Netflix: Sofortige Preiserhöhung für US-Kunden - bald auch in Deutschland?

Beim 4er UHD wären es doch nur 2€ mehr wie bisher, von meiner warte aus OK. Ich teile mir den Account auch mit 3 anderen Leuten so sind's 50ct mehr pro Person. Das Angebot finde ich insgesamt auch ganz ok. Klar die Fragmentierung geht mir auch auf den Zeiger, ich nutze deswegen auch nur Netflix.
 
Wer Zahlt bitte 10$ / € für 720p ? Wieso darf ich nicht alleine 4K schauen ? Wieso muss ich mir um Full-HD schauen zu können es mir mit einer anderen Person teilen ? Netflix hat einfach ein beschissenes Preismodell.
 
Einzig bei Musik sieht es anders aus, bin seit Jahren sehr zufriedener Nutzer von Spotify Premium.

Spotify bietet ja auch etwas was man bei Filmen/Serien nicht auf die Reihe bringt. Ein Anbieter der (fast) alles hat was man hören will. Wäre Musik genau so fragmentiert wie wie Film/Serien Landschaft, würde man sich wohl auch nur den Dienst gönnen der am meisten des eigenen Geschmackes anbietet.

Wenn man Netflix, Disney+, Sky(HBO), Amazon Prime, Apple und noch Paramount+ haben möchte, legt man zwar noch immer weniger hin als wenn sich das Zeug früher gekauft hat, aber der Komfort ist für die Tonne! Ich wäre ja bereit, sagen wir mal 50 Euro, pro Monat für einen Dienst zu bezahlen der ALLES im Paket hat.

Spotify hebt auch ab und zu die Preise an, aber wenn ich bedenke dass ich früher im Monat locker um die 100 Euro und mehr für CDs und Platten bezahlt habe, dann ist der Abo Preis doch noch ein Schnäppchen. Gerade wenn man den Wertverlust von CDs betrachtet, die will nicht mal jemand geschenkt haben. Platten haben ein kleines Revival, aber auch nicht jeder Schrott.
 
Wenn man Netflix, Disney+, Sky(HBO), Amazon Prime, Apple und noch Paramount+ haben möchte, legt man zwar noch immer weniger hin als wenn sich das Zeug früher gekauft hat, aber der Komfort ist für die Tonne! Ich wäre ja bereit, sagen wir mal 50 Euro, pro Monat für einen Dienst zu bezahlen der ALLES im Paket hat.
Aber wenn die sich nicht mehr in ihren Angeboten unterscheiden, warum soll man dann noch überhaupt einen anderen Streamingdienst buchen? Nur weil die günstiger sind?
Also ich habe keine Lust alle paar Monate zu kündigen und zu wechseln.
Dann habe ich lieber 2-3 Streamingdienste mit ihren jeweiligen Exklusivangeboten.
Mit dem Wissen das man eh nicht alles haben kann.
Richtig gute Filme die mich interessieren hole ich mir eh noch auf Bluray.
Dann kann man auch mal offline gucken.
 
Kannst du so nennen, ist es aber nicht. Netflix stellt einen Zugang für vier verschiedene Zugucker. Im Vertrag wird vereinbart, dass alle vier jedoch aus einem Haushalt stammen müssen. Es wir das angebotene genutzt, nur eine vertragliche Beschränkung wird nicht eingehalten. Da gibt es natürlich technisch gesehen zivilrechtliche Möglichkeiten und man könnte mal über eine Schadenersatzklage nachdenken - aber strafrechtlich ist da nichts zu holen.
Hier scheinen einige ihr morales Ego aufpolieren zu wollen. Es ist nicht nur eine AGB/Vertragsverletzung, sondern eine Urheberrechtsverletzung. Es ist Piraterie. Da gibt es nichts schönzureden, wer sich keinen eigenen Zugang leisten kann/will soll halt verzichten oder wenigstens ehrlich sein, dass man Pirat ist.
 

Ja, da bin ich bei dir. Dass die Weitergabe von Passwörtern (im Netflix-Kontext) aber eine strafbare Handlung nach § 263a StGB ist, kann man sehr gründlich anzweifeln. Aber ein "because I said so" sollte man in diesem Kontext immer gerne ignorieren, außerdem sind es bei zwei Juristen ja ohnehin immer mindestens 3 Meinungen ;)

Da Urteile dazu ja Mangelware sind, wäre das hier eventuell nach deinem Geschmack: https://strafrecht-online.org/lehre/ws-2018/examensklausurenkurs/Lösungsskizze für Studis.pdf

Kurzer Auszug:

Unbefugte Verwendung von Daten (zu den Theorien siehe oben) nach subjektivierender Theorie (+), da Netflix die Weitergabe untersagt. Nach computerspezifischer Auslegung (-), da Verbot der Weitergabe nicht in Algorithmus hinterlegt. nach betrugsspezifischer Auslegung: bei EC-Karte mit Vollmacht wird nach h.M. die Täuschungsqualität verneint (Joecks/Jäger § 263a Rn. 28). Argument ist dort allerdings, dass auch der Bankschalter einem mit Vollmacht Handelnden das Geld aushändigen würde. Hier könnte der Fall allerdings anders liegen, denn Netflix würde D im Falle der Offenlegung seiner Identität ja dennoch keinen Zugriff auf die Inhalte gewähren. Allerdings überprüft Netflix die Identität des D nicht. D dürfte außerdem bei seinem Kumpel mit schauen. Würde er für diesen das Passwort eingeben, hätte auch Netflix nichts dagegen. Technische Möglichkeiten sicherzustellen, dass D nicht über den Account seines Kumpels mit schaut, nutzt Netflix nicht. Eine andere Auffassung würde zur Kriminalisierung bloßer Vertragsverletzungen führen; daher (-)
 
Richtig gute Filme die mich interessieren hole ich mir eh noch auf Bluray.

Du weisst doch erst ob ein Film richtig gut ist nachdem Du ihn gesehen hast. Ich habe von meinen über 2000 Filmen/Serien auf Disc mal richtig ausgemistet und nur noch das Zeug wo sich das behalten lohnt. Sind noch immer über 1000. Aber wie viele davon schaue ich wirklich regelmässig? Wie viele davon werden an einem Abend wo man sich durch die Kollektion wühlt immer und immer wieder ignoriert?

Ich muss also noch einmal ran und dann noch einmal. Was bleibt am Ende übrig? Welche Filme lohnen sich mehrmals anzuschauen bzw. wo habe ich immer wieder Lust darauf und nicht erst in 10 Jahren - wenn überhaupt? Das sind am Ende wohl nicht mal 200 Stück und die Zeit dazu muss man ja auch noch finden.

Klar ist es schön wenn jemand auf Besuch ist und man seine Videothek öffnen kann. "Kennst Du Film XY?" "Ja, habe ich hier im Schrank". Ich bin je länger je mehr der Überzeugung, dass es mich eher nervt einen ganzen Schrank und mehr für Dinge zu opfern die praktisch nie zum Einsatz kommen.

Ganz oft habe ich mir nun Filme auf Streaming Diensten angesehen oder per VoD gemietet. Und ich war in 99% der Fälle froh dass ich mir da nicht die Disc geholt habe, einfach weil 1x schauen reicht. Aber das muss ja jeder individuell entscheiden.

Jedenfalls habe ich mir bereits die Filme auf die Seite gelegt die ich immer und immer wieder schaue und die mir nie langweilig wurden und werden. Sind bis jetzt ca. 25 Stück. Und dann noch der Wertverlust! Habe eine Kiste mit knapp 500 Filmen auf einen Markplatz gestellt. Die Hälfte davon Blu-Ray. Und ich bin das Ding nicht für 300, nicht für 200 und nun nicht mal für 150 Euro losgeworden. Bezahlt habe ich dafür aber locker hochgerechnet 5000.- Euro! Das ist in keinem Verhältnis und jeder Streaming Dienst über 10 Jahre wäre für mich da günstiger gekommen. :motz:

Daher, ich kaufe nur noch höchst selten Filme auf Disc, wenn auch noch immer zu oft!
 
Du weisst doch erst ob ein Film richtig gut ist nachdem Du ihn gesehen hast.
Ja das stimmt. Entweder gucke ich sie vorher im Kino oder Streamingdienst oder im Free TV.
Aber Kino ist bei mir deutlich weniger geworden. Nicht nur wegen Corona.
Ich habe von meinen über 2000 Filmen/Serien auf Disc mal richtig ausgemistet und nur noch das Zeug wo sich das behalten lohnt. Sind noch immer über 1000.
Soviele Filme habe ich noch lange nicht. Bei mir sind es ca 250.

Ich muss also noch einmal ran und dann noch einmal. Was bleibt am Ende übrig? Welche Filme lohnen sich mehrmals anzuschauen bzw. wo habe ich immer wieder Lust darauf und nicht erst in 10 Jahren - wenn überhaupt? Das sind am Ende wohl nicht mal 200 Stück und die Zeit dazu muss man ja auch noch finden.
Wie man halt Lust und Zeit hat. ;)
Daher, ich kaufe nur noch höchst selten Filme auf Disc, wenn auch noch immer zu oft!
Bei mir ist das auch weniger geworden. Streamen ist eben bequemer. Aber manche Filme möchte ich halt auch auf Disc haben.
 
Dauerabbo nach 5 Jahren mit letzter Erhöhung beendet, für Squid Games einen Monat abonniert und gleich wieder gekündigt. :nicken:
 
ich finde es lustig, wie jeder mindestens einmal zum Jahr zum Chef geht und eine Gehaltserhöhung erfragt, eine Preiserhöhung bei einem Streaminganbieter aber scheinbar nicht klar geht. :ugly:
 
Würde Netflix wenigstens die Qualität anheben das es auch die Qualität von richtigem 4k wäre wie auf einer 4K disk würde ich es ja einsehen .. aber so nicht . Wir Menschen sind halt Einfach zu blöd und das in vielen Dingen würde es diese Preise nicht geben. Es müssten nur 70 Prozent aller Abonnenten kündigen dann würde es keinen Monat dauern und wir hätten wieder die alten Preise. Aber da es uns immer noch zu gut geht wird es eh nicht passieren. Mit dieser Masche könnte man auf der Welt viel erreichen.
Wann hast du denn das letzte mal etwas boykottiert? Hast du noch dein Netflix Abo? :-)
Du hast absolut Recht, die Menschen sind zu blöd... wir alle!
 
ich finde es lustig, wie jeder mindestens einmal zum Jahr zum Chef geht und eine Gehaltserhöhung erfragt, eine Preiserhöhung bei einem Streaminganbieter aber scheinbar nicht klar geht. :ugly:
Wenn sich der Arbeitnehmer anstatt zum Chef zu gehen, einfach die Erhöhung selbst genehmigt (unsere Politiker z.B.) und sie auch bezieht, dann würde dieser hanebüchene Vergleich zumindest nur noch auf einem Bein hinken, anstatt sich durch den Schlamm der Platitüden auf allen Vieren zu ziehen.;-)
Natürlich auch noch außen vor gelassen, daß dieser Arbeitnehmer einer von einem halben Dutzend ist die überhaupt verfügbar sind....
 
Spotify bietet ja auch etwas was man bei Filmen/Serien nicht auf die Reihe bringt. Ein Anbieter der (fast) alles hat was man hören will. Wäre Musik genau so fragmentiert wie wie Film/Serien Landschaft, würde man sich wohl auch nur den Dienst gönnen der am meisten des eigenen Geschmackes anbietet.
Die Musikindustrie hat es verstanden, Hollywood hingegen nicht annähernd. Aber wie sagt man so schön: Hochmut kommt vor dem Fall. Wenn die Zahlen der Raubkopien wieder steigen sind natürlich immer die anderen schuld und nicht Hollywood.
 
Hier scheinen einige ihr morales Ego aufpolieren zu wollen. Es ist nicht nur eine AGB/Vertragsverletzung, sondern eine Urheberrechtsverletzung. Es ist Piraterie. Da gibt es nichts schönzureden, wer sich keinen eigenen Zugang leisten kann/will soll halt verzichten oder wenigstens ehrlich sein, dass man Pirat ist.
Dein Ernst? Nur zur Sicherheit: Ich versuche nur die rechtliche Realität einzuordnen; nach bestem Wissen und Gewissen stehen die Chancen meiner persönlichen Meinung nach sehr gut, dass es beim Account-Sharing nach aktueller Rechtslage zu keinen strafrechtlichen Konsequenzen kommt. Lies da bitte nicht rein, dass ich das befürworte oder verurteile. Und "Piraterie" passiert beim nutzen fremder (und freiwillig überlassener) Passwörter aus der Perspektive, dass keine Kopie von irgendetwas erstellt wird, allerdings erst recht nicht. Das hier wäre dann eher so etwas wie "Schwarzsehen" wie zu der Zeit, als Kabel-TV auf kam, und man heimlich Antennenkabel an die verplombten Kästen im Keller angeschlossen hat. Allerdings mit dem Unterschied, dass man damals tatsächlich dafür einen Schaden (Plombe) verursachen musste.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich finde es lustig, wie jeder mindestens einmal zum Jahr zum Chef geht und eine Gehaltserhöhung erfragt, eine Preiserhöhung bei einem Streaminganbieter aber scheinbar nicht klar geht. :ugly:
Ja ich werde für meinen Chef ja auch wertvoller in der Regel.

Netflix hingegen ist mittlerweile das KiK Hollywoods. Ein Reboot nachm anderen, son Dreck wie Bel Air oder Fuller House, weil offensichtlich nix anderes mehr einfällt und letztes Jahr gabs einen gut rezensierten Film auf NF. Sonst nur Müll. Serien werden gegatet wie im Fernsehen.

Und dafür ständig die Preise anzuheben. Ist frech.
 
Im November letzten Jahres habe ich mich von meinen Netflix-Aktien getrennt. Vom Netflix-Abo selbst schon irgendwann 2016. Die buttern eine Kohle in neue Serien und Filme, die sich kaum rechnet. Hätte Netflix 2021 Squid Game nicht gehabt, wären die Aktien nicht nur um gut 25, sondern eher um 35 Prozent gefallen.
Squid Game kostete irgendwas um die 20 Millionen Dollar für eine komplette Staffel und generierte knapp 1.7 Milliarden geschaute Stunden im ersten Monat. Ein Witcher, der mit Nachdrehs sogar 120 Million gekostet haben soll und damit eine der teuersten Netflix-Produktion sein dürfte, kam in S1 gerade mal auf 541 Millionen und in S2 schon auf 15 Prozent weniger geschaute Stunden. The Witcher war dazu nur ein Strohfeuer, welches nach einem Monat auch schon wieder zu Ende war. Der Squid Game Hype lief über Monate.
Dazu sei noch angemerkt, dass die Maßeinheit mit geschauten Stunden eigentlich wertlos ist.

Neben den viel zu teuren Produktionen, welche aus unbegreiflichen Gründen (Sicht eines Shareholders) teilweise in die Hände unerfahrenen und inkompetenten Produzenten, Drehbuchautoren etc. gelegt werden, sind die günstigeren Produktionen unterm Strich erfolgreicher. In meinem letzten Stockholder Meeting war das Thema. Um sich die teuren Steckenpferde der politischen Korrektheit (inclusion, diversity, equality, racial equality uvm. sind Schlagwörter, die ständig bei solchen Veranstaltungen verwendent werden) weiter leisten zu können, müssen die Gebühren saftig angehoben werden. Das ist nun passiert und es bleibt spannend zu beobachten, wie die Kunden darauf reagieren. Irgendwann ist bei einem signifikanten Teil die Grenze erreicht, bei der man viel Geld für einen Haufen Kompromisse und bestenfalls Mittelmäßigkeit ausgeben möchte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück