Epson deaktiviert Drucker wegen angeblich voller Tintenschwämme

Die Obsoleszenz ist nicht geplant, das ist gar nicht nötig.
Das Material ist so schlecht, daß die Billigbeule einfach nach 2 ... 3 Jahren zusammenbricht.

Stell mal die 5er Canon IP Serie nebeneinander: 5000 - 5200 - 5600 - 5700 - TS 5150.
Da reicht Anfassen, um zu merken, wie die Materialstärke gesunken ist.

naja das dürfte die Definition von Obsoleszenz sein.

Obsoleszenz ist in der Wirtschaft und insbesondere in der Industrie das Veralten oder unbrauchbar wird von Produkten – oder auch von Wissen – durch die begrenzte Haltbarkeit technischer Bauteile und den Wandel von Mode oder technischem Fortschritt
 
Freu mich schon auf das Papierlose Office!
Wann kommt das?
Das verspricht man uns seit 40 Jahren.

Ich hab mal einen Ansatz gesehen im Großmarkt.
Es wurde nur die Reparaturanmeldung und die Rechnung gebraucht.
Die wurden gescannt und elektronisch geheftet mit Nuance.

Alles andere lief im PC bis auf die Kundenunterschrift bei Rückgabe des reparierten Gerätes etc.

Papieraufwand fast nichts (1 Seite) für die gesamte Reparatur.
Leider wurde das super System mit der Filiale beerdigt.

Jetzt ist da ein Billigmarkt drin.


naja das dürfte die Definition von Obsoleszenz sein.
Es ging aber um geplante Obsoleszenz.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dass die billigen Drucker nicht lange halten ist ja ein alter Hut.
Es gibt Drucker bei denen nicht gefühlt die Hälfte der Tinte beim Reinigen in den Schwamm gespritzt wird.
HP hat Anfang dieses Jahrtausends ein Drucksystem entwickelt , bei dem die Tinte beim Reinigen in einem Kreislauf geführt wird.
Nach 4 Epson Druckern und 2 Canon Druckern aus der Oberklasse/obere Mittelklasse die allesamt nicht die erwartete Lebensdauer hatten, habe von diesem Drucksystem in der Photosmart C Serie gelesen.
Daraufhin habe ich meinen Familienkreis mit Multifunktionsgeräten vom Typ Photosmart C51xx und C71xx eingedeckt.
Was soll ich sagen, die Dinger sind für die Ewigkeit gebaut - seit über 15 Jahren verrichten die treue Dienste.
Mit den alternativen Tintenpatronen die etwa die 10x Menge enthalten sind die Druckkosten verschwindend gering und es ist bei seltenem Gebrauch nie etwas eingetrocknet. Absolut Idiotensicher -k eine Anrufe mehr "Du der Drucker funktioniert nicht mehr, kannst du mal..."
Auch mit aktuellen mobilen Geräten lässt sich problemlos über das Netzwerk Drucken.

Was des Kunden Vorteil ist, hat natürlich einen Haken. So hat HP irgendwann bemerkt, dass sie kaum Tintenpatronen verkaufen - klar wenn die Tinte auf dem Papier landet und nicht im Schwamm halten die ewig plus drei Tage ;)
So wurde die Produktion der 2 Milliarden Dollar Entwicklung nach ein paar Jahren wieder eingestellt - Schade drum!

Geplante Obsolezenz bei Druckern ist leider ein großes Thema.
Zum Glück bin ich da raus - vermutlich kann ich die Geräte noch vererben :)
 
PS: ich hoffe, dass due niemals etwas verschüttest hast, sonst wärst du ja dumm.
Stell dir vor, ich hab mir schonmal ne heiße Kanne Tee über den Balg geschüttet, sah auch nicht sonderlich toll aus. Aber weißt du, wen ich dafür verantwortlich gemacht habe (war im übrigen ein Hotel wo dies passierte), richtig

MICH!!!

Ich kann doch nicht ein Hotel verklagen, weil die heißen Tee anbieten? Das ist in meinen Augen Schwachsinn und beim Kaffee genau das gleiche!

Sollte die mal eine Firma übel mitspielen: sind einfach unsere Nationalhymne.
Du hast meinen Post überhaupt nicht verstanden? Oder?

