Wertgarantie-Studie: PCs und Laptops sind am häufigsten defekt

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Eine Studie, die vom Versicherungsunternehmen Wertgarantie in Auftrag gegeben wurde, hat herausgefunden, dass PCs und Laptops die Haushaltsgeräte sind, die am häufigsten einen Defekt erleiden. Über die Hälfte der defekten Geräte werde entsorgt, was erheblich zur Menge an Elektroschrott in Deutschland beitrage.

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Wenn eine HW Komponente mal kaputt geht muß man ja auch nicht den ganzen Rechner wegschmeissen.
Oft reicht ja ein Austausch der betroffenen Komponente. Mir würde es nicht in den Sinn kommen dann das Ganze Gerät wegzuschmeissen. Wobei es beim Laptop wohl schwieriger ist wenn CPU oder GPU defekt sind.
Aber deswegen fast eine halbe Million Tonnen Elektroschrott pro Jahr nur alleine in Deutschland ist schon krass.
 
Reparaturen sind Bauartbedingt vom vielen Herstellern oft nicht erwünscht. Wenn die Knopfzelle leer ist, zeigen einige Modelle schon kein Einschalt- oder Lebenszeichen mehr. Eine Reparatur ist so auch sehr Zeitaufwendig geworden und kein Vergnügen.
Oft muß das komplette Gerät zerlegt werden, Plaste und Metalle wird auch immer dünner und sparsamer eingesetzt, Nasen brechen sehr leicht ab, oft schon teilweise zugeklebt(z.b.Schmelzzapfen). Eventuell noch die Hauptplatine ausbauen, um diese umdrehen, weil die Zelle auf der anderen Seite verbaut wurde.
 
Reparaturen sind Bauartbedingt vom vielen Herstellern oft nicht erwünscht. Wenn die Knopfzelle leer ist, zeigen einige Modelle schon kein Einschalt- oder Lebenszeichen mehr. Eine Reparatur ist so auch sehr Zeitaufwendig geworden und kein Vergnügen.
Oft muß das komplette Gerät zerlegt werden, Plaste und Metalle wird auch immer dünner und sparsamer eingesetzt, Nasen brechen sehr leicht ab, oft schon teilweise zugeklebt(z.b.Schmelzzapfen). Eventuell noch die Hauptplatine ausbauen, um diese umdrehen, weil die Zelle auf der anderen Seite verbaut wurde.
Leider ist dem so, während früher oft sogar noch Klappen für den einfachen Zugriff auf RAM, Festplatten usw. vorhanden, sowie Akkus einfach entfernbar waren.
Allerdings habe ich alte Laptops aus den 90er, bei denen weiteres Auseinandernehmen auch ein Krampf ist, vor allem wenn man an die BIOS Knopfzelle will...

Ich persönlich kaufe keine Acer mehr, nachdem bei meinem alten Acer sogar der Kühlkörper verklebt war und nicht ohne ihn zu zerstören entfernt werden konnte. Hab auch auf Arbeit neue Acer, mit denen ich nicht wirklich zufrieden bin (können nicht mal ne Akkuladung halten, wenn länger nicht genutzt).
Beim Neukauf achte ich jetzt immer darauf, dass man relativ einfach ans Innenleben kommt, wie das bei meinem 2016er HP EliteBook. Dies ist bei meinem "neuen" IdeaPad der Fall. Die Clips in nahezu allen Geräten heutzutage hasse ich aber wie die Pest.
 
Leider ist dem so, während früher oft sogar noch Klappen für den einfachen Zugriff auf RAM, Festplatten usw. vorhanden, sowie Akkus einfach entfernbar waren.
Allerdings habe ich alte Laptops aus den 90er, bei denen weiteres Auseinandernehmen auch ein Krampf ist, vor allem wenn man an die BIOS Knopfzelle will...

Ich persönlich kaufe keine Acer mehr, nachdem bei meinem alten Acer sogar der Kühlkörper verklebt war und nicht ohne ihn zu zerstören entfernt werden konnte. Hab auch auf Arbeit neue Acer, mit denen ich nicht wirklich zufrieden bin (können nicht mal ne Akkuladung halten, wenn länger nicht genutzt).
Beim Neukauf achte ich jetzt immer darauf, dass man relativ einfach ans Innenleben kommt, wie das bei meinem 2016er HP EliteBook. Dies ist bei meinem "neuen" IdeaPad der Fall. Die Clips in nahezu allen Geräten heutzutage hasse ich aber wie die Pest.
Also ich kaufe auch immer nur Laptopts die leicht auseinander zu nehmen sind bzw Wartungsklappen haben. Finde da Notebookcheck sehr hilfreich.
Ich habe mit Acer sehr gute Erfahrungen gemacht. Mein aktuelles ist ein Dell, das kauf ich nicht mehr, aus diversen Gründen.

