News Qualcomm bläst zur Attacke auf x86-Prozessoren: Was bedeutet das für Spieler?

PCGH-Redaktion

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ARM-Prozessoren sollen aggressiv auf den von x86-Anbietern dominierten PC-Markt vorstoßen. Neben den naheliegenden Notebooks soll auch der Desktop binnen 5 Jahren erobert werden.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Qualcomm bläst zur Attacke auf x86-Prozessoren: Was bedeutet das für Spieler?

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Gerade im Office Breich dürfte es für ARM CPUs klappen. WENN die übliche Software fürs Büro drauf läuft.

Für Spieler PCs dürfte es schwer werden.
 
Ich denke das gilt generell: Wenn die wichtigste Software + Spiele für die Plattform laufen und diese dann noch Vorteile ggü. x86 haben (Performance, Energiebedarf, Kosten etc.), warum nicht?

Früher haben die Menschen primär auf Motorola CPUs der Reihe 680x0 (Amiga, Atari, Mega Drive, Mac, ...) gezockt und gearbeitet. Da hat kaum ein Hahn nach x86 CPUs gekräht!
 
Gerade im Office Breich dürfte es für ARM CPUs klappen. WENN die übliche Software fürs Büro drauf läuft.

Für Spieler PCs dürfte es schwer werden.

Die Unreal Engine 5 gibt es z.B. bereits für ARM. Es wird noch dauern, bis alles Rund läuft und den Entwicklern gleich beide Versionen ausgespuckt werden wenn wie die Spiele-Dateien bauen.
Daher würde ich nicht unbedingt "schwer" sagen, es wird nur noch etwas dauern. Die Bemühungen sind aber bereits jetzt da!

Da sehe ich tatsächlich mehr Schwierigkeiten für Büros. Da gibt es sehr viel spezielle Software von sehr kleinen Entwicklern. Für solche Software gibt es keine "Game Engines", müssen als von "Grund auf" entwickelt werden. Das ist Aufwand, den die Entwickler natürlich scheuen!

Am einfachsten wird es im rein privaten Umfeld für die 0815-Nutzer. Chrome/Edge und Office, alles bereits nativ für ARM verfügbar. Mehr nutzen die Meisten doch nicht. Und ob die Solitair-Collection und Candy Crush nun nativ oder emuliert läuft, interessiert auch nicht.
 
Die Unreal Engine 5 gibt es z.B. bereits für ARM. Es wird noch dauern, bis alles Rund läuft und den Entwicklern gleich beide Versionen ausgespuckt werden wenn wie die Spiele-Dateien bauen.
Daher würde ich nicht unbedingt "schwer" sagen, es wird nur noch etwas dauern. Die Bemühungen sind aber bereits jetzt da!

Da sehe ich tatsächlich mehr Schwierigkeiten für Büros. Da gibt es sehr viel spezielle Software von sehr kleinen Entwicklern. Für solche Software gibt es keine "Game Engines", müssen als von "Grund auf" entwickelt werden. Das ist Aufwand, den die Entwickler natürlich scheuen!

Am einfachsten wird es im rein privaten Umfeld für die 0815-Nutzer. Chrome/Edge und Office, alles bereits nativ für ARM verfügbar. Mehr nutzen die Meisten doch nicht. Und ob die Solitair-Collection und Candy Crush nun nativ oder emuliert läuft, interessiert auch nicht.
Das mit der UE5 engine war mir gar nicht bekannt. Aber klar, dann ist der Wechsel für die Zukunft einfacher als gedacht.

Die kleine Software wird wohl nur emuliert laufen. Aber größere wie z.B DATEV werden dann folgen, wenn es eine Grundnachfrage gibt.

Wenn es gute Emulatoren gibt dürfte das für den Wechsel mit ausschlaggebend sein.
 
Das mit der UE5 engine war mir gar nicht bekannt. Aber klar, dann ist der Wechsel für die Zukunft einfacher als gedacht.

Die kleine Software wird wohl nur emuliert laufen. Aber größere wie z.B DATEV werden dann folgen, wenn es eine Grundnachfrage gibt.

Wenn es gute Emulatoren gibt dürfte das für den Wechsel mit ausschlaggebend sein.

Zum einen werden in Büros die PCs im durchschnitt deutlich länger genutzt als im privaten Bereich, also ist der Druck nicht so da. Zum anderen ist solche Büro-Software halt oft nicht oder nur sehr schwer durch eine andere zu ersetzten. Darauf verzichtet, wie bei Spielen kann aber auch nicht. Daher können Unternehmen wie DATEV oder SAP sehr viel stärker die Systemvoraussetzungen diktieren.