Ich habe doch gerade an dem Punkt VW versucht zwei Dinge klar zu machen! Zum einen, dass ich der Meinung bin, dass eben auch der User, der weiterhin so etwas kauft eine Schuld daran trägt und gerade wenn er es wieder kauft, naja, was soll ich sagen. Selber Schuld! Ist zu gering die Anschuldigung, aber trifft es ganz gut.

im zweiten Punkt bin ich ganz bei dir, dass Konzerne es in Deutschland deutlich zu einfach haben, dennoch sage ich auch, dass ich die Klageindustrie aus den USA in der art nicht hier haben möchte. Ein Mittelweg wäre mir da deutlich angenehmer. Bei klaren Fehlern der Industrie, wie bspw. der Abgasaffäre gehört in meinen Augen richtig draufgeschlagen und auch persönliche Haftungen zu den Mitteln der Wahl. Aber man muss eben auch den Usern eine gewisse Verantwortung übertragen und wenn man bspw. in den Außenspiegel eines PKWs guckt, sollte jedem Menschen klar sein, dass die Bildverhältnisse dort nicht der Realität entsprechen, dies muss man meines Erachtens nach nicht wie in den USA auf die Außenspiegel drucken, damit man es weiß!
 
Bei 3,99€ kostet EINE Seite dann ganze 8 Cent! Das ist schon ziemlich happig.
Du musst da aber noch die Versandkosten einrechnen die du generell beim bestellen hast oder die Fahrtkosten zum Geschäft um Patronen zu kaufen.
Darüber hast du auch oft das Problem das die Patronen an sich 30€ kosten, von Originalen mal ganz zu schweigen.

Auch die Entsorgung ist nicht Fachgerecht gewährleistet... wenn die Patronen dann nicht sogar einfach im Restmüll landen... also die 8 Cent relativieren sich sehr schnell auf ein lächerliches ohne Porto - Fahrtkosten und Fachgerechter kostenloser Entsorgung.
 
Hab zum Glück nen Laserdrucker und auch nicht von Epson, aber nachdem ich nicht mehr bunt drucken konnte, da angeblich die Toner leer waren, hab ich mal per geheimen Menü die Erkennung des Füllstandes zurückgesetzt, womit sie wieder als voll angezeigt werden und konnte nun schon monatelang bunt drucken, auch wenn ich das nicht so oft tue.

Da im Artikel der Fall von geplanter Obsoleszenz bei Epson erwähnt wird, wie ist das eigentlich ausgegangen. Weder im verlinkten Artikel, noch in den zahlreichen anderen, welche die Suchmaschine der Wahl ausspuckt, gab es Updates zum Ausgang.
Das ist etwas, was ich ich wirklich an bereiten Teilen der "Presse" hasse, schneller Klickbait mit Headlines, aber danach den Ausgang nicht verfolgen und veröffentlichen.
Also der Schwamm von meinem brother DCP115c war jetzt schon 2x oder 3x voll. Einfach mit Tastenkombinationen in Systeme rein in die man nicht rein soll, nen paar 1 und 0 verstellen, Zähler resetten und das Teil druck wieder.......bisher ist doch keine Tinte unten raus gelaufen :lol:Ich frage mich echt wo die bleibt.........der Drucker muss ein Schwarzes Loch sein :what:
Japp, bei mir ists auch ein brother, bei dem der Reset der Füllstände weiteres Drucken mit angeblich leeren Tonern ermöglicht. xD
 
Zuletzt bearbeitet:
Nutzer können das Bauteil allerdings selbst wechseln

Mhm, und die ältere Generation, die nicht so versiert sind, machen das natürlich auch - auch wenn sie nicht mal die Patronen wechseln können (wollen). Ganz ehrlich, diese scheiß Wegwerf-Gesellschaft kotzt mich schon richtig an - alles zielt nur noch drauf ab, möglichst 1x im Jahr ausgetauscht zu werden. Wir stehen glaub ich 1cm vorm Abgrund, viel fehlt nicht mehr.
 
