News Hochgeschwindigkeitsverkehrssystem: Virgin richtet Hyperloop-Projekt neu aus

PCGH-Redaktion

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Von Elon Musk hatte Virgin die Entwicklung vom Hyperloop übernommen. Nun hat das Unternehmen das gesamte Projekt neu ausgerichtet.

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Es wurde auch schon zur genüge dargelegt, warum das ganze vermutlich scheitern wird. Einfach mal "Hyperloop Busted" auf Youtube suchen.
 
Tjoa, evtl kommen die noch auf die Idee den Durchmesser der Röhre zu verkleinern und mit Druckluft zu arbeiten da man so keine Motoren in den "Pods" braucht und verkaufen dies als inovative Idee (:
 
Der flächendeckende Bau der Strecken wird einfach zu teuer sein.
Man muss sich nur die Bau- und Instandhaltungskosten der Bahn angucken.
Und da reden wir von durchschnittlichen Geschwindigkeiten um die 100km/h (RE).

Die Realität ist, dass die Luftfahrt wohl die dominierende Technik bleiben wird, wenn man über große Strecken schnell Reisen möchte. Die Infrastruktur ist wesentlich einfacher und günstiger.

Und im Warenverkehr spielt die Geschwindigkeit zu 99% (Expresslieferungen ausgenommen) keine Rolle. Da spiele nur Kosten und termingerechte Lieferung eine Rolle.
 
Das ursprüngliche Konzept von Musk konzentrierte sich auf das Thema Baukosten: Abgesehen von gelegentlichen Beschleunigungsboostern/Pumpstationen hätten die einer Pipeline statt einer Bahntrasse entsprochen. Dummerweise hat der Mobilitätsheilige dabei verpeilt, dass Pipelines Dehnungselemente mit scharfen knicken brauchen, dass der Betrieb seiner Pods thermisch kaum realisierbar sein wird und dass es für den Transport von Menschen andere Sicherheitskonzepte als für Erdöl braucht. Seitdem sich die Hyperloop-Fans von dem Luftkissenkonzept weg und hin zur guten alten Swissmetro gewendet haben, ist die Technik so unbezahlbar, wie sie halt schon Jahrzehnte zuvor war. Jetzt auf Fracht zu wechseln wird daran auch nichts ändern - zwar braucht man keinen Evakuierungsplan mehr, aber die pro kg Fracht gezahlten Preise sind ein Bruchteil dessen, was pro kg Passagier zu verdienen wäre und es gibt keine Fracht in größerer Menge, die höhere Geschwindigkeiten als mit einem Schnellzug erfordert. Selbst die Post hat nur deswegen auf Flugzeuge umgestellt, weil ihre Stückzahlen auf den einzelnen Routen zu niedrig für ein zu anderen Frachtarten inkompatibles Hochgeschwindigkeitsnetzwerk wäre. (In Frankreich wurden dagegen längere Zeit TGVs auf einer Route eingesetzt und afaik erst eingestellt, als die Nachfrage nachließ)
 
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