Probleme mit dem RAM

cross2142

Schraubenverwechsler(in)
Hallo,

ich hab meinen neuen Rechner mit folgenden Specs zusammengebaut:

CPU: Intel Core i5 14600K
Mainboard: MSI MAG Z690 TORPEDO EK X DDR5 ATX Intel S1700
GPU: 12GB Gigabyte GeForce RTX 4070 Ti AORUS Xtreme Waterforce WB Wasser
RAM: Patriot Viper VENOM DIMM Kit 32GB, DDR5-6400
SSD: Kingston KC3000 PCIe 4.0 NVMe M.2 SSD 2TB
Netzteil: 850 Watt be quiet! Pure Power 12 M

Das BIOS wurde vor der ersten Inbetriebnahme per USB Stick auf die neuste Bios-Version geflasht.
Der RAM macht mir jedoch Probleme.
Zuerst habe ich beide RAM Sticks wie empfohlen in A2 und B2 installiert.
Bei dieser Konfiguration bootet der Rechner nicht und bei den EZ Debug LEDs leuchtet nach einer Zeit die DRAM LED dauerhaft gelb.
Auch das Bios habe ich per Jumper resettiert ohne Erfolg.

1705438534965.png


Alle anderen Konfigurationen sind jedoch möglich, wodurch ich ausschließen würde, dass einer der RAMs einen Defekt hat.
- nur 1x Single Stick in A2 - hier kann auch das XMP Profil mit 6400Mhz geladen werden
- Dual in A1 und B1 - hier kann jedoch nicht das XMP Profil geladen werden auch nicht die schwächeren Varianten mit 6200Mhz bzw. 6000Mhz, der RAM läuft dann auf dem Default Takt von 4400Mhz
- beide in A1 und A2 - hier kann zumindest das 3. XMP Profil mit 6000Mhz geladen werden, ist aber kein Dual-Channel

Woran kann es liegen, dass der Speicher nicht in der empfohlenen Konfiguration läuft?
Ist der Speicher doch zu schnell? Aber eigentlich sollte dieser ja durch die Konfiguration gedrosselt werden.
In der Beschreibung vom Mainboard habe ich noch folgende Beschreibung gefunden:
1705438929461.png


Die empfohlene Konfiguration entspräche nach meiner Auffassung 1DPC 2R, wodurch sich ein max. Takt von 5400Mhz ergeben würde.
Dann wäre dieser theoretisch zu schnell, aber zumindest müsste man ja ins BIOS kommen, was jedoch nicht möglich ist.

Könnte das Mainboard einen Defekt haben?
Mache ich etwas falsch?
 
Ich denke nicht, dass du was falsch machst. Es ist zwar immer möglich, dass ein Hardwaredefekt vorliegt, aber dass RAM rumzickt nach dem ersten Zusammenbau ist ein Volksleiden.
Ich hatte das Problem auch, allerdings mit AMD und EXPO-Profil. Was letztlich geholfen hat weiß ich nicht genau.

Bei mir lief nur ein Riegel und zwar nur in B2 und ein Riegel allein in A1, A2 und B1 erst, nachdem ich manuell die Spannung erhöht habe. Ich habe dann Windows 11 installiert, alle Updates gemacht und alle Treiber vom Mainboard aktualisiert und im BIOS eine Power Enhancement Funktion aktiviert, also quasi ein vom Hersteller vorkonfiguriertes OC. Dann lief auch der zweite Riegel in A2. Danach habe ich die RAM Spannung wieder zurückgenommen und ab da lief es bei Normalwerten, was vorher direkt nach dem Zusammenbau nicht der Fall war.

Da ich nicht weiß, was das Problem gelöst hat, ist das natürlich keine Lösung, aber ich wollte nur sagen, dass noch Hoffnung besteht und ich die selben Probleme hatte, obwohl keine Komponente einen Defekt hatte oder inkompatibel war. Ich denke, dass dein Mobo ok ist.

Versuch mal einen Riegel einzeln in B2 und spiele mal mit Optionen im BIOS rum.

Ich wünsche jedenfalls viel Glück ;-)

Edit: ich verlinke hier mal "meinen" Thread auf Computerbase. Dort gab es u.a. auch noch Tipps den FCLK manuell einzustellen und die CPU wieder aus- und einbauen und den Anpressdruck des Kühlers zu verringern. Auch wenn es ein völlig anderes System ist, findest du hier u.U. Tipps, die du ausprobieren möchtest.

G.Skill 6000 RAM auf ASUS B650-A mit Ryzen 7 zickt trotz aktuellem BIOS
 
Zuletzt bearbeitet:
Es wäre auch möglich das ein Kontakt im CPU-Sockel beim Zusammenbau verbogen wurde da das Problem nur im RAM-Slot B2 auftritt!
Am besten mal die CPU rausnehmen und nachschauen!
 
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