Gab's vor 10 Jahren bei Canon. Aber da konnte man den Zähler im Servicemenü zurücksetzen - tatsächlich war der Schwamm ja bei kaum einem Anwender wirklich voll. Natürlich wurde diese Lösung von Canon nicht wirklich propagiert.
Ich hab Tintenstrahler seit Jahren aufgegeben, nachdem ich alle Hersteller durch hatte und früher (Epson) oder später (Brother, Canon) immer verstopfte Düsen hatte - bis auf HP (keine Kunst, wenn man immer den Druckkopf tauscht)
Da ich keine Fotos drucke und nicht absolute Farbtreue brauche, sind HP-Laserdrucker mit Fremdtoner für mich inzwischen eine robuste und günstige Lösung.
 
Es ging aber um geplante Obsoleszenz.
Je nach Sichtweise ist Obsoleszenz (min. bei Technik) IMMER geplant.
Wenn der Drucker nach nur ein paar Jahren auseinanderfällt weil eben Werkstoffe ausgesucht wurden die
nur ~zwei Jahre halten ist das geplant. Oder wenn man z.B. keinen Druckkopf tauschen kann.
Wenn z.B. die Farbe vom Gerät einem nicht mehr gefällt ist das kein Mangel dem man dem Hersteller zuschreiben kann.

Man sah am Phoebuskartell wieviel Mühe sich die Hersteller machen um herauszukriegen wie lange Produkte halten und wie man das ändern kann. Das ist mittlerweile fast 100 Jahre her!
 
Mein letzter Tintenstrahldrucker war der DIN-A3 Epson Photo Impression XP-960 mit 6 Farbpatronen (Light Cyan und Light Magenta extra). Bei gefühlt 5 ausgedruckten Seiten pro Jahr gehen die Patronen nur für die Reinigung drauf, zusätzlich die ewige Warterei nach dem Einschalten, um eine Seite zu drucken. Daher habe ich letztes Jahr einen kleinen HP Farblaser angeschafft, anschalten, 15 Sekunden aufwärmen, Abfahrt. Muckt nicht rum und macht, was er soll: Drucken ohne Gedöns.
 
Generell zu sagen, dass man mit einem Laserdrucker solche Probleme nicht hat, ist falsch.
Die sind genau so von geplanter Obsoleszenz betroffen wie die Tintenpisser.
Das mag sein, aber nachdem dieser hier schon 5 Jahre anstandslos läuft, während die Tintendrucker nach spätestens 1-2 Jahren hinüber waren, sind die ~100€ hier definitiv besser investiert.
 
Je nach Sichtweise ist Obsoleszenz (min. bei Technik) IMMER geplant.
Wenn der Drucker nach nur ein paar Jahren auseinanderfällt weil eben Werkstoffe ausgesucht wurden die
nur ~zwei Jahre halten ist das geplant.
Es geht nicht um die Werkstoffauswahl.
Es wird das billigste Produkt genommen, das gerade noch die Spezifikationen (Farbe, Form) erfüllt.

Genau das wird von allen Zulieferern verlangt.
Der Rest ergibt sich ganz automatisch.

Oder wenn man z.B. keinen Druckkopf tauschen kann.
Man kann fast jeden Druckkopf tauschen.
Nur kostet das bei Epson, HP, Brother und Co. eben mal das Mehrfache des Neugerätepreises.

Man sah am Phoebuskartell wieviel Mühe sich die Hersteller machen um herauszukriegen wie lange Produkte halten und wie man das ändern kann. Das ist mittlerweile fast 100 Jahre her!
Genau das ist der einzige nachgewiesene Fall, von geplanter Obsoleszenz.
Und es steht sogar auf der Glühbirneschachtel drauf.
Die lebt durchschnittlich 500 Stunden:
https://www.amazon.de/-/en/Philips-...60046504&sprefix=Philips+12v+55,aps,81&sr=8-3 ,

Die 1.500:

Das gleiche Produkt mit der garantiert dreifachen Lebensdauer.
Wo ist da der Aufschrei?

Aber wenn ein Drucker für 39,90 nur zwei Jahre hält, ist die Entrüstung groß.
Keiner kann ein stabiles, langlebiges Gerät für den Preis bauen.
Ich weiß doch, daß ich da materialmäßig in allen Richtungen Mist kaufe:
https://geizhals.de/philips-longlife-ecovision-h7-55w-12972llecob1-a1919326.html - absoluter Billigkrempel in allen Bauteilen.

