Intel mit sinkenden Umsätzen: PC-Geschäft legt leicht zu und schwächelt doch, Aktienkurs bricht ein

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Teammitglied
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Intel mit sinkenden Umsätzen: PC-Geschäft legt leicht zu und schwächelt doch, Aktienkurs bricht ein

Intel hat neue Quartalszahlen veröffentlicht und die sind kein wirklicher Grund zur Freude, obwohl man unterm Strich immer noch viel Gewinn macht. Die PC-Sparte konnte in der Coronakrise sogar leicht zulegen - der höheren Nachfrage nach Laptops sei Dank. An der Börse geht es derweil bergab.

Bitte beachten Sie: Der Kommentarbereich wird gemäß der Forenregeln moderiert. Allgemeine Fragen und Kritik zu Online-Artikeln von PC Games Hardware sind im Feedback-Thread zu veröffentlichen und nicht im Kommentarthread zu einer News. Dort werden sie ohne Nachfragen entfernt.

lastpost-right.png
Zurück zum Artikel: Intel mit sinkenden Umsätzen: PC-Geschäft legt leicht zu und schwächelt doch, Aktienkurs bricht ein
 
Ein Technologie Gigant der Mangels (ernsthafter) Konkurrenz sich Jahre lang auf die Faule überhebliche Haut gelegt und den Kunden gemolken hat, kriegt nun langsam die Quittung für Jahre langen quasi Technologischen Stillstand während die erstarkte Konkurrenz ihnen in den Arsch tritt?

Welch wunder....
Mal schauen ob der Name "Intel" ausreicht sie so lange über Wasser zu halten bis man selbst wieder wirklich gute Produkte an den Mann bringen kann und keine die mit der Brechstange erzwungen werden um irgendwie noch oben zu bleiben.
 
Ein Technologie Gigant der Mangels (ernsthafter) Konkurrenz sich Jahre lang auf die Faule überhebliche Haut gelegt (...)

Wird ihnen gerne vorgeworfen, haben sie aber nie gemacht. Es wurde permanent weiterentwickelt, was man daran sehen konnte, dass die Zahl der Kerne permanent stieg, jedenfalls bei den großen Xeon CPUs. Da konnten sie dann aus ihrer Schublade schöpfen.

Das mit den 10nm konnte man so nicht vorhersehen.
 
Serverbetreiber dürfen das in ihrem Marktsegment gerne anders sehen.
Ich bin mir sicher das es auch noch andere Bereiche gibt wo man Fortschritte erzielt und geliefert hat.

Ich als Privat Kunde und simpler CPU Käufer sehe das jedoch genauso wie geschrieben.

Für mich gab es über Jahre keine Signifikanten Leistungssprünge oder Kern Sprünge.
So das mein Seeliger 2600k selbst heute noch im Office PC weilt und bis vor 2 Jahren sogar noch zum Zocken herhielt,

Mit den 10nm haben sie sich natürlich verzettelt, das Stufe ich aber auch nicht nur in die Kategorie "Pech" ein, sondern denke das man sich da auch zulange drauf ausgeruht hat. Also eine Mischung aus beiden.

Gleichzeitig gestehe ich aber auch durchaus zu, das der Markt sicher anders aussehe, hätte Intel ihren Prozess im Griff und AMD gerade Extrem von ihren Fertigungsvorteil (und guter flexiblen Arch) Profitiert.
 
Wird ihnen gerne vorgeworfen, haben sie aber nie gemacht. [....]
Aber das interessiert doch keinen, das solltest du doch wissen. AMD ist Hip, Intel nicht mehr ... bzw. in vieler Augen der Todfeind schlechthin, wie auch immer man dazu kommt zu meinen eine so "persönliche" Beziehung zu einem Großunternehmen haben zu können ;-) (@LDNV: Mein Post bezog sich nicht auf dich.)


Unterm Strich nur eine Wirtschaftsnews wie jede andere auch. Intel schließt dennoch mit einem weiteren Rekordjahr in Folge ab (trotz AMD).

@BeaverCheese: Intel hat Rocket Lake im Earnings Call noch nicht einmal erwähnt, wenn ich das richtig gelesen habe. Der wird nur eine geringe Priorität haben und dient nur zur letztmaligen Überbrückung.
Alder Lake befindet sich bereits in der Sampling Phase und wird bereits in Mustern an Kunden ausgeliefert und auch Sapphire Rapids SP soll noch in diesem Jahr in Mustern rausgehen, d. h. Intel konzentriert sich hier auf 10nm und darüber hinaus.
 
Habe ja meinen Beitrag noch ergänzt ;)
Aber für mich ist keine Firma Hipp und schon gar keine ein Tot Feind ;)
Sie wollen schließlich alle unser bestes: Unser Geld.
Im Gegenzug darf ich dann auch das beste für mein Geld erwarten :)

Ob da jetzt 3/4 oder 6 Buchstaben drauf stehen :-D
 
Jetzt ist Ihre Meinung zu Intel mit sinkenden Umsätzen: PC-Geschäft legt leicht zu und schwächelt doch, Aktienkurs bricht ein gefragt.

Bitte beachten Sie: Der Kommentarbereich wird gemäß der Forenregeln moderiert. Allgemeine Fragen und Kritik zu Online-Artikeln von PC Games Hardware sind im Feedback-Unterforum zu veröffentlichen und nicht im Kommentarthread zu einer News. Dort werden sie ohne Nachfragen entfernt.

lastpost-right.png
Zurück zum Artikel: Intel mit sinkenden Umsätzen: PC-Geschäft legt leicht zu und schwächelt doch, Aktienkurs bricht ein
 
@Pu244 @gerX7a

Im Endkundenbereich gab es aber wirklich kaum Entwicklung. Es hat schließlich von 2010 bis 2017 ganze 7 Jahre gedauert, bis man auf dem Mainstreamsockel mehr als 4 Kerne kaufen konnte und das war auch nur eine Reaktion auf die Veröffentlichung von Ryzen zu Beginn des Jahres.

Und das ist für die meisten Konsumenten nun einmal das Entscheidende. Was sich im Server- oder Prosumer-Bereich tut, ist da zweitrangig. Wobei ich glaube, dass die meisten Prosumer im Desktop-Xeon-Bereich sich ob der Preise auch durchaus verarscht vorgekommen sind.

@Topic

Hm, mal schauen, wann man sich ein paar Intel-Aktien zum günstigen Preis ergattern kann. Die sind einfach immer noch so groß, dass ich sie niemals abschreiben würde und fest mit einer Erholung rechne.
 
Wird ihnen gerne vorgeworfen, haben sie aber nie gemacht. Es wurde permanent weiterentwickelt, was man daran sehen konnte, dass die Zahl der Kerne permanent stieg, jedenfalls bei den großen Xeon CPUs.
Im Consumer Bereich stieg die Anzahl der Kerne eben nicht permanent, sondern nur äußerst behäbig, bis AMD endlich dank Ryzen konkurrenzfähig war. In 3 Jahren Ryzen ist die Kernanzahl bei Consumer CPUs um ein Vielfaches schneller angestiegen, als in den Jahren der Intel Dominanz, wo bezahlbare Consumer CPUs auf Intels Mainstream Plattformen Ewigkeiten maximal 4 Kerne boten.
 
Im Endkundenbereich gab es aber wirklich kaum Entwicklung. Es hat schließlich von 2010 bis 2017 ganze 7 Jahre gedauert, bis man auf dem Mainstreamsockel mehr als 4 Kerne kaufen konnte und das war auch nur eine Reaktion auf die Veröffentlichung von Ryzen zu Beginn des Jahres.

Und das ist für die meisten Konsumenten nun einmal das Entscheidende. Was sich im Server- oder Prosumer-Bereich tut, ist da zweitrangig. Wobei ich glaube, dass die meisten Prosumer im Desktop-Xeon-Bereich sich ob der Preise auch durchaus verarscht vorgekommen sind.

Klar ging im Endkundenbereich nichts voran, die haben da die Kundschaft gemolken. Es ging aber darum, dass sie sich angeblich auf die Faule Haut gelegt hätten und das ist einfach nicht wahr. Sie haben da durchaus weitergeforscht, das war ja auch der Grund, warum die 6 und 8 Kern, sowie die 18 Kern CPUs so schnell zur Stelle gewesen sind.

Wenn man so sehr ans Limit geht, dann ist das Risiko einfach sehr groß. Die Probleme waren vorhersehbar.
Intel wollte aus Überheblichkeit einfach zu viel und das ist nach hinten los gegangen.
Im Nachhinein ist man immer klüger, ich kann dir jetzt auch die Lottozahlen der vergangenen Woche sagen. Die Kunst ist es das ganze vorherzusehen.

Tatsache ist, dass in der Halbleiterindustrie jeder die 35 davor permanent an die Grenzen des machbaren gegangen ist. Grenzen die aufgestellt wurden (wir werden nie HDDs haben, die mehr als ein TB fassen, mehr al 1 MBit pro Adernpaar ist mit einem ungeschirmten Kupferkabel nicht möglich, 100MHz oder auch 1GHz werden wir nie erreichen) sind relativ kurz darauf gebrochen worden. Wer da einen Ganz zurückgeschaltet hat, der ist auf dem Geschäft geflogen, siehe 3dfx.

Da hätte irgendjemand 2013 sagen müssen: beim nächsten Prozess nehmen wir und nicht soviel vor. Ich kann es zwar nicht begründen, ich habe da so ein Bauchgefühl. Ich glaube derjenige wäre, zu Recht gefeuert worden.

Aber gut, hinter wissen es alle immer besser.
Im Consumer Bereich stieg die Anzahl der Kerne eben nicht permanent, sondern nur äußerst behäbig, bis AMD endlich dank Ryzen konkurrenzfähig war. In 3 Jahren Ryzen ist die Kernanzahl bei Consumer CPUs um ein Vielfaches schneller angestiegen, als in den Jahren der Intel Dominanz, wo bezahlbare Consumer CPUs auf Intels Mainstream Plattformen Ewigkeiten maximal 4 Kerne boten.

Wie gesagt: es ging darum, dass Intel sich bei der Entwicklung auf die Faule Haut gelegt hätte und das ist einfach nicht wahr (wie gesagt). Rückblickend wäre es natürlich besser gewesen, wenn sie in den 5 Jahren der Dominanz mit voller Härte gespielt und AMD vernichtet hätten. Aber das konnte auch keiner wissen.
 
Klar ging im Endkundenbereich nichts voran, die haben da die Kundschaft gemolken. Es ging aber darum, dass sie sich angeblich auf die Faule Haut gelegt hätten und das ist einfach nicht wahr.
Also eben doch wahr für den normalen Endkundenbereich ...
Sollte man schon alles in den selben Kontext setzen und nicht nur das was man braucht.

Aber lassen wir die Haarspalterei.
Man muss ja nicht immer der selben Meinung sein oder andere auf Krampf überzeugen wollen :)
Genauso wenig wie man andere direkt in Schubladen schieben muss ;)
 
Wie gesagt: es ging darum, dass Intel sich bei der Entwicklung auf die Faule Haut gelegt hätte und das ist einfach nicht wahr (wie gesagt). Rückblickend wäre es natürlich besser gewesen, wenn sie in den 5 Jahren der Dominanz mit voller Härte gespielt und AMD vernichtet hätten. Aber das konnte auch keiner wissen.
Das sehe ich anders. Intel hat in all den Jahren die Core Architektur nur äußerst dezent weiterentwickelt, und hat sie speziell in den letzten 3 Jahren ausgepresst wie eine Zitrone, weil man sich in meinen Augen viel zu lange auf Core i ausgeruht hat und durch das Wiedererstarken von AMD wohl scheinbar auf dem falschen Fuß erwischt wurde.
 
Zurück