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Gefälschte CPUs: Intel warnt vor erhöhtem Aufkommen, Betrüger setzen auf neue Fälschungsmethoden
Warum die Typen sich überhaupt den Aufwand machen Dummies zu verschicken anstatt einfach gar nichts, ist mir ein Rätsel, weil, am Ende würde es eh auf das Gleiche hinauslaufen: Keine CPU!
Nicht wirklich. Es gibt auch den Trick, bei dem die Betrüger eine original CPU bestellen und die Fälschung zurückschicken. Die kommt dann auf den Stapel mit den normalen CPUs und wird an den nächsten Kunden verschickt. Bis der Betrug auffällt (Identifikation des Problem, einsenden der CPU usw.) sind die Betrüger über alle Berge.
Warum die Typen sich überhaupt den Aufwand machen Dummies zu verschicken anstatt einfach gar nichts, ist mir ein Rätsel, weil, am Ende würde es eh auf das Gleiche hinauslaufen: Keine CPU!
So ein Unfug. Wo solln die denn herkommen? Niemand kauft CPUs auf Wochenmärkten oder Wühltischen. Vielleicht in Russland oder Polen aber doch nicht hier.
Warum die Typen sich überhaupt den Aufwand machen Dummies zu verschicken anstatt einfach gar nichts, ist mir ein Rätsel, weil, am Ende würde es eh auf das Gleiche hinauslaufen: Keine CPU!
So ein Unfug. Wo solln die denn herkommen? Niemand kauft CPUs auf Wochenmärkten oder Wühltischen. Vielleicht in Russland oder Polen aber doch nicht hier.
1: der Betrüger kauft die gefälschten CPUs in China
2: der Betrüger kauft die echte CPU bei einem renommierten Händler (Mindfactory, Amazon, Alternate, Caseking)
3: der Betrüger schickt die gefälschte CPU zurück und behält die echte
4: die gefälschte CPU kommt zu den anderen CPUs
5: ein Kunde bestellt die CPU und erhält die Fälschung
6: der Kunde reklamiert die CPU, sie wird zu Intel eingeschickt
7: es kommt heraus, dass die CPU gefälscht ist, der Kunde hat den Ärger
8: der Betrüger ist über alle Berge
So ein Unfug. Wo solln die denn herkommen? Niemand kauft CPUs auf Wochenmärkten oder Wühltischen. Vielleicht in Russland oder Polen aber doch nicht hier.
So wird das in einigen Fällen möglicherweise sogar laufen: Kunde #2 kann mangels Austauschware nicht feststellen, ob seine neue "CPU" oder sein neues Mainboard defekt ist. Wenn er beides bei unterschiedlichen Händlern bestellt hat und sich den Support-Ärger nicht antun möchte, wird er beides wegen "nicht Gefallen" zurückschicken, ehe die 14-Tage-Frist verstreicht und Rückgaben für ihn aufwendiger werden. In Folge geht die gefälschte CPU dann in der nächsten Runde an Kunde #3, möglicherweise sogar an #4 und der Betrüger #1 lässt sich überhaupt nicht mehr ermitteln.
In den letzten 10-15 Jahren hört man aber kaum noch von gefälschten CPUs, die über niedergelassen deutsche Händler verteilt wurden. Vereinzelt gibt es Ebay-Fälle (gefälschte Grafikkarten sind zahlreich, aber die funktionieren und sind nur langsamer, sodass der Betrug Laien nicht auffällt), aber eigentlich stammen alle derartigen Meldungen aus Ostasien. Möglich, dass fehlender Käuferschutz die Betrügerein dort deutlich erleichtert. Es reicht ja schon wenn die Beweislast immer beim Kunden liegt.