Den würde ich nicht mal mit der Zange anfassen, aber der wird gekauft.
Patronenkosten ohne Ende, die Papierauflage kann ich mit dem kleinen Finger zerbrechen und er druckt im Schneckentempo.

Alle anderen Hersteller haben ähnliche Gurken im Programm.

Die "Optimierung" der Fertigungskosten schlägt hier voll durch.
Da kann man den Kunden mit Engelszungen bereden doch 20.- EUR draufzulegen und ein etwas stabileres Produkt mit geringeren Folgekosten zu kaufen - das ist, wie wenn man vor eine Wand redet - genau der Schrott wird gekauft.
 
Die "Optimierung" der Fertigungskosten schlägt hier voll durch.
Da kann man den Kunden mit Engelszungen bereden doch 20.- EUR draufzulegen und ein etwas stabileres Produkt mit geringeren Folgekosten zu kaufen - das ist, wie wenn man vor eine Wand redet - genau der Schrott wird gekauft.
Stimmt leider.
Tja eigendlich sollte jeder wissen das es nichts "umsonst" gibt.
 
Genau deshalb kaufe ich keine Tintenstrahldrucker der Abzock-Firmen wie Epson oder HP!!!

Bei HP hatte mich geärgert, dass ich eine neue No-Name Tintenpatrone gekauft hatte, aber mein HP-Drucker anscheinend das rausbekommen hat und felsenfest der Meinung war, die neue Tintenpatrone sei leer.

Der noch funktionierende HP-Tintenstrahldrucker ist mitsamt der vollen, neuen Tintenpatrone zum Alt-Elektronik-Schrott gewandert und bei Amazon hab ich mir dafür einen Brother Multifunktions-Laserdrucker gekauft (S/W-Laserdrucker, Kopierer, Scanner und Fax in einem Gerät) und die 140 Euro waren besser investiert als in jeden dieser sinnlosen Tintenstrahldrucker!
 
Es geht nicht um die Werkstoffauswahl.
Es wird das billigste Produkt genommen, das gerade noch die Spezifikationen (Farbe, Form) erfüllt.

Genau das wird von allen Zulieferern verlangt.
Der Rest ergibt sich ganz automatisch.

Und genau deswegen wird es Nachhaltigkeit nur über politische Steuerung geben. Der "freie Markt" tendiert nie zu nachhaltigen Produkten, weil das kein Wettbewerbskriterium ist.

Genau das ist der einzige nachgewiesene Fall, von geplanter Obsoleszenz.
Und es steht sogar auf der Glühbirneschachtel drauf.
Die lebt durchschnittlich 500 Stunden:
https://www.amazon.de/-/en/Philips-headlight-bulb-13-50x9-50x13-50-White/dp/B001B4S3BM/ref=sr_1_3?crid=25MAXISQO6UAV&keywords=philips+12v+55w+h7&qid=1660046504&sprefix=Philips+12v+55,aps,81&sr=8-3 ,

Die 1.500:

Das gleiche Produkt mit der garantiert dreifachen Lebensdauer.
Wo ist da der Aufschrei?

Ich schreie dafür genau so auf. Auch bei Autos, Staubsaugern, Handys, Fernsehern, Waschmaschinen etc. Es ist überall das gleiche Problem.

Aber wenn ein Drucker für 39,90 nur zwei Jahre hält, ist die Entrüstung groß.
Keiner kann ein stabiles, langlebiges Gerät für den Preis bauen.
Ich weiß doch, daß ich da materialmäßig in allen Richtungen Mist kaufe:
https://geizhals.de/philips-longlife-ecovision-h7-55w-12972llecob1-a1919326.html - absoluter Billigkrempel in allen Bauteilen.

Meine Entrüstung differenziert da nicht. Ich bin über allen Billigkrempel der für geringe Haltbarkeit optimiert wurde entrüstet. Du baust hier einen langatmigen Strohmann auf, hier ging es halt eben um Drucker.

