AMD- und Intel-CPUs: Test-Übersicht und aktuelle Kauf-Tipps

Wenn man ein gutes AM4-Mainboard mit 32 GiB RAM hat, kann man gerne zum 5700X3D greifen.
Der ist im realen Spielealltag nicht spürbar langsamer als ein 5800X3D, dafür aber wesentlich günstiger.

Wenn man neue, günstige Hardware braucht, dann sollte ein Asrock B650M-HDV/M.2 oder Gigabyte B650 Eagle mit einem 7500F kombiniert werden.
Dein Beitrag war zwar schon älter, aber die Frage stellen sich viele, daher mein Post.
Ich bin dann auf meinem AM4 geblieben und der 5700X3D langt für alles, was ich brauche.
Der Wechsel von meinem alten R5 3600 auf den hat sich wirklich gelohnt.
 
Habe ich Details überlesen oder steht in der Kaufberatung außer einem Satz zu den Stabilitäten von Intel nichts weiter im Artikel? Sind denn bei Kauf die UEFIs bereits aktualisiert und die sichereren Intel-Profile bzw. die Einstellungen, die auch PCGH empfiehlt, bereits standardmäßig ausgewählt? Womit die Intel-CPUs dann wie lange stabil laufen würden/werden?
 
P-/L- ist doch der Intel 265k eine gute Sache zur Zeit oder?#
Ich tendiere jedoch doch noch leicht zu AMD und als "Übergangslösung" finde ich den 9600x ganz attraktive.
Die älteren CPUs werden ja langsam knapper und einige sind nur noch als tray verfügbar.
 
Der Trend geht aufgrund der Krise in Richtung DDR4. Die meisten PC Bauer, die ich so kenne, nehmen jetzt die Raptor Lakes von Intel. Diese sind einfach die besseren Allrounder. Das heißt, weniger Reklamationen und jeder hat etwas für seinen Leistungsbereich.
 
Du solltest mal deinen Umgang überdenke:lol:
Ne, nur Spaß. Ist das so? Dass genommen wird was noch günstig zu haben ist, das ist klar. Aber gezielt Raptor Lake als bessere Wahl zu bezeichnen, ich weiß ja nicht...
 
Der Trend geht aufgrund der Krise in Richtung DDR4.
Kann ich bestätigen. Für die PCs die ich demnächst zusammenbaue, habe ich bei eBay Kleinanzeigen erstmal günstig gebrauchten DDR4 Speicher erstanden.

Da existieren einige Privatanbieter, die von den Speicherpreisen noch nichts mitbekommen haben - die rechnen ganz fair ihren Anschaffungspreis von vor X Jahren und ziehen pro Nutzungsjahr etwas ab ;)
Habe im Umland erstmal alles abgegrast, was "per Abholung" annonciert war, im Schnitt waren es so 80€ pro 32GB.
Den Memtest haben alle anstandslos bestanden.

Der erste PC soll ein günstiges Gerät zu Bildverarbeitungszwecken sein.
Wird wohl einen Ryzen 5950X auf B550 Basis werden, anstatt der geplante 9700X.
 
Mir ist in der Intel Datenbank ein neues Modell aufgefallen. Das ist weniger spannend, bisher aber vielen noch nicht aufgefallen.
Die Spezifikationen sehen nach +100 MHz Boost-Takt für die P-Kerne und +4 MiB L3-Cache gegenüber dem Core Ultra 225 aus.
Ein empfehlenswertes Modell für preisbewusste Gamer von Intel dürfte derzeit der Core Ultra 245KF als fähiger Allrounder bleiben, welcher teils ab 155€ zu haben ist.
Für 220€ gibt es dann den 250K Plus.
 
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Mir ist in der Intel Datenbank ein neues Modell aufgefallen. Das ist weniger spannend, bisher aber vielen noch nicht aufgefallen.
Die Spezifikationen sehen nach +100 MHz Boost-Takt für die P-Kerne und +4 MiB L3-Cache gegenüber dem Core Ultra 225 aus.
Interessant. Von den Specs her entspricht das ziemlich genau dem, was du beschreibst. Es ist ausdrücklich aber kein Arrow Lake Refresh (das "Plus" im Namen fehlt, zudem passt die RAM-Spec nicht). Die Angabe des L3-Cache muss aber fehlerhaft sein, da die CPU nicht mehr Kerne besitzt. Ich frage mal bei Intel nach, was es damit auf sich hat, stay tuned.
 
Zumindest bei den Workstation-Prozessoren kann Intel die Cache-Slices unabhängig von den assoziierten Kernen (de-)aktivieren. Wäre aber das meinem Wissen erste Mal, dass sie einem Desktop-Modell zusätzlichen Speicher freischalten.
 
Naja: Es geht natürlich nur mit Speicher, der auch da ist und intakt. Bei einem 270K oder 285K, die schon Vollausbau sind, geht dementsprechend nichts und unterhalb des 250K nimmt Intel normalerweise ein kleineres Compute-Tile, dessen Möglichkeiten auch beschränkt wären. Wenn man bedenkt, wie groß der Anteil der Caches an der Gesamtfläche ist, dann wird es auch wenige Exemplare geben, die zufällig mit vielen defekten Kernen aber komplett funktionierenden Cache-Slices vom Band laufen. Das heißt für 36 MiB L3 kommen nur die besten Chips in Frage, die man ebenso gut als 265K, ggf. 270K/285K verkaufen könnte. Stattdessen einen 205-aber-mit-doppelten-L3 daraus zu machen, wäre vielleicht technisch möglich, aber ökonomisch komplett bescheuert.

Bei den dicken Xeons mit >100 MiB Cache macht das mehr Sinn und da gibt es dann auch die entsprechenden SKUs. 676X und 658X haben zum Beispiel beide 144 MiB aktiv, aber einmal mit 32 Kernen und einmal mit 24, 72 MiB gibt es von 16 bis 20 Kernen. Bei den Servern kannst du dir 32 Kerne umgekehrt auch als 6745P kaufen, verteilt über mehr Tiles mit zusammen 336 MiB. (Vergl. AMD, z.B. Epyc 9175F: 16 CCDs mit zusammen 512 MiB L3 – und mit zusammen 16 Kernen, weil je Chip nur ein einziger aktiv ist, aber weiterhin der volle Cache.)
 
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