Special Die besten PC-Gehäuse: Empfehlungen, Tipps und Erklärungen

Ich möchte TT mit gedrehtem Mainboard nicht mehr missen. Vor allem weil keine GrKa Stützen mehr nötig.Verarbeitung ist Top.
Ist zwar etwas her, jedoch moechte ich darauf hinweisen das einige GPUs das garnicht so moegen.
Bei meiner 3060ti war das kein echtes Problem aber habe sie einfach mal mit Riser quer eingebaut und aufeinmal war sie 10-15 Grad Kuehler. Vermute mal es liegt an der Ausrichtung der Heatpipes :hmm:
 
Ich hab n Corsair 2000D Mini-ITX Gehäuse. Ich bin nach wie vor etwas verliebt in das Ding. Selbst 3 Slot dicke GPUs passen da rein, der Airflow passt super und man spart sich in der Horizontalen angenehm viel Platz, weil das Ding in die Vertikale geht.

Als CPU-Lüfter hab ich n Low Profile-Kühler von Noctua, der die Luft raus bläst, was in Verbindung mit den Lüftern an der Seite, die die Luft raus blasen, für einen guten Durchzug sorgt. Temperaturtechnisch geht das vollkommen klar.

Einzig das Kabelmanagement ist fummelig, wobei man die meisten Kabel aber gut im Case selbst verlegen kann, sodass nichts hängt. Mit zwei oder drei Milimetern mehr Platz an den Seiten hätte man die Kabel noch besser verstecken können.
 
Die neuen Modelle sind hübsch, nur schwächeln diese im Testparcours im Vergleich zu Klassikern wie dem Define 7 (damals noch mit älterem Testsystem ins Rennen geschickt) bei sehr vielen Punkten – für den praktisch identischen Preis.

Beispiel: Verwindungstärke, Stabilität, Zusammenbauextras – hier schlägt das ältere Modell die neueren Design-Gehäuse im direkten Vergleich eindeutig (etwa bei den einklippbaren, sehr angenehmen Seitenteilen, der abschraubbaren Radiatorschiene, Handhabung, Ausstattung und vieles mehr). Nur sind Gehäuse eben das Gesicht eines PCs. Daher gibt es viele sehr zufriedene Nutzer, die lieber auf Extras und Leistung verzichten, wenn denn die Optik stimmt. Wenn jemand Ideen hat, wie ich Letzteres als Redakteur in den Tests irgendwie einfließen lassen sollte, höre ich gerne zu. Allerdings lassen sich beispielsweise Pre-Samples nicht auf "Popularität" oder Ähnliches bewerten. Daher sehe ich aktuell nur das bewährte, nüchterne System als valide Option.



Bei den Ranglisten-Tabellen sind mir als Redakteur zumindest technisch die Hände gebunden. Daher baue ich die Geizhals-Widgets mit den aktuellen Preisen bei den jeweiligen Abschnitten der Gehäuse ein.

Hi Richie, danke für Deinen Artikel und den Kommentar zu den aktuellen Fractal Design Gehäusen. Es ist für mich sehr bedauerlich, zu hören, dass die neuen Fractal Design Gehäuse nicht mehr so gut sind wie die älteren.

Könntest Du mir vielleicht einen Tipp geben, welches Gehäuse heutzutage dem Define XL R2 am nächsten käme?
Falls Du eine Idee/Empfehlung hättest, das wäre sehr freundlich.

Neben Gaming betreibe ich noch Home Recording und Videobearbeitung und habe mir einen prima Silent Rechner auf Basis des Fractal Design Define XL R2 zusammengestellt.

Für mich wichtig:
  • hohes Gehäusevolumen
  • Dämmung
  • Staubfilter jeweils an den Lufteinlässen (Front und Unterseite)
  • Front mit bis zu vier 5 1⁄4 Zoll Einschüben. Das ermöglicht mir, SSDs mit ICY Dock MB324SP-B frontseitig installieren zu können. Dann kann man die internen Festplatten-Käfige für einen idealen Airflow entfernen und die SSDs sind dann auch gut zugänglich. Zudem kann man dann noch 1–2 CD-Rom-Laufwerke oder einen 3.5“ Wechselrahmen einbauen, um z. B. auf alte Festplatten zugreifen oder diese sicher löschen zu können.
Komponentenliste und Bilderstrecke meines Rechners hier im Blog-Artikel, das zeigt meinen Bedarf am besten.
 
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Hi Richie, danke für Deinen Artikel und den Kommentar zu den aktuellen Fractal Design Gehäusen. Es ist für mich sehr bedauerlich, zu hören, dass die neuen Fractal Design Gehäuse nicht mehr so gut sind wie die älteren.

Könntest Du mir vielleicht einen Tipp geben, welches Gehäuse heutzutage dem Define XL R2 am nächsten käme?
Falls Du eine Idee/Empfehlung hättest, das wäre sehr freundlich.

Neben Gaming betreibe ich noch Home Recording und Videobearbeitung und habe mir einen prima Silent Rechner auf Basis des Fractal Design Define XL R2 zusammengestellt.