Daher wird sich auch DATEV möglichst lange gegen native Unterstützung von ARM "wehren".
Neuentwicklung ist halt teuer und bringt keinen zusätzlichen Gewinn.

Im privaten sieht das anders aus. Nur für "dieses eine Spiel" wird sich niemand einen zweiten x86-PC hinstellen.
Läuft App X nicht, dann nehme ich halt App Y oder Z.

Einer der großen Gründe, warum alle älteren Windows on ARM-Versionen bisher "gescheitert" sind, war die miese x86-Emulation. Sie war langsam, hat den Akku gefressen und 64Bit-Anwendungen liefen schon mal gar nicht.
Da soll Microsoft in der kommenden Windows on ARM-Version aber mächtig dran geschraubt haben.
Wie gut das funktioniert, wird sich aber erst zeigen müssen.

Die gleichen Probleme hatte aber auch Apple beim wechsel auf Apple Silicon.

Microsoft und Qualcomm haben jetzt aber den Vorteil, dass es bereits vieles an nativer Software gibt. Außerdem ist bei Software-Hersteller das Bewusstsein, dass sich in die Richtung was tun muss, jetzt schon länger da. ARM ist halt kein Exot mehr, für den sich der Entwicklungsaufwand nicht lohnt.
 
Einer der großen Gründe, warum alle älteren Windows on ARM-Versionen bisher "gescheitert" sind, war die miese x86-Emulation. Sie war langsam, hat den Akku gefressen und 64Bit-Anwendungen liefen schon mal gar nicht.
Da soll Microsoft in der kommenden Windows on ARM-Version aber mächtig dran geschraubt haben.
Wie gut das funktioniert, wird sich aber erst zeigen müssen.

Die gleichen Probleme hatte aber auch Apple beim wechsel auf Apple Silicon.
Apple hat es mit der Übersetzung der Programme in den ARM-Befehlssatz aber hinbekommen, dass der Akku trotzdem länger hielt und die Software schneller war als auf den vorherigen Intel-Macbooks. Sogar Spiele waren durchaus lauffähig dadurch. Man würde meinen, dass Microsoft die nötigen Ressourcen hätte das auch hinzubekommen und ist verwundert, dass sie das bis jetzt noch nicht gemacht haben.

Ob die Datev dann jetzt oder doch erst in drei Jahren das Buildtarget Arm64 hinzufügt wird dadurch irrelevant.
 
ARM im Desktop wird mit hoher Wahrscheinlich eines bedeuten, fest verlötete Prozessoren & Ram und dazu praktisch kein OC oder UV. Das wäre praktisch der Tod einer ganzen Branche. Sehe deshalb wie schon andere User den Ensatzzweck in Office, mobility und Rechnern die 24/7 mit geringer Auslastung laufen.
 
Die Unreal Engine 5 gibt es z.B. bereits für ARM. Es wird noch dauern, bis alles Rund läuft und den Entwicklern gleich beide Versionen ausgespuckt werden wenn wie die Spiele-Dateien bauen.
Daher würde ich nicht unbedingt "schwer" sagen, es wird nur noch etwas dauern. Die Bemühungen sind aber bereits jetzt da!

Da sehe ich tatsächlich mehr Schwierigkeiten für Büros. Da gibt es sehr viel spezielle Software von sehr kleinen Entwicklern. Für solche Software gibt es keine "Game Engines", müssen als von "Grund auf" entwickelt werden. Das ist Aufwand, den die Entwickler natürlich scheuen!

Am einfachsten wird es im rein privaten Umfeld für die 0815-Nutzer. Chrome/Edge und Office, alles bereits nativ für ARM verfügbar. Mehr nutzen die Meisten doch nicht. Und ob die Solitair-Collection und Candy Crush nun nativ oder emuliert läuft, interessiert auch nicht.

Steel Nomad Light erreicht auf meinem iPad Pro mit M4 gerade einmal knapp die Leistung einer 1060. Der Qualcomm Chip ist nochmals um Welten langsamer bei der Grafikleistung. Ich sehe da zur Zeit keine Alternative für Gamer außer natürlich der Qualcomm Chip kommt mit dedizierte GPU.
 
Wait and drink tea...

RISC-Designs sind schon einmal auf den PC "gedrängt". Mitte der 80er bis in die frühen 2000er.
Acorn's Archimedes 1987 (Acorn RISC Machines = ARM, wurde 1990 zu Advanced RISC Machines unter neuem Firmennamen "ARM Holdings"). Der Atari Falcon 1992. Der Sun SPARC ab 1986 war einer der erfolgreichsten RISC-Hersteller auf Workstations und Server und der IBM PowerPC in IBM's RS/6000 sowie Apple's Power Macintosh bis hin zu Powerbook's und Power Mac's.
MIPS, lange erfolgreich in den Workstations und Servern von Silicon Graphics, Inc (SGI) mit so Namen wie Professional Iris und Personal Iris, später dann Indigo (sieht man im Film Jurassic Park. "It's a UNIX System!" - man sieht Silicon Graphics' "Irix OS"), Indy und Octane, resultierte in Sony's Playstation 2 - auch eine Art Personal Computer, dem man heute differenzierend eher den Titel "Console" aufdrückt.


In der sehr hollywood-igen Filmumsetzung "Hackers" von 1995 (mit Angelina Jolie, Jonny Lee Miller und Fisher Stevens aus Short Circuit) führte das zu so markigen Sprüchen wie:
"RISC architecture is gonna change everything" - "Yeah! RISC is good!" :cool:
 
Zuletzt bearbeitet:
Hab mir die Grafikleistung der ARM-Prozzi's auch angesehen und würde meinen in dem Bereich dauert es dann doch noch ein paar Jahre..

Könnte natürlich ggbfs. kurzfristig dazu führen, dass ursprünglich Android/iOS beheimatete Games mehr und mehr auf die PC's wandern.
Siehe bspw. HONKAI Star Rail zuletzt.
Da ist es auch iwie schwierig zu erklären, warum ein und das selbe Game auf dem PC so viel mehr Watt benötigt, als auf einem ARM-Mobile-Sys.

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Ich beobachte das ganze mal entspannt.
Die CoPilot+ Surfaces mit Snapdragon Elite sind für 1200€ (ohne Tastatur) mittlerweile vorbestellbar.
Aber da warte ich selbst wohl eher auf ein passendes System mit AMD Strix Point (AI 300) oder gleich Strix Halo, wenn dieser nett verpackt/verbaut wird.

Der erste Gedanke der mir jedoch bei dem Headliner zu diesem Artikel kam, was ein Glück, dass die EU die Übernahme von ARM durch Nvidia seiner Zeit vereitelt hat!
So dermaßen wichtig und viele wollten es einfach nicht sehen..
 
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Steel Nomad Light erreicht auf meinem iPad Pro mit M4 gerade einmal knapp die Leistung einer 1060. Der Qualcomm Chip ist nochmals um Welten langsamer bei der Grafikleistung. Ich sehe da zur Zeit keine Alternative für Gamer außer natürlich der Qualcomm Chip kommt mit dedizierte GPU.
Naja, das ist der kleinste Chip der Serie und ohne aktive Kühlung. Ganz so groß ist der Abstand dann auch wieder nicht.
 
ARM im Desktop wird mit hoher Wahrscheinlich eines bedeuten, fest verlötete Prozessoren & Ram und dazu praktisch kein OC oder UV. Das wäre praktisch der Tod einer ganzen Branche. Sehe deshalb wie schon andere User den Ensatzzweck in Office, mobility und Rechnern die 24/7 mit geringer Auslastung laufen.

Nicht unbedingt. Die ersten Consumer-ARM-Prozessor-Generationen wird es wohl tatsächlich nur in Notebooks und Tablets geben. Hier macht verlöteter RAM und verzicht auf OC/UV auch irgendwo Sinn.

Vor allem bei Notebooks ist der Absatzmarkt halt deutlich größer als bei Desktops. Da macht es schon Sinn, das Segment zu erst zu bedienen und neue Technologien in den Markt zu drücken.

Qualcomm sind aber auch nicht die einzigen, die ARM-CPUs fertigen.
Schau dir Ampere mit ihren Altra und AmpereOne CPUs an. Das sind "normale" Prozessoren für Server und Workstations mit normalen DDR4/5-RAM und PCIe Anbindung.

Wenn ARM als Architektur erst einmal Fahrt aufgenommen hat, wird es nicht lange dauern, bis solche CPUs auch in "kleiner" für Desktop- und Spiele-PCs kommen.

Steel Nomad Light erreicht auf meinem iPad Pro mit M4 gerade einmal knapp die Leistung einer 1060. Der Qualcomm Chip ist nochmals um Welten langsamer bei der Grafikleistung. Ich sehe da zur Zeit keine Alternative für Gamer außer natürlich der Qualcomm Chip kommt mit dedizierte GPU.

Für den Casual-Gamer wird's wohl reichen! :ugly:
Ja, zur Zeit ist das für Gamer nix, das stimmt. Wobei ein "großer" M4, vielleicht sogar in einem vielleicht noch erscheinenden MacPro sicherlich deutlich mehr Leistung bringen würde. Für FullHD-Gaming wird das dann sicher locker reichen.

Wie oben geschrieben, die Möglichkeiten sind da und der Grundstein gesetzt. Auch für ARM-PCs mit dedizierten GPUs.
 
In den 90ern war ich mit einem Kumpel auf der Cebit und habe mir an einem Stand interessiert den Archimedes angeschaut. Dann kam so ein Futzi von Acorn und hat uns mit den Worten "Jetzt geht doch bitte weg, den könnt ihr euch eh nicht leisten" (wir sahen nicht aus wie Penner, glaube ich) weggescheucht. Ich bin heute noch traumatisiert.
 
ARM im Desktop wird mit hoher Wahrscheinlich eines bedeuten, fest verlötete Prozessoren & Ram und dazu praktisch kein OC oder UV. Das wäre praktisch der Tod einer ganzen Branche. Sehe deshalb wie schon andere User den Ensatzzweck in Office, mobility und Rechnern die 24/7 mit geringer Auslastung laufen.
Warum sollte es für ARM keine Sockel geben wie bei x86 auch? Der Sinn am Desktop-PC ist ja, dass er modular ist. Ohne diese Modularität hat man im Prinzip nur einen Single-Board-Computer, was für den Verbraucher ziemlich unpraktisch wäre, zumindest in Preisdimensionen, wo Desktops normalerweise Sinn machen.
 
Die größte Frage wird sein: Wie sieht es mit alter Software aus? PC Gaming bedeutet vir allem auch Abwärtskompatibilität.
 
Mhm und die Nachteile von RISC werden nicht genannt : Abwärtskompatibilität :-)

Mal sehen ob sich in ein paar Jahren (Jahrzenten :-)) in der Richtung was getan hat.

Wenn Firmen noch Windows 3.11 WFW, Windows XP und sowas nutzen weil sie

Software haben die darauf aufbaut werden die bestimmt begeistert auf ARM

umsteigen und nichts läuft mehr :-)
 
Die Unreal Engine 5 gibt es z.B. bereits für ARM. Es wird noch dauern, bis alles Rund läuft und den Entwicklern gleich beide Versionen ausgespuckt werden wenn wie die Spiele-Dateien bauen.
Daher würde ich nicht unbedingt "schwer" sagen, es wird nur noch etwas dauern. Die Bemühungen sind aber bereits jetzt da!

Da sehe ich tatsächlich mehr Schwierigkeiten für Büros. Da gibt es sehr viel spezielle Software von sehr kleinen Entwicklern. Für solche Software gibt es keine "Game Engines", müssen als von "Grund auf" entwickelt werden. Das ist Aufwand, den die Entwickler natürlich scheuen!

Am einfachsten wird es im rein privaten Umfeld für die 0815-Nutzer. Chrome/Edge und Office, alles bereits nativ für ARM verfügbar. Mehr nutzen die Meisten doch nicht. Und ob die Solitair-Collection und Candy Crush nun nativ oder emuliert läuft, interessiert auch nicht.
Problem ist halt, auf dem Desktop zieht die Effizienzmasche nicht, oder zumindest bei weitem nicht so sehr wie bei Mobilgeräten. Die Dinger konkurrieren also nicht mit Intels verkorksten Laptopchips oder AMDs APUs, sondern mit ausgewachsenen Desktop CPUs und dedizierten Grafikkarten.

Bei der CPU-Leistung sehe ich noch Hoffnung, der M4 ist auf Augenhöhe mit aktuellen Desktops. Aber bei der Grafikkarte...

Klar, man kann natürlich auch dedizierte GPUs an ARM chips hängen, aber erstens gibt man damit eine ganze Menge Vorteile von ARM auf, und zweitens ist das auch etwas, was man nicht emulieren kann, da müssen AMD und nVidia Jahrzehnte an DirectX Optimierungen umportieren.

Gleiches gilt übrigens für sämtliche Treiber. Alles, was über Windows Standardtreiber hinausgeht (Tastatur/Maus, etc.) muss entweder portiert, oder das Gerät neu angeschafft werden.
 
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