Windows 11 22H2: Wie man dem Zwang zum Microsoft-Konto entgehen kann

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Teammitglied
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Windows 11 22H2: Wie man dem Zwang zum Microsoft-Konto entgehen kann

Mit der im Herbst erscheinenden Version 22H2 für Windows 11 ist sowohl für Windows Home als auch Pro ein Microsoft-Konto sowie eine Internetverbindung bei der Ersteinrichtung eines Geräts zwingend vonnöten. Mit der neuen Version 3.19 von Rufus soll man dem Zwang zum Microsoft-Konto allerdings entkommen können.

Bitte beachten Sie: Der Kommentarbereich wird gemäß der Forenregeln moderiert. Allgemeine Fragen und Kritik zu Online-Artikeln von PC Games Hardware sind im Feedback-Thread zu veröffentlichen und nicht im Kommentarthread zu einer News. Dort werden sie ohne Nachfragen entfernt.

Zurück zum Artikel: Windows 11 22H2: Wie man dem Zwang zum Microsoft-Konto entgehen kann
 
Einfach die Internetverbindung trennen beim Anlegen eines Benutzerkontos, bisher klappte das immer. Microsoft Store ist natürlich nochmal eine andere Geschichte.
 
Kurze Zwischenfrage: Ihr habt doch alle ein Handy?
Die App Stores funktionieren nicht ohne Google bzw. Apple Account.

Warum ist es hier ein Problem?
 
Kurze Zwischenfrage: Ihr habt doch alle ein Handy?
Die App Stores funktionieren nicht ohne Google bzw. Apple Account.

Warum ist es hier ein Problem?
Beispiel:
Im Gegensatz zu meinem Smartphone beziehe zumindest ich nach wie vor den Großteil meiner zu verwendenen Software aben nicht aus dem Microsoft eigenen Store, nutze eine "on-prem" Office Lösung und mache mit meinem PC einfach vielleicht Dinge, von denen mein Smartphone nicht mal zu träumen wagt.
Ich brauche einfach schlichtweg keinen Microsoft-Account um meine Windows zu nutzen und möchte es auch einfach nicht.

Und auch für Androids besteht durchaus die Möglichkeit die Geräte ohne Google-Account zu nutzen.
 
Mein Handy braucht keinen App Store. Und selbst Android wird über freie .apks versorgt.
Ok das ist möglich, aber du bist - ähnlich wie bei EXEs aus dem Internet dafür verantwortlich zu prüfen ob es sich um legitime Software handelt in der keine Malware eingegraben ist.

Mein Vater hat es diese Woche geschafft (das Ziel war der kostenlose Adobe Reader) die kostenpflichtige Aboversion von Adobe runterzuladen und hat mich glücklicherweise angerufen ob es normal ist für den Reader monatlich zu zahlen. Für solche Menschen wie mein Vater ist eine fertige Lösung aus dem Store einfach die bessere Lösung, denn nicht jeder hat den Wissenstand von uns Technerds. Vielleicht vergessen wir bei solchen Sachen vielleicht an andere zu denken, denen das wirklich entgegenkommt und weiterhilft.

Ich glaube auch nicht, dass Microsoft den Account braucht um mehr Daten zu sammeln, dass tut Windows mit Sicherheit ganz gut auch ohne Account.
 
Das eher als Micro-Tablet dienende Moto X Style wird teilweise auch beruflich genutzt (Teams); als mobiles Telefon dient ein alter Samsung-Slider in hosentaschekompatiblem Format. Sicherlich ist so eine Antiquitätssammlung kein nachahmenswertes Konzept für jemanden, der auf mobile Online-Dienste angewiesen ist. Ich befinde mich so oft in Reichweite von verkabelten Internetgeräten >>24 Zoll, dass ich auf always on gerne verzichte. Aber damit bin ich keineswegs der einzige. Noch vor fünf Jahren besaß ein Drittel der PCGH-Redakteure nicht einmal ein Smartphone und im weiteren Bekanntenkreis gibt es viele, die auf alternative Betriebssysteme und Sideloading nutzen oder ebenfalls Apple-/Google-Accounts verweigern. Nur weil es bei einem realtiv großen Teil der Bevölkerung üblich ist, seine Daten weiterzugeben, heißt das eben nicht, dass alle das schon machen und jetzt bereitweilig auch bei Microsoft praktizieren.
 
Ok das ist möglich, aber du bist - ähnlich wie bei EXEs aus dem Internet dafür verantwortlich zu prüfen ob es sich um legitime Software handelt in der keine Malware eingegraben ist.
Das hat bei mir bisher ca. 25 Jahre funktioniert und wird es auch weiterhin. Als ob ein Store ein Garant dafür wäre, dass dort alles mit Rechten Dingen zugeht.

Ich glaube auch nicht, dass Microsoft den Account braucht um mehr Daten zu sammeln, dass tut Windows mit Sicherheit ganz gut auch ohne Account.
Ich zweifele daran, dass MS all meine eMail-Adressen oder meine KK-Daten kennt. Es darf durchaus schon daran gezweifelt werden, dass sie nur anhand von Telemetrie-Daten meinen korrekten Namen wissen.

Alleine der völlig unnötige Aufwand, mein gesamtes Heimnetz auf neue Benutzer umstellen zu müssen und funktionsfähige HW zu entsorgen, führt mich am Ende eher zu einer Firma, die zwar auch Daten sammelt, dafür aber wenigstens vernünftige mobile HW anbietet.

Noch vor fünf Jahren besaß ein Drittel der PCGH-Redakteure nicht einmal ein Smartphone
Ich besitze bis heute keins und das wird auch noch die nächsten Jahre so bleiben. Trotzdem könnte Apple über das von mit genutzte Smartphone mehr persönliche Daten von mir verknüpfen wie es bisher MS möglich ist.

Je nachdem, wie das ganze bei Win 11 ausgeht (keine Installation auf frei gewählter HW und kein lokales Konto bei der Einrichtung und im Betrieb), kommt aber früher oder später alternative HW ins Haus ("Dank" EU kommt man an einem Gerät mit Streichel-OS nahezu nicht mehr vorbei).
 
Ich zweifele daran, dass MS all meine eMail-Adressen oder meine KK-Daten kennt. Es darf durchaus schon daran gezweifelt werden, dass sie nur anhand von Telemetrie-Daten meinen korrekten Namen wissen.
Gehen wir mal davon aus du hast Recht, dann hat die ganzen Daten aber immer noch eine andere Firma, außer du betreibst deinen eigenen Mailserver. ;)
Und selbst dann gibt es da noch den Internet-Anbieter oder den VPN-Anbieter ...

Ich glaube die News ist schon sehr alt, aber Google verzichtet auf Cookies, schon gewusst? Denkt ihr das Unternehmen das für Werbeeinnahmen steht wie kein anderes verzichtet auf Datensammeln um personalisierte Werbung zu schalten? Oder denkt ihr es ist viel wahrscheinlicher, dass es durch eine unfassbar schlaue KI gelungen ist, auf diese Sachen (Account und Cookies) nicht mehr angewiesen zu sein um Aktivitäten einem bestimmten User zuzuordnen?

Und war es nicht duckduckgo die kürzlich vor ein paar Wochen wegen Datenlogging in der Kritik war?
 
Zurück