Für mich wichtig:
  • hohes Gehäusevolumen
  • Dämmung
  • Staubfilter jeweils an den Lufteinlässen (Front und Unterseite)
  • Front mit bis zu vier 5 1⁄4 Zoll Einschüben. Das ermöglicht mir, SSDs mit ICY Dock MB324SP-B frontseitig installieren zu können. Dann kann man die internen Festplatten-Käfige für einen idealen Airflow entfernen und die SSDs sind dann auch gut zugänglich. Zudem kann man dann noch 1–2 CD-Rom-Laufwerke oder einen 3.5“ Wechselrahmen einbauen, um z. B. auf alte Festplatten zugreifen oder diese sicher löschen zu können.
Komponentenliste und Bilderstrecke meines Rechners hier im Blog-Artikel, das zeigt meinen Bedarf am besten.

Im Mainstream gibt es da wenig Neues, was passen würde. 5,25-Zoll-Plätze sind bei den meisten Gaming-Gehäusen fast komplett ausgestorben (bis auf wenige Ausnahmen wie vielleicht das Fractal Pop oder Be Quiet 901 mit 1–2 optionalen Plätzen). Im Workstation-Bereich gibt es noch einige Optionen, hier scheitert es aber an den Details wie Dämmung, vier 5,25-Zoll-Slots oder Staubfiltern. Bei älteren Modellen gibt es vielleicht noch passende Optionen. Ansonsten wird es bei Neuen Kompromisse geben müssen (bei der Fractal Pop-Serie und Define 7 XL etwa nur 2× 5,25-Zoll-Plätze). Kompromisse bei älteren Gehäusen gäbe es etwa bei den USB-C-Anschlüssen, wie etwa beim Nanoxia Deep Silence 6.
 
Da hast Du ja noch zumindest 2 gefunden, die gerade noch so gingen, dann wohl eher das nanoxia.
Jedoch, 64cm Höhe ist schon ein ziemlicher Klopper, mein altes Fractal Design Gehäuse hat 57cm und das reicht.

Trotz der Größe dann dieser Hinweis zum Nanoxia bzgl. E-ATX: "Hinweis zu E-ATXMainboard- und Gehäusehersteller bezeichnen unterschiedliche Dimensionen als E-ATX. Mainboards mit E-ATX/SSI EEB Abmessungen von 305x330mm bzw. 12"x13" werden möglicherweise nicht unterstützt."


Hmm, es wird zunehmend nur noch Schrott produziert, äußerst bedauerlich.
Dahin die Flexibilität eines PCs …

Sei es bei solchen Dingen oder beim PCIe Sockel Layout/Erweiterbarkeit. Grafikkarten müssen selbstverständlich 3–4 PCIe Sockelbreiten haben oder man muss ja unbedingt das mainboard mit M.2 Steckplätzen zupflastern, anstatt eine PCIebasierte Trägerplatine zu verwenden …

Dass es im Workstation-Bereich keine Dämmung gibt, ist auch sehr schade.
Woran hättest Du denn da gedacht, Richie?
Ich befürchte, dass es je nach Gehäuse nur schlecht bis gar nicht möglich ist, selbst zu dämmen, oder?
Zudem sind Workstations vermutlich per se teuer, weil es Workstations sind und sie werden wohl
weniger für Recording ausgelegt sein (DPC-Latenzen, Lautstärke).
 
Zuletzt bearbeitet:
und was hält dich davon ab bei dem "altem" Gehäuse zu bleiben?

Es ist halt mit 11 Jahren schon etwas in die Jahre gekommen. Ich werde das System vermutlich noch 1-2 Jahre weiter betreiben, schaue mich aber jetzt schon nach Komponenten um.

Einschübe vorne im Gehäuse sind einfach Tod, das baut keiner mehr. Kann man doof finden ist aber so.

Ja, ich finde es in der Tat ungünstig, das raubt dem PC seine Flexibilität.
Die Leute haben heutzutage schon einen seltsamen Geschmack.
 
Dass es im Workstation-Bereich keine Dämmung gibt, ist auch sehr schade.
Woran hättest Du denn da gedacht, Richie?
Ich befürchte, dass es je nach Gehäuse nur schlecht bis gar nicht möglich ist, selbst zu dämmen, oder?
Zudem sind Workstations vermutlich per se teuer, weil es Workstations sind und sie werden wohl
weniger für Recording ausgelegt sein (DPC-Latenzen, Lautstärke).

Dämmungen sollten mit einem bestimmten Zweck eingesetzt werden. Etwa bei unvermeidbarem Spulenfiepen (wenn die Grafikkarte eben nicht undervolted oder sonst limitiert werden soll oder bestimmte mechanische Geräusche von allen Seiten gesondert gedämmt werden sollen etc.). Ansonsten lässt sich auf eine Dämmung (sehr oft und gut) verzichten, auch in Bezug auf das Temperatur-Kühlungs-Verhältnis.

Auf der Computex 2025 habe ich von Chieftec ein günstiges Workstation-Gehäuse mit 2× 5,25-Zoll-Plätzen gesehen. Innen war es der Zielgruppe entsprechend weniger verspielt, ohne Lackierung und mit einigen verschmerzbaren Schnittkanten. Ich persönlich würde aber wohl tatsächlich erstmal beim alten Gehäuse bleiben und im Zweifel schauen, inwiefern neu auftauchende Bedürfnisse sich durch eigene Erweiterungen im Alltag abgehakt werden können (neue Addin-Cards, Bohrungen an der Front mit Kabeln, Case-Modding generell etc.).
 
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