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Hornissentreiber
Guest
AW: Ryzen und Vega: Analysten uneinig über AMDs Roadmap und Konkurrenzfähigkeit
Es wurde in diesem Forum sicher schon hundertmal gesagt, aber offenbar muss es noch ein hunderteinstes Mal gesagt werden: Als klar war, dass FX ein Fehlschlag ist, WURDE sofort begonnen, alle Bemühungen in eine neue Architektur (nicht "Fehlerkorrektur") gesteckt. Jedenfalls, soweit ich als einfacher Kunde damals darüber Informationen bekommen konnte.
Ihr, die ihr von AMD fordert, gefälligst bessere Prozessoren zu verkaufen, vergesst immer, dass die CPU´s, die man als Endkunde kaufen kann, sich an der äußersten Grenze dessen bewegen, das technisch und physikalisch als Massenprodukt überhaupt möglich ist. Eine neue Prozessorarchitektur zu entwickeln dauert Jahre und dann muss erst noch die Fertigung der neuen Architektur beim Auftragsfertiger zur Serienreife entwickelt werden. Es ist angesichts dessen überhaupt nicht möglich, mal eben neue Prozessoren aus dem Ärmel zu schütteln, wenn die aktuellen sich als Grütze herausstellen.
Das Problem wird noch dadurch verschärft, dass CPU-Entwickler nicht auf Bäumen wachsen. Eine Koryphäe wie Jim Keller, der zu den ganz wenigen Fachleuten gehört, die überhaupt das hochspezialisierte Know-How besitzen, eine (fast) komplett neue x86-Architektur auf die Beine zu stellen, bekommt man nicht vom Arbeitsamt. AMD konnte sich glücklich schätzen, ihn für die Entwicklung von Zen anheuern zu können.
Deine 4-5 (eher sechs) Jahre sind also ein völlig normaler Zeitraum für so eine Aufgabe. Die deutlich schnelleren Zyklen aus den goldenen Tagen von AMD basierten alle auf der gleichen, grundlegenden Architektur, die von Generation von Generation alle eineinhalb bis zwei Jahre für mehr oder weniger neue Prozessoren weiterentwickelt wurde. Intel macht das auch nicht anders. Die aktuellen Intel-Prozessoren der Core i-Generation basieren alle auf einer etwa sieben Jahre alten Architektur (es könnten auch sechs Jahre sein, das erinnere ich nicht mehr genau). Angesichts der unfassbar hohen Kosten für die Entwicklung komplett neuer Architekturen ist das auch gar nicht anders zu erwarten. Schließlich müssen diese Firmen irgendwann auch mal Geld mit ihrer Investition verdienen.
Munter bleiben!
Mit der Erkenntnis, dass FX ein Fehlschlag ist, hätten sofort alle Bemühungen in eine Fehlerkorrektur gesteckt werden müssen. 4-5 Jahre sind halt gefühlt Äonen in der Hardwarewelt.
Und dass AMD zu deutlich schnelleren Zyklen fähig ist/war, zeigen die CPU-Reihen aus den "goldenen" Tagen.
Es wurde in diesem Forum sicher schon hundertmal gesagt, aber offenbar muss es noch ein hunderteinstes Mal gesagt werden: Als klar war, dass FX ein Fehlschlag ist, WURDE sofort begonnen, alle Bemühungen in eine neue Architektur (nicht "Fehlerkorrektur") gesteckt. Jedenfalls, soweit ich als einfacher Kunde damals darüber Informationen bekommen konnte.
Ihr, die ihr von AMD fordert, gefälligst bessere Prozessoren zu verkaufen, vergesst immer, dass die CPU´s, die man als Endkunde kaufen kann, sich an der äußersten Grenze dessen bewegen, das technisch und physikalisch als Massenprodukt überhaupt möglich ist. Eine neue Prozessorarchitektur zu entwickeln dauert Jahre und dann muss erst noch die Fertigung der neuen Architektur beim Auftragsfertiger zur Serienreife entwickelt werden. Es ist angesichts dessen überhaupt nicht möglich, mal eben neue Prozessoren aus dem Ärmel zu schütteln, wenn die aktuellen sich als Grütze herausstellen.
Das Problem wird noch dadurch verschärft, dass CPU-Entwickler nicht auf Bäumen wachsen. Eine Koryphäe wie Jim Keller, der zu den ganz wenigen Fachleuten gehört, die überhaupt das hochspezialisierte Know-How besitzen, eine (fast) komplett neue x86-Architektur auf die Beine zu stellen, bekommt man nicht vom Arbeitsamt. AMD konnte sich glücklich schätzen, ihn für die Entwicklung von Zen anheuern zu können.
Deine 4-5 (eher sechs) Jahre sind also ein völlig normaler Zeitraum für so eine Aufgabe. Die deutlich schnelleren Zyklen aus den goldenen Tagen von AMD basierten alle auf der gleichen, grundlegenden Architektur, die von Generation von Generation alle eineinhalb bis zwei Jahre für mehr oder weniger neue Prozessoren weiterentwickelt wurde. Intel macht das auch nicht anders. Die aktuellen Intel-Prozessoren der Core i-Generation basieren alle auf einer etwa sieben Jahre alten Architektur (es könnten auch sechs Jahre sein, das erinnere ich nicht mehr genau). Angesichts der unfassbar hohen Kosten für die Entwicklung komplett neuer Architekturen ist das auch gar nicht anders zu erwarten. Schließlich müssen diese Firmen irgendwann auch mal Geld mit ihrer Investition verdienen.
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