Den würde ich nicht mal mit der Zange anfassen, aber der wird gekauft.
Patronenkosten ohne Ende, die Papierauflage kann ich mit dem kleinen Finger zerbrechen und er druckt im Schneckentempo.

Alle anderen Hersteller haben ähnliche Gurken im Programm.

Die "Optimierung" der Fertigungskosten schlägt hier voll durch.
Da kann man den Kunden mit Engelszungen bereden doch 20.- EUR draufzulegen und ein etwas stabileres Produkt mit geringeren Folgekosten zu kaufen - das ist, wie wenn man vor eine Wand redet - genau der Schrott wird gekauft.

Da liegt meiner Meinung nach das Problem. Man tut seit Jahren so, als wäre es vom mündigen Bürger zu erwarten, dass er mit moralischen oder langfristigen Kaufentscheidungen den "Markt" so steuern solle, dass Anbieter gezwungen sind moralisch vertretbare und nachhaltige Produkte anzubieten. Gleichzeitig weiß man aus empirischer Forschung seit mindestens genau so langer Zeit, dass er Mensch so nicht tickt. Er wird immer das billigere Produkt kaufen, er wird sich immer mehrheitlich für die 5€ jetzt bar auf die Hand gegenüber den 15€ in 6 Monaten entscheiden, das liegt in seiner Natur.
Was schlägst du also vor? Die Menschen sollen mal alle gefälligst (über Nacht und ohne irgendwelche Maßnahmen) "vernünftig" werden und dann wird sich der Markt anpassen? Wie hat Einstein nochmal Wahnsinn definiert?

Nachhaltigere Produkte wird es nur geben, wenn entsprechende Rahmenbedingungen vorgegeben sind. Die angeblichen negativen Folgen, die uns von der Industrie vorgelogen werden, wird es hingegen nicht geben. Wenn man sich ein Paar "Right to Repair" Hearings ansieht, dann kann man gar nicht glauben, dass solche Argumente vor Gericht überhaupt vorgetragen werden, so peinlich, hanebüchen, durchschaubar, hirnverbrannt und komplett blöd sind die. Das läuft ausschließlich über Korruption.
 
Und genau deswegen wird es Nachhaltigkeit nur über politische Steuerung geben. Der "freie Markt" tendiert nie zu nachhaltigen Produkten, weil das kein Wettbewerbskriterium ist.
Sozialismus? - werden da jetzt viele schreien.

Ich schreie dafür genau so auf. Auch bei Autos, Staubsaugern, Handys, Fernsehern, Waschmaschinen etc. Es ist überall das gleiche Problem.
Klar.
Fängt mit "G" an und hört mit "eld" auf.

Du baust hier einen langatmigen Strohmann auf, hier ging es halt eben um Drucker.
Sonnst ist aber alles klar?

Da liegt meiner Meinung nach das Problem. Man tut seit Jahren so, als wäre es vom mündigen Bürger zu erwarten, dass er mit moralischen oder langfristigen Kaufentscheidungen den "Markt" so steuern solle, dass Anbieter gezwungen sind moralisch vertretbare und nachhaltige Produkte anzubieten.
Sorry, aber den mündigen Bürger gibt es im allgemeinen nicht.
88% aller Kaufentscheidungen trifft das Kleinhirn und da ist nun mal das Denken abgeschaltet.
Und das Konsumenten den Markt steuern halte ich nur in Ausnahmefällen für zutreffend.


Gleichzeitig weiß man aus empirischer Forschung seit mindestens genau so langer Zeit, dass er Mensch so nicht tickt. Er wird immer das billigere Produkt kaufen, er wird sich immer mehrheitlich für die 5€ jetzt bar auf die Hand gegenüber den 15€ in 6 Monaten entscheiden, das liegt in seiner Natur.
Es soll auch Menschen geben, die stets wenig Geld haben.
So einfach ist das nicht.

Wie hat Einstein nochmal Wahnsinn definiert?
Gar nicht, so viel ich weiß.
Zur Unendlichkeit hat er mal was gesagt.

Nachhaltigere Produkte wird es nur geben, wenn entsprechende Rahmenbedingungen vorgegeben sind.
Die heißen aber Gewinnmaximierung im Kapitalismus.

Das läuft ausschließlich über Korruption.
Sehr richtig.
 
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