menu.lst eingetragen habe - quasi von anderen Einträgen dort abgekupfert.
Das ging mit einem NTFS-Stick auf meinen BIOS-Systemen, aber der wollte nicht auf allen UEFI-Systemen und die ISOS wollten nicht auf FAT32-Sticks, ohne den Zerspalter von WinSetupFromUSB.
 
Ich denke, da kommt es auf das Verfahren an.
Eines mit einer "install.wim" ist mir nicht geläufig.
Ich hatte einen Stick, auf den ich einfach .iso files kopiert, optional mit WinContig defragmentiert und in die Menu.lst eingetragen habe - quasi von anderen Einträgen dort abgekupfert.
Das ging mit einem NTFS-Stick auf meinen BIOS-Systemen, aber der wollte nicht auf allen UEFI-Systemen und die ISOS wollten nicht auf FAT32-Sticks, ohne den Zerspalter von WinSetupFromUSB.
In der Iso befindet sich die eigentliche Installation. Dort findest du auch die install.wim Datei. Sie enthält, was während des Setups auf C: kopiert wird.
 
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