GTX Titan X: 12 GiByte VRAM vor allem für VR, Veröffentlichung auf der GTC

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Was bleibt als sinnvolle effektive Lösung? Eine 'einfache' Verdopplung von 6 auf 12GB Speicher, performant und (für alle Eventualitäten) ausreichend dimensioniert, soweit meine Meinung/Auffassung?!

Sinnvoll, ausreichend und wohl auch günstiger wären aus meiner Sicht 8 GB an 512 Bit - sofern der Speichercontroller das hergibt.
Bei so einem Prestigeobjekt wie der Titan X scheint das für NV aber keine Rolle zu spielen.
 
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Sinnvoll, ausreichend und wohl auch günstiger wären aus meiner Sicht 8 GB an 512 Bit - sofern der Speichercontroller das hergibt.
Bei so einem Prestigeobjekt wie der Titan X scheint das für NV aber keine Rolle zu spielen.
Ist es denn wirklich günstiger/effektiver und damit sinnvoll?

Ein 512Bit Speicherinterface würde erstmal Geld und Zeit benötigen in der Entwicklung, das 384Bit SI ist nVidia seit Generationen 'vertraut'. Das 512Bit Speicherinterface bedarf ebenfalls eine Steigerung der Speicherchip Anzahl auf 16 Stück und macht das PCB komplexer und damit teurer. Dazu kommt dass das größere SI mehr Chipfläche in Anspruch nimmt, die für andere Einheiten dann fehlt und gleichzeitig die TDP steigen lässt.

Bei einem riesigen Chip nahe der Machbarkeit und den wahrscheinlich letzten High-End-Chip mit so einem großen GDDR5 Speicherinterface, sind das sicherlich Faktoren die nVidia abgewogen hat.
 
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Als die ersten Informationen zum Maxwell kursierten, war noch von bis zu 512 Bit die Rede.
AMD hat damit bei der R9 ja auch keine Probleme und muss keine riesigen Chips im Schuhkartonformat produzieren. :-)
Und schau dir die Preise der R9 290(X) an - die 290X hält zu geringerem Preis gut mit der GTX 980 mit und kann sie in höheren Auflösungen teilweise sogar übertrumpfen.
Allerdings fehlt es der 290X für sinnvolle Ausnutzung der 8 GB etwas an Puste und das wäre bei der Titan X eben besser.
Aber 12 GB sind eben mehr, klingen toller und lassen den hohen Preis besser rechtfertigen.

Und zur Anzahl der Speicherchips: 16 sind doch weniger als 24?!
Und wenn man sich der 1 GB-Chips bedient, sind es nur noch 8. Wobei ich nicht weiß, inwiefern sich das momentan schon rechnen würde.
 
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Für ein 512Bit Interface braucht man entsprechend viele Bonddrähte auf dem Package und genau so viele Kontakte und Leitungen auf dem PCB. Das ist zwar technisch möglich, aber gerade ersteres bei zunehmen kleineren Fertigungsverfahren eine echte Herausforderung.
 
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Das ist natürlich richtig.
Nvidia könnte ruhig mal einen auf Barney Stinson machen und sagen: Herausforderung angenommen! :-)
 
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Als die ersten Informationen zum Maxwell kursierten, war noch von bis zu 512 Bit die Rede.
AMD hat damit bei der R9 ja auch keine Probleme und muss keine riesigen Chips im Schuhkartonformat produzieren. :-)
Und schau dir die Preise der R9 290(X) an - die 290X hält zu geringerem Preis gut mit der GTX 980 mit und kann sie in höheren Auflösungen teilweise sogar übertrumpfen.
Allerdings fehlt es der 290X für sinnvolle Ausnutzung der 8 GB etwas an Puste und das wäre bei der Titan X eben besser.
Aber 12 GB sind eben mehr, klingen toller und lassen den hohen Preis besser rechtfertigen.

Und zur Anzahl der Speicherchips: 16 sind doch weniger als 24?!
Und wenn man sich der 1 GB-Chips bedient, sind es nur noch 8. Wobei ich nicht weiß, inwiefern sich das momentan schon rechnen würde.
AMDs 'Hawaii' hat acht 64Bit GDDR5 Speichercontroller, an denen minimum zwei Chips im 'x32 Mode' oder vier Stück im 'x16 Mode' hängen, jeweils 2Gb (256MB) oder 4Gb (512MB) Speicher. Ob die neuen 8Gb (1GB) GDDR5 Speicherchips einen 'x64 Mode' unterstützen, damit deine 'ein 1GB Speicherchip pro 64Bit Speichercontroller' aufgeht, davon steht zumindest nichts auf der Samsung Homepage zur GDDR5 Speichertechnologie.


Das ist natürlich richtig.
Nvidia könnte ruhig mal einen auf Barney Stinson machen und sagen: Herausforderung angenommen! :-)
Der Big-Maxwell wird höchstwahrscheinlich nVidia's letzter Chip mit so großem GDDR5 Speicherinterface, die nächste Generation sollte sicher mit HBM antreten. Wozu also hier noch ein unnötiges Risiko eingehen kurz vor 'Schluß', wenn der schwenk zur nochmaligen 28nm Fertigung ohnehin für 'Platzprobleme' sorgt? Dazu kommt noch, das nVidia das 'kleinere' Speicherinterface bzw. dessen Bandbreite mit einer 'neuen' effizienteren Speicherkomprimierung 'auszugleichen' versucht bei 'Maxwell'.
 
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Jaja, die Speicherkomprimierung als Wunderwaffe... Komprimierung verursacht allgemein auch Rechenaufwand und manchmal Qualitätseinbußen (man muss ja was weglassen, um es kleiner zu quetschen). Keine schlechte Sache, aber in Kombination mit einem größeren Interface sicher noch viel effektiver.
Aber wie du schon sagst - die werden sich dabei was gedacht haben und wenn es nur im wirtschaftlichen Sinne gedacht die bestmögliche Variante ist, aus dem kleinsten Aufwand den größtmöglichen Ertrag zu erzielen.

So oder so kommt noch ein Maxwell mir nicht mehr ins Haus. Die GTX 970 wandert in den selten genutzten Zweitrechner ab, sobald was vernünftiges auf dem Markt ist, dass es wirklich mal wert ist, ein paar Scheine mehr über den Tisch wandern zu lassen.
 
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Es gibt auch transparente Komprimierung. So z.B. bei ZIP, 7zip etc. und in spezialisierter Form bei FLAC und PNG. Da wird einfach Platz gespart indem man sich statt 100 Einsen nur merkt dass an der Stelle 100 mal eine 1 kommt. Sandforce SSDs benutzen z.B. auch intern eine Komprimierung und deswegen sind die Daten hinterher trotzdem nicht kaputt.

Wenn so ein Algo in Hardware gegossen ist zieht er auch nirgendwo anders an der GPU Leistung ab.
 
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