Windows 11: Snapdragon 8cx Gen 3 wohl langsamer als Apples M1

PCGH-Redaktion

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Einem neuen Geekbench-Eintrag zufolge ist der Qualcomm Snapdragon 8cx Gen 3 zwar flotter als sein Vorgänger, kann sich aber nicht mit Apples M1 messen. Der ARM-Chip lief offenbar in einem Lenovo-Notebook mit Windows 11.

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Ich gehe mal davon aus, dass der Snapdragon auch nur einen Bruchteil der Produktionskosten eines Mi (Pro/Max) fressen wird.
Immerhin werden die Macbooks durch die notwendigen Zusatzkosten bei RAM und SSD nahezu unbezahlbar teuer.
Daher sind die Zielgruppen sicherlich auch unterschiedlich.
Man darf auch nicht vergessen, der M1 Max frisst mit 57 Millionen Transistoren ja bald schon das Doppelte von Ryzen 5900X und einer Grafikkarte zusammen.
Das Ding ist also auf absolute Ultra-Low-Power ausgelegt, während vor allem AMD und Intel viel Power und Takt auf weniger Transistoren abfeuern, um so auf die Gesamtleistung zu kommen.
Ein großer Teil der Geschwindigkeit kommt bei Apple zudem durch die weit fortschrittliche Fertigungstechnologie, der Rest durch die zusammengeklebten Komponenten, die sich dann auch nicht mehr ändern und austauschen lassen, bringt aber absolute Höchstleistung bei Interconnectivität und Latenzen.
Jeder Ansatz hat damit seine Vor- und Nachteile.
Wenn AMd und Intel Zugriff auf die gleiche Fertigung bekommen und Apple im Desktopsegment zur Leistungssteigerung ebenfalls gezwungen ist auf ein Stecksystem zu setzen, dann wird man sehen, das Apple nur ein weiteres Produkt auf dem Markt hat und auch nur mit Wasser kocht.
 
Die SoCs sind halt mehr oder weniger direkt aus Apples Smartphone-Sparte. Da zählt Effizienz auch einfach deutlich mehr als bei Desktops. In deren Notebooks sieht das jetzt eben anders aus und da muss man als PC-Nutzer schonmal anerkennen, dass Apple da 'n ziemliches Brett hingelegt hat. Durchweg im Verhältnis extrem niedrige Energieaufnahme bei mindestens ebenbürtiger wenn nicht oftmals höherer Rechenleistung und das nicht nur in synthetischen Tests.
 
Angefangen vom Ur-MacBook Pro Retina 2012 hatte ich über die Jahre hinweg mehrere verschiedene Intel MB Pro. Mein letztes mit einem Intel Octacore. Und im Vergleich ist mein neues 16" MacBook Pro (M1 Pro 10C/16C, 16GB RAM) tatsächlich ein gewaltiger Fortschritt. Das Gerät läuft deutlich kühler, die Lüfter drehen erst recht spät auf, meistens hört man sie gar nicht, und die Akkulaufzeit ist für so ein potentes Notebook mehr als überzeugend.
Und egal was man macht: Man merkt immer wieder wieviel Power das Ding hat.
Von daher kann ich nur meinen Hut ziehen. Es ist richtig gut was Apple bisher bei den Desktop/Notebook SoC abgeliefert hat. Und das dicke Ende kommt ja erst noch. Ich bin schon sehr gespannt was ein möglicher iMac Pro, vor allem aber der Mac Pro mit Apple M1 SoC im absoluten Vollausbau werden leisten können.

In den nächsten Jahren dürfte der Zweikampf x86 vs. ARM jedenfalls verdammt spannend werden.

Hier das ist, wie ich finde, eine sehr interessante Analyse zu den Apple M1 Prozessoren:


Bei der Betrachtung von Apple Silicon in verschiednen Diskussionen wird leider nie wirklich berücksichtigt, was Apple da eigentlich gemacht hat. Es werden zwar gerne synthetische Benchmarkbalken herangezogen, aber die Praxis wird meistens außen vor gelassen. Denn für den "Daily Use" hat Apple bei den M1 Prozessoren CPU und GPU verschiedene hochspezialisierten Coprozessoren auf dem Die zur Seite gestellt. Und diese sorgen dafür, dass das System gerade bei (semi-) professionellem Workflow bestenfalls beschleunigt werden kann, zumindest aber CPU und GPU entlastet werden. Der Mehrwert der Apple M1 SoC gegenüber der x86 Konkurrenz erschließt sich nicht, wenn man Benchmarks anschaut. Der Aha-Effekt kommt im "Daily Use“. Zum Beispiel bei Video-, Foto-, oder Musikbearbeitung.
 
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