Macronix präsentiert selbstheilenden Flash-Speicher mit über 100.000.000 Schreibzyklen

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Die Firma Macronix hat jetzt einen Flash-Speicher mit integriertem Heizmechanismus vorgestellt. Dieser soll Chip-Defekte durch Aufheizung von betroffenen Platinen-Bereichen auf über 800 Grad Celsius selbsttätig reparieren.

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AW: Macronix präsentiert selbstheilenden Flash-Speicher mit über 100.000.000 Schreibzyklen

Na da bin ich ja mal gespannt wie oft sich so ein Teil auf 800 Grad erhitzen wird und wie die Grafikkarte und CPU mit der warmen abluft klarkommt. :ugly:

Vielleicht können die eine SSD ja auch so beschichten, dass ich gleichzeitig etwas drauf backen kann! Garantiert nützlich auf Lanpartys. Frische Pizza ausm PC... mhhhhhmmmmm
 
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Nicht das ganze Teil wird 800 Grad heiß sondern nur der beschädigte Sektor...
 
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Und auch nur für ein paar ms...
Manche haben Fantasien.
Mein Beitrag soll auch nicht ernst genommen werden. :D
Na ein Glück;)

Trotzdem noch was zum Topic:
Schön schön, SSD's werden länger leben. Dann kann man ja doch noch kleinere Fertigungsverfahren nehmen.

gruß

diweex
 
AW: Macronix präsentiert selbstheilenden Flash-Speicher mit über 100.000.000 Schreibzyklen

Und auch nur für ein paar ms...
Manche haben Fantasien.

Na ein Glück;)

Trotzdem noch was zum Topic:
Schön schön, SSD's werden länger leben. Dann kann man ja doch noch kleinere Fertigungsverfahren nehmen.

gruß

diweex

Bleibt nur die Frage, wie sie genau so winzig kleine Flächen gezielt so hoch erhitzen wollen. Auch wenn es nur paar ms sind wird sich die wärme auf umliegende Bauteile verteilen. Vor allem bei einer so hohen Temperatur.
Bleibt wiederum die Frage, ob 100%ig alle Technischen Fehler ausgeschlossen sind und nicht auf einmal durch einen defekt bei der Erwärmung, die SSD in Flammen aufgeht und die Bude abbrennt. Bei 800 Grad sollte man niemals nie sagen. :ugly:

Ich bin da skeptisch! Grad wenn so nen Teil aus China kommen sollte! :D
 
AW: Macronix präsentiert selbstheilenden Flash-Speicher mit über 100.000.000 Schreibzyklen

als kunde, und damit könig, erwarte ich spätestens 03/2013 erste modelle mit dieser technik auf dem markt. natürlich ohne aufpreis. kostet ja nix sone heizdraht und der hitzestrom kommt aus meiner steckdose.
 
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Ich würde eher wissen wollen, ob die elektronische oder die ionische Temperatur kurzzeitig hochgeschraubt wird.
 
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Bleibt nur die Frage, wie sie genau so winzig kleine Flächen gezielt so hoch erhitzen wollen. Auch wenn es nur paar ms sind wird sich die wärme auf umliegende Bauteile verteilen. Vor allem bei einer so hohen Temperatur.
Bleibt wiederum die Frage, ob 100%ig alle Technischen Fehler ausgeschlossen sind und nicht auf einmal durch einen defekt bei der Erwärmung, die SSD in Flammen aufgeht und die Bude abbrennt. Bei 800 Grad sollte man niemals nie sagen. :ugly:

Ich bin da skeptisch! Grad wenn so nen Teil aus China kommen sollte! :D
Du vergisst zwei entscheidende Faktoren:

Wärmeleitfähigkeit und Wärmekapazität.

Wenn die Wärmeleitfähigkeit klein ist und die Wärmekapazität auch klein ist, dann ist es kein Problem das heis zu machen.

Zudem wird da wohl nur ein extrem kleines Areal erhitzt. Mit der Energie, die für die 800°C nötig sind/aufgebracht werden, wirst du nicht mal ne Cent Münze um 10°C aufheizen können, also völlig bedenkenlos.

Du arbeitest da einfach mit Pulsen.

BTT:
Die Entwicklung ist wirklich SEHR gut. mit den Schreibzüglen wäre Flash eventuell sogar eine Konkurrenz zu PCM. PCM kann ja >~10Mio Schreibzyklen überstehen. Da sind die 100Mio wirklich sehr sehr gut. Also Hut ab, das könnte Speicher wirklich extrem nach vorne bringen, zumal eben Flash soweit ich das weiß nochmal ne höhere Packdichte hat als PCM. Also wirklich Krass.

Für Arbeitsspeicher wohl noch immer zu viel, aber man könnte es eventuell ausprobieren. 1-2 GB normaler DRAM und dazu so 256+GB an Flash, den man dann als Arbeitsspeicher nutzt. Booten wäre absolet und man könnte wirklich richtig Strom sparen.
 
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AW: Macronix präsentiert selbstheilenden Flash-Speicher mit über 100.000.000 Schreibzyklen

Dieser soll Chip-Defekte durch Aufheizung von betroffenen Platinen-Bereichen auf über 800 Grad Celsius selbsttätig reparieren.
...oder die Chips werden einfach richtig auf die Platine verlötet. :haha:
 
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Die Entwicklung ist wirklich SEHR gut. mit den Schreibzüglen wäre Flash eventuell sogar eine Konkurrenz zu PCM. PCM kann ja >~10Mio Schreibzyklen überstehen. Da sind die 100Mio wirklich sehr sehr gut. Also Hut ab, das könnte Speicher wirklich extrem nach vorne bringen, zumal eben Flash soweit ich das weiß nochmal ne höhere Packdichte hat als PCM. Also wirklich Krass.

Mit der zusätzlichen Anbindung und Ansteuerung wird der Großenvorteil vermutlich nicht lange bestehen bleiben. Aber auch ohne den hat Flash einfach den Vorteil, schon zu existieren. Warum sollte jemand auf PCM umstellen und auf seine bisherige Erfahrung verzichten, wenn sich kein deutlicher Vorteil ergibt?

Für Arbeitsspeicher wohl noch immer zu viel, aber man könnte es eventuell ausprobieren. 1-2 GB normaler DRAM und dazu so 256+GB an Flash, den man dann als Arbeitsspeicher nutzt. Booten wäre absolet und man könnte wirklich richtig Strom sparen.

Für den Einsatz als RAM brauchst du Latenzzeiten, bei denen Flash quasi keinen Sinn mehr macht.
 
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Als ich den Artikel gelesen hab, musste ich an die drei 8800M GTX SLI denken, die ich innerhalb von drei Jahren in meinem M1730 gebraucht hab.
Nur weil Nvidia falsches Material verwendet hat und die Chips die ständigen Schwankungen zwischen Idle und Volllast nicht ausgehalten haben.

Auch wenn die 800°C bestimmt nur sehr punktuell erzeugt werden, frage ich mich, was die Lötbälle dazu sagen, die ungefähr 200°C benötigen um flüssig zu werden.
Und was der Chip selbst macht, wenn er punktuell so stark erhitzt wird und ringsherum nicht - ich sage nur Wärmeausdehnung.
Hoffen wir, daß die Jungs bei Macronix genau wissen was sie tun - ich stelle es mir zumindest schwer umsetzbar vor.
 
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Mit der zusätzlichen Anbindung und Ansteuerung wird der Großenvorteil vermutlich nicht lange bestehen bleiben. Aber auch ohne den hat Flash einfach den Vorteil, schon zu existieren. Warum sollte jemand auf PCM umstellen und auf seine bisherige Erfahrung verzichten, wenn sich kein deutlicher Vorteil ergibt?
PCM ist interessant, da eben ebenfalls nicht volatil und bis jetzt eben auch mehrere Größenordnungen haltbarer als Flash. Du musst ja bedenken, das PCM ~>10Mio Zyklen aushält und normaler Flash nur einige tausend zyklen. Da liegen einfach 3-4 Größenordnungen dazwischen!

Deswegen ist PCM interessant und brachte auch einen gewaltigen Vorteil mit sich.

Für den Einsatz als RAM brauchst du Latenzzeiten, bei denen Flash quasi keinen Sinn mehr macht.
Flash hat eigentlich nur beim schreiben wirklich richtig schlechte Latenzen, die kann man aber geschickt kaschieren.

Natürlich gibt es noch immer besseres, aber Flash ist halt billig zu bauen und man hat ne schöne Packdichte. Die Alternative PCM verliert damit halt schon ziemlich an Attraktivität
 
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Moderner NAND-Flash (und der hat die angestrebte Packungsdichte) arbeitet mit bis zu 2 KiB großen Pages = minimaler Aufrufsgröße. Vergleiche das mal mit den Auswirkungen der Prefetchgröße von 0,5 auf 1 Byte beim Wechsel von DDR2 auf 3. Bei einem Massenspeicher ist das kein Problem, bei typischen Abfragen werden die Zugriffszeiten/-mindestgrößen automatisch durch die Datenübertragung skaliert. Aber RAM musst du viel, viel, viel feiner und viel, viel, viel schneller ansprechen können.
Wenn man mal die geschätzt 70 MB/s zu grunde legt, die ein heutiger Flash-Chip schafft (1/8 des Maximaldurchsatzes einer guten SSD), dann komme ich bei obigem Prefetch auf 30.000 ns für einen Zugriff. Ein CL10 DDR3 2000 DRAM-Chip hat 5 ns. Und so ganz nebenbei hat er auch noch 2000 MB/s Datendurchsatz.

Nö - egal of herkömmlicher Flash, selbstheilender Flash oder auch der um z.T. merklich schnellere PCM: Mangelende Lebensdauer ist nur eines von vielen Problemen. Die Anforderungen, die heute an RAM gestellt werden, liegen einfach einige Meilen höher. Da retten auch die entfallenden refresh-Zyklen nichts mehr. Allenfalls Geräte mit minimalen Anforderungen an die Rechenleistung und sehr zahlreichen Aktivierungs-/Bootvorgängen und sehr hohem Stromspardruck könnte das interessant sein. Aber wo gibt es solche Geräte noch in einer Zeit, in der Mobiltelefone danach bewertet werden, wie gut sie 3D-Spiele darstellen können?
 
AW: Macronix präsentiert selbstheilenden Flash-Speicher mit über 100.000.000 Schreibzyklen

Moderner NAND-Flash (und der hat die angestrebte Packungsdichte) arbeitet mit bis zu 2 KiB großen Pages = minimaler Aufrufsgröße. Vergleiche das mal mit den Auswirkungen der Prefetchgröße von 0,5 auf 1 Byte beim Wechsel von DDR2 auf 3. Bei einem Massenspeicher ist das kein Problem, bei typischen Abfragen werden die Zugriffszeiten/-mindestgrößen automatisch durch die Datenübertragung skaliert. Aber RAM musst du viel, viel, viel feiner und viel, viel, viel schneller ansprechen können.
Wenn man mal die geschätzt 70 MB/s zu grunde legt, die ein heutiger Flash-Chip schafft (1/8 des Maximaldurchsatzes einer guten SSD), dann komme ich bei obigem Prefetch auf 30.000 ns für einen Zugriff. Ein CL10 DDR3 2000 DRAM-Chip hat 5 ns. Und so ganz nebenbei hat er auch noch 2000 MB/s Datendurchsatz.

Nö - egal of herkömmlicher Flash, selbstheilender Flash oder auch der um z.T. merklich schnellere PCM: Mangelende Lebensdauer ist nur eines von vielen Problemen. Die Anforderungen, die heute an RAM gestellt werden, liegen einfach einige Meilen höher. Da retten auch die entfallenden refresh-Zyklen nichts mehr. Allenfalls Geräte mit minimalen Anforderungen an die Rechenleistung und sehr zahlreichen Aktivierungs-/Bootvorgängen und sehr hohem Stromspardruck könnte das interessant sein. Aber wo gibt es solche Geräte noch in einer Zeit, in der Mobiltelefone danach bewertet werden, wie gut sie 3D-Spiele darstellen können?

An der Zugriffsgröße kannste aber genau so drehen, wie an der Bestückung, womit du dann über Masken dir deine Daten zusammenstückelst. Als alleiniger Einsatzbereich kommt das auf keinen Fall in Frage. Da hast du Recht, aber in der Mischung mit normalen DRAM als "Cache" ist das durchaus interessant.

Wir haben heute ja schon ~1TB RAM in nem einzelnern Knoten. Das saugt einfach ziemlich an der Leitung. Zudem wären eben mit PCM/Flash auch 10 TB RAM kein Problem, oder 100TB. Gerade was Checkpointing usw. angeht eröffnet das halt ganz neue Möglichkeiten, womit die Sache auch absolut Konkurrenzfähig wird. Zudem ist halt auch 1 TB Flash im Vergleich zu 1TB RAM "günstig" zu haben.
 
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Wenn du die Zugriffsgrößen soweit runterdrehts, dass du mit DRAM mithalten kannst, dann wird auch die Ansteuerung genauso aufwendig wie bei DRAM - und der Flächenbedarf umgekehrt genauso groß. Eine Speicherzelle mit Floatinggate ist halt nicht wirklich kleiner, als ein Kondensator.

Als Cache kann man das ganze natürlich einsetzen. Aber in den von dir anvisierten Dimensionen ist das kein Ersatz für klassische DRAM-Aufgaben, sondern eher ein konventioneller Massenspeicher in einer Position, in der 15k Verbünde eben schon seit längerer Zeit zugunsten von solid state Speichern aufgegeben wurden.
 
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