News Weltraumwetter: Forschern gelingt die erste 3D-Analyse der Atmosphäre eines Exoplaneten

PCGH-Redaktion

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Forschern der Europäischen Südsternwarte ist es erstmals gelungen, die Atmosphäre eines Exoplaneten in mehreren Schichten zu untersuchen. Dabei wurden starke Wettereffekte entdeckt. Bis zur Analyse erdähnlicher Planeten dauert es aber noch.

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Das James-Webb-Teleskop soll auch für solche Untersuchungen gut geeignet sein.
Bin mal gespannt was damit noch rauskommt. :daumen:
 
Das ist aufjedenfall eine beeindruckende Beobachtung, spannend wird es, welche Erkenntnisse wir aus diesen Wetterdaten für unseren eigenen, aber auch für die anderen Planeten ziehen können.

Das VLT ist allerdings kein einzelnes Teleskop mit einem Durchmesser des Hauptspiegels von 8 Metern, sondern besteht aus 4 baugleichen Einheiten. Das VLT sammelt also bereits jetzt in der Summe, das Licht von einem 16 Meter Hauptspiegel.

Daher ist der Bau des ELT noch beeindruckender, welches einen einzigen Hauptspiegel mit 39 Metern Durchmesser haben wird.
 
welches einen einzigen Hauptspiegel mit 39 Metern Durchmesser haben wird
Ein massiver Spiegel mit 39m Durchmesser !!!!
Hast Du nur im entferntesten eine Vorstellung wie schwer der wäre ? Absolut zu schwer wenn man bedenkt das er ja auch nicht vor Ort hergestellt wird und somit auch noch transportiert werden muss.
Das wird eine ähnliche Konstruktion werden wie es beim James Web gemacht wurde. Man unterteilt ihn ihn kleinere Segmente die dann zusammen die insgesamt gewünschte Fläche haben werden.
 
Ein massiver Spiegel mit 39m Durchmesser !!!!
Das "massiv" hast du dir dazu gedichtet.
Man unterteilt ihn ihn kleinere Segmente die dann zusammen die insgesamt gewünschte Fläche haben werden.
Entschuldige bitte, aber deine Aussage zeigt, das du nicht verstanden hast, was man einen Hauptspiegel nennt und jetzt versuchst, mich über deinen Fehler zu belehren.

Ich habe nicht ohne Grund geschrieben "Hauptspiegel". Das der Hauptspiegel ab einem bestimmten Durchmesser segmentiert wird, ist logisch. Und der Hauptspiegel ist im Aufbau eines Teleskopes nunmal als eine Einheit zu verstehen, egal aus wie vielen Segmenten dieser besteht. Sonst müsste jeder segmentierte Spiegel einen eigenen Namen haben, was völlig unnötig wäre. Was du auch bewiesen hast, indem du den Hauptspiegel des James Webb Weltraumteleskopes, vergleichenden zum ELT, als "gewünschte Fläche" bezeichnet hast.

Fazit: Im Vergleich zum VLT hat das ELT nunmal einen Hauptspiegel von 39 Metern Durchmesser. Während die Hauptspiegel des VLT jeweils einen Durchmesser von 8 Metern haben.
 
Anstelle uns über die Größe zu streiten, sollten wir uns lieber fragen, ob das ELT überhaupt eine Zukunft hat.
Trump hat die Atacama Desert bereits als großen Industriestandort im Auge und bis 2030 ist die Entsendung von bis zu 60.000 Satteliten geplant (bei aktuell knapp 10.000 aktiven Satteliten in diversen Orbits).
 
Anstelle uns über die Größe zu streiten, sollten wir uns lieber fragen, ob das ELT überhaupt eine Zukunft hat.
Trump hat die Atacama Desert bereits als großen Industriestandort im Auge und bis 2030 ist die Entsendung von bis zu 60.000 Satteliten geplant (bei aktuell knapp 10.000 aktiven Satteliten in diversen Orbits).
Ich konnte mal eine Reihe Starlink Satellieten als sog. "Satellitenzüge" am Nachthimmel beobachten. Das beeinträchtigt den Blick auf den Nachthimmel natürlich stark. Obwohl solche Konstellationen auch nur relativ kurz nach dem Start zu beobachten sind. Hoffen wir mal, dass es in der Entwicklung der Abdunklungstechnik baldige Fortschritt gibt.

Allerdings denke ich nicht, dass das ELT deshalb in Zukunft unbrauchbar wird. Mitten in der Nacht sind die meisten Satelliten bedingt durch die niedrige Umlaufbahn im Erdschatten. Damit wäre das Problem weitesgehend auf die frühen Morgen- und Abendstunden reduziert.
 
Ich konnte mal eine Reihe Starlink Satellieten als sog. "Satellitenzüge" am Nachthimmel beobachten. Das beeinträchtigt den Blick auf den Nachthimmel natürlich stark. Obwohl solche Konstellationen auch nur relativ kurz nach dem Start zu beobachten sind. Hoffen wir mal, dass es in der Entwicklung der Abdunklungstechnik baldige Fortschritt gibt.

Allerdings denke ich nicht, dass das ELT deshalb in Zukunft unbrauchbar wird. Mitten in der Nacht sind die meisten Satelliten bedingt durch die niedrige Umlaufbahn im Erdschatten. Damit wäre das Problem weitesgehend auf die frühen Morgen- und Abendstunden reduziert.
Die Starlink Satelliten umrunden die Erde in rund 90-100 Minuten, bei einer Höhe von "nur" 550 KM. Wir sehen die regelmäßig und bei Langzeitbelichtung sieht man oft die verdächtigen Streifen in den Bildern. Das mag nicht jederzeit passieren aber meistens leider im relevanten Beobachtungszeitraum. Aktuell sind auch erst knapp 7.000 Starlink Sats im Orbit...rechne nochmal 35.000 Stück bis 2030 dazu plus 15.000 Leo Sats aus China, dann wird es langsam aber sicher kompliziert.

Ich denke auch, dass das ELT selbst dann nicht seine Relevanz verlieren wird, jedoch hoffe ich auf eine lange überfällige Regulierung von Satelliten. Klar, Wunschdenken aber träumen darf man ja noch :)
 
Ich meinte auch nur die "Satellitenzüge", die zum Glück nicht so oft zu sehen sind. Ansonsten stimme ich dir zu, ich habe letztes Jahr keine einzige Aufnahme machen können, in der kein Satellit zu sehen war. :daumen2:

Aber ich befürchte, dass wir keine großartige Regulierung sehen werden, ich kann mir eher vorstellen, dass die Abdunkelungstechnik ausgebaut wird, weil man den Nutzen gegen die optische Beeinträchtigung aufwerten wird.
 
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