Der Aufstieg und Fall des Software-Riesen SEGA - Teil 1: Vom Master System 1986 bis zum Konsolenkrieg mit Nintendo 1990

Technisch gesehen hat Sega mit der Dreamcast vieles richtig gemacht.
Im Gegensatz zum Saturn war sie relativ einfach zu Programmieren....und unterstützte sogar Windows CE.
Übrigens war die DC in den USA sehr erfolgreich, durch Ihre hervorragenden Sportspiele!
Schade das wir weder beim Saturn noch bei der DC third-generation-games bestaunen durften, dafür war ihr lebenszyklus halt zu kurz.:heul:

Ach für die die es interessiert...Shenmue war eigentlich für den Saturn gedacht!
Hier mal eine Tech-Demo:
Shenmue Saturn - YouTube
:daumen:
 
Das Master System, und der Mega Drive hatte eine sehr große Spielerbasis.
Nur war das Marketing von SEGA nie sonderlich gut. Auch die Einbindung von Third-Party-Herstellern war nicht besonders gut.
Dagegen war die Spielauswahl trotzdem sehr gut auf beiden Systemen. Alle Genres wurden gut abgedeckt.
Ich hatte damals Sega und Nintendo zu Hause, und von beiden ähnlich viele Spiele.
Besonders gefallen haben mir die Eigenproduktionen von Sega. Ecco the Dolphin, Landstalker, Phantasy Star, Shining Force, und, und, und, werden mir immer in Erinnerung bleiben. Den wirtschaftlichen Misserfolg hatte Sega nie wirklich verdient.
Aber erfolgreich ist nicht automatisch das Unternehmen mit dem besten Produkt, sondern mit dem besten Marketing.
So bleiben heute nur noch Erinnerungen an Sega, und ein fast "unwichtiger" Publisher,
der mit dem alten Sega nichts mehr gemein hat...:heul:
 
Zuletzt bearbeitet:
Kann mich noch gut erinnern, es muss 2000 oder 2001 (?) herum gewesen sein, als ich mir den DC mitsamt Soul Calibur, Sonic und RE: Code Veronica zugelegt hatte... als ich mit Bruederchen und 2 Freunden zum ersten mal Soul Calibur sah, ist uns allen wirklich buchstaeblich die Kinnlade heruntergefallen, so was hatte man einfach in dieser Pracht noch nicht so gesehen!
Diesen "WTF is this?" Moment habe ich danach nie mehr bei einer anderen Konsole beobachten koennen.
 
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