Unsere EU macht so viele Schwachsinnsregeln, aber mal was Richtung Nachhaltigkeit wird da nie entschieden, dieser Hasenladen.
 
Ein Versicherungsunternehmen erzählt mir dass ich meinen Rechner versichern sollte damit ich damit nachhaltiger umgehe und ihn dann auch reparieren lasse.
Und ich Trottel habe immer bei jedem kleinen Defekt das gesamte Computersystem vom Balkon geworfen.
 
In unserer Familie sind PCs und Notebooks im Schnitt 7 bis 8 Jahre in Nutzung und am Ende ihrer Nutzungszeit auch nicht defekt sondern nur nicht mehr sinnvoll einsetzbar. Dafür wird beim Kauf der Geräte nicht nach der "Geiz ist geil" - Mentalität verfahren und defekte Komponenten lassen sich tauschen, die Geräte ggf. aufrüsten. Sogar Notebooks von Lenovo lassen sich leicht öffnen und Komponenten tauschen.
Leider lassen Tablets oder Smartphones heute keinen leichten Austausch des Akkus mehr zu. Aber selbst hier schaue ich erstmal, ob der "Handydoktor" nicht noch was machen kann.
 
Ist halt ein leidiges Thema. Für Reparatur braucht man entweder know how, und das haben viele normale Verbraucher nicht. Oder man muss kostenpflichtig reparieren lassen und da ist man bei hiesigen Lohnkosten mal schnell bei 50% der Kosten eines Neukaufs. Also im Prinzip unattraktiv.

Persönlich würde ich auch die meisten Elektrogeräte entsorgen, wenn sie nicht mehr gehen. Man hat ja nach kurzer Zeit auch ein ordentlichen Wertverlust. Sprich ein 3 Jahre altes Handy /Notebook ist halt den Aufwand meist gar nicht wert.

Glaube mittelfristig lässt sich das auch nicht ändern. Hier sollte man aber zumindest konsequent alte Elektrogeräte sammeln und versuchen Rohstoffe zu trennen. Und auf keinen Fall unsern Elektro- und Plastikschrott nach Afrika und Asien exportieren, wie wir das aktuell gerne machen. Da landet der Kram nur irgendwo in der Umwelt oder wird abgefackelt.
Ggf sollte man die höheren Entsorgungskosten hier in Deutschland mit in die Produkte einpreisen.
 
Dass gerade PC und Laptops da besonders betroffen sind, ist wenig verwunderlich. Da ist der technische Fortschritt am stärksten, und wenn dann die Reparatur eines 3 bis 4 Jahre alten Gerätes aufgrund einer wenig wartungsfreundlichen Konstruktion (primär bei Laptops) halb soviel kostet wie die Anschaffung eines aktuellen Neugerätes, dann wird man das durchaus überlegen. Zumal man nie weiß, ob dann demnächst nicht noch eine andere Komponente ausfällt.
Außerdem ist noch die Frage, was die Versicherung selbst kostet. Gerade bei billigen Geräten, die eher leicht zu ersetzen sind, wird die sich nicht lohnen, da Versicherungen primär dazu genutzt werden sollten, existenzbedrohende Schäden* abzusichern. Bei eher günstigen Artikeln, die leicht bzw. schnell ersetzbar sind, besteht da wenig Notwendigkeit.

* Trauriges Beispiel aus aktuellem Anlass sind ja Elementarschäden- und Gebäudeversicherungen.
 
1) Die Studie der Versicherung "Wertgarantie" kommt zum Schluss, dass man Versicherungen abschließen sollte. Bei einer Versicherung verdient am Ende aber immer die Versicherung mit. Also macht es mehr Sinn sich selbst Geld zurückzulegen.

2) Wenn ein PC nach 6-7 Jahren kaputt gehen sollte, dann macht eine Reparatur einfach keinen Sinn mehr und man sollte die 6-7 Jahre, die man Versicherung gespart hat, in einem neuen PC investieren. Wichtig ist nur, dass man den alten PC nicht einfach in den Müll wirft, sondern recyceln lässt.

-> Die News von PCGH dazu finde ich nicht gut und ist fast schon Werbung. Ich verstehe z.B. auch keine Smartphone-Versicherungen. Einfach Geldverschwendung!
 
Hmmm, mein i7 3930K hat 8 Jahre gehalten und läuft immer noch, die R9 290(x) ebenso.

Mein aktuelles System wird genau so lange laufen, die Altteile wandern in die Familienrechner
und am Ende dann in die Werkstattrechner. In der Regel also 12Jahre+ bevor sie zum
Wertstoffhof wandern oder für Bastelzwecke als Reserve im Regal liegen bleiben.

Ich kaufe mittlerweile nur noch Markenware und kühle den Rechner mit einer Custom WaKü,
übertakten lohnt nicht oder wird nur minimal betrieben, dadurch altert die Elektronik auch
langsamer als üertaktete Hardware und billige Bauteile, die am Limit läuft.

Selbst mein Schenker Laptop hat schon mehr als 8 Jahre auf dem Buckel und läuft dank SSD-
Updates wie geschnitten Brot. Noch nie Probleme damit gehabt. Ist eben keine "Stangenware"
vom Grabbeltisch. Auch hier zählt: Wer billig kauft, kauft zwei Mal.
 
Ja, ganz schlimm dieser Elektroschrott. Das ist ganz furchtbar, da muss dringend was getan werden. Ich hab gute Ideen:
- lasst uns keine einheitlichen Lader vorschreiben
- lasst uns keine austauschbaren Akkus vorschreiben
- lasst uns keine Reparierbarkeit und Zugang zu Schaltplänen und Komponenten vorschreiben

Lasst uns warten bis der Markt das regelt, ist sicher das Beste. Alles wird gut!

PS: Letztens bei meiner Schubkarre kaputtes Kugellager gehabt. Ist eine Spezialanfertigung mit Sonderkragen, gibt es nicht zu kaufen. Aber natürlich gibt es die ganze "Vorderradeinheit" neu zu ca. 70% des Neupreises der Schubkarre. Ich bin da richtig froh, dass der freie Markt das zu meinem Vorteil auf ressourcenschonende und für den Planeten nachhaltige Weise gelöst hat.

Und was noch ganz wichtig ist (hätte ich fast vergessen):
Auf keinen Fall kann man irgendwas verbieten, weil das ist etwas ganz schlimmes. Diese Verbotskultur, da fühle ich mich gleich angegriffen. Auch Diebstahlverbot, Waffenverbot, Mordverbot etc. gehört dringend überdacht - man sollte viel eher auf Anreizsysteme für Firmen setzen und die Einzelverantwortung beschwören. Sonst wird die Innovation im Keim erstickt!
 
Hmmm, mein i7 3930K hat 8 Jahre gehalten und läuft immer noch, die R9 290(x) ebenso.

Mein aktuelles System wird genau so lange laufen, die Altteile wandern in die Familienrechner
und am Ende dann in die Werkstattrechner. In der Regel also 12Jahre+ bevor sie zum
Wertstoffhof wandern oder für Bastelzwecke als Reserve im Regal liegen bleiben.

Ich kaufe mittlerweile nur noch Markenware und kühle den Rechner mit einer Custom WaKü,
übertakten lohnt nicht oder wird nur minimal betrieben, dadurch altert die Elektronik auch
langsamer als üertaktete Hardware und billige Bauteile, die am Limit läuft.

Selbst mein Schenker Laptop hat schon mehr als 8 Jahre auf dem Buckel und läuft dank SSD-
Updates wie geschnitten Brot. Noch nie Probleme damit gehabt. Ist eben keine "Stangenware"
vom Grabbeltisch. Auch hier zählt: Wer billig kauft, kauft zwei Mal.
@h_tobi stimme ich zu! Schenkerlaptops sind top!!Finger weg von Medionmuelllaptops und PC, habe bloß negative Erfahrung in Punkt aufrüsten und reparieren gemacht!!
Viele Laptops MSI, Asus, Acer, Schenker und andere ausser Medion lassen sich gut bis sehr gut reparieren. Vorausgesetzt man bekommt noch Ersatzteile!!
Schöne Grüße aus Österreich.
 
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