DDR5-10552: Neuer Weltrekord eines Extrem-Übertakters mit Asus

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Der Extrem-Übertakter "lupin_no_musume" hat einen neuen Weltrekord mit DDR5-10552 und einem Asus-Mainboard für Intel-CPUs erreicht. Die Rekordfahrten sind aber nicht sehr praxistauglich und für den Hausgebrauch auch etwas zu teuer. Schneller DDR5-Speicher ist nach wie vor eine Investition, wer aber im JEDEC-Bereich bleibt, profitiert von fallenden Preisen.

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Ist es eigentlich möglich, dass die Timing irgendwann auch mal deutlich runter gehen? Also wie bei den Vorgänger-Generationen. War es bei DDR2 nicht mal was mit 10er Timings? Mit DDR3 und DDR4 stieg es ja jeweils um ein gutes Stück an.

Warum gibt es nur bei der Geschwindigkeit einen Boost?
 
Ist es eigentlich möglich, dass die Timing irgendwann auch mal deutlich runter gehen?
Machen sie doch. Wir haben bei 4800 CL40 angefangen und du kannst heute schon 6000+ CL32 kaufen.

Der Fokus liegt aber zunehmend weniger auf irren Zugriffszeiten. Da die Caches der CPUs massiv angewachsen sind und weiter wachsen ist die Reaktionszeit bzw Latenz des RAMs zunehmend irrelevant. Die Bandbreite ist entscheidend - oder anders gesagt hohe Taktraten sind und werden zukünftig viel wichtiger sein als kurze Latenzen. Das Ziel ist nicht mehr wie früher einzelne CPU Kerne mit schnell verfügbaren Datenschnipseln zu versorgen sondern große Mengen an Daten für zig Kerne in große L3 Caches zu pumpen. ;-)
 
Mit einem Riegel naja, hier wollte Asus als Sponsor sicher nur mal zeigen, dass ihr Apex doch nicht so schlecht ist. ;)
 
Vor 24 Jahren fand ich solche Versuche interessant, aber heute ist es nichts besonderes mehr, da jedes Jahr die Technik von neuen Generationen übertroffen wird. In der Praxis taugt es meist nichts wegen instabilen Betrieb.
Bald wird der nächste Rekord gebrochen und dann der nächste...
 
Ist es eigentlich möglich, dass die Timing irgendwann auch mal deutlich runter gehen? Also wie bei den Vorgänger-Generationen. War es bei DDR2 nicht mal was mit 10er Timings? Mit DDR3 und DDR4 stieg es ja jeweils um ein gutes Stück an.

Warum gibt es nur bei der Geschwindigkeit einen Boost?

Die Geschwindigkeit der Speicherzellen steigt wesentlich langsamer als die der Datenübertragung. Das heißt es müssen immer mehr Speicherzellen parallel ausgelesen werden und die Daten werden dann mehrere Takte lang gesendet. Das ist aber aus Sicht der Zellen nur ein einzelner Zugriff und wenn man dessen Abarbeitung in zur Datenübertragung genutzten Takten misst, zählt man halt zwangsläufig immer weiter. Die absolute Latenz in Nanosekunden ist dagegen relativ konstant. Die steigt natürlich bei neuen Taktrekorden, weil der ganze Speicher einfach stabiler läuft, wenn man ihm etwas mehr Zeit lässt, aber vergleicht man jeweils die schärfsten Timings einer Generation, liegen sie recht nahe beieinander.
 
Vor 24 Jahren fand ich solche Versuche interessant, aber heute ist es nichts besonderes mehr, da jedes Jahr die Technik von neuen Generationen übertroffen wird. In der Praxis taugt es meist nichts wegen instabilen Betrieb.
Bald wird der nächste Rekord gebrochen und dann der nächste...
Dem kann ich nicht so ganz zustimmen. Gerade damals kam doch immer bessere und schnellere Technik immer fixer.
Da konntest Du Dir gerade erschienene Hardware kaufen und ein halbes Jahr später war sie veraltet.

Finde solche Dinge dementsprechend auch immer noch interessant, auch wenn ja klar sein sollte, dass die Ergebnisse nicht für den regulären Betrieb gedacht sind.
 
Vor 24 Jahren fand ich solche Versuche interessant, aber heute ist es nichts besonderes mehr, da jedes Jahr die Technik von neuen Generationen übertroffen wird. In der Praxis taugt es meist nichts wegen instabilen Betrieb.
Bald wird der nächste Rekord gebrochen und dann der nächste...
Die Technik wurde früher also nicht von jeder neuen Generationen übertroffen?
;)

Praxisrelevant sind und waren solche Versuche eigendlich nie.
Es ist/war nur interessant zu sehen was (theoretisch) möglich ist.
Mal schauen ob wir solche Geschwindigkeiten in ~1 Jahr als extrem Enthusiasten Ram kaufen können und wie das in ~ 3 Jahren im Massenmarkt aussieht.
 
Da konntest Du Dir gerade erschienene Hardware kaufen und ein halbes Jahr später war sie veraltet.
Ja, hatte mal eine GeForce 3 gehabt für stolze 1.149 €:stupid:, Halbes Jahr später war sie nur noch 300 € wert.:klatsch:
In der Zeit hatte ich immer viel Geld verbrannt.:lol:
Heute nach so vielen Jahren mache ich das natürlich nicht mehr, weil sich meine Einsatzgebiete verändert haben und mir ein älteres System völlig ausreicht.
 
Der Fokus liegt aber zunehmend weniger auf irren Zugriffszeiten. Da die Caches der CPUs massiv angewachsen sind und weiter wachsen ist die Reaktionszeit bzw Latenz des RAMs zunehmend irrelevant.
Es ist eher so, dass die Caches dafür gesorgt haben, dass die Bedeutung von Zugriffszeiten nicht vollkommen durch die Decke geht. Die Wahl der RAM-Riegel ist in den letzten Generationen erst überhaupt wichtiger geworden, der 5800X3D hat das jetzt nur einmal wieder zurückgesetzt.
Man wird sich auch in Zukunft immer wieder und wieder um die Speicherwand kümmern müssen.
 
Ist es eigentlich möglich, dass die Timing irgendwann auch mal deutlich runter gehen? Also wie bei den Vorgänger-Generationen. War es bei DDR2 nicht mal was mit 10er Timings? Mit DDR3 und DDR4 stieg es ja jeweils um ein gutes Stück an.

Warum gibt es nur bei der Geschwindigkeit einen Boost?

Weil der Realtakt annähernd gleich bleibt, sondern nur die Datenübertragung steigt. Bei DDR1 hat man pro Takt 2Bit übertragen, was bei einem Riegel mit einem 64Bit Interface 128Bit machte. Entsprechend haben sich aber auch die Latenzen verdoppelt. Bei DDR2 waren es dann 4 und bei DDR3 8Bit. Lediglich DDR4 hat nur den Realtakt gesteigert. Bei DDR5 überträgt man wieder doppelt soviel.

Um die Latenzen zu senken müßte man wieder zurück zum alten SD RAM, das ist aber nicht praktikabel. DDR5 3200 hat den gleichen Realtakt, wie knapp 20 Jahre zuvor DDR1 400. Rambus ist damals den anderen Weg gegangen und hat die reale Geschwindigkeit erhöht. Damit könnten wir uns wohl aber momentan Modulgrößen jenseits der 8GB abschminken, der RAM wäree extrem teuer und er müßte aktiv gekühlt werden.

PS: guter DDR2 800 Speicher hatte 4-4-4-12er Latzenzen.
 
Toll wie jeder sich seine eigene Erklärung bastelt und als Wahrheit rausposaunt xD.

Ich sags immer wieder, nur weil etwas plausibel klingt, ist es noch lange nicht wahr.
Aus Erfahrung richtig liegen vermutlich wieder mal nur Alk und die Redaktion.
Der Rekord an sich ist tatsächlich auch für mich eher langweilig. Aber das Wissen, dass bei RAM Themen in den Kommentaren aufscheint ist immer wieder interessant.
 
Rambus ist damals den anderen Weg gegangen und hat die reale Geschwindigkeit erhöht. Damit könnten wir uns wohl aber momentan Modulgrößen jenseits der 8GB abschminken, der RAM wäree extrem teuer und er müßte aktiv gekühlt werden.
Genau den hatte ich auch damals gekauft und hatte zwar nur 256 MB + (2 Termi-Dummys musste sein sonst lief der RAM nicht) drin. Das Ganze fand dann auf einem Abit TH7-II-Raid mit i850 Chipset unter Pentium 4 (Northwood) mit HT statt. :D
War zwar schweine teuer, aber mir war das Geld damals egal. Rambus brachte aber keine langen Erfolge und wurde eh eingestampft.
Trotzdem tolle Zeit gewesen...:)
 
So unnötig und in der Praxis einfach nur irrelevant für Gamer und Anwender.
Habe 4 x 8GB 3600Mhz CL14 und wäre für den Rest meines Lebens (bald 35 Jahre alt) zufrieden damit